CH251801A - Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes.

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CH251801A
CH251801A CH251801DA CH251801A CH 251801 A CH251801 A CH 251801A CH 251801D A CH251801D A CH 251801DA CH 251801 A CH251801 A CH 251801A
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anthradithiazole
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yellow
dicarboxylic acid
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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  • Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)

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      Verfahren    zur Herstellung eines     Küpenfarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass ein     Küpenfarb-          stoff    hergestellt werden kann, wenn man  1     Mol        1,9,5,10-Anthradithiazol-2,6-dicarbon-          säure    oder eines ihrer     funktionellen.        Derivate     mit 2     Mol        1-Amino-6-chlor-anthrachinon    um  setzt.  



  Der neue Farbstoff ist     -ein    gelbbraunes  Pulver, das     Gellulosefasern    aus     gelboliver          güps    in gelben Tönen färbt.  



  Für die Umsetzung mit     1-Amino-6-chlor-          anthrachinon    kann die genannte     1,9,5,10-          Anthradithiazol    - 2,6 -     dic;;brbonsäure        bezw.     zweckmässig eines ihrer reaktionsfähigen,  funktionellen Derivate,     z_    B. das Säure  chlorid,     verwendet        werden..    Die Umsetzung  kann     beispielsweise    in einem indifferenten  Lösungsmittel,     zweckmässig    von hohem Siede  punkt, vorgenommen     werden.     



  Die     als        Ausgangsstoff        benötigte        1,9,5,10-          Anthradithiazol-2,6-dicarbonsäure    der     Formel     
EMI0001.0034     
    kann wie folgt hergestellt werden:

    18,25 Teile     1,5-DichloranthracIiinon-2,6-          dicarbonsäure,    16,5 Teile Schwefel, 110 Teile  kristallisiertes     Natriumsulfid    und 290 Teile  12 %     iges    Ammoniak werden im     Rührauto-          klaven    während 8     Stunden    auf 95-105  er-         hitzt.    Nach dem Erkalten saugt man den       Autoklaveninhalt    ab, löst den     Filterrückstand     in 600 Teilen siedendem Wasser auf, filtriert  und salzt aus dem Filtrat das     Dinatriumsalz     der 1,9,5,10 -     Anthradithiazol    - 2,

  6 -     dicarbon-          säure    mit Kochsalz aus. Nun saugt man ab,  wäscht mit gesättigter Kochsalzlösung aus,  kocht den     Filterkuchen    unter Zugabe von  etwas Tierkohle mit     Wasser    auf,     filtriert    und  fällt aus dem Filtrat die     1,9,5,10-Anthra-          dithiazol-2,6-dicarbonsäure    mit Salzsäure     aus.     Nach dem     Filtrieren,    Waschen     und    Trock  nen erhält man     in        guter    Ausbeute ein gelb  grünes,     kristallines    Pulver,

   das     unterhalb     450' nicht     schmilzt.     



  Zur     Herstellung    des Säurechlorids werden  11,8 Teile     1,9,5,10-Anthradithiazol-2,6-di-          carbonsäure    mit 12 Teilen     Thionylchlorid     und 530 Teilen trockenem     o-Dichlorbenzol     während 1     Stunde    zum Sieden     erhitzt.    Nach  dem     Abdestillieren    von 65 Teilen des Ge  misches - wobei das unverbrauchte     Thionyl-          chlorid    mit übergeht - wird heiss     abgesaugt     und das Filtrat erkalten gelassen.

   Das  1,9,5,10 -     Anthradithiazol    - 2.,6 -     dicarbonsäure-          chlorid        kristallisiert    in     grünlichgelben    Blätt  chen aus, die nach dem Filtrieren, Waschen  und Trocknen bei 323-325  schmelzen.

      <I>Beispiel:</I>  13 Teile     1,9,5,10-Anthradithiazol-2,6-di-          carbonsäure-chlorid        und    800     Teile    trockenes       o-Dichlorbenzol    werden unter     Rühren,    auf  150-160  erhitzt     und    bei dieser Temperatur      mit einer heissen     Lösung    von 17,2 Teilen       1-Amino-6-chlor-anthrachinon    in 400 Teilen       o-Dichlorbenzol    und 10 Teilen     Pyridin    ver  setzt. Nach zweistündigem Rühren bei Siede  temperatur ist die     Farbstoffbildung    beendet.

    Man saugt den ausgefallenen Farbstoff in  der Wärme ab, wäscht mit     o-Dichlorbenzol     und Alkohol aus und trocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Küpen- farbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass Derivate mit 2 Mol 1-Amino-6-chlor-anthra- man 1 Mol 1,9,5,10-Anthradithiazol-2,6-di- carbonsäure oder eines ihrer funktionellen Chinon umsetzt. Der neue Yarbstoff ist ein gelbbraunes Pulver, das Cellulosefasern aus gelboliver Küpe in gelben Tönen färbt. UNTERANSPRÜCHE.: 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Verwendung des 1,9,5,10-Anthradithiazol -2,6 - dicarbonsäure- chlorids. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Vornahme der Um-, setzung in einem hochsiedenden, indifferen ten Lösungsmittel.
CH251801D 1942-01-08 1942-01-08 Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes. CH251801A (de)

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