CH266358A - Verfahren zur Herstellung haltbarer Extrakte aus Pflanzenmaterial. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung haltbarer Extrakte aus Pflanzenmaterial.

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CH266358A
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Solca David
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23FCOFFEE; TEA; THEIR SUBSTITUTES; MANUFACTURE, PREPARATION, OR INFUSION THEREOF
    • A23F5/00Coffee; Coffee substitutes; Preparations thereof
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A23F5/48Isolation or recuperation of coffee flavour or coffee oil
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Description


  Verfahren zur Herstellung haltbarer Extrakte aus Pflanzenmaterial.    Es sind eine grosse Zahl von Verfahren zur       Hersteltrmg    von Extrakten aus pflanzlichen  Stoffen     bekannt..    Die bekannten Verfahren  weisen     jedoch    im     wesent.liehen    folgende Nach  teile auf  1.. Die äusserst kompliziert     zusamrnengesetz-          ten    und teilweise sehr empfindlichen, pflanz  lichen     Inhaltsstoffe    erleiden bei     der    Extrak  tion und Konzentration zum Teil     wesentliche,     Veränderungen.  



  2. Die pflanzlichen     Inhaltsstoffe    können  nach den bekannten Verfahren nicht voll er  fasst. werden und es ergeben sieh Verluste  durch     ungenügendes    Eindringen des Extrak  tionsmittels in das Pflanzenmaterial und durch  Verdampfen bei der     Konzentration.     



  3. Die     na,elr    bekannten Verfahren her  gestellten Extrakte sind     ungenügend    haltbar,  erleiden     leicht        Zersetznmgen    durch Tempera  tur, Luft.     Lieht,        Feuchtigkeit    oder     hlikr#oorga-          nisnren;    sie neigen ferner     zum        Trübwerden     und verlieren beim Lagern die Löslichkeit..       Ein    nachträgliches     Konservieren    durch Che  mikalien kann unerwünschte Nebenreaktionen  zur Folge haben     und    die Qualität schädigen.  



       Das    Verfahren nach vorliegender Erfin  dung, welches die     Beseitigung    der genannten       -Mängel        hezweckt.    ist. dadurch gekennzeichnet.,  dass man das     Pflanzenmaterial        röstet,    die beim  Rösten     entweichenden        Aromastoffe    mit     Hilfe     eines     Sacclraricls        auffängt,

      das geröstete Pflan  zenmaterial mit einer das     Saccharid    und die  aufgefangenen     Aromastoffe    enthaltenden     wäs-          serigen        Lösung-    bei einer Temperatur     zwischen       40 und SO"     extrahiert    und den Extrakt bei  nicht über     60     auf mindestens 10'B6 eindickt.

    Es hat sich überraschenderweise gezeigt, dass  die     sub    1     und    3 genannten Veränderungen auf  diese Weise ganz oder doch grösstenteils ver  mieden werden können und     da.ss    die Extrak  tion mit Leichtigkeit und vollständig und die  Konzentration des Extraktes ohne Verlust vorn       Aromastoffen    erfolgen kann.

   Man verwendet  zweckmässig     Aionosaecharide    oder     Disaeeharide     mit.     Monokarbon-,#rlbindung.        Dass    Eindicken     aiur     mindestens     10         B6    ist     notwendig,    weil Extrakte       niedriger    Dichte nur eine begrenzte Haltbar  keit zeigen. Die nach diesem Verfahren her  gestellten Extrakte sind beständig, trüben  nicht nach und behalten ihre     Wasserlöslichkeit     bei; überdies sind sie     gegenüber    äussern Ein  flüssen ausserordentlich widerstandsfähig.

   Es  ist möglich, dass sieh in gewissen     Pä:llen    zwi  schen einzelnen pflanzlichen     Extraktivstoffen     und den     Sacchariden    chemische Reaktionen       abspielen.     



  <I>Beispiel:</I>  120 kg Rohkaffee werden     geröstet.    Sobald       Aronrastoffe    entweichen, lässt man die     Röst-          gase        durch    30 kg     trockene        31altose        (oder        eine          30, oigve        llaltoselösung    in     Wasser)        passieren.     Nach dem Rösten verbleiben noch etwa 100 kg  Kaffee;

       diese    werden mit 300 Liter einer  10%igen     Maltoselösung,    erhalten durch Auf  lösen der verwendeten     Maltose    in     Wasser    bzw.  durch     Verdünnen    der     3070i,-,en    Lösung, wäh  rend 3 Stunden bei 60  im geschlossenen Kes  sel extrahiert. Dann     wird        al),gepresst        rund    mit      wenig Wasser von 80  ein zweites Mal extra  hiert.

   Die Flüssigkeiten werden bei 55  im       Vakuum    auf     mindestens        100        B6    eingedickt  oder auch zu Trockenpulver versprüht. Man  kann auch beide Massnahmen kombinieren.  Das Pulver kann zu Tabletten gepresst wer  den. Der getrocknete Rückstand wird bei ver  minderter     Luftmüuhr    auf Aktivkohle     ver     arbeitet. Es resultiert eine äusserst feinporige       kohle    von grossem     Absorptionsvermögen    und  ausserordentlicher Reinheit.

   An Stelle von  Mattase können auch Traubenzucker oder     1Ii-          schungen    von Traubenzucker mit     Maltose        ver-          wen    Jet werden. Allgemein kommen vor allem       iNIonosa,eeharide    oder     Disaecharide    oder     14Ii-          schungen    beider     in    Betracht, wobei die     Di-          saccharide    zweckmässig     iUonokarbonylbindurrg          aaif-%i,eisen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung haltbarer Ex trakte aus Pflanzenmaterial, dadurch gekenn zeichnet, dass man das Pflanzenmaterial röstet, die beim Rösten entweichenden Aromastoffe mit Hilfe eines Saccharids auffängt,
    das ge röstete Pflanzenmaterial mit einer das Saccha- rid und die aufgefangenen Aromastoffe ent haltenden -wässerigen Lösung bei einer Tem peratur zwischen 40 und 80 extrahiert und den Extrakt bei nieht über 60 auf mindestens 10 B6 eindickt. UNTERANSPRC CHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Monosaceliaride verwendet werden.
    \'. Verfahren nach Patentansprueli, da durch gekennzevehnet, dass Disaecharide mit Monoka,rbonvlbindung verwendet werden. 3. Verfahren na,eh Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mischungen von 1lonosacchariden und Disa.echariden mit. lTono- ka.rbonylverknüpfung verwendet werden.
    Verfahren nach Pat.ent.anspriieh, da durch gekennzeichnet, dass die Konzentration ;im Vakuum erfolgt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Konzentration. clureli Versprühen erfolgt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, class die Konzentration zum Teil im Vakuum. und zum Teil durch Versprühen erfolgt. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man bis zur Trockne eindickt und die erhaltenen Trocken- pr odukte zu Tabletten presst.
CH266358D 1945-03-31 1945-03-31 Verfahren zur Herstellung haltbarer Extrakte aus Pflanzenmaterial. CH266358A (de)

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