CH266638A - Verfahren zur Darstellung von 4-Amino-2-oxy-benzoesäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 4-Amino-2-oxy-benzoesäure.

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CH266638A
CH266638A CH266638DA CH266638A CH 266638 A CH266638 A CH 266638A CH 266638D A CH266638D A CH 266638DA CH 266638 A CH266638 A CH 266638A
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  Verfahren zur Darstellung von     4-Amino-2-oxy-benzoesäure.       Es wurde gefunden,     da13        4-A.mino-2-oxy-          benzoesäure    dadurch hergestellt werden kann,       da13    erfindungsgemäss     m-Amino-phenol    zu  sammen mit einem     Alkalikarbonat    bei Gegen  wart von CO., erhitzt. wird. Man kann z. B.  ein inniges Gemenge     von    einem Teil     m-Amino-          phenol    mit einem Überschuss, vorzugsweise  3 Teilen, von     Alkalikarbonat,    z. B. Pottasche  oder Soda, bei Gegenwart von     C0_    erhitzen.

         Zweckmässigeiweise    wird dabei so vorgegan  gen,     da13    das Gemenge zuerst einige Zeit im  Vakuum erhitzt wird und man darauf CO.<B><U>,</U></B>  in das Gemisch einleitet,     vorteilhafterweise     unter Druck. Nach Beendigung der     C0.--Auf-          nalinie    (feststellbar durch Beobachten des       Manometers    nach Abstellen der     CO=-Zufuhr)     kann das Reaktionsgemisch in Wasser gelöst  und mit Schwefel- oder Salzsäure so weit neu  tralisiert werden, dass es nur noch schwach       laekmusalkaliseli    reagiert.

   Nach Zugabe von  Tierkohle kann die Lösung     filtriert    und aus  dem Filtrat die     4-Amino-2-oxy-benzoesätire     durch Zusatz von Ameisen- oder Essigsäure  ausgefällt werden.  



  Statt eines Überschusses an     Alkalikarbonat     kann     inan    auch     äquimolare    Mengen von     A1-          kalikarbonat    und     ni-Amino-phenol    anwenden.  In diesem Fall ist es zweckmässig, dem Re  aktionsgemisch ein     inertes        Aufloekerungsmit-          tel    zuzusetzen. Als solches kann z. B. Kiesel  gur, Talkum, Kochsalz,     Kaliumchlorid    oder       -sulfat    verwendet. werden.

      <I>Beispiel:</I>  2000 Teile fein pulverisiertes, trockenes       in-Amino-phenol    und 6000 Teile wasserfreie  Pottasche werden innig gemischt und im       Autoklaven    3 Stunden unter Vakuum auf       7.50    bis 200  erhitzt. Nun wird     C0,    einge  drückt und das Gemisch unter 15 Atü CO.,  weitere 4 bis 5 Stunden auf 170 bis 200  er  hitzt. Dann wird auf etwa 100  erkalten ge  lassen, die     Kohlensäure    abgelassen und der  Inhalt. des     Autoklaven    in Wasser gelöst.

   Die       dunkelbraune    Lösung wird nun mit konzen  trierter     Salzsäure    unter Umrühren versetzt,  bis sie nur noch schwach     lackmiisalkalisch    rea  giert, mit Tierkohle versetzt und nach einigem  Umrühren abgesaugt. Aus dem Filtrat wird  die entstandene     4-Amino-2-oxy    -     benzoesäure     durch Zusatz eines Überschusses von     Ameisen-          oder    Essigsäure ausgefällt, abgesaugt und mit  Wasser gewaschen. Zur Reinigung wird die  Säure in der gerade nötigen Menge Ammo  niak gelöst,     nochmals    mit. Tierkohle verrührt,  abgesaugt und aus dem Filtrat mit Ameisen  säure ausgefällt.

   Man erhält dabei die     4-          Amino-2-oxy-benzoesäure    als fast farbloses,  kristallinisches Pulver vom F.     1-I8    bis 149        (Zers.).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von 4-Amino- 2-oxy-benzoesäure, dadurch gekennzeichnet, dass m-Amino-phenol zusammen mit Alkali karbonat bei Gegenwart von<B><U>CO"</U></B> erhitzt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mehr als ein Mol Alkalikarbonat auf ein Mol Amino-phenol verwendet wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gemisch von m-Amino-phenol und Alkalikarbonat zuerst im Vakuum erhitzt. wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass<B><U>CO.,</U></B> unter Druck in das Reak tionsgefäss eingeführt wird. Verfahren nach Tatentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass als Alkalikarbonat Pott asche verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass als Alkalikarbonat Soda verwendet wird. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss äquimolare Men gen von m-Amino-phenol und Karbonat ver wendet werden. 7. Verfahren nach Patentansprueb. und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem Reaktionsgemisch ein inertes Auf lockerungsmittel zugesetzt wird.
CH266638D 1948-05-24 1948-05-24 Verfahren zur Darstellung von 4-Amino-2-oxy-benzoesäure. CH266638A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2644011A (en) * 1950-11-08 1953-06-30 American Cyanamid Co Process for producing 4-amino-2-hydroxybenzoic acid

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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