CH265421A - Verfahren zur Herstellung von Leukoschwefelsäureesterderivaten von verküpbaren Verbindungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Leukoschwefelsäureesterderivaten von verküpbaren Verbindungen.

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CH265421A
CH265421A CH265421DA CH265421A CH 265421 A CH265421 A CH 265421A CH 265421D A CH265421D A CH 265421DA CH 265421 A CH265421 A CH 265421A
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CH
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acid ester
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leucosulfuric
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Limited Imperial Ch Industries
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Ici Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B9/00Esters or ester-salts of leuco compounds of vat dyestuffs
    • C09B9/02Esters or ester-salts of leuco compounds of vat dyestuffs of anthracene dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 257723.    Verfahren zur Herstellung von     Leukoschwefelsäureesterderivaten    von     verküpbaren     Verbindungen.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein Verfahren zur Herstellung von     Leuko-          schwefelsäureesterderivaten    von     verküpbaren     Verbindungen.  



  Im Hauptpatent Nr. 257723 wird ein Ver  fahren zur Herstellung von     Leukoschwefel-          säureesterderivaten    von     verküpbaren    Verbin  dungen durch Behandeln derselben mit einem       Sulfonierungsmittel    beschrieben, demzufolge  die     Sulfonierung    in Gegenwart eines organi  schen, sich von einem sekundären Amin ablei  tenden     Säureamids    erfolgt. Die im Haupt  patent erwähnten organischen     Amide    sind  sämtlich     Amide,    welche sich von     Carbonsäuren     ableiten.

   Es wurde nun gefunden, dass an  Stelle von organischen     Amiden,    welche sich  von     Carbonsäuren    ableiten, auch organische       Amide    verwendet werden können, welche sich  von     Sulfonsäuren    ableiten.  



  Die vorliegende Erfindung bewirkt somit  die Schaffung eines Verfahrens zur Herstel  lung von     Leukoschwefelsäureesterderivaten     von     verküpbaren    Verbindungen durch Be  handeln der Verbindungen mit einem     Sulfa-          tierungsmittel    in Gegenwart eines     Metalles,     welches dadurch gekennzeichnet ist, dass die       Sulfatierung    in     Clegenwart    eines organischen,  sich von einem sekundären Amin ableitenden  Sulfonamids, gegebenenfalls in Anwesenheit.  von andern Substanzen, welche     gewünsehten-          falls    zugesetzt werden können, erfolgt.

      Die Umsetzung kann mit     Anthrachinon    und  seinen Derivaten sowie mit Indigo und dessen  Derivaten erfolgen.  



  Als Beispiele von spezifischen Verbindun  gen, mit welchen die vorliegende Umsetzung  durchgeführt werden kann, seien genannt       Anthraehinon,        2-Chloranthrachinon,        2-Chlor-          3-acetyl-aminoanthrachinon,        1,4-Dibenzoy1-          aminoanthrachinon,        1.,4-Di-(m-methan-sulfo-          nylbenzoylamino)        -anthrachinon,        16,17-Di-          methoxydibenzanthron,        4,10-Dibromanthan-          thron,        Dibenzpyrenehinon,

          1,1.',4,1"-Thrian-          thrimidcarbazol.,        Tetrabromindigo    und     Thio-          indigo.     



  Als Beispiele von für die Verwendung in  der     Umsetzung    geeigneten Sulfonamiden  seien genannt:     N,N-Diäthyl-toluolsulfonainid     und     N,N-Diäthyläthansulfonamid.     



  Die verwendeten Verdünnungsmittel kön  nen solche Verdünnungsmittel sein, welche  auf den Reaktionsverlauf eine verhältnis  mässig geringe     Wirkung    haben, wie z. B.  Aceton,     Methyläthylketon,        Aeetonitril,        Benzo-          nitril,    Benzol oder Nitrobenzol, oder es kann  sich um Verdünnungsmittel handeln, welche  die Reaktionsbedingungen und den Reaktions  verlauf praktisch beeinflussen. So ist es bei  spielsweise möglich, eine tertiäre Base zuzu  setzen, wie z.

   B.     Pyridin,    oder     Triäthylamin;     durch die Verwendung einer solchen Base  zusammen mit einem. der oben definierten       Amide    lässt sich die Basisehe Natur des Reak-           tionsgemisches    variieren und dermassen kon  trollieren, dass man Reaktionsbedingungen,  welche     zur    Bildung von     Schwefelsäureester-          derivaten    aus einer Vielzahl von Verbindun  gen erforderlich sind, schaffen kann.  



       Als    Beispiele von Substanzen, welche im  Reaktionsgemisch     Schwefeltrioxyd    zu bilden  vermögen, seien genannt die Additionsver  bindung von     Schwefeltrioxyd        Lind        Dimethyl-          formamid,        Chlorsidfonsäure    und     Methyl-    und       Äthy        1-chlorsulfonate.     



  Beispiele von geeigneten Metallen für die  Verwendung bei der in Frage stehenden Re  aktion sind Eisen, Nickel, Kupfer und Mes  sing, während als- Beispiele von andern Sub  stanzen, welche     gewünschtenfalls    dem Reak  tionsgemisch zugesetzt werden können,     quater-          näre        Ammonitnnsalze,    wie z. B.     Tetramethyl-          ammoniumchlorid,    genannt sein mögen.  



  Die vorliegende Erfindung sei durch die  folgenden Beispiele erläutert. Die Teile be  deuten     Gewichtsteile.     



  <I>Beispiel 1:</I>  4 Teile flüssiges     Schwefeltrioxyd    werden  unter Rühren in ein gekühltes     Gemisch    von  20 Teilen trockenem     Acetonitril    und - 14,2  Teilen     N,N-Diäthyl-p-toluolsLllfonamid    einge  tragen.

   Die klare Lösung der Schwefeltrioxyd       AdditionsverbindungdesN,N-Diäthyl-p-tol-iol-          sulfonamids,    welche auf diese Weise gebildet  wurde, wird mit 5,2 Teilen Dimethoxy-dibenz-         anthron    und 3 Teilen Kupferpulver versetzt,  und das Gemisch während 1 Stunde bei 15 bis  200 C gerührt, wobei die Farbe des Gemisches  nach .Rot     -umschlägt.    Man lässt hierauf das  Gemisch in eine Lösung von 7 Teilen Natrium  carbonat in 170 Teilen Wasser fliessen, fil  triert die Suspension, um die Metallrück  stände und das     N,N-Diäthyl-p-toluolsulfon-          amid    zu entfernen,

   und isoliert hierauf den  Farbstoff durch Einengen im Vakuum und       Aussalzen.     



       Beispiel   <I>2:</I>  Anstatt     wie    in Beispiel 1 5,2 Teile     Di-          methoxydibenzanthron    und 3 Teile Kupfer       züi    verwenden, verwendet man 2,1 Teile An  thrachinon und 2     Teile    Eisen und rührt die  Schmelze während 3 Stunden bei 15 bis 200 C.  Es bildet sich der     Leukoschwefelsäureester    des       Anthrachinons.    Das Produkt lässt sich in ähn  licher Weise,     wie    in Beispiel 1 beschrieben  wurde, isolieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Leuko- schwefelsäureesterderivaten von verküpbaren Verbindungen durch Behandlung der Verbin dungen mit einem Sulfatierungsmittel in Ge genwart eines Metalles, dadurch gekennzeich net, dass die Sidfatierilng in Gegenwart eines organischen, sich von einem sekundären Amin ableitenden Sulfonamids erfolgt.
CH265421D 1947-07-02 1948-04-02 Verfahren zur Herstellung von Leukoschwefelsäureesterderivaten von verküpbaren Verbindungen. CH265421A (de)

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CH257723T 1948-04-02

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