CH275965A - Verfahren zur Reinigung von wasserlöslichen Metallsalzen des Penicillins. - Google Patents

Verfahren zur Reinigung von wasserlöslichen Metallsalzen des Penicillins.

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CH275965A
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Glaxo Laboratories Limited
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D499/00Heterocyclic compounds containing 4-thia-1-azabicyclo [3.2.0] heptane ring systems, i.e. compounds containing a ring system of the formula:, e.g. penicillins, penems; Such ring systems being further condensed, e.g. 2,3-condensed with an oxygen-, nitrogen- or sulfur-containing hetero ring

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Description


  Verfahren zur Reinigung von wasserlöslichen Metallsalzen des Penicillins.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Reinigung von wasserlöslichen       Metallsalzen    des Penicillins.  



  Bei der üblichen Herstellungsmethode  wird das Penicillin mittels eines organischen  Lösungsmittels aus der Nährlösung extra  hiert und das so extrahierte Penicillin in ein  Metallsalz, im allgemeinen in das     Natrium-          oder        Calciumsalz,    umgewandelt. Zur Reini  gung wird die     wässrige    Lösung meist ange  säuert, das Penicillin erneut extrahiert und  dann in wässriger Lösung in das gewünschte  Salz übergeführt, aus welcher Lösung das  feste Salz gewonnen wird.

   Die auf diese  Weise hergestellten Metallsalze des Penicil  lins sind immer von zum Teil gefärbten Ver  unreinigungen     begleitet.,    die nicht nur be  wirken, dass das Präparat eine geringe und  veränderliche Stabilität aufweist, sondern  auch, dass unangenehme Nebenwirkungen, wie  z. B. Schmerzen beim Einspritzen, hervor  gerufen werden. Reine     Penicillinnatrium-          oder        .-ea.leiurnsalze    sind weisse Verbindungen,  die eine grössere Stabilität     aufweisen    und  beim Einspritzen weniger Schmerzen verur  sachen als die oben erwähnten Rohprodukte.  



  Die Reinigung von Penicillin oder     dessen     Metallsalzen, d. h. die Abtrennung der ak  tiven     Substanzen    von den     Verunreinigungen,     welche diese im allgemeinen begleiten, ist eine  schwere und mühselige Operation.  



  In der sehweit. Patentschrift Nr. 271517  wird ein Verfahren zur Reinigung von was-         serlöslichen    Metallsalzen des Penicillins be  schrieben, welches dadurch gekennzeichnet  ist, dass man ein wasserlösliches Metallsalz  des Penicillins mit einer starken Säure an  säuert, die angesäuerte Lösung mit einem       inerten        organischen    Lösungsmittel extrahiert,  die so erhaltene Lösung von rohem Penicillin  mit einer primären organischen Base der all  gemeinen Formel     RNHZ,    worin Reinen Koh  lenwasserstoffrest mit     höchstens    8 Kohlen  stoffatomen bedeutet, und mit einem nicht  unterhalb 10,2 liegenden     pI,

  H-Wert    behan  delt und das     Penicillinsalz    der genannten  Base zur Ausfällung bringt, worauf dieses  Salz wiederum in das     wasserlösliche    Metall  salz des Penicillins übergeführt wird.  



  Der     pI,H-W        ert    einer Base lässt sich durch  die folgende Gleichung definieren:         PIiH    -     1'1    -<B>PU</B>    worin     phb    den Logarithmus der reziproken       Dissoziationskonstante    der Base bedeutet;       Ga.    der     pl;b-Wert    einer stärkeren Base gerin  ger ist     als    jener einer schwächeren Base, ist  der     pI,H-Wert    einer stärkeren Base höher als  jener einer schwächeren Base.  



  Im Verlaufe weiterer Untersuchungen  wurde gefunden, dass die rohen Penicillin  salze, wie z. B. das Natrium- oder     Calcium-          salz,    leicht, in praktisch reine Salze von pri  mären, nachstehend näher bezeichneten Ba  sen übergeführt werden können, und.     zwar     ohne Bildung es freien     Penieillins.    Dies hat      zur Folge, dass die     Verwendung    von Lö  sungsmitteln von der Art von     Methyl-          isobutylketon    vermieden werden kann.

   Die  so erhaltenen     Penicillinsalze    der primären,  organischen Basen können leicht in die     Me-          tallsalze,-z.    B. in die Natrium- oder     Calcium-          salze    übergeführt werden.  



  Gegenstand des Patentes ist somit ein  Verfahren zur Reinigung von wasserlöslichen  Metallsalzen des Penicillins, welches dadurch  gekennzeichnet ist,     .dass    man -das zu reini  gende     Penicillinsalz    in wässriger Lösung mit  einem Salz einer primären organischen Base  der Formel     R.NH.,        worin    R einen den     Cyclo-          hexanring    enthaltenden Kohlenwasserstoff  rest mit insgesamt höchstens 8 Kohlenstoff  atomen bedeutet., und mit einem nicht unter  halb 10,

  2 liegenden     pitH-W        ert    zur Umsetzung       bringt    und hierauf das entstandene     Penicil-          linsalz    der genannten Base wiederum in das  ursprüngliche     .Salz    des Penicillins überführt.  Beispiele von geeigneten Basen sind     Cyclo-          hexylamin    mit einem     pI;A-Wert    von     10,6-1     und     Methylcyclohexylamin    mit einem     pI,H-          Wert    von ungefähr 10,6.  



  Die     wässrige    Reaktionslösung enthält vor  teilhafterweise, aber nicht notwendigerweise  ein     Aussalzmittel;    das durch .doppelte Um  setzung gebildete     Aminsalz    des Penicillins  fällt dann ohne weiteres aus. Dieses Salz lässt  sich,     gewünschtenfalls    nach Reinigung, leicht  in die ursprünglichen     Penicillinmetallsalze     (z. B. in das Natrium- oder     Calciumsalz),    die  viel reiner als das ursprüngliche Penicillin  metallsalz sind, überführen.  



  Als     Aminsalze        kommen    solche mit starken  oder mässig starken Säuren in Betracht.  Salze, welche bei ,der Umsetzung eine zerstö  rende Wirkung .auf das Penicillin oder des  sen     Salze    ausüben, sind natürlich zu ver  meiden. Besonders geeignet sind Salze mit  starken Mineralsäuren, wie z. B.     .Salzsäiure.     



  Das Salz der primären organischen Base  kann z. B. einer     wässrigen    Lösung des     Peni-          cillinsalzes    in praktisch reiner Form oder in  Form einer konzentrierten,     wässrigen    Lösung  zugesetzt werden. Zweckmässig wird die Um  setzung bei einem     pli-Wert    von 6-7 .durch-    geführt; zur Einstellung des PH-Wertes kann,  je nachdem, eine Säure, wie z. B. Phosphor  säure, oder eine anorganische Base, wie z. B.       Natriumhy        droxyd,    zugesetzt werden.  



  Als Ausgangsmaterial wird zweckmässig  eine gekühlte     wässrige    Lösung des rohen       Penicillinmetallsalzes    (z. B. des Natrium  oder     Calciumsalzes)    verwendet. Die Aktivität  des     Penicillinsalzes    sollte nicht kleiner als  400 Oxfordeinheiten pro mg sein. Die Kon  zentration des Penicillins in der     wässrigen        Lö-          sung        beträgt        bevorzugterweise        2-10        %        Ge-          wieht/Volumen.     



  Als     Aussalzmittel    wird     vorzugsweise    ein  Salz verwendet, dessen Lösung neutral ist.  Bevorzugt wird die     Verwendung    von z. B.       Natriumchlorid,        Natriumsulfat,    Kalium  chlorid und dergleichen;     Ammoniumsalze     sind nicht geeignet. Salze, die auf das Peni  cillin oder .dessen Salze eine zerstörende Wir  kung ausüben, sollten natürlich nicht ver  wendet werden. Die Menge des in der     Lösung     vorhandenen     Aussalzmittels    wird zweck  mässig so bemessen, dass die Lösung annä  hernd gesättigt ist.  



  Wenn man das     Ca.leiumsalz    reinigen will,  so sollte das .Salz der Base vor dem     Aussalz-          mittel    zugesetzt werden, .da sonst. unter Um  ständen bereits das     Caleiumsalz    des Peni  cillins     ausg-efäl.lt    wird.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren kann  beispielsweise wie folgt durchgeführt werden  Die     wässrige    Lösung des zu reinigenden       Penicillinsalzes    wird unter Rühren und Küh  len mit einer dem vorhandenen Penicillin min  destens äquivalenten     11enge        des    Salzes der  primären organischen Base, entweder in  Form der im wesentlichen reinen Substanz  oder in Form einer konzentrierten     wässrigen     Lösung, versetzt. Das Gemisch wird auf ein  PH von 6 bis 7 eingestellt, indem unter Rüh  ren vorsichtig eine Säure, wie z. B. Phos  phorsäure, oder eine anorganische Base, wie  z.

   B.     Natriumhy        droxyd,    zugesetzt. wird. Die  ses Gemisch wird. gerührt und gekühlt, bis  keine weitere Fällung mehr eintritt. Das  Reaktionsprodukt, nämlich das rohe     Penh-        i          cillinsalz    der verwendeten primären organi-      sehen     Base,    wird durch Filtrieren oder Zen  trifugieren isoliert. Es kann mit einer klei  nen Menge einer annähernd gesättigten Lö  sung einer gussalzenden Substanz gewaschen  werden.

   Die letztere     sollte    eine neutrale,       wässrige    Lösung     bilden.    Das Reaktions  produkt wird durch fortgesetztes Filtrieren  und Zentrifugieren so vollständig als mög  lich vom Wasser befreit.  



  Das feuchte Produkt kann auf     versehie-          dene    Arten behandelt werden. Das zurück  gehaltene Wasser kann dadurch weitgehend  aus dem Produkt entfernt werden, dass dieses  während mehreren Stunden über einem       Trocknungsmittel,    wie z. B.     Phosphorpent'-          oxyd,    in einem evakuierten     Exsikkator    ge  halten wird. Wenn das Produkt trocken ist,  so kann es mit Aceton oder     Methyläthyl-          keton    gewaschen werden. Das auf     diese    Weise  gewaschene oder auch das nicht gewaschene  Produkt. kann hierauf z.

   B. wie folgt umkri  stallisiert werden:  Das getrocknete Produkt wird mit etwas  mehr Chloroform     erwärmt,    als nötig ist, um  bei 300 C das organische Material zu lösen.  Das warme Gemisch wird rasch     abfiltriert,     um das ungelöste anorganische Material zu  entfernen. Das Filtrat. wird mit so viel Ace  ton oder     Methy        läthy        lketon    versetzt, dass beim       Kühlen    das gereinigte     Penicillinsalz    der pri  mären organischen Base ausfällt.  



  Das feuchte Material kann aber auch  ohne vorheriges Trocknen     umkristallisiert     werden. Zu diesem Zweck wird es z. B. direkt  in Chloroform gelöst und die Lösung von den  wenigen Tropfen der     wässrigen    Phase be  freit. Beim Verdünnen mit 2 oder 3 Volu  mina. Aceton oder     Methyläthylketon    kristalli  siert. das     gereinigte    Salz der primären Base  aus. Es ist zu bemerken, dass auch andere     Lö-          sungsmittelkombinationen    für das     Umkri-          stallisieren    verwendet. werden können.

   Wenn  das auf diese Weise erhaltene Produkt nicht  den     gewünschten        Reinheitsgrad    aufweist, so  kann der oben beschriebene     Reiniglings,          prozess    wiederholt werden.  



  Eine weitere Möglichkeit besteht darin,       da.ss    das feuchte Material in einer kleinen    Menge Äthylalkohol gelöst wird, z. B. so,     dass     3-5     ein'    auf 1 Megaeinheit des     ursprünglich     verwendeten Penicillins kommen.

   Nachdem  eventuell vorhandene Spuren :des     Aussal-          zungsmittels,    wenn ein solches verwendet  wurde, durch Filtrieren entfernt sind, kann  das gereinigte     Penicillinsalz    der organischen  Base gefällt werden, indem die     alkoholische     Lösung mit der etwa     3-5fachen    Volumen  menge     Diäthyl-,        Diisopropyl-    oder     Dibutyl-          äther    versetzt wird.  



  Das gereinigte Produkt kann mittels ver  schiedener Methoden leicht wieder in die nun  reinen     Penicillinmetallsalze    (z. B. in das Na  trium- oder     Calciumsalz)    übergeführt wer  den. Es kann beispielsweise unter raschem  Rühren ein Gemisch aus Äther oder Chloro  form und wässriger Phosphorsäure zugesetzt  werden, welches Gemisch mindestens eine der  im umzuwandelnden Salz enthaltenen Menge  der     organischen    Base äquivalente Menge  Phosphorsäure enthält. Der organische Ex  trakt wird abgetrennt, die     wässrige        Lösung     auf ein     pH    von 2,5 eingestellt und mit einer  weiteren Menge     .des    organischen Lösungsmit  tels extrahiert.

   Die Extrakte werden hierauf  vereinigt und .das Gemisch mit einer     wäss-          rigen    Lösung des betreffenden Metall  hydroxyds extrahiert, welche Lösung eine  der im Salz der organischen Base vorhan  denen     Penicillinmenge    (freie Säure) äquiva  lente Menge an     Metallhydroxyd    enthält. Der       wässrige    Extrakt kann im gefrorenen Zu  stand getrocknet werden (Trockenverfahren,  welches darauf beruht, dass eine gefrorene  Lösung einem Vakuum unterworfen wird,  wobei das Eis unter Umgehung der flüssigen  Phase sich direkt verflüchtigt).  



  Die in den folgenden Beispielen verwen  deten Abkürzungen haben folgende Bedeu  tung;     ME=Megaeinheit    (1000000 Oxford  einheiten) und     OE=Oxfordeinheiten.       <I>Beispiel 1:</I>  Rohes     Penieillinnatrium,    enthaltend 2,5       ME    (910     OE/mg),    wird in 32     cm0    bei 00 C  mit     Natriumnitrat    gesättigtem Wasser gelöst.  Es wird eine 50      /oige        wäl3rige    Lösung von           Cyelohexylaminhydrochlorid    in einer der  doppelten Menge an vorhandenem Penicillin  äquivalenten Menge zugesetzt.

   Die Lösung  wird auf ein PH von 6 eingestellt und vor  dem Filtrieren etwa eine halbe     Stunde    stehen  gelassen. Die Fällung wird mit einigen     ciu@     gesättigter     Natriumnitratlösung    gewaschen.  



  Das feuchte Produkt wird zusammen mit  25     cm@    Chloroform leicht erwärmt und die  Lösung durch ein trockenes Filter filtriert,  um einige Tropfen noch vorhandener,     wäss-          riger    Lösung zu entfernen. Das Filtrat wird  mit 75     cm3    Aceton versetzt. Das Gemisch  wird etwa 1 Stunde     im,        Kühlschrank    stehen  gelassen und dann filtriert. Eine weitere  Menge     wird    durch Einengen des Filtrates  unter vermindertem Druck und durch     Kri-          stallisierenlassen    erhalten.

   Die Ausbeute be  trägt 1,53 g (erste Fraktion) und 0,1 g  (zweite Fraktion) an     praktisch    reinem     Peni-          cillincyclohexylaminsalz.     



  Dieses     Salz    wird in     Penicillinnatrium     übergeführt, indem es mit Eiswasser (1 Vo  lumenteil) und Chloroform (2 Volumenteile)  verrührt wird. Es wird genügend 10     o/oige     Phosphorsäure unter Rühren zugesetzt, um  das     pjl    auf 2,1 zu bringen. Der     Choroform-          extrakt    wird mit Wasser und so viel     ln-Na-          triumhydroxydlösung    gerührt, dass das PH  auf 5,9 steigt. Nach der Trennung wird mit  einer weiteren kleinen Menge     Natrium-          hydroxycllösung    gerührt, um das     pH    auf 7,4  einzustellen.

   Die     wässrigen    Lösungen werden       vereinigt    und im gefrorenen Zustand ge  trocknet. Der entstandene, feste Körper wird  aus Aceton umkristallisiert, wobei rasch  reines     Penicillinnatrium    auskristallisiert.  



  Beispiel<I>2:</I>  Rohes     Penicillinnatrium,    enthaltend 2     ME     (1100     OE/mg),    in 21,5     c &     Wasser wird bei  etwa<B>00</B> C mit     Natriumnitrat    gesättigt. Diese  Lösung wird mit 1 cm'     Methyleyelohexyl-          amin,    welches vorher mit starker Salzsäure  neutralisiert wird, versetzt.

   Das Gemisch,  welches ein     pH    von 6,3 aufweist, wird wäh  rend 2 Stunden im     Kühlschrank        stehengelas-          sen,    bevor es filtriert     wird,    Das     feste    Pro-    Bukt wird getrocknet, indem es über Nacht  in einem     Vakuumexsikkator    gehalten wird;  hierauf wird es mit     Aeeton        gewasehen    und  erneut getrocknet.

   Das Gewicht dieses Pro  duktes beträgt 0,85     g.    Es wird in 15     em3     warmem Chloroform gelöst, die Lösung fil  triert und mit 45     em         Methyläthyl.keton    ver  setzt. Das Gemisch wird während einer hal  ben Stunde im     Kühlschrank    gekühlt und  dann filtriert. Der     feste    Körper wird mit  wenig     Methyläthy        lketon    gewaschen und       hierauf    getrocknet. Das umkristallisierte       Methylcyclohexylaminsalz    des Penicillins  wiegt 0,45 g.

   Die Überführung dieses     Salzes     in das     Penicillinnatrium    kann in der glei  chen Weise wie in Beispiel 1 erfolgen.  



       Beispiel   <I>3:</I>  Eine Lösung von rohem     Penieillinnatrium     (20     ME;    1100     OE/mg)    in 215     em3    Wasser  wird bei etwa.<B>00</B> C mit     Natriumchlorid    ge  sättigt. Das Gemisch wird mit 20     ein'     50     o/oiger,    wässriger Lösung von     Cyclohexyl-          a.min-hydrochloricl    versetzt, so dass es ein PH  von 6,2 aufweist.

   Dann wird bei<B>00</B> C wäh  rend 1 Stunde     stehengelassen.    Das Gemisch  wird hierauf im     Vakuum    filtriert und das  feste Produkt     dureh    Absaugen möglichst gut  getrocknet. Das Produkt wird in 100     cm3          @Ithylalkohol    gelöst und die Lösung durch  Filtrieren von     Natriumchloridspuren    befreit.

    400     em3        Isopropyläther    werden     zugesetzt,     worauf das     Penieilliney        clohexylaminsalz    rasch  in feinen Nadeln     auskristallisiert.    Nach halb  stündigem .Stehen bei etwa.     1011    C werden die  Kristalle     abfiltriert.    Das Filtrat wird im Va  kuum zur     Troekne        eingedampft.,    der Rück  stand in 30     em3    Chloroform. gelöst und die  Lösung mit 80     em3        llethyläthylketoii    ver  setzt.

   Das     (lemisch    wird in einer Kälte  mischung     abgekühlt    und hierauf filtriert.  Das     Salz    wird mit     llethyläthylketon    gewa  schen. Die Ausbeute an reinem Penicillin  eyelohexylaminsalz beträgt 11,2 g bei der  ersten Fraktion und 2,85 g bei der     zweiten          Fraktion.        24        %        des        ursprüngliehen        Penicil-          lins    bleiben in der     wässrigen    Mutterlauge  zurück.

        Das entstandene     Penicillin-cyclohexyl-          aminsalz    lässt sich in. der in Beispiel 1 be  schriebenen Weise wieder in das Penicillin  natrium überführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Reinigung von wasserlös lichen Metallsalzen des Penicillins, dadurch gekennzeichnet, dass man das zu reinigende Penicillinsalz in wässriger Lösung mit einem Salz einer primären, organischen Base der Formel RNH, worin R einen den Cyclo- hexanring enthaltenden Kohlenwasserstoff rest mit insgesamt höchstens 8 Kohlenstoff atomen bedeutet, und mit einem nicht unter halb 1.0,
    2 liegenden pKn-Wert zur Umsetzung bringt und hierauf das entstandene Penicil- linsalz der genannten Base wiederum in das ursprüngliche Metallsalz des Penicillins überführt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Salz der pri mären Base in praktisch reiner Form einer wässrigen Lösung des Penicillinsalzes zuge- setzt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Salz der pri mären organischen Base in Form einer wässrigen Lösung zugesetzt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, :dass die Reaktion in Gegenwart eines Aussalzmittels ausgeführt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Aussalzmittel ein Salz eines Alkali metalles verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Penicillinsalz der primären organischen Base :durch Um- kristallisation gereinigt wird. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Cyclohexyl- a.minsalz verwendet wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Methylcyclo- hexylaminsalz verwendet wird. B. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Salz der pri mären organischen Base mit Salzsäure ver wendet wird. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Salz des Penicillins mit der primären organischen Base durch Behandeln desselben mit einem Gremisch aus Äther und wässriger Phosphor säure, deren Menge derjenigen :der im Salz vorhandenen primären organischen Base mindestens äquivalent ist, Abtrennung des organischen Extraktes, Extrahieren dessel ben mit einer wässrigen Lösung einer äquiva lenten Menge des dem Kation des ursprüng lichen Penicillinsalzes entsprechenden Metall- hydroxy:
    ds und Trocknen des wässrigen Ex traktes durch Einfrieren und Vakuum behandlung der festen Phase in das gerei nigte Metallsalz des Penicillins überführt. 10. Verfahren nach Patentanspruch zur Reinigung von Penicillinalkalisalzen, dadurch gekennzeichnet, dass man das Salz des Peni cillins mit :der primären organischen Base durch Behandeln desselben mit einem Ge misch aus Chloroform und wässriger Phos phorsäure, :
    deren Menge derjenigen der im Salz vorhandenen primären organischen Base mindestens äquivalent ist, Abtrennung des organischen Extraktes, Extrahieren desselben mit einer wässrigen Lösung einer äquiva lenten Menge des dem Kation des ursprüng lichen Penicillinsalzes entsprechenden Alkali hydroxyds und Trocknen des wässrigen Extraktes durch Einfrieren und Vakuum behandlung der festen Phase in das gerei nigte Alkalisalz des Penicillins überführt. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch mir Reinigung von Penicillincalcium, dadurch gekennzeichnet, dass man das Salz .des Peni cillins mit der primären organischen Base durch Behandeln desselben mit einem Ge misch aus Chloroform und wässriger Phos-, phorsäure, deren Menge derjenigen der im Salz vorhandenen primären organischen Base mindestens äquivalent ist.
    Abtrennung des organischen Extraktes, Extrahieren desselben mit einer wässrigen Lösung einer äquiva lenten Menge von Calciumhydroxyd und Troeknen des wässrigen Extraktes dureh Ein frieren und Vakuumbehandlung der festen Phase in das gereinigte Caleiumsalz des Pe- nieillins überführt.
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