CH269067A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins.

Info

Publication number
CH269067A
CH269067A CH269067DA CH269067A CH 269067 A CH269067 A CH 269067A CH 269067D A CH269067D A CH 269067DA CH 269067 A CH269067 A CH 269067A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
preparation
diethylamino
new amine
new
compound
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH269067A publication Critical patent/CH269067A/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Hydrogenated Pyridines (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins.    Gegenstand des vorliegenden Patentes bil  det ein Verfahren zur Herstellung eines neuen  Amins, welches dadurch gekennzeichnet ist,  dass man eine Verbindung der Formel  
EMI0001.0001     
    worin X einen bei der Umsetzung sich abspal  tenden Rest bedeutet, mit einem     Sulfonsäure-          ester    des     l-Diäthylamino-äthanols,    z. B. einem       Aryl-    oder     Alkylsulfonsäureester,    wie dem     p-          Toluolsidfonsäureester,    umsetzt.  



  Das so erhaltene     1-(P-Diäthylamino-äthyl)-          1,2,3,4-tetrahydro-fluoranthen    siedet bei 170  bis 172  unter einem Druck von 0,1 mm und  bildet ein     Hydrochlorid    vom F. 240 bis 241 .  Die neue Verbindung besitzt     spasmolytische     und     lokalanästlietische    Eigenschaften; ausser  dem zeigt sie eine pharmakologisch ganz neu  artige     Wirkung,    welche sieh darin äussert,       class    die Empfindlichkeit des     Vagus-Zentrums     für     Atmungsafferenzen    einsinnig in     inspira-          torischer    Richtung verschoben wird.

   Sie soll  als Heilmittel     Verwendung    finden.  



  In der obigen Formel ist X z. B. ein Was  serstoff- oder Metallatom, wie Natrium, Ka  lium oder     Lithium.    Man kann beispielsweise       1,2,3,4-Tetrahydro-fliloranthen    in Gegenwart    von Stoffen wie z. B. Natrium, Kalium,     Li-          thium,        Calcium    oder ihren     Alkoholaten,        Aini-          den,    Hydriden oder Kohlenwasserstoffverbin  dungen, wie z.

   B.     Kalium-tert.        butylat,        Ka-          lium    -     tert.        amylat,        Natr        iumamid,        Natrium-          hydrid,        Butyl-Lithium,        Phenyl-Natrium    oder       Phenyl-Lithium    mit dem     genannten    Ester um  setzen, wobei intermediär die entsprechende  Metallverbindung des     Tetrahydro-fliioranthens     gebildet wird.  



  Die Umsetzung wird zweckmässig in Ge  genwart von     iner        ten    Lösungsmitteln, wie z. B.       Toluol,    Benzol,     Xylol,    Nitrobenzol, und ge  gebenenfalls in Anwesenheit von indifferenten  Gasen, wie Stickstoff, durchgeführt.  



       Beispiel:     30 Gewichtsteile     1,2,3,4-Tetrahydro-fluor-          anthen    werden in 200     Volumteilen        abs.        Toluol     gelöst, in Stickstoffatmosphäre auf 120  er  hitzt und dann 6,6 Gewichtsteile Natrium  amid zugegeben.

   Man hält das Reaktions  gemisch während 4 Stunden bei     l.30    bis 140 ,  lässt auf 70 bis 80  abkühlen, gibt dann 43 Ge  wichtsteile     fl-Diäthylamino-äthyl-p-toliiolsul-          fonsäureesterhy        drochlorid,    welches zuvor mit  11,7 Gewichtsteilen     abs.        Pyridin    zerrieben  worden ist, zu und erwärmt noch 4 Stunden  am     Rückfluss.    Nach dein Erkalten wird mit       Wasser    versetzt, die     Tolilollösung    mit ver  dünnter     Phosphorsäurelösung    ausgezogen und  der     wässrige    Anteil alkalisch gestellt.

   Die  dabei ausgefallene Base     äthert    man aus, trock  net die Ätherlösung über Pottasche, ver-      dampft den Äther und destilliert den Rück  stand     im:    Vakuum. Man erhält so das 1-(ss  Diäthylamino-äthyl)     -1,2,3,4    -     tetrahydro    -     fluor-          anthen    als     ein    Öl, das bei 170 bis 172  unter  einem Druck von 0,1     min    siedet. Sein     Hydro-          chlorid    schmilzt bei 240 bis 241 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI0002.0014 worin X einen bei der Umsetzung sich ab spaltenden Rest bedeutet, mit einem Sulfon- säureester des ss-Diäthylamino-äthanols um setzt. Das so erhaltene 1-(ss-Diäthylamino-äthyl)- 1,2,3,4-tetrahydro-fluoranthen siedet bei 170 bis 17-2 unter einem Druck von 0,1 mm und bildet ein Hydrochlorid vom .F. 240 bis 241 .
    Die neue Verbindung soll als Heilmittel Verwendung finden.
CH269067D 1945-12-21 1947-01-31 Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins. CH269067A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH264131T 1945-12-21
CH269067T 1947-01-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH269067A true CH269067A (de) 1950-06-15

Family

ID=25730718

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH264131D CH264131A (de) 1945-12-21 1945-12-21 Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins.
CH269067D CH269067A (de) 1945-12-21 1947-01-31 Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins.

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH264131D CH264131A (de) 1945-12-21 1945-12-21 Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins.

Country Status (2)

Country Link
AT (2) AT162911B (de)
CH (2) CH264131A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT165058B (de) 1950-01-10
CH264131A (de) 1949-09-30
AT162911B (de) 1949-04-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH269067A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins.
DE934651C (de) Verfahren zur Herstellung von tetrasubstituierten Diaminoalkanen
CH269071A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins.
CH269068A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins.
DE936747C (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Pyrimidinderivaten und deren Salzen
Joseph et al. Rearrangement of nitrones to amides using chlor0sulfonyl isocyanate
DE842064C (de) Verfahren zur Herstellung des 2-Diphenylmethoxymethyl-imidazolins
AT233573B (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Azaphenthiazinderivaten
AT165057B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Amine
AT231455B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Diazepinderivaten
DE895903C (de) Verfahren zur Herstellung neuer basisch substituierter Halogenaryl-pyridyl-alkanone
DE929192C (de) Verfahren zur Herstellung von am Stickstoffatom acylierten oder sulfonylierten aliphatischen Aminocarbonsaeureamiden
AT351562B (de) Verfahren zur herstellung von neuen derivaten des 1-hydroxybenzo-2,3,1-diazaborins
AT249048B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzimidazolonderivaten
AT220623B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen
AT217023B (de) Verfahren zur Herstellung von Dialkylaminoalkyläthern aromatischer Alkohole
CH383998A (de) Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine
AT222130B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen
AT339278B (de) Verfahren zur herstellung von neuen alfa-tricycloheptyliden-arylmethoxyalkylaminen sowie deren saureadditionssalzen
DE855850C (de) Verfahren zur Herstellung von Aminen der Fluoranthenreihe
DE1445648C (de) Homopiperazindenvate
AT252249B (de) Verfahren zur Herstellung von Benzodiazepin-Derivaten
AT206898B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Thioxanthen-Derivaten
AT250366B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 5, 6-Dihydro-11H-pyrido[2, 3-b] [1, 4] benzodiazepinen
AT233582B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Iminodibenzylderivaten