CH264490A - Verfahren zur Herstellung eines Acylderivates eines Acetessigsäureamides. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Acylderivates eines Acetessigsäureamides.Info
- Publication number
- CH264490A CH264490A CH264490DA CH264490A CH 264490 A CH264490 A CH 264490A CH 264490D A CH264490D A CH 264490DA CH 264490 A CH264490 A CH 264490A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- alkali metal
- acyl derivative
- arylide
- metal compound
- acid amide
- Prior art date
Links
Landscapes
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
Description
Verfahren zur Herstellung eines Asylderivates eines Acetessigsäureamides. Es wurde gefunden, dass ein neues Aeyl- derivat eines Acetessigsäureamides hergestellt werden kann, wenn man auf 4 Mol einer Al kalimetallverbindung des 1-Acet,oacetylamino- '@anethoxy-4-chlor-5-methyl-benzols 1 Mol c,es Dichlorides der Terephthalsäure einwirken lässt.
Das gebildete neue Asylderivat der Formel
EMI0001.0011
bildet in trockenem Zustand ein hellzitronen gelbes Pulver, das bei 192 bis 1940 schmilzt.. Es stellt ein wertvolles neues Zwischenprodukt für die Herstellung von Azofarbstoffen dar.
Die als Ausgangsstoffe für das vorliegende Verfahren verwendeten Alkalimetallverbin- dungen des 1-Acetoacetylamino-2-methoxy-4- chlor-5-methyl-benzols können durch Umset zen des Arylids mit einem Alkalihydroxy d, wie Natriumhydroxyd, in wässeriger Phase erhalten werden, oder man kann diese Alkali metallverbindungen auch durch Umsetzen des Arylids mit einem Alkalimetall abgebenden Mittel in einem nichtwässerigen Lösungsmit tel, wie Benzol, Chlorbenzol,
Di- und Trichlor- benzol, Toluol usw., herstellen. Je nach der Herstellungsweise der als Ausgangsstoffe ver wendeten Alkalimetallverbindungen des Ary- lids ist es zweckmässig, die Reaktion ebenfalls in einem wässerigen oder nichtwässerigen Me dium durchzuführen.
Die Reaktion findet in der Weise statt, dass die Hälfte der Alkaliverbindung des Ary- lids terephthaloyliert wird, während sich aus der andern Hälfte der Alkaliverbindung das freie Arylid zurückbildet.
Dieser Umstand be dingt, dass sich das bei der Reaktion entste hende Gemisch auf Grund der verschiedenen Löslichkeit der einzelnen Komponenten leicht trennen lässt, indem die Alkallmetallverbin. dung der Terephthaloylverbindung in Was ser, nicht aber in vielen organischen Lösungs mitteln, löslich ist, während das als Ausgangs stoff verwendete Arylid selbst in Wasser prak tisch unlöslich, dagegen in vielen organischen Lösungsmitteln löslich ist.
Das zurückgewonnene Arylid kann zu einem frischen Ansatze verwendet werden, ge gebenenfalls ohne vorherige Abtrennung von bereits gebildetem Endprodukt.
<I>Beispiel:</I> 128 Teile 1-Acetoacetylamino-2-methoxy-4- ehlor-5-methylbenzol werden in 800 Teilen \Nasser mit 50 Raumteilen 30 % iger Natrium- hydroxydlösung gemischt.
Die Suspension wird auf - 50 gekühlt und innert 2 Stunden mit 25,5 Teilen fein pulverisiertem Tere- phthalsäuredichlorid versetzt. Man rührt 24 Sauiden bei 0' weiter, lässt dann die Tempera tur auf 200 steigen und filtriert vom 1-Aceto- acetylanüno-2-methoxy-4-chlor-5-methyl-benzol ab, Man wäscht es mit Wasser aus. Die Mut terlauge und das Waschwasser werden verei nigt und mit Salzsäure zur kongosauren Reak tion versetzt.
Man filtriert das ausgeschie dene Kondensationsprodukt der Formel
EMI0002.0012
und wäscht es mit Wasser gut aus. Man rei nigt es durch Lösen in Wasser und Natriüm- carbonat, glarfiltrieren und Ausfällen mit Salzsäure. Man trocknet es bei 800 im Va kuum.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Acylderi- vates eines Acetessigsäureamides, dadurch ge- kennzeichnet, dass man auf 4 Mol einer Alkali metallverbindung des 1-Acetoacetylamino-2- inethoxy-4-chlor-5-methyl-benzols 1 Mol des Dichlorides der Terephthalsäure einwirken lässt.Das gebildete neue Acylderivat der Formel EMI0002.0031 bildet in trockenem Zustand ein hellzitronen gelbes Pulver, das bei 192 bis 1940 schmilzt. Es stellt ein wertvolles neues Zwischenpro dukt für die Herstellung von Azofarbstoffen dar. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man in einem or ganischen Medium arbeitet, in dem die gebil dete Alkalimetallverbindung schwer löslich, das Ausgangsarylid aber leicht löslich ist. 2.Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man in einem wäs serigen Medium arbeitet, in dem die gebildete Alkalimetallverbindung leicht löslich, das Ausgangsarylid aber schwer löslich ist. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man im entstehen den Reaktionsgemisch die Komponenten auf Grund ihrer verschiedenen Löslichkeit trennt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH258583T | 1946-07-30 | ||
| CH264490T | 1946-07-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH264490A true CH264490A (de) | 1949-10-15 |
Family
ID=25730182
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH264490D CH264490A (de) | 1946-07-30 | 1946-07-30 | Verfahren zur Herstellung eines Acylderivates eines Acetessigsäureamides. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH264490A (de) |
-
1946
- 1946-07-30 CH CH264490D patent/CH264490A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH264490A (de) | Verfahren zur Herstellung eines Acylderivates eines Acetessigsäureamides. | |
| DE2215048C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von 2-[Bis-(4,4'-dialkylamino)-benzhydryl)-5-aminobenzoesäuren | |
| CH264489A (de) | Verfahren zur Herstellung eines Acylderivates eines Acetessigsäureamides. | |
| AT96507B (de) | Verfahren zur Darstellung von Küpenfarbstoffen und Ausgangsstoffen dafür. | |
| DE899355C (de) | Verfahren zur Herstellung von Pteroinsaeuren | |
| DE2405986C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von reinen aromatischen o-Hydroxy-carbonsäurearylamiden | |
| DE831693C (de) | Verfahren zur Herstellung von organischen Phosphoniumverbindungen | |
| DE380712C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen und Ausgangsstoffen dafuer | |
| DE492885C (de) | Verfahren zur Darstellung von schwefelhaltigen Verbindungen der Naphthalin- und Anthracenreihe | |
| DE659883C (de) | Verfahren zur Herstellung eines neuen Dioxypyrens | |
| DE500162C (de) | Verfahren zur Darstellung von 4-Methyl-6-halogen-3-oxy-1-thionaphthenen | |
| DE353221C (de) | Verfahren zur Darstellung eines gruenen Pigmentfarbstoffes | |
| DE634968C (de) | Verfahren zur Herstellung von ª‰-Azabenzanthronen | |
| AT95240B (de) | Verfahren zur Herstellung von 1-Arylamido-2-naphtholen. | |
| DE955510C (de) | Verfahren zur Herstellung eines heterocyclischen Chinons | |
| DE825548C (de) | Verfahren zur Herstellung von neuen diquartaeren Salzen von Pyrimidylaminocinnolinen | |
| DE820302C (de) | Verfahren zur Herstellung eines neuen Abkoemmlings der Trimethylessigsaeure (Pivalinsaeure) | |
| DE388814C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen der Anthrachinonreihe | |
| CH258583A (de) | Verfahren zur Herstellung eines Acylderivates eines Acetessigsäureamides. | |
| CH308489A (de) | Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes der Dioxazinreihe. | |
| CH216315A (de) | Verfahren zur Herstellung eines stickstoffhaltigen Kondensationsproduktes. | |
| CH204236A (de) | Verfahren zur Herstellung eines 2,3-oxynaphthoesäurearylids. | |
| CH206427A (de) | Verfahren zur Herstellung eines stickstoffhaltigen Naphthalinderivates. | |
| CH212343A (de) | Verfahren zur Herstellung eines stickstoffhaltigen Naphthalinderivats. | |
| CH318823A (de) | Verfahren zur Herstellung von fluoreszierenden heterocyclischen Verbindungen |