CH263979A - Verfahren zur Herstellung von monobenzoyliertem 1,4-Diamino-anthrachinon. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von monobenzoyliertem 1,4-Diamino-anthrachinon.

Info

Publication number
CH263979A
CH263979A CH263979DA CH263979A CH 263979 A CH263979 A CH 263979A CH 263979D A CH263979D A CH 263979DA CH 263979 A CH263979 A CH 263979A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
anthraquinone
diamino
monobenzoylated
leuco
preparation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH263979A publication Critical patent/CH263979A/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  <B>Verfahren zur Herstellung von</B>     monobenzoyliertem        1,4-Diamino#antbrachinon.       Es ist bereits bekannt., dass     1Ionobenzoyl-          diamino    -     anthrachinone,    darunter auch das  als Zwischenprodukt wertvolle     1-Amino-4-ben-          zoylamino-anthrachinon,    unter geeigneten Be  dingungen durch     Monobenzoylierung    von     Di-          amino-anthraehinonen        erhaltenwerdenkönnen.     Während Verfahren, die zu diesem Zwecke       Benzoesäureanhydrid    verwenden,

       wirtsehaft-          lieh    von vornherein viel ungünstiger arbeiten  als Verfahren, bei denen als     Benzoylierungs-          mittel        Benzoylehlorid    verwendet wird, ge  winnt man aus der vorhandenen Literatur den  Eindruck, dass mit     Benzoylchlorid    nur schwie  rig     monobenzoylierte        Produkte    in genügend  reinem Zustande gewonnen werden können.  



  Ausserdem sind in neuerer Zeit Verfahren  bekanntgeworden, nach denen man zur Her  stellung von     monobenzoyliertezn        1,4-Diamino-          anthrachinon    die     Anthraehinonkomponente    in  der     Leukoform    (als stabile     Dihydroverbin-          dung)    verwendet.

   Diese Verfahren sind inso  fern interessant, als nach grosstechnischen  Herstellungsmethoden das als Ausgangspro  dukt benötigte     1,4-Diamino-anthrachinon    ohne  hin in Gestalt der     Leukoverbindung    anfällt  und eine Oxydation dieser Verbindung     zum     entsprechenden     Anthrachinonderivat    in ir  gendeiner Verfahrensstufe sowieso erfolgen  muss. Diese neueren Verfahren besitzen jedoch  den Nachteil, dass nach den betreffenden An  gaben eine vorzeitige Oxydation der     Leuko-          verbindung    zum     Diamino-anthrachinon    unbe  dingt vermieden werden muss, damit. der Er  folg des Verfahrens eintritt.

      Es wurde auch schon vorgeschlagen, ohne       Abscheidung    eines Zwischenproduktes     Leuko-          1,4-diamino-a.nthrachinon    zu oxydieren und  mit     Benzoylchlorid    zum 1,4 -     Dibenzoyl    -     di-          amino-anthrachinon    umzusetzen (vergleiche  schweizerische     Patentschrift        Nr.136248).     



  Es wurde nun gefunden, dass man     mono-          benzoyliertes        1,4-Diamino-anthrachinon    in vor  teilhafter     Weise        herstellen.    kann, wenn man       Leuko-1,4-diamino-anthrachinon    mit Sauer  stoff abgebenden Mitteln in Gegenwart von  Katalysatoren vorerst zu     1,4-Dianüno-anthr    a  chinon oxydiert und hierauf ohne     Abscheidung     eines Zwischenproduktes mit     Benzoylchlorid     in solcher Menge und unter solchen Bedin  gungen umsetzt, dass praktisch keine     Diben-          zoylverbindung    entsteht.  



  Das erhaltene     Monobenzoyl-1,4-diamino-          anthrachinon    ist bekannt und stellt ein wert  volles Zwischenprodukt.     für    die     Herstellun     von Farbstoffen dar.  



  Das als Ausgangsstoff verwendete     Leuko-          1,4-diamino-anthrachinon    kann in der     soge-          nannten    stabilen     Leukoform    vorliegen, wie sie  beispielsweise beim Umsetzen von     Leuko-1,4-          dioxy-anthrachinon        anit    Ammoniak erhalten  wird. Die Oxydation zum.     Diamino-anthrachi-          non    kann beispielsweise in Nitrobenzol, das  gleichzeitig als Lösungsmittel und als Oxyda  tionsmittel dient,     durchgeführt    werden.

   Als  Oxydationskatalysatoren können beispiels  weise tertiäre Amine, mit besonderem Vorteil       Dialkylaniline,    insbesondere     Diäthylanilin,          verwendet        werden.    Die     Oxydation    kann bei-           spielsweise        durch    Erhitzen auf 140 bis 200  C,  insbesondere auf 160  C, während einigen  Stunden     durchgeführt    werden. Unter den an  gegebenen     Bedingungen    ist     die    Oxydation in  manchen Fällen in zwei Stunden vollendet..  



  Zur     Durchführung    der Reaktion verwen  det man zweckmässig ungefähr     äquimolelnüare     Mengen von     Diamino-anthrachinon    und     Ben-          zoylchlorid    oder einen geringen Überschuss des  letzteren. Es ist zweckmässig, diesen Über  schuss relativ gering zu halten, beispielsweise  ihn auf etwa 10 bis höchstens 20     70    zu bemes  sen.

   Die     Umsetzung    wird ohne     Abscheidung     eines     Zwischenproduktes    im     Reaktionsmedhun     der Oxydationsreaktion selbst durchgeführt,  wobei ein Zusatz von an sich wünschbaren  säurebindenden Mitteln dann nicht notwendig  ist, wenn solche, wie     Dialkylaniline,    insbeson  dere     Diäthylanilin,    schon von der ersten     Reak-          tionsstiüe    her im Reaktionsansatz vorhanden  sind.

   Die     Acylierung    wird zweckmässig bei  mässig erhöhter Temperatur, beispielsweise  etwa 55     bis    80  C, vorteilhaft zwischen 60 und  65  C,     durchgeführt.     



  <I>Beispiel 2:</I>  Man     erwärmt    10 Teile     Leuko-1,4-diamino-          anthrachinon        mit    10 Teilen     Diäthylanüin    und  35 Teilen     Nitrobenzol    während 2     Stunden    auf  160  C. Hierauf kühlt man den     Reaktions-          ansatz    auf etwa 60 C ab, gibt eine Mischung  von 6,5 Teilen     Benzoylehlorid    und 20 Teilen  Nitrobenzol zu und lässt die     Reaktion    unter       gutem    Rühren während 4 Stunden bei 60 bis  65  C verlaufen.

   Hierauf lässt man erkalten  und filtriert das erhaltene     1-Amino-4-benzoyl-          amino-anthrachinon    ab. Es kann     gewünsch-          tenfalls    ausgewaschen oder     umkristallisiert     werden.

   Auch ohne     Umkristallisieren    erhält  man ein praktisch reines Produkt mit einer       Ausbeute    von etwa 85     %.            Beispiel   <I>2:</I>  Man erwärmt unter gutem Rühren 30 Teile       Leuko-1,4-diamino-ailthrachinon        mit    20     Volum-          teilen        Diäthylanilin    und 100     Voliunteilen        Ni-          trobenzol    während 2 Stunden auf 160  C.

    Hierauf     kühlt    man den     Reaktionsansatz    auf    60  C ab und lässt     innerhalb    4     Stunden    bei 60  bis 65  C eine Lösung von 21 Gewichtsteilen       Benzoylchlorid,    10     Volturteilen        Diäthylanilin     und 50     Volumteilen    Nitrobenzol einlaufen und  rührt anschliessend noch     eilte        Stunde    bei glei  cher Temperatur.

   Man lässt erkalten,     filtl-iert     das erhaltene     1-Amino-4-benzoylamino-anthra-          chinon    ab und     -wäscht    mit einer Lösung von       Nitrobenzol    und     Diäthylanilin    nach. Dem       Reaktionsprodukt    noch anhaftendes Lösungs  mittel wird mit Wasserdampf     abdestilliert.     Man erhält so ein praktisch reines Produkt  mit     einer    Ausbeute von etwa 85 bis 90     %.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von monoben- zoyliertem 1,4-Diamino-anthrachinon, dadurch gekennzeichnet, dass man Leuko-1,4-diamino- anthrachinon mit Sauerstoff abgebenden Mit teln in Gegenwart von Katalysatoren vorerst zu 1,4-Diamino-anthrachinon oxydiert und hierauf ohne Abscheidung eines Zwischenpro duktes mit Benzoylehlorid in solcher Menge und unter solchen Bedingungen umsetzt, dass praktisch keine Dibenzoylverbindung entsteht.
    Das erhaltene Monobenzoyl-1,4-diamino- anthrachinon ist bekannt und stellt ein wert volles Zwischenprodukt für die Herstellung von Farbstoffen dar. UNTERAINTSPRÜ CHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man sowohl als Oxydationskatalysator für die erste Stufe als auch als säurebindendes Mittel für die zweite Stufe der Reaktion ein Dialkylanilin ver wendet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von Diäthylanilin. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Verwendung von Ni- trobenzol als Sauerstoff abgebendes Mittel. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man einen über schuss von höchstens 20 % Benzoylehlorid über die theoretisch benötigte Menge verwendet.
CH263979D 1948-02-27 1948-02-27 Verfahren zur Herstellung von monobenzoyliertem 1,4-Diamino-anthrachinon. CH263979A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH263979T 1948-02-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH263979A true CH263979A (de) 1949-09-30

Family

ID=4475080

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH263979D CH263979A (de) 1948-02-27 1948-02-27 Verfahren zur Herstellung von monobenzoyliertem 1,4-Diamino-anthrachinon.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH263979A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH263979A (de) Verfahren zur Herstellung von monobenzoyliertem 1,4-Diamino-anthrachinon.
DE816703C (de) Verfahren zur Herstellung von Monoaroylderivaten von 1, 4-Diaminoanthrachinonen
CH257944A (de) Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes.
CH257943A (de) Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes.
DE922480C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen
AT236329B (de) Verfahren zum Färben von Wollgarn und Präparate zur Durchführung des Verfahrens
DE679340C (de) Verfahren zur Herstellung von Dehydrobinaphthylendiimin
DE595024C (de) Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten des Fluoranthens
DE580014C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen
DE445566C (de) Verfahren zur Darstellung loeslicher Verbindungen von indigoiden Farbstoffen
CH279834A (de) Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes.
AT39142B (de) Verfahren zur Darstellung von Küpenfarbstoffen der Anthracenreihe.
AT166700B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Küpenfarbstoffen
CH297833A (de) Verfahren zur Herstellung einer kupferhaltigen Polyiminoisoindoleninverbindung.
DE1050471B (de) Verfahren zur Herstellung von Küpenfarbstoffen der Anthrachmonreihe
DE1113053B (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen der 1,3,4-Oxdiazolreihe
CH278405A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Phenoxyacetamidins.
CH257942A (de) Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes.
DE1643239A1 (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Amino-4-nitro- und 1-Nitro-4-aminoanthrachinoncarbonsaeure-(2)
DE1181349B (de) Verfahren zur Herstellung von Farbstoffen der Anthrachinonreihe
DE1271861B (de) Verfahren zur Herstellung eines rotbraunen Kuepenfarbstoffes der Perinonreihe
CH257941A (de) Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes.
CH382342A (de) Verfahren zur Herstellung von Leukoschwefelsäureestern von Küpenfarbstoffen
DE1067152B (de) Verfahren zur Herstellung von gelben Küpenfarbstoffen der Anthrachinonreihe
CH304956A (de) Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes.