CH251880A - Verfahren zur Herstellung eines indigoiden Küpenfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines indigoiden Küpenfarbstoffes.

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CH251880A
CH251880A CH251880DA CH251880A CH 251880 A CH251880 A CH 251880A CH 251880D A CH251880D A CH 251880DA CH 251880 A CH251880 A CH 251880A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B7/00Indigoid dyes
    • C09B7/10Bis-thionapthene indigos

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


      Verfahren    zur Herstellung eines     indigoiden        Küpenfarbstoffes.       Es wurde     gefunden,    dass ein     indigoider          Küpenfarbstoff        hergestellt    werden kann,  wenn man ein den Rest der     Formel     
EMI0001.0009     
    abgebendes     Mittel    mit einem den Rest der       Formel     
EMI0001.0012     
    abgebenden     Mittel        kondensiert.     



  Der neue     Farbstoff    ist ein     violettes    Pulver,  das sich in konzentrierter Schwefelsäure mit  grüner Farbe löst und Baumwolle aus brau  ner     Küpe    in     granatfarbigen    Tönen mit     guten          Echtheiten    färbt.  



  Als Verbindungen, die den erstgenannten       Rest        abzugeben    imstande sind, kommen bei  spielsweise     das.        5.8,-Dichlior-1.2-naphththio-          indoxyl    und dessen     Anile,    als. Verbindungen,  die den     zweitgenannten    Rest     abzugeben    im  stande sind, kommen     beispsels@welse    das,     Qxy-          thionaphthen        bezw.    dessen     Anile    in     Betracht.     



  Die Kondensation der     beiden    Komponen  ten kann vorteilhaft in einem indifferenten  Medium, so z. B. in Lösungsmitteln wie  Chlorbenzol oder Eisessig durchgeführt  werden.    Das dem vorliegenden Verfahren z. B. als       Ausganb    Stoff dienende     5.8-Dichlor-1.2-          naphththioindoxyl        kann    wie folgt     erhalten          werden:

       248 Teile     fein        gepulvertes    Chlorhydrat  von     5.8-Dichlor-l-naphthylamin    werden in  1500 Teilen     Wasser    und 3!50 Teilen konzen  trierter     Salzsäure    suspendiert und bei 0-5   mit     einer    Lösung von 70     Teilen        Natrium-          nitrit    in 1000 Teilen     Woisser    dianotiert.

   Die       Diazolösung    wird     nach    dein Zurückstellen  mit     2'00    Teilen     konzentrierter        Sodalösung     und anschliessender Filtration zu einer Lösung  von 20,0 Teilen     KaIiumganthoigenat    in     10!00     Teilen     Wasser    bei     70-75     langsam zulau  fen gelassen. Durch Zugabe     kleiner    Mengen  Soda wird die Lösung ständig schwach     alka-          lisoh    gehalten.  



  Der ausgeschiedene, klebrige     Xanthogen-          säUreeSter        wird    durch     mehrstündiges,    Kochen  mit     1,5,00    Teilen Alkohol und     2'00    Teilen     Atz-          kali    verseift.

   Nach     Abdestillieren    des     Lö-          sunbmittels    wird der Rückstand mit 1000       Teilen        Wasser    aufgenommen und mit einer       s@chwa@ch        sodaa'lkalis:chen    wässerigen Lösung  von 100 Teilen     Ohdbressigsäure    bei 60-80   kondensiert.     Das        Kaliumsa@lz    der     Thiogl-ykol-          säure    fällt dabei zum grössten Teil aus.

    Durch     Ansäuern    mit     konzentrierter    Salz  säure     und        mehrstündiges    Rühren     wird    das  Salz in die freie     5.8-Dichlor-narphthalin-l-          tIlioglykolsäure    übergeführt.

   Diese bildet,  nach dem     Umkristallisieren    aus: Benzol,     farb-          l.ose        Nädei6hen    vom     Smp.        131-131,

  5 .         287 Teile     5.8-Dichlor-nophtalin-l-thio-          glykolsäure    werden mit 140 Teilen     Phosgphor-          trichlorid    und- 500     Teilen        Tetrachloräthan     2 Stunden auf     90=95         erwärmt.    Die Lösung  des     Säurechlorids.        wird    vom Schlamm abge  gossen und bei     4,0     zu einer Suspension von  15-0     Teilen.        Aluminiumchlorid    in 800 Teilen       Tetrachlorä-than    getropft.

   Nach kurzem Rüh  ren wird auf Eis     ausgetragen    und das Lö  sungsmittel im Vakuum mit Wasserdampf       abdestilliert.    Das     zitranengellbe        Ind.oxyl    wird       abfiltriert    und säurefrei gewaschen. Zur     R.ei-          nigung    wird es in     5%iger        Natronlauge    unter  Zusatz von Alkohol     gelöst    und noch dem  Filtrieren durch Zugabe von Säure wieder  ausgefällt.

   Aus     Eisessig    oder Benzol     urm.kri-          stallisiert        bildet        @es    kleine, gelbe     Nädelchen     vom     Smp.        18'8:-184     (unter     Zersetzung).     



  Das     p-Dimethy'lamino-anil    bildet, aus  Chlorbenzol     umkristallisiert,        :derbe        violette          Kristalle    mit intensivem     Oberflächenglanz     vom     Smp.        255 .     



  <I>Beispiel:</I>  269 Teile     5.8-Dichrl@or-1.2,-nap'hththio-          indoxyl    und     2'82.    Teile     2-(4'-Dimethyl-amino)-          anil    :des     Thianaphthenchinons    werden mit  5000 Teilen Eisessig mehrere Stunden im  siedenden Wasserbad erwärmt. Nach dem     Er-          lmlten    wird der     Farbstoff        abgesaubgt,    mit  Alkohol     gewaschen    und getrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung .eines indigo- iden KüpenfaAstoffes, dadurch gekennzei-ch- net, da.ss man ein den Rest der Formel EMI0002.0061 abgebendes Mittel mit einem den Rest der Formel EMI0002.0064 abgebenden Mittel kondensiert.
    Der neue Farbstoff ist ein violettes Pul ver, das sich in künzentrierter Schwefelsäure mit grüner Farbe löst und Baumwolle aus brauner Küpe in granatfarbigen Tönen mit guten Echtheiten färbt. UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Durchführung der Reaktion in einem indifferenten Medium.
CH251880D 1944-10-13 1944-10-13 Verfahren zur Herstellung eines indigoiden Küpenfarbstoffes. CH251880A (de)

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