CH248443A - Druckkocher. - Google Patents

Druckkocher.

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CH248443A
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Grossenbacher Ernst
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Description


  Druckkocher.    Die Erfindung betrifft einen Druck  kocher mit einem Behälter, welcher durch  einen flexiblen Deckel abschliessbar ist, wozu  dieser jeweils unter Formveränderung mit  seinem Rand von innen an eine Gegenfläche  am Behälter angedrückt wird. Die Anwen  dung solcher Druckkocher blieb bisher auf  die Zubereitung von Speisen beschränkt.  



  Beim Druckkocher gemäss der Erfindung  besitzt der Behälterdeckel einen Dampf-Aus  trittstutzen, auf welchen eine Dampfableitung  und ein Überdruckventil wahlweise aufge  setzt werden können.  



  Dadurch eröffnen sich dem Druckkocher  eine Anzahl Anwendungsgebiete, indem im  Druckkocher erzeugter Dampf für ganz ver  schiedenartige Zwecke abgeleitet werden  kann, und z. B. zum Inhalieren und Sterili  sieren oder zum sogenannten Abdämpfen von  Hüten sowie für ähnliche Arbeitsprozesse  verwendet wird.  



  In der Zeichnung isst der Erfindungs  gegenstand in beispielsweiser Ausführung  veranschaulicht.  



  Fig. 1 zeigt im Aufriiss den mit der  Dampfableitung ausgerüsteten Druckkocher,  teilweise im Schnitt.  



  Fig. 22 zeigt als Einzelheit eine für die  Dampfableitung vorgesehene Stütze.  



  Fig. 3 ist eine teilweise Ansicht von oben  zu Fig. 1, mit Schnitt durch den     Dampf-          Austrittstutzen.       Fig. 4 zeigt in grösserem Massstab den  Dampf-Austrittstutzen mit Anschlussteilen,  im Schnitt.  



  Fig. 5 zeigt, ebenfalls im Schnitt, eine in  die Dampfableitung eingefügte Zerstäuber  vorrichtung.  



  Fig. 6 zeigt den entsprechenden Teil der  Dampfableitung nach Ausschaltung) der Zer  stäubervorrichtung, teilweise im Schnitt.  



  Fig. 7 veranschaulicht im Schnitt ein am  Behälterdeckel vorgesehenes Sicherheitsventil.  Fig. 8 zeigst im Schnitt ein auf den  Dampf - Austrittstutzen auf gesetztes Über  druckventil.  



  Fig. 9 zeigt im Aufriss eine andere Aus  bildung der für Inhalationszwecke bestimm  ten Dampfableitung.  



  Fig. 10 ist eine Stirnansicht mit Schnitt  zu Fig. 9 und  Fig. 11 ein Querschnitt nach der Linie  XI-XI in Fig. 9.  



  In Fig. 1 ist vom metallenen Behälter 1  des Druckkochers der Oberteil gezeichnet, in  welchen der metallene Deckel 2 eingesetzt ist,  dessen aufwärts gerichteter Rand 3 für den  Betriebszustand des Kochers von innen an  eine Gegenfläche 4 am Behälter angedrückt  wird. Genannte Gegenfläche 4 pchliesst an die  kreisförmige Öffnung 5 des Behälters 1 an.

         D@ements,prechen,d    verläuft im     Gebra.uchszu-          sta.nd        des        Behälterdeicke:ls    2     dessen    Rand nach  einer     Kreislinie;    bei     Entlastung    des B,ehäl-      terdeckels 2 geht derselbe infolge im Deckel  material vorhandener und durch entspre  chende Bearbeitung des ursprünglich kreis  runden Deckels entstandener Spannungen in  eine Form über, deren Grundriss eine Ellipse  bildet, wodurch das Einsetzen und Heraus  nehmen des Deckels 2 in die Öffnung 5     er-          mäglieht    ist.

   Auf den Deckel 2 ist ein Trag  körper 6 aufgesetzt, welcher mittels einer auf  der Innenseite des Deckels 2 befindlichen  Kopfschraube 7 (Fig. 4) am Deckel 2     fest-          geschraubt    ist. Die     Kopfschraube    7     besitzt     radiale Löcher 8, die in eine zentrale Boh  rung 9 münden, w odurch die Verbindung des  Innenraumes des Behälters 1 mit einem Hohl  raum 10 des Tragkörpers 6 hergestellt ist,  welch letzterer ausserdem einen Schaft 11 mit  Griff 12 aufweist. Der Schaft 11 ist gemäss  Fig. 1 mit einem um seine Achse drehbaren  Stützarm 13 ausgestattet, welsshem am Be  hälter 1 als Widerlager eine Stellschraube 14  zugeordnet ist, die in einen am Behälter 1  vorhandenen Griff 15 eingesetzt ist.

   Nach  dem Einbringen des Deckels 2 in den Behäl  ter 1 wird, indem man den Griff 12 des  Deckels 2 von Hand gegen den Griff 15 des  Behälters 1 drückt, der mit dem Deckel 2  verbundene Schaft 11 in dem Sinne um den  mittels des Stützarmes 13 und der Schraube  14 gegebenen Drehpunkt bewegt, dass der  Deckel 2 unter Formveränderung in Ge  brauchsstellung kommt, die dann dadurcrh  gesichert wird, dass man einen am Schaft 11  schwenkbar angeordneten Fanghaken 16 in  den Griff 15 einhängt. An den Hohlraum 10  des Tragkörpers 6 isst eine Druckanzeigevor  richtung angeschlossen, die gemäss Fig. 4  einen Kolben 17 besitzt, welcher bei ent  sprechendem Druck im Hohlraum 10 entge  gen dem Einfluss einer Schraubenfeder 18  einen mit Anzeigeskala versehenen Zeiger 19  aus einer Gehäusekappe 20 herausschiebt.  



  In den Tragkörper 6 ist der Dampf-Aus  trittstutzen 21 eingeschraubt, welcher zur  Kopfschraube 7 gleichachsig liegt und eine  hegt und, eine  aufgeschraubte Krone 22 aufweist, die nach  oben erweitert ist. Auf den Stutzen 21 ist  ein metallener Rohrkrümmer 23 aufgesteckt,    der am Aufsteckende eine Dichtungseinlage  24 (Fig. 4) und eine aufgeschraubte Verstär  kungskappe 25 aufweist, mittels welcher  Kappe der Rohrkrümmer 23 an der erwähn  ten Krone 22 ansteht. Eine Stellschraube 26  dient zur lösbaren Verbindiung des Rohr  krümmers 23 mit dem Stutzen 2l. An das  zweite Ende des Rohrkrümmers 23 ist ein  längliches Verbindungsstück 27 mittels Über  wurfmutter 28 mit seinem einen Stirnende  angeschlossen.

   An das anders Stirnende des  Verbindungsstückes 27 ist mittels Überwurf  mutter 29 ein biegsamer Metallschlauch  30 angeschlass en, der am freien Ende ein  Mundstück 31 besitzt. Das Verbindungs  stück 27 ist auf der dem Rohrkrümmer 23  zugekehrten Seite mit einem verhältnismässig  engen Kanal 32 versehen (Fig. 5), an den ein  erweiterter Kanal 33 anschliesst, welcher zum  Metallschlauch 30 führt. Der erwähnte enge  Kanal 32, der von einem Reiberhahn 34 be  herrscht wird, besitzt an seinem dem erwei  terten Kanal 33 zugekehrten Ende eine Düse  35, welche in das Verbindungsstück 27 ein  geschraubt ist und somit gegebenenfalls  durch eine anders kalibrierte Düse ersetzt  werden kann.

   Senkrecht zur Düsenachse ist  ein Steigrohr 36 angeordnet, dis mittels  Stellschraube 37 in seiner Längsrichtung in  einem Tragzapfen 38 einstellbar ist, welcher  in das Verbindungsstück 27 eingeschraubt  ist. Genannter Kanal 33 stellt eine Misch  kammer dar. Auf das Gewinde des Tragzap  fens 38     isst    eine Haube 39 aufgeschraubt,  welche als Deckel eines daran angeschraubten  Gefässes 40 für Flüssigkeit dient, das zweck  mässig aus Glas besteht und eine     Inhaltgra-          duation    (Fig. 1) hat. In dieses Gefäss 40 wird  z. B. Inhalationsflüssigkeit eingefüllt; im  Deckel 39 sind Luftlöcher 41 vorgesehen.

    Auf der dem festen Rohrkrümmer 23 abge  kehrten     Stirnseite        des        Verbindungs@stückes    27  ist nahe an diesem am     Metall,schlauch    30 ein  Stützstab 42     (Fig.    1 und 2')     festgeklemmt,     welcher sich mittels des     gabelförmigen        End@e,s     43     (Fig.    21) ,auf dem am     flexibllen    Behälter  deckel 2 befestigten Schaft 11     abstützt.    Mit.

    Hilfe des     Rohrkrümmers    23     und        des    Stütz-      stabes 42 ist das Verbindungsstüek 27 in sei  ner Lage in bezug auf den Behälter 1 stabi  lisiert.  



  Es ergibt sich folgende Wirkungsweise  der Einrichtung:  Nach der erforderlichen Dampferzeugung  in dem mittels des     Deckels    2 abgeschlossenen,  auf eine Heizquelle aufgesetzten Behälter 1  strömt aus diesem Dampf durch die zentrale  Bohrung 9 der Kopfschraube 7, den Hohl  raum 10 des Tragstückes 6 und den Austritt  stutzen 21 in den Rohrkrümmer 23.

   Nach  Offnen des am     Verbindungsstück    27 vorge  sehenen     Reiberhabnes    34 nimmt     der    Dampf  aus dem Rohrkrümmer 23 seinen Weg durch  den eng en Kanal 32 des Verbindungsstückes  27 und die Düse 35, wobei infolge entstehen  der Saugwirkung durch dass Steigrohr 3,6 au  diem Gefäss 40 Inhalationsflüssigkeit auf  steigt und im erweiterten Kanal 33 des Ver  bindungsstückes 27 durch den Dampfstrahl  zerstäubt und mit ihm gemischt wird. Das  so entstandene Gemisch nimmt seinen Weg  durch den Metallschlauch 30, um über dessen  beliebig bewegliches Mundstück 31 der Be  handlungsstelle zugeführt zu werden.  



  Statt Flüssigkeit für Inhalationszwecke  kann in dem Vorratsgefäss 40 selbstverständ  lich auch eine für andere Zwecke bestimmte  Flüssigkeit sein, z. B. Flüssigkeit, die sich,  mit dem Dampfstrahl gemischt, für Arbeits  zwecke in Gewerbe und Industrie eignet. Der  Behälter 1 kann, nach genügender Erhitzung,  von der Heizquelle weggenommen werden. Es  kann dann der Druckkocher samt Zubehör an  eine beliebige Arbeitsstelle gebracht werden.  



  Der Dampf kann aber auch für sich  verwendet werden. Hierzu wird das Flüssig  keitsgefäss 40 samt seinem Deckel 39 von  dem am Verbindungsstück 27 vorhandenen  Tragzapfen 38 abgeschraubt und aufdiesen,  gemäss Fig. 6, eine Verschlusskappe 44 aufge  schraubt, nachdem noch aus dem Tragzapfen  38 das Steigrohr 36 herausgenommen wurde.  



  Auf dem Behälterdeckel 2 ist das in Fig. 7  im Axialschnitt gezeichnete Sicherheitsven  til angebracht. Dasselbe besitzt eine Hülse 45  mit unterer Mutter 46 und auf dem Deckel 2    aufsitzender Unterlagescheibe 48, Dichtungs  scheibe     48a    und darüber befindlichem Ge  windering 48b; das Ganze ist zu einer Ein  heit geschraubt. Auf das dobei noch vor  stehende Gewinde-Ende der Hülse 45 ist ein  Gehäuse 47 aufgeschraubt. Die Hülse 45 hat  eine Konusfläche als Sitz für ein Kegel  ventil 49, das mit seinem Schaft im Oberteil  des Gehäuses 47 verschiebbar geführt ist.

   Bei  entsprechendem Dampfdruck im Behälter 1  wird das Ventil 49, entgegen dem Einfluss  einer auf den Ventilschaft geschobenen  Druekfeder 50, von seinem Sitz abgehoben,  worauf Dampf über das geöffnete Ventil 49  durch im Umfangssinne des Gehäuses 47 ver  laufende Schlitze 51 ins Freie ausströmt.  Nach Abschrauben des Gehäuses 47 von der  Hülse 45 kann das Ventil vom     Behälterdek-          keil    abgenommen und in seine Bestandteile  zerlegt werden, z. B. für Reinigungszwecke.  



  Wenn der Behälter 1 z. B. lediglich für  die Zubereitung von Speisen benutzt werden  soll, so wird die Stellschraube 26 gelockert  und dann der Rohrkrümmer 23 vom     Dampf-          Austrittstutzen    21 des Behälterdeekels 2 ab  genommen und der Stützstab 42 vom     Schaft     11 weggezogen, worauf der Rohrkrümmer 23  samt den mit ihm fest verbundenen Teilen als  Garnitur für sich versorgt werden kann.  



  Es wird dann auf den Austrittstutzen 21  ein angepasstes Überdruckventil aufgesetzt,  vorzugsweise ein solches mit einer Ausbil  dung im Sinne der Fig. B. Es wird hier die  Mündung des Stutzens 21 als Sitz für einen  Ventilkörper 52 benutzt, der an einem Griff  53 befestigt in ein glockenförmiges Gewicht  54 eingeschraubt ist, wobei zwischen Griff  53 und     Gevricht    54 eine Haube 55 festge  klemmt     ist,    unter     welcher    am Gewicht 54  Löcher 56     vorgesehen    sind.

   Durch     diese     Löcher 56 kann     der    Dampf ausströmen, wenn  bei Überdruck im     versAl'ossenen        Behälter    1  der durch das Gewicht 54     belastete        Ventil-          körper    52 von seinem Sitz abgehoben wird.

    Damit     Üiae        gewichtsbelastete    Ventil     nicht          f & itg;essch#l,eud-ert    werde, ist am Gewicht 54  durch eine     Ausnehmun.g    57 ein     unterer,    ein  wärts     springender        Rand    58     -gebildet,    welcher      i m Zusammenw irken mit dem erweiterten  Endteil der Krone 22 den Hub des Gewich  tes 54 und damit des Venbils begrenzt.

   Die  Krone 22 besteht aus federndem Material und  besitzt im Bereich ihrer obern Ausweitung  mehrere axial gerichtete Einsschnitte 59, wo  durch federnde Arme gebildet sind, welche  es duroh Gegeneinanderpressen ermöglichen,  das Gewicht 54 mit der Krone 22 in Eingriff  zu bringen, wenn das Ventil auf den Stutzen  21 aufzusetzen ist, oder von demselben abzu  heben, wenn es gereinigt werden soll bezw.  auf den Stutzen der Roh rkrümmer 23 aufzu  setzen isst.  



  In einer weiteren Anwendungsform als  Inhalator geht, gemäss Fig. 9, der Rohrkrüm  mer 23 in einen längeren waagrechten Schen  kel über, welcher das Verbindungsstück 27  trägt, das am entsprechenden Stirnende eine  Überwurfmutter 28 aufweist. Auf einen Hals  am zweiten Stirnende des     Verbindhngsstük-          kes    27 ist ein Haltering 60 aufgesteckt, der  drei federnde Klemmarme 61 hat und mittels  Mutter 62 am Verbindung sstück 27 lösebar  befestigt ist. Auf die Klemmarme 61 ist ein  zweckmässig aus Glas bestehendes Leitrohr 63  aufgeschoben, das am einen Ende durch einen  konischen Flansch 64     erweitert        isst    und nach  dem andern Ende hin einen aägewinkelten  Teil 65 aufweist.

   Das Verbindungsstück 27  ist auch hier im Sinne der Fig. 5 als Zerstäu  bungsvorrichtung ausgebildet, deren Steig  rohr 36 in das oben offene Gefäss 66 taucht,  welches mittels eines umfänglichen Wulstes  67 in einen Klemmbügel 68 eingesetzt ist,  dessen federnde zwei Arme am freien Ende  zu angepassten Halteklauen 69 ausgebildet  sind; es kann dabei das Gefäss 66 durch ent  sprechenden Druck auf     einfache    Weise in den  Klemmbügel 68 eingesetzt und wieder aus  demselben herausgenommen werden. Der  Klemmbügel 68 ist mittels einer Öffnung auf  den am Verbindungsstück 27 vorgesehenen  Tragzapfen 38 aufge stecht, auf welchem es  durch eine Mutter 70 lösbar befestigt isst.  



  Zwecks Gebrauches dieser Hilfsvorrichtung  wird das Anschlussrohr 23 in der erforderli  chen Weise auf den am Behälterdeckel 2 vor-    handenen Austrittstutzen 21 aufgesteckt und  mittels der Stellschraube 26 festgemacht.  



  Nach Öffnen des am Verbindungosstück 27  vorgesehenen Hahnes 34 strömt der im Behäl  ter 1 entwickelte Dampfaus dem Anschluss  rohr 23 der im Verbindungsstück 27 ange  ordneten Zerstäubervorrichtung zu, wobei  nachträglich dem Dampf durch das Steigrohr  36 aus dem Gefäss 66 Inhalationsflüssigkeit  zugeführt wird, die unter Zerstäubung mit  dem Dampfstrahl gemischt wird. Das so ent  standene Gemisch nimmt seinen Weg durch  das Leitrohr 63, um über dessen abgewinkel  ten Endteil auszuströmen     bezw.    der Behand  lungsstelle zugeleitet zu werden.

   Infolge der  am     Aufsteckende    des     Leitrohres    63 durch  dessen Flansch 64 gebildeten     trichterförmigen          Erweiterung        wird    die Wirkung eines     Ejek-          tors    erreicht, in dem Sinne,     da.ss    durch den in  das Leitrohr 63 tretenden Dampfstrom  Aussenluft angesaugt     wird.     



  Durch     entsprechendes    Verschieben des       Leitrohres    63 auf der durch den Haltering 60  mit den     Klemmarmen    61 gebildeten     Tragvor-          richtung    ist eine gewisse Regelung der Luft  zufuhr und somit der dadurch gegebenen Ab  kühlung des Dampfstrahles möglich. Das       Anschlussrohr    23 kann um die Behälterachse  beliebig gedreht werden, weil der     Austritt-          stutzen    21 des     Behälterdeckels    2 als Schwenk  achse benutzbar ist     bis    zur Fixierung mittels  der     Stellschraube    26 in der gewünschten Ein  stellage.

   Durch Drehen des Leitrohres 63 auf  seiner     Tragvorrichtung    60, 61 ist eine weitere       Einstellmöglichkeit    der Richtung des     Inha-          lationsflüssigkeit    mitführenden Dampfstrahls  gegeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckkocher mit einem Behälter, welcher durch einen flexiblen Deckel abschliessbar ist, wozu dieser jeweils unter Formveränderung mit seinem Rand von innen an eine Gegen fläche am Behälter angedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter deckel einen Dampf-Austrittstutzen besitzt, auf welchen eine Dampfableitung und ein Überdruckventil wahlweise aufgesetzt werden können, UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Druckkocher nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Dampfablei tung mit einer Zerstäubervorrichtung für dem Dampf beizugebende Flüssigkeit versehen ist, und die Zerstäubervorrichtung zerlegbar ist, um ausser Wirkung gesetzt werden zu können. 2. Druckkocher nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Dampfableitung ein Verbindungs stück eingefügt ist, welches die zerlegbare Zerstäubervorrichtung trägt und eine Misch kammer für den Dampf und die Flüssigkeit aufweist, für die ein Vorratsgefäss vorhanden ist und wobei Mittel zur lösbaren Vereinigung desselben mit dem Verbindungsstück vorge sehen sind. 3.
    Druckkocher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Absperrteil im Verbindungs stück vorgesehen ist, mittels welchem der Durchgang von Dampf zur Zerstäubervor richtung abschliessbar ist. 4. Druckkocher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass im Verbindungsstück eine Zer stäuberdüse sowie ein dem Vorratsgefäss zu geordnetes Steigrohr lösbar befestigt sind. 5. Druckkocher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das Vorratsgefäss mit Hilfe seines Deckels an einen am Verbindungsstück vorgesehenen Gewindeteil anschraubbar ist. 6.
    Druckkocher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das Vorratsgefäss zur lösbaren Befestigung an einer dem Verbindungsstück zugeordneten Klemmvorrichtung eingerichtet ist. 7. Druckkocher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass dem Verbindungsstück ein zur Aufnahme des Vorratsgefässes bestimmter Klemmbügel zugeordnet ist. B. Druckkocher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass auf den am Verbindungsstück vorgesehenen Gewindeteil eine Verschluss kappe aufschraubbar ist. 9.
    Druckkocher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das Verbindungsstück einer seits ein Rohr zur Vereinigung mit dem Dampf-Austrittstutzen aufweist und ander seits eine flexible Leitung besitzt. 10. Druckkocher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 9, dadurch gekenn zeichnet, dass der der flexiblen Leitung zuge kehrten Seite des Verbindungsstückes eine Stütze zugeordnet ist, welche zur Abstützung am Behälterdeckel dient. 11.
    Druckkocher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das Verbindungsstück einerseits ein Anschlussrohr zur Vereiniguug mit dem Dampf-Austrittstutzen aufweist und ander seits eine Tragvorrichtung, die zur Aufnahme eines Leitrohres dient. 12. Druckkocher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 11, dadurch ge kennzeichnet, dass das Leitrohr eine trichter förmige Erweiterung aufweist, um beim Be trieb der Einrichtung die Wirkung eines Ejektors zu haben. 13.
    Druckkocher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 11- und 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme des Leit- rohres eine am Verbindungsstück vorgesehene Klemmvorrichtung dient, auf welcher das Leitrohr axial einstellbar ist, um die Saug wirkung verändern zu können. 14. Druckkocher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 11, 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitrohr einen ab gewinkelten freien Endteil aufweist und ausser in axialer auch in umfänglicher Rich tung an der erwähnten Klemmvorrichtung einstellbar ist. 15.
    Druckkocher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das Verbindungsstück mittels des Ansehlussrohres bezüglich der Behälter achse am Dampf-Austrittstutzen drehbar ist. 16. Druckkocher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein gewichts- belastetes Überdruckventil vorgesehen ist, dessen Öffnungshub mit Hilfe seines Ge wichtskörpers im Zusammenwirken mit einer auf den Dampf-Austrittstutzen aufgesetzten Krone begrenzt ist. 17.
    Druckkocher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Behäl- terdeckel ein Sicherheitsventil angebracht ist, welches nach Abschrauben seines Gehäuses vom Deckel abnehmbar und in seine Bestand teile zerlegbar ist.
CH248443D 1945-11-10 1945-11-10 Druckkocher. CH248443A (de)

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CH844641X 1945-11-10

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DE (1) DE844641C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976952C (de) * 1952-08-26 1964-09-03 Rudolf Fissler K G UEberdruckventil fuer Dampfkochtoepfe

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DE976952C (de) * 1952-08-26 1964-09-03 Rudolf Fissler K G UEberdruckventil fuer Dampfkochtoepfe

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DE844641C (de) 1952-07-24
BE462539A (fr) 1946-02-23

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