CH283581A - Verfahren zur Herstellung eines Aryl-trichlor-äthanols. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Aryl-trichlor-äthanols.

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CH283581A
CH283581A CH283581DA CH283581A CH 283581 A CH283581 A CH 283581A CH 283581D A CH283581D A CH 283581DA CH 283581 A CH283581 A CH 283581A
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trichloroethanol
aryl
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bromo
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Ag J R Geigy
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Ag J R Geigy
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C31/00—Saturated compounds having hydroxy or O-metal groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C31/34—Halogenated alcohols

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Aryl-trichlor-äthanols.            a-Aryl-ss,ss,ss-trichlor-äthanole    der Formel  
EMI0001.0003     
    worin R einen niedrigen     Alkylrest    mit 1-4       C-Atomen    und     Hal    Fluor, Chlor oder Brom  bedeuten, sind bisher nicht bekanntgeworden.  Wie gefunden wurde, besitzen diese Verbin  dungen eine ausgezeichnete     anthelmintische     Wirksamkeit. Zugleich ist ihre Toxizität gegen  über Warmblütern relativ gering, so dass sie  zur Bekämpfung von     parasitischen    Würmern  bei Menschen und Tieren verwendbar sind.  Die Verbindungen können auch auf dem Ge  biete der Schädlingsbekämpfung, z.

   B. als       Acarizide,        zur    Anwendung gelangen.  



  Die neuen Verbindungen lassen sich auf  verschiedene Weise herstellen.  



  So kann man     Chloral    mit Hilfe eines       Friedel-Crafts-Kondensationsmittels,    wie z. B.       A1Cls,        FeCl3,        SnC14,        BFs,        TiC14,    mit einer  Verbindung der allgemeinen Formel  
EMI0001.0018     
    kondensieren. Die Reaktion wird z. B. in einem       Überschuss    an Ausgangsprodukt oder in einem       inerten    Lösungsmittel, wie Schwefelkohlen  stoff oder     Tetrachlorkohlenstoff,    vorgenom  men.

      Im weiteren kann man die neuen Verbin  dungen auch durch Anlagerung von Chloro  form an Aldehyde der allgemeinen Formel  
EMI0001.0022     
    mittels     Alkalihydroxyd    herstellen.  



  Ein drittes Verfahren besteht in der Re  duktion von     disubstituierten        Trichloraceto-          phenonen    der Formel  
EMI0001.0027     
    z. B. mittels     Aluminiumisopropylat    nach Meer  wein-Ponndorf.  



  Die obigen     disubstituierten        Trichloraceto-          phenone    sind     beispielsweise    aus     Alkyl-halogen-          benzolen    und     Trichloressigsäurechlorid    nach       Friedel-Crafts    zugänglich.  



       Dihalogenverbindungen    der allgemeinen  Formel  
EMI0001.0038     
    worin X ein von     Hal    verschiedenes, schwereres  Halogenatom bedeutet, kann man nach     Gri-          gnard    mittels Magnesium in die entsprechen  den organischen     Magnesiumhalogenide    über  führen und diese mit     Chloral    umsetzen.      Schliesslich kann man auch auf     Acylderi-          vate    von     a-(Alkylphenyl)-ss,ss,l-trichlor-ä.tha-          nolen    mit einem     Alkylrest    von 1-4     C-Atomen     in Gegenwart eines Katalysators - wie z.

   B.  Eisen, Jod oder     Ferrichlorid    - Fluor, Chlor  oder Brom bis zur Aufnahme von einem Atom  einwirken lassen und .das     Halogenierungs-          produkt    mit sauren     Hydrolysierungsmitteln,     wie z. B. verdünnter Schwefelsäure, behan  deln.     Als        Acylderivate    kommen insbesondere  niedrige     aliphatische,    wie     Formiate    oder Ace  tate, in Betracht.  



  Als Ausgangsstoffe der allgemeinen For  mel  
EMI0002.0015     
    für das an erster Stelle genannte Verfahren  seien genannt:     o-Chlor-toluol,        o-Brom-toluol,          o-Fluor-toluol,        m-Chlor-toluol,        m-Brom-toluol,          p-Chlor-toluol,        p-Brom-toluol,        p-Fluor-toluol,     o - Chlor -     äthylbenzol,    o - Brom -     äthylbenzol,     p - Chlor -     äthylbenzol,    p - Brom -     äthylbenzol,          o-Chlor-cumol,        o-Brom-cumol,

          p-Chlor-cumol,          p-Brom-cuinol,        o-Brom-propylbenzol,        p-Chlor-          propylbenzol,        p-Brom-butylbenzol,        p-Chlor-iso-          butylbenzol,        o-Chlor-tert.butylbenzol,        p-Brom-          tert.butylbenzol,        p-Brom-sek.butylbenzol.     



  Im allgemeinen tritt der     Trichlor-oxyäthyl-          rest    bei der     Friedel-Crafts-Kondensation    in       p-Stellung,    bisweilen aber auch in     o-Stellung     zum Halogenatom in den     Benzolkern    ein.  



  Grosse     Variationsmöglichkeiten    in bezug  auf die Stellung der     Substituenten    in den  Endprodukten bieten     aueh    das zweite, dritte  und vierte der genannten Verfahren.  



  Die Charakterisierung der Verbindungen  und ihre Reinigung erfolgt vorteilhaft über  ihre     Acylverbindungen,    z. B. die leicht her  stellbaren     Aeetate,        miss    denen sie durch     Ver-          seifung,    z. B. mit verdünnter Schwefelsäure,  in reiner Form zurückgewonnen werden kön  nen.  



  Gegenstand vorliegenden Patentes ist nun  ein Verfahren zur Herstellung eines     Aryl-          trichlor-äthanols.    Das Verfahren ist dadurch  gekennzeichnet, dass man     o-Chlor-toluol    mit         Chloral    in Gegenwart eines     Metallhalogenides     kondensiert.  



  Die erhaltene neue Verbindung, das a-(3  Methy     1-4-chlor-pheny    1)     -f,l,ssLtrichlor-        äthanol,     siedet unter einem Druck von 0,1 mm bei  118-119 . Sie soll als     Anthelminticum    Ver  wendung finden.  



  <I>Beispiel:</I>  127 Teile     o-Chlor-toluol,    147 Teile     Chloral     und 1200 Teile Schwefelkohlenstoff (dieser  kann auch durch die gleiche Menge Tetra  chlorkohlenstoff oder durch weitere 500 Teile       o-Chlor-toluol    ersetzt werden) werden ge  mischt und unter Rühren auf 0-5  gekühlt.  Dann werden 45 Teile Aluminiumchlorid in  kleinen Portionen so zugegeben, dass die Tem  peratur 5  nicht übersteigt. Nach beendeter  Zugabe wird 48 Stunden bei einer Temperatur  von 0-5  weitergerührt. Dann wird mit Eis  wasser versetzt, gut     gerührt    und mit Wasser  dampf destilliert, wobei     Tetrachlorkohlenstoff     und eventuell nicht in Reaktion getretenes       o-Chlor-toluol    übergehen.

   Der     Rüekstand    wird       ausgeäthert    und die ätherische Lösung mit  Wasser gewaschen und über Natriumsulfat  getrocknet. Nach dem Filtrieren und Ab  destillieren des Äthers wird der Rückstand  im Hochvakuum destilliert.  



  Das dabei erhaltene rohe     Carbinol    wird  mit der gleichen     Gewiehtsnienge        Essigsäure-          a.nhydrid    und einem Tropfen     konz.        Sehwefel-          säure    versetzt und 1 Stunde am     Rfickfluss     erhitzt. Dann wird noch warm unter     gutem     Rühren in Eiswasser gegossen. Sofort oder n a eh  einigem Stehen erstarrt, das sich     abseheidende     Öl zu einem Kristallbrei. Dieser wird ab  gesaugt, mit Wasser neutral gewaschen und  über     Caleiumehlorid    im     Exsikkator    getrock  net.

   Aus Alkohol umkristallisiert, hat das  Acetat. einen Schmelzpunkt. von     93-9-1 .     



  Zur     Verseifung    werden 280 Teile des     Ace-          tates    in 1200 Teilen Alkohol heiss gelöst,  500 Teile     301/oige    Schwefelsäure zugegeben  und 24 Stunden am     Rüelzfluss    gekocht. Nach  dem Abkühlen wird in Wasser gegossen, aus  geät.hert, die ätherische Lösung mit     Natrium-          bicarbonat    und Wasser gewaschen und über       Natriiunsidfat    getrocknet. Nach dem Filtrie-           ren    und     Abdestillieren    des Äthers wird im       Hoehvakuum    fraktioniert.

   Das     a-(3-llethyl-          4-ehlor-pheny    l)     -ss,ss,ss-trichlor-äthanol    siedet  bei einem Druck von 0,1 mm bei 118-119   und stellt ein hochviskoses, farbloses Öl dar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Aryl-tri- chlor-äthanols, dadurch gekennzeichnet, da.ss man o-Chlor-toluol mit Chloral in Gegenwart eines Metallhalogenides kondensiert. Die erhaltene neue Verbindung, das a-(3 Dlethyl-4-ehlor-pheny 1) -ss,ss,@-trichlor - äthanol, siedet unter einem Druck von 0,1 mm bei 118-119 . UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Kondensationsmittel Aluminiumchlorid verwendet wird.
CH283581D 1949-12-16 1949-12-16 Verfahren zur Herstellung eines Aryl-trichlor-äthanols. CH283581A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4788177A (en) * 1986-07-31 1988-11-29 Brunke Ernst Joachim Use of alkyl ethers of 2,2,2-trichloro-1-phenylethanol as odoriferous substances

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4788177A (en) * 1986-07-31 1988-11-29 Brunke Ernst Joachim Use of alkyl ethers of 2,2,2-trichloro-1-phenylethanol as odoriferous substances

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