CH273250A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Derivates der p-Amino-salicylsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Derivates der p-Amino-salicylsäure.

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CH273250A
CH273250A CH273250DA CH273250A CH 273250 A CH273250 A CH 273250A CH 273250D A CH273250D A CH 273250DA CH 273250 A CH273250 A CH 273250A
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CH
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amino
acid
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salicylic acid
oxy
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Hans Dr Suter
Zutter Hans
Widler Hans
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Cilag Ag
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N37/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having three bonds to hetero atoms with at the most two bonds to halogen, e.g. carboxylic acids
    • A01N37/44Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having three bonds to hetero atoms with at the most two bonds to halogen, e.g. carboxylic acids containing at least one carboxylic group or a thio analogue, or a derivative thereof, and a nitrogen atom attached to the same carbon skeleton by a single or double bond, this nitrogen atom not being a member of a derivative or of a thio analogue of a carboxylic group, e.g. amino-carboxylic acids

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines neuen Derivates der     p-Amino-salieylsäure.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung der     2-Oxy-4-amino-5-jod-benzoe-          säure    der Formel  
EMI0001.0004     
    Es wurde gefunden, dass diese Verbindung  eine überraschend gute Wirksamkeit gegen  Mikroorganismen, insbesondere gegen säure  feste Bakterien, entfaltet. Die neue Verbin  dung soll zu therapeutischen Zwecken, ferner  auch als Zwischenprodukt Verwendung fin  den.

   Als Therapeutikum kann man sie zum  Beispiel     peroral    verabreichen;     zia    Injektionen  oder zu     Instillationen    eignen sich vor allem  die Lösungen der     Alkalisalze    und der Salze  mit organischen Basen.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist da  durch gekennzeichnet, dass man auf     4-Amino-          2-oxy-benzoesäure    ein jodierendes Mittel ein  wirken lässt.  



  Das     Jodierungsmittel    kann in Gegenwart  von     Jodüberträgern    einwirken gelassen. wer  den. Als     Jodüberträger    eignen sich zum Bei  spiel     N-Chlorverbindungen,    wie Chloramin T,       N-Chlor-        resp.        N,N'-Dichlor-harnstoff,    und    Alkali-     resp.        Erdalkalihypochlorite.    Als     Jodie-          rungsmittel    hat sich u. a. Jodchlorid als ge  eignet erwiesen.  



  Die     Jodierung    wird     zweckmässig    ih Gegen  wart eines Lösungsmittels, z. B. in Eisessig,  Chloroform, Schwefelkohlenstoff oder in wäs  seriger mineralsaurer     resp.    alkalischer     Lösung          vorgenommen.    Das Verfahrensprodukt, die     2-          Oxy-4-amino-5-jodbenzoesäure,    bildet farblose  Nadeln, die bei 1500 unter Zersetzung schmel  zen. Die neue     Verbindung    ist in Äther,     Ätha-          nol,    Aceton und verdünnten Alkalien löslich;  in Wasser, Benzol und Chloroform ist sie  schwer löslich.

   Der     Methylester    schmilzt bei  154 bis 1550.  



  <I>Beispiel 1:</I>  36,8 g     4-Amino-2-oxy-benzoesä-Lire,    gelöst  in 600     em3        8o/oiger        Perchlorsäure,    werden bei  00 und unter kräftigem Rühren, tropfenweise  mit 32,2     cm3    einer salzsauren     Jodchlorid-          lösung    (enthaltend 78,7 g Jod in 100     ems)    ver  setzt. Die während des Eintropfens entstan  dene bräunliche Fällung wird     abgesogen        -Lund     in Äther aufgenommen.

   Die Ätherlösung wird  mit     Natriumthiosulfatlösung    geschüttelt, ge  trocknet und so lange unter Kühlung auf 01  mit gasförmiger Salzsäure behandelt, bis kein  Niederschlag mehr erscheint. Der Nieder  schlag, bestehend aus reinem     2-Oxy-4-amino-          5-jod-benzoesäure-chlorhydrat,    wird abgeso-      gen, in verdünnter wässeriger     Natriumbicar-          bonatlösinmg    aufgenommen, die Lösung fil  triert und im Filtrat die freie Säure mit  Ameisensäure wieder gefällt. Man erhält so  die     2-Oxy-4-amino-5-jod-benzoesäure    als farb  loses Pulver, das bei 144  unter Zersetzung  schmilzt.

   Durch Umkristallisation aus ver  dünntem Äthanol gewinnt man die neue Ver  bindung in farblosen Nadeln, die     bei.    1500  unter Zersetzung schmelzen. Sie ist löslich in  Äther, Äthanol, Aceton und verdünnten     Al-          kalien,    schwer löslich in Wasser, Benzol und  Chloroform. Der     Methylester    schmilzt bei 154  bis 1550.    <I>Beispiel 2:</I>    175 g     4-Amino-2-oxy-benzoesäure,    40 g Na  tronlauge, 166 g     Kaliumjodid    und 281 g Chlor  amin T werden in 4 Liter Wasser, gelöst. In  diese Lösung     wird    unter     Kühlen    und kräf  tigem Rühren bis zur stark sauren Reaktion  verdünnte Schwefelsäure eingetropft.  



  Die entstandene graue Fällung wird  gesogen, mit Wasser gut gewaschen und in       verdünnter        Natriumbicarbonatlösung    aufge  nommen. Das unlösliche     Toluolsulfonamid     wird abgetrennt und aus der Lösung mit  Ameisensäure die     2-Oxy-4-amino-5-jod-benzoe-          säure    gefällt. Diese wird durch Aufnehmen in  Äther und Fällen mit Salzsäure als Chlor  hydrat analog .der in Beispiel 1 angewendeten  Arbeitsweise gereinigt.

      <I>Beispiel 3:</I>  Zu einer wässerigen Lösung des Natrium  salzes der     p-Amino-salicylsäure    und der äqui  valenten Menge     Kaliumjodid    und     Natrium-          hypochlorit    wird unter Kühlung und starkem  Rühren verdünnte Schwefelsäure eingetropft.  Die ausgefallene, bräunlich     gefärbte        2-Oxy-4-          a.mino-5-jod-benzoesäure    wird abgesaugt und  nach der in Beispiel 1 angegebenen Methode  gereinigt. Man erhält die neue Verbindung so  in guter Ausbeute und Reinheit. Die neue  Säure kann auch in Form ihrer Salze, z. B.  ihrer Salze mit Alkalien oder Erdalkalien  oder mit organischen Basen, isoliert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen Derivates der p-Amino-salicylsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man auf 4-Amino-2-oxy- benzoesäure ein jodierendes Mittel einwirken lässt. Die so erhaltene 2-Oxy-4-amino-5-jod- benzoesäure bildet farblose Nadeln, die bei 1500 unter Zersetzung schmelzen; sie ist lös lich in Äther, Äthanol, Aceton und verdünn ten Alkalien, und schwer löslich in Wasser, Benzol und Chloroform. Ihr Methylester schmilzt bei 154 bis 1550.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als jodierendes Mit tel Jodchlorid verwendet.
CH273250D 1949-02-14 1949-02-14 Verfahren zur Herstellung eines neuen Derivates der p-Amino-salicylsäure. CH273250A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN104370766A (zh) * 2013-08-14 2015-02-25 重庆华邦制药有限公司 工业化生产间苯二甲酸衍生物的方法

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