CH249504A - Anordnung zur Kühlung und Reinigung des Gasinhaltes an geschlossenen elektrischen Lampen. - Google Patents

Anordnung zur Kühlung und Reinigung des Gasinhaltes an geschlossenen elektrischen Lampen.

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CH249504A
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Ag Fanal Licht
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/52Cooling arrangements; Heating arrangements; Means for circulating gas or vapour within the discharge space

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  • Separation Of Gases By Adsorption (AREA)

Description


  Anordnung zur     Kühlung        und        Reinigung    des Gasinhaltes  an     geschlossenen    elektrischen Lampen.    Zur Kühlung und Reinigung des Gas  inhaltes von geschlossenen elektrischen Lam  pen, insbesondere     vo.n    Lichtbogenlampen, sind  bereits verschiedene Verfahren und Anord  nungen bekanntgeworden. So ist z.     B.    vor  geschlagen worden, über den glühenden Elek  troden der Lampe ein     z,.        B..        adsorbierende     Stoffe enthaltendes Kamin anzuordnen, durch  welches die heissen Gase aufsteigen und dabei  von den     Elektrodenmaterialdämpfen    befreit  werden.

   Die so     gereinigten    Gase gelangen  hierauf in einen gekühlten     Rückleitungs-          kanal,    wo sie eine Abkühlung erfahren und  dadurch wieder in den die Elektroden ent  haltenden Raum zurückströmen.  



  Die vorliegende Erfindung des D.     Reichin-          stein,    Zürich, bezweckt eine Verbesserung die  ser Anordnung, indem sie eine intensivere  Zirkulation der Gase in der Lampe und eine  bessere     Adsorption    der     Elektrodenmaterial-          dä.mpfe    erstrebt. Sie ist dadurch gekennzeich  net,     dass    der     Rückleitungskanal    die     Elektro-          denmaterialdämpfe    durch     Adsorption    bin  dende Stoffe enthält und von dem Kamin  wärmeisoliert ist.

   Der     Rückleitungskanal     kann mit einem     Kühlwassermantel    ausge  rüstet sein. Zur     Erhöhung    der Gaszirkula  tion kann das Kamin mit     wärmeisolierenden     Stoffen umgeben sein. Ausserdem kann sich  der     Rückleitungska.näl    zum Zwecke der       Wärmeisolierung    vom Kamin ausserhalb des  die     Elektroden        aufweisenden    Lampenteils be-    finden.

   Eine weitere Verbesserung kann da  durch erreicht werden, dass einerseits in das  Kamin ebenfalls     Elektrodenmaterialdämpfe          adsorbierende    Stoffe gebracht werden, wobei  diese     Stoffe    eine     schlechte    Wärmeleitfähig  keit, d. h. :eine Wärmeleitzahl von     höchstens     10     lical/h,    m,  C aufzuweisen haben und  anderseits für den     Rückleitungskanal        adsor-          bierende    Stoffe von guter Wärmeleitfähig  keit, d. h. mit einer Wärmeleitzahl von über  10     kcal/h,    m,  C verwendet werden.  



  In den     Fig.    1 bis 3 sind beispielsweise  drei verschiedene Ausführungsformen des  Erfindungsgegenstandes dargestellt. Dabei  zeigt     Fig.    1 eine Lampe, bei der sich der       Rückleitungskanal    innerhalb des die Elek  troden aufweisenden Lampenteils befindet  und das Kamin umgibt, während in den       Fig.    2 und 3 der     Rückleitungskanal    zum  Zwecke der Wärmeisolierung vom Kamin  ausserhalb der Lampe angeordnet ist. In allen  drei Fällen     ist    der     Rückleitungskanal    von  einem     Kühlwassermantel    W umgeben.

   Wäh  rend im Beispiel nach     Fig.    2 der ganze obere  Teil der Lampe     als.    Kamin dient, ist in der       Fig.    3 das Kamin zwecks besserer Wärme  isolierung ein Teil für sich     und    im Abstand  von der äussern Wand der Lampe ange  ordnet.  



  In der     Fig.    1 sind im einzelnen mit J die       Lichtbogenelektroden    der Lampe und mit     gl     ein runder und mit     gh    ein oberer halsartiger      Teil des Glasgefässes bezeichnet. In diesem  halsartigen Teil befindet sich das Kamin     K,     durch welches die heissen Gase und Dämpfe  in der angegebenen Pfeilrichtung hochstei  gen. Nach dem Durchtritt durch das Kamin       gelängen    die Gase nach aussen in den     Rück-          leitungskanal    M, der Dampf     adsorbierende     Stoffe enthält. Der Aufbau und die Wir  kungsweise- solcher Stoffe ist bekannt.

   Es  handelt sich allgemein um locker aufgebaute  Körper mit einer sehr grossen Oberfläche,  auf welcher Dämpfe aller Art durch     Adsorp-          tion    festgehalten werden. Im vorliegenden  Falle spielt ausser der     Adsorptionsfähigkeit     auch die Wärmefähigkeit des     verwendeten     Stoffes eine Rolle.     Adsorbierende    Stoffe mit  schlechter     Wärmeleitfähigkeit    sind z. B.

    Glaswolle,     Asbestgewebe,    Holzkohle und  dergleichen, während feine Metallgewebe,  Metallwolle,     Metallschwämme    usw. über eine  gute, mindestens zehn-,     meistens    aber hun  dert-     bis    tausendfach grössere Wärmeleit  fähigkeit als die genannten metallfreien       Stoffe        verfügen.     



  Der     Kühlwassermantel    W mit dem Was  serzuleitungsstutzen     P,    und dem     Ableitunge-          stutzen        P2    sorgt für eine gute Kühlung des       Rückleitungskanals.    Zur Erhöhung der Gas  kühlung     verwendet    man im     Rückleitungs-          kanal        mit    Vorteil     Adsorptionsstoffe    von  guter Wärmeleitfähigkeit. Ferner ist das Ka  min     K    vom     Rückleitungskanal    wärmeisoliert,  indem man es z.

   B. mit     wärmeisolierenden     Stoffen, wie Asbest oder dergleichen, umklei  det, was     in        Fig.    1 nicht näher     dargestellt    ist.  Auf diese Weise wird dafür gesorgt, dass der       Temperaturunterschied    zwischen Kamin und       Rückleitungskanal    hoch ausfällt, womit die       Zirkulation    der Gase     verbessert        wird.    Die  Unterbringung     adsorbierender    Stoffe im ge  kühlten     Rückleitungskanal    besitzt den gro  ssen     Vorteil,

      dass die     Adsorption    der     Elektro-          dendämpfe        bedeutend    besser ist, indem diese       Stoffe    bei tiefer Temperatur eine höhere Ad  sorptions.fäbigkeit aufweisen als- bei hoher  Temperatur. Trotzdem kann eine weitere Er  höhung der gesamten     Adsorption    der An  ordnung dadurch erreicht werden, dass auch    im Kamin     adsorbierende    Stoffe untergebracht  werden.

   Diese Stoffe weisen im Gegensatz  zu den Stoffen im     Rückleitungskanal    vor  teilhaft     .eine    schlechte Wärmeleitfähigkeit  auf, damit eine möglichst geringe     Aufhei-          zuug    des     Rückleitungskanals    M durch das  Kamin auftritt.  



  In der     Fig.    2 sind die mit der     Fig.    1       übereinstimmenden    Teile mit den gleichen  Bezeichnungen versehen     und    die     Ziryulations-          richtung    der Gase ist ebenfalls mit Pfeilen       angedeutet.    Bei diesem Beispiel dient jedoch  der ganze obere, halsartige Teil des Lampen  gefässes als Kamin     K.    Allfällig in diesem  Kamin untergebrachte     Adsorptionsstoffe    sind  durch ein Sieb S gegen     Herunterfallen    ge  schützt.

   Als     Rückleitungskanal    M dient bei  diesem Beispiel das Gefäss L, welches vom  Lampengefäss getrennt angeordnet ist und  mit diesem durch die beiden Rohre     dl    und     d2     in Verbindung steht. Wie im Beispiel nach       Fig.    1, ist der     Rückleitungskanal    mit einem       adsorbierenden    Stoff von guter Wärmeleit  fähigkeit angefüllt.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.    ss, deren  mit der     Fig.    2     bezw.    1 übereinstimmende  Teile ebenfalls mit gleichen Bezeichnungen  versehen sind,     unterscheidet    sich vom Bei  spiel nach     Fig.    2 nur durch eine andere Aus  bildung des Kamins. Zwecks besserer Wärme  isolierung ist dieses Kamin von der Wand  des     Gefässfeils   <B>gib</B> durch einen Zwischenraum  getrennt. Im     übrigen    ist die     Arbeitsweise    die  ses Ausführungsbeispiels genau gleich der  jenigen des,     Beispiels    nach     Fig.    2.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Kühlung und Reinigung des Gasinhaltes an geschlossenen elektrischen Lampen, in denen sich über Elektroden ein Kamin zur Hochleitung der heissen Gase und Elektrodenmaterialdämpfe befindet und wel che Lampen ferner einen gekühlten Kanal für die Rückleitung dieser Gase und Dämpfe be sitzen, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückleitungskanal die Elektrodenmaterial- ,dämpfe durch Adsorption bindende Stoffe enthält und von dem Kamin wärmeisoliert ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Kamin mit wärmeisolierenden Stoffen umgeben ist. 2. Anordnung nach Patentanspruch und LTnteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kamin die Elektrodenmaterialdämpfe adsorbierende Stoffe von schlechter Wärme leitfähigkeit enthält. 3. Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Rückleitungskanal die Elek- trodenmaterialdämpfe adsorbierende Stoffe von guter Wärmeleitfähigkeit enthält. 4.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Rückleitungskanal wasser gekühlt ist. 5. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich der Rück leitungskanal ausserhalb des die Elektroden aufweisenden Lampenteils befindet und da durch vom Kamin wärmeisoliert ist.
CH249504D 1943-06-24 1943-06-24 Anordnung zur Kühlung und Reinigung des Gasinhaltes an geschlossenen elektrischen Lampen. CH249504A (de)

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