CH257723A - Verfahren zur Herstellung von Leukoschwefelsäureesterderivaten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Leukoschwefelsäureesterderivaten.

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CH257723A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B9/00Esters or ester-salts of leuco compounds of vat dyestuffs

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Leukoschwefelsäureesterderivaten.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Verfahren zur Herstellung von be  kannten     Leukoschwefelsäureestern    von     Kü-          penfarbstoffen    und     Farbstoffzwisch:enpro-          dukten.     



  Die     Herstellung    der     Leukoschwefelsäure-          e.terderivate    von     Küpenfarbstoffen    für das  Direktfärben und -drucken von Geweben ist  bekannt, und Verfahren zur Herstellung die  ser     Esterderivate    direkt aus dem     Küpenfar-          stoff    wurden beschrieben.

   -Diese Verfahren  erfordern das     Behande'.n    des     Küpenfarbstof-          fes    in Suspension in einer tertiären Base in       Gegenwart    eines Metallos mit     Schwefeltri-          oxyd    oder einer Substanz, welche im Reak  tionsgemisch     Schwefeltrioxyd    zu bilden ver  mag;

   so zum Beispiel mit einem     Alky1scUwe-          felsäurehalogenid    oder einem     nichtalkylierten          Schwefelsäurechlorid    bzw. einem Salz davon  oder mit rauchender Schwefelsäure oder  einem Salz der     Pyroschwefelsäure    oder mit       Pyrosulfurylchlorid.    Andere Verfahren wie  derum verlangen die     Durchführung    dieser Re  aktionen in     Gegenwart    von Verdünnungsmit  teln, vorzugsweise Verdünnungsmitteln     wie     zum Beispiel Aceton und     Nitrobenzol,    wel  che mit dem     Veresterungsmittel    nicht re  agieren.  



  Es wurde auch vorgeschlagen, verschie  dene tertiäre Basen, z. B.     Pyridin,        Chinolin     und     Dimethylanilin,    in der obigen Reaktion  zu verwenden,     während    allerdings     b'.oss        Pyri-          din    und gewisse Homologe des     Pyridins    bis-    her in Fabrikationsverfahren Verwendung  fanden.

   Ausserdem hat sich in der Praxis die  Verwendung von     inerten    Verdünnungsmitteln       r        it        Pyridin    nicht, als erfolgreich erwiesen,       ni     so dass diese     Arbeitsweise    nicht in grossem       Massstabe    angewendet wurde.  



  Die Verwendung von     Pyridin    in der obi  gen Umsetzung weist gewisse Nachteile auf.       Pyridin    ist als solches teuer, während ausser  dem eine verhältnismässig grosse Menge da  von im allgemeinen erforderlich ist. Des fer  neren ist die Ausbeute an     Leukoschwefel-          säureesterderivat    mit manchen     Küpenfarb-          stoffen    nicht zufriedenstellend; auch die       Qualität    lässt zu wünschen übrig.  



  Es. wurde nun gefunden,     da.ss    bessere Re  sultate bei der Herstellung von bekannten       Leukoschwefelsäureesterderivaten    von     Kü-          penfarbstoffen    und     Farbstoffzwischenpro-          dukten        sowie    deren Salzen erreicht werden  können, wenn ein     etwas,    abgeändertes Ver  fahren zur Anwendung gelangt, welches  darin besteht, dass die     Sulfonierung    in Ge  genwart eines organischen, sich von einem       sekundären    Amin ableitenden     Säureamids    er  folgt..  



  Bei einer beispielsweisen     Durchführung     des     erfindungsgemässen    Verfahrens wird der       Farbstoff    oder das     Farbstoffzwisehenprodukt     in Gegenwart eines     Meta'l.es    und eines orga  nischen     Amids,    in welchem die am     Amid-          stickstoffatom    haftenden Wasserstoffatome  durch     Kohlenwasserstoffreste    oder substi-           tuierte    Kohlenwasserstoffreste ersetzt wur  den,

   in Gegenwart oder Abwesenheit von       Verdünnungsmitteln        mit        Schwefeltrioxyd     oder     einer    im     Reaktionsgemisch        Schwefeldi-          oxyd    zu     bilden    vermögenden Substanz, ent  weder allein oder in Gegenwart anderer Sub  s     I        tanzen,        welche        gewünschtenfalls        zugesetzt     werden     können,    behandelt.  



  Diese Reaktion lässt sich auf     Anthrachi-          non    und dessen     Derivate    sowie auf Indigo  und     seine    Derivate anwenden.  



  Als- Beispiele spezifischer Verbindungen,  auf welche die erfindungsgemässe Reaktion       Anwendung    finden kann,     seien        genannt:          Anthrachinon,        2-Chloranthrachinon,        2-Chlor-          3-acetylaminoanthrachinon,        1,4-Dibenzoyl-          aminoanthrachinon,        1,4-Di-(m-methansulfo-          nylbenzoylamino)-anthrachinon,        16,17-Dime-          thoxydibenzanthron,        4,10-Dibromanthrachi-          non,

          Dibenzpyrenchinon,    1,1',4,1" -     Trian-          thrimidcarbazol,        Tetrabromindigo    und     Thio-          indigo.     



  Als     Beispiele        geeigneter        Amide    für die  Verwendung in dieser Umsetzung seien ge  nannt:     Dimethylformamid,        Diäthylformamid,          Dimethylacetamid,        Diäthylacetamid,        Tetra-          methylharnstoff,        Formyl-    und     Acetylpiperi-          did,        Formylmorpholid,        Tetramethyladipamid,          Dimethylbenzamid,        Dimethylurethan,

          N-Me-          thylacetanilin    und     N-Methylphthalimidin.     



  Als     Verdünnungsmittel    können solche in       Frage        kommen,    welche eine     verhältnismässig          geringe    Wirkung auf den     Reaktionsverlauf     ausüben,     wie    z. B.

   Aceton,     Methyläthylketon,          Acetonitril,        Benzonitril,    Benzol oder     Nitro-          benzol;    daneben     kommen    auch solche     Ver-          dünnungsmittel    in Frage, welche die     Reak-          tionsbedingungen;    wesentlich modifizieren  und infolgedessen den     Reaktionsverlauf    be  einflussen. Somit ist es     beispielsweise    mög  lich, eine     tertiäre        Base,    wie z.

   B.     Pyridin     oder     Triäthylamin,    zuzusetzen. Die Verwen  dung einer     solchen    Base     zusammen        mit    einem       Amid    der vorgenannten Art     gestattet    ein  Variieren der     basischen    Natur des     Reaktions-          gemisches    und ein     Kontrollieren    der     Reak-          tionsbedingungen,    .so dass jene Reaktions-         bedingungen    erreicht werden können,

   welche  zur Bildung von     Schwefelsäureesterderivaten          ausi        einer    Vielzahl von Verbindungen erfor  derlich sind.  



  Als Beispiele von Substanzen, welche im       Reaktionsgemisch        Schwefeltrioxyd    zu ent  wickeln vermögen, seien die Additionsverbin  dungen von     Schwefeltrioxyd    und     Dimethyl-          formamid,        Chlorsulfonsäure    und     Methyl-    und       Äthylchlorsulfonate    genannt. Geeignete Me  talle zur Verwendung in der erfindungs  gemässen     Reaktion    sind     beispielsweise    Eisen,  Nickel, Kupfer und Messing.

   Als Beispiele  für andere Substanzen, welche gewünschten  falls dem     Reaktionsgemisch        zugesetzt    werden  können, mögen die     quaternären    Ammonium  salze, z. B.     Tetramethylammoniumchlorid,     erwähnt sein.  



       Die    Erfindung sei durch die folgenden  Beispiele erläutert. Die Teile bedeuten je  weils Gewichtsteile.    <I>Beispiel 1:</I>  9,5     Teile        Schwefeltrioxyd    werden zu 24  Teilen     Dimethylformamid    unter     Kühlen        zu-          gesetzt    und hierauf :das     Gemisch    mit 15,6  Teilen     16,17-Dimethoydibenzanthron    ver  setzt.

   Das Gemisch wird bei 20  C gerührt  und mit 6,8     Teilen        feinverteiltem    Messing  pulver     (20%        Zink)    versetzt.     Hierauf    wird       dass        Gemisch    während einer Stunde bei 20  C       gerührt    und in eine Lösung von 11 Teilen       Ätznatron    in 150 Teilen     Wasser    gegossen.  Die Suspension wird auf 50  C erhitzt und  die Metallrückstände durch Filtrieren ent  fernt. Hernach wird das Filtrat zur Trockne  eingedampft.  



  An Stelle von     Dimethylformamid,    wie es  im obigen     Beispiel    verwendet wird, kann  man auch die gleiche Menge     Diäthylform-          amid    verwenden.    <I>Beispiel 2:</I>  Eine Lösung von     Dimethylformamid-          Schwefe_trioxyd,        erhalten    durch Umsetzung  von 8,6 Teilen     Schwefeltrioxyd    mit 26 Tei  len     Dimethylformamid,    wird mit 15 Teilen       Tetrabromindigo    und 6 Teilen     Messing    ver-      setzt.

   Das Gemisch wird während drei Stun  den bei<B>300</B> C gerührt und dann in eine Lö  sung von 15 Teilen     Atznatron    in 180 Teilen  Wasser gegossen. Die Suspension wird fil  triert und der     Leukoschwefelsäureester    aus  dem Filtrat mittels     Natriumchlorid        aus.gesal-          zen,        abfiltriert    und getrocknet.  



       Beispiel   <I>3:</I>  10,4 Teile     Methylchlorsulfonat    werden  einem Gemisch von 30 Teilen     Dimethylform-          amid    und 16     Teilen    Aceton unter Kühlen  zugesetzt. Dann versetzt man die erzielte Lö  sung bei 15  C mit 4,5 Teilen     1,4-Dibenzoyl-          aminoanthrachinon    und 1,2 Teilen feinver  teiltem Eisenpulver. Das: Gemisch wird wäh  rend 11/2 Stunden bei<B>150</B> C gerührt und hier  auf in 240 Teile einer     5%igen        Natriumcar-          bonatlösung    gegossen. Die Eisenrückstände  werden durch Filtrieren abgeschieden.

   Das  gelb gefärbte     Filtrat    wird mit Benzol     extra-          hiert,    um das     Dimethylformamid    zu entfer  nen, worauf im Vakuum     konzentriert    wird.  Der     Schwefelsäureester    wird     ausgesalzen,    ab  filtriert und     getrocknet.     



  <I>Beispiel 4:</I>  15,6 Teile     Methylchlorsulfonat    werden  einem Gemisch von 12,5 Teilen     Dimethyl-          formamid    und 10,5 Teilen Aceton bei 10 bis  <B>150</B> C zugesetzt. Das     Gemisch    wird auf     201    C  erwärmt und hierauf mit 4,2 Teilen feinver  teiltem     Anthrachinon    und 2,4 Teilen Eisen  pulver     versetzt.    Dann wird das     Gemisch     während einer Stunde bei 20  C     gerührt    und  hierauf     in    200     Teile    kaltes Wasser, enthal  tend 16 Teile     Natriumcarbonat,    gegossen.

   Die       Suspension    wird filtriert, das Filtrat konzen  triert und der     Natriumanthrahydrochinon-          Dischwefelsäureeester        ausgesaIzen,        abfiltriert     und getrocknet.  



  <I>Beispiel 5:</I>  23,2 Teile     Methylchlorsulfonat    werden  einem Gemisch von 18,5 Teilen     Dimethyl-          formamid    und 16     Teilen    Aceton unter Küh  len zugegeben.     Dann.    versetzt man das Ge  misch     bis    20  C innerhalb 15 Minuten mit  6,5 Teilen     1,1',4,1"-Trianthrimidcarbazol    und    4 Teilen Eisenpulver. Das: Gemisch wird  während fünf Stunden bei     201    C gerührt und  hierauf in     230,    Teile einer 10     %igen    Soda  lösung gegossen.

   Die Suspension wird fil  triert und der Farbstoff durch Eindampfen  des Filtrates unter     vermindertem    Druck iso  liert.  



       BeispU   <I>6:</I>  23 Teile     Formylpiperidid    und 16 Teile       Acetonitril    werden     gemischt,    und dieses Ge  misch während der Zugabe von 13 Teilen       1VIethylchloridsulfonat    gekühlt. Dann ver  setzt man mit 4,2 Teilen     Anthrachinon    und  3     Teilen    Eisenpulver.     Das    Reaktionsgemisch  wird während einer     Stunde    bei<B>151</B> C     :gerührt     und hernach in     2'5V    Teile Wasser,     enthaltend     16     Teile    Soda, gegossen.

   Die Metallrück  stände, werden durch Filtrieren entfernt und  das Filtrat im Vakuum destilliert. Der An  thrahydrochinon-dischwefelsäureester     wird          ausl    den Filtraten     in        praktisch    quantitativer       Ausbeute        ausgesalzen.     



       Anstatt        Acetonitril    kann man als     Ver-          dünnungsmittel        ebenfalls:        Benzonitril,    Aceton  oder     Methyläthylketon    verwenden.  



       Beispiel     Das in Beispiel. 4 verwendete Eisenpulver  wird durch die gleiche Menge von feinver  teiltem Nickelpulver ersetzt und die Reak  tion, anstatt bei 200 C, bei 40 bis<B>500</B> C durch  geführt. Der     Natriumanthrahydrochinon-di-          schwefelsäureester    wird in     guter        Ausbeute     erhalten.  



       Beispiel   <I>8:</I>  10,2 Teile     Tetramethyladipamid    und 24  Teile Aceton werden     gerührt    und während  der Zugabe von 6,5 Teilen     Methylchlorsulfo-          nat        gekühlt.    Dann versetzt man mit 5,2 Tei  len Indigo und 2,4 Teilen Eisenpulver.

   Das  Gemisch wird bei<B>500</B> C erhitzt und während  45     Minuten;    bei dieser Temperatur     gerührt.          DerLeukoschwefeloäureester    wird durch Gie  ssen     des        Reaktionsgemisches    in 200 Teile  einer     5%igen        Natriumearbonatlösung,    Fil  trieren,     Konzentrieren.    der     Filtrate    durch     Va-          kuumdestillation    und durch     Aussalzen    iso  liert.

        <I>Beispiel 9:</I>       Ein        Gemisch    von 20 Teilen     Diäthylacet-          amid    und 15 Teilen     Acetonitril    wird gerührt  und während der     Zugabe    von 7,1 Teilen       Chlorsulfonsäure    gekühlt. Dann versetzt man  mit 3,75 Teilen     4,10-Dichloranthanthron    und  3,2 Teilen Kupferpulver.

   Das Gemisch wird  während drei     Stunden    bei 40  C     gerührt    und  hierauf     in.    300 Teile einer     5%igen    Sofia  lösung     geschüttet.    Die Metallrückstände wer  den durch     Erwärmen    der .Suspension und       Fi'trieren        in    Form eines hellgelben, kristal  linen Niederschlages     ausgesalzen.     



  <I>Beispiel 10:</I>  Ein Gemisch von 15 Teilen     Dimethyl-          formamid    und 9 Teilen Benzol     wird    gerührt  und während der     Zugabe    von 7,1 Teilen       Chlorsulfonsäure    gekühlt. Dann versetzt man  mit 6,2 Teilen     Dimethoxydibenzanthron    und  3,2 Teilen Kupferpulver. Das Gemisch wird  während einer Stunde bei 15  C gerührt und  hernach in     eine    verdünnte     Natriumcarbonat-          lösung    gegossen.

   Die Suspension wird im Va  kuum     destilliert    zwecks     Entfernens    des     Ben-          zo''s        und    dabei     konzentriert,    wobei filtriert  wird. Der     Rückstand    wird mit Wasser ge  waschen und der     Leukoschwefelsäure.ester     aus den vereinigten     Filtraten    und Wasch  flüssigkeiten     ausgesalzen.     



  <I>Beispiel 11:</I>  10 Teile     N-Formylmorpholid    werden  Teilen Aceton zugesetzt und hierauf das ge  kühlte Gemisch mit 3. Teilen     Athylch'.orsul-          fonat    versetzt. Dann trägt man 2,1 Teile     1,4-          Di-        (m-methansulfonylbenzoylamino)-anthra-          ehinon    und 0,5     Teile    Eisenpulver     ein    und       rührt        das,    Gemisch während zwei Stunden bei  15 bis 20  C.

   Der     Leukoschwefelsäureester     wird in     guter    Ausbeute als gelbe, kristalline       Substanz    dadurch     isoliert,    dass das Reaktions  gemisch in 100 Teile 5     %iger    Sofialösung ge  schüttet, die Suspension filtriert und dann  konzentriert und schliesslich die Filtrate     aus-          aesaIzen    werden.

           Peispiel   <I>12:</I>  25 Teile     Dimethylformamid    werden un  ter Rühren:     während    der Zugabe von 7,1 Tei  len     Chlorsulfonsäure    gekühlt.     Dann        versetzt     man mit 3 Teilen     Thioindigo    und 2,5 Teilen  Kupferpulver. Das Reaktionsgemisch wird  bei 40 bis 50  C während etwa 30 Minuten       gerührt,    bis; die     rote    Farbe verschwunden ist.

    Der     Leukoschwefelsäureester        wird    isoliert,  indem das     Reaktionsgemisch    in     Natriumcar-          bonatlösung    gegossen, die Suspension filtriert  und das Filtrat mit Kochsalz     ausgesalzen     wird.  



  <I>Beispiel 13:</I>  13 Teile     N-Dimethylbenzamid    werden in  24 Teilen Aceton gelöst und mit 6,5 Teilen       Methylchlorsulfonat    versetzt. Dann gibt man  3     Teile    2 -     Chlor-3    -     acetylaminoanthrachinon     und 1,5 Teile     Eisenpulver    hinzu.  



  Das, Gemisch wird während einer Stunde  bei 30 bis 35  C gerührt und der     2-Chlor-          3    -     acetylaminoanthrahydrochinon-dischwefel-          säureester    dadurch isoliert, dass das Reak  tionsgemisch einer     wässrigen    Lösung von  8 Teilen     Natriumcarbonat        zugesetzt        wird,     dass diese Lösung durch Filtrieren von den  Metallrückständen befreit wird, dass das Fil  trat im Vakuum bis zur Erreichung einer       konzentrierten    Lösung eingedampft wird,

    welch     letztere    mit     Kaliumchlorid        ausgesalzen     wird.  



  <I>Beispiel 14:</I>  Ein Gemisch von 16 Teilen Aceton und  5,8 Teilen     Tetramethylharnstoff    wird gerührt  und während der     Zugabe    von 6,5 Teilen     Me-          thylchlorsulfonat    gekühlt. Hierauf versetzt  man mit 3 Teilen     2-Chlor-3-acetylamino-          anthrachinon    und 1,5     Teilen    Eisenpulver. Es       wird    während     anderthalb        Stunden    bei 35 bis       40     C weitergerührt und das Produkt in der  gleichen Weise wie in Beispiel 13 isoliert.  



  <I>Beispiel 15:</I>  5,8     Teile        Chlorsulfonsäure        werden,    lang  sam     unter        Rühren    und     Küh''en    20 Teilen'       Tetramethylharnstoff    zugesetzt.     -Dann.    ver-      setzt man das     Gemisch    mit 3,3 Teilen     Dibenz-          pyrenchinon    und 2,5 Teilen     Kupferpulver.    Das  Gemisch     wird    auf 45  C erwärmt und auf die  ser Temperatur während einer halben     .Stunde     gerührt.

   Dann wird das     Gemisch    einer Lö  sung von 10 Teilen     Natriumcarbonat    in 100  Teilen Wasser zugesetzt und die so erhaltene  Suspension filtriert. Die Rückstände werden  mit     heissem        Wasser    gewaschen. Der     Leuko-          schwefelsäureester    wird aus den vereinigten  Filtraten ausgefällt, und zwar mittels Koch  salz.  



  <I>Beispiel 16:</I>  7,8 Teile     Methylchlorsulfonat    werden zu  10 Teilen     Dimethylurethan    zugesetzt und das  Gemisch auf 100  C erhitzt und während 20  Minuten auf jener Temperatur unter Rühren  gehalten.     Hernach    wird das Gemisch auf  20  C gekühlt und mit 5,2     Tei:

  en        16,17-Di-          me,thoxydibenzanthron,    hierauf     mit    3 Teilen  Kupferpulver und schliesslich mit 12 Teilen       Acetonitril        versetzt.    Das rasch nach Rot um  schlagende Gemisch wird während einiger  Stunden gerührt, bis der     Küpenfa.rbstoff    in  den     Leukoschwefelsäureester    übergeführt ist.       Dann    wird das     Reaktionsgemisch    in eine ver  dünnte     Natriumearbonatlösung    eingetragen,  die Suspension konzentriert und hierauf fil  triert und der Rückstand mit Wasser gewa  schen.

   Der     Leukoschwefelsäureester    wird aus       den,    vereinigten Filtraten und     Waschflüssig-          keiten        ausgesalzen.     



       Beispiel   <I>17:</I>  Eine Suspension von 12,2     Teilen        N-Me-          thylacetanilid    in 20 Teilen     Acetonitril    wird       gerührt    und mit 5,4 Teilen     Methylchlorsulfo-          nat    versetzt. Das     Reaktionsgemisch    wird  während etwa 15 Minuten bei     20     C gerührt,  um die Reaktion zu vervollständigen. Das so  erhaltene Reaktionsprodukt, welches eine  klare Lösung darstellt, wird mit 3,8 Teilen       .X,10-Dibromanthanthron    und 1,5 Teilen Ei  senpulver versetzt.

   Man rührt bei 20 bis 22  C  weiter, wobei der     Küpenfarbstoff    in     Lösung     geht. Nach kurzer Zeit fällt der     Leukosohwe-          felsäureester    als eine gelbe,     kristalline    Sub  stanz aus. Die Umsetzung ist nach etwa 30         Minuten    beendet, worauf das     Reaktions-          gemisch    in eine Lösung von 8 Teilen Na  triumcarbonat in 200 Teilen Wasser einge  tragen wird.

   Die erzielte Suspension wird  vakuumdestilliert     und.        filtriert.    Der Rück  stand wird zur Lösung des auf dem Filter  verbleibenden     Leukoesters        mit        heissem    Was  ser     gewaschen    und die     Filtrate    und Wasch  flüssigkeiten     mit    Kochsalz     ausgesalzen,    wo  bei der     Leukoschwefelsäureester    ausfällt.  



  <I>Beispiel<B>18:</B></I>  7 Teile     N-Methylphtha:imi:dnn    werden zu  20 Teilen Aceton zugegeben und hierauf un  ter Rühren dieses Gemisch mit 3,1 Teilen       i#lethylchlorsu'fonat    versetzt. Das,     Gemisch     wird während 30 Minuten auf 50  C erhitzt  und dann auf 20  C gekühlt. Die so erhaltene  weisse Suspension wird mit 1,2 Teilen     2-          Chloranthrachinon    und 0,8 Teilen Eisenpul  ver versetzt und das Ganze während zwei  Stunden bei 20  C weitergerührt.

   Dann wird  das     Reaktionsgemisch    in eine Lösung von  5 Teilen     Natriumcarbonat    in 100 Teilen Was  ser eingetragen und die     Suspension        filtriert.          Der        Leukoschwefelsäureester    wird durch       Aussalzen    aus     dem.    Filtrat nach Vakuum  destillation isoliert.  



  <I>Beispiel 19:</I>  7,8 Teile     Methylchlorsulfonat    werden  einem gekühlten Gemisch von 15,4 Teilen       Acetopiperidid    und 25 Teilen     Benzonitril    zu  gegeben. Dann versetzt man     dieses.    Gemisch  mit 4,6 Teilen     4,10-Dibromanthanthron,    2,5  Teilen Eisenpulver und 2 Teilen Tetra  methylammoniumchlorid. Das Reaktionsge  misch wird während einer Stunde bei einer  Temperatur von 45 bis 50  C gerührt und die  so     erhaltene    gelbe     Suspension    in 10 Teile     Na-          triumcarbonat,    gelöst in 200 Teilen Wasser,  geschüttet. Die anfallende Suspension wird  im Vakuum destilliert.

   Dann wird der       Leukoschwefelsäureester        in    der in     Beispiel    17       beschriebenen    Weise isoliert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Leuko- schwefelsäureesterderivaten von verküpbaren Verbindungen, durch Behandlung derselben mit einem Sulfonierungsmittel in Gegenwart eines Metalles, dadurch gekemzzeichnet, dass die Sulfonierung in Gegenwart eines orga nischen, sich von einem sekundären Amin ableitenden Säureamids erfolgt. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Umsetzung in Gegenwart von Verdünnungsmitteln erfolgt. 2. Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass als organisches Amid Dimethylformamid verwendet wird.
CH257723D 1946-03-26 1947-03-26 Verfahren zur Herstellung von Leukoschwefelsäureesterderivaten. CH257723A (de)

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