CH283646A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Phenoxyacetamidins. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Phenoxyacetamidins.

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CH283646A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C257/00Compounds containing carboxyl groups, the doubly-bound oxygen atom of a carboxyl group being replaced by a doubly-bound nitrogen atom, this nitrogen atom not being further bound to an oxygen atom, e.g. imino-ethers, amidines
    • C07C257/10Compounds containing carboxyl groups, the doubly-bound oxygen atom of a carboxyl group being replaced by a doubly-bound nitrogen atom, this nitrogen atom not being further bound to an oxygen atom, e.g. imino-ethers, amidines with replacement of the other oxygen atom of the carboxyl group by nitrogen atoms, e.g. amidines
    • C07C257/12Compounds containing carboxyl groups, the doubly-bound oxygen atom of a carboxyl group being replaced by a doubly-bound nitrogen atom, this nitrogen atom not being further bound to an oxygen atom, e.g. imino-ethers, amidines with replacement of the other oxygen atom of the carboxyl group by nitrogen atoms, e.g. amidines having carbon atoms of amidino groups bound to hydrogen atoms
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N37/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having three bonds to hetero atoms with at the most two bonds to halogen, e.g. carboxylic acids
    • A01N37/52Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having three bonds to hetero atoms with at the most two bonds to halogen, e.g. carboxylic acids containing groups, e.g. carboxylic acid amidines

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines neuen     Phenoxyacetamidins.       Das vorliegende Patent betrifft ein Ver  fahren zur Herstellung eines neuen     Phenoxy-          acetamidins,    welches dadurch gekennzeichnet  ist, dass man Ammoniak bzw. ein     Ammonsalz     mit einer den Rest  
EMI0001.0005     
    abgebenden Verbindung zum     3,4-Dimethyl-          phenoxy-acetamidin    umsetzt.  



  Als Ausgangsstoffe kommen die     Imido-          äther    oder     Thioimidoäther,    das     Thioamid,          Amid    oder     Nitril    der     3,4-Dimethyl-phenoxy-          essigsäure    in Betracht. Die genannten     Imido-          oder        Thioimidoäther    setzt man vorzugsweise  in Form ihrer Salze mit Ammoniak oder aber  als freie Basen mit. Salzen von Ammoniak um.  Auch das     Nitril    wird vorteilhaft mit Salzen  von Ammoniak in Reaktion gebracht.

   Die       Umsetzung    lässt sich in An- oder Abwesenheit  von Verdünnungsmitteln     und(oder    Kondensa  tionsmitteln bei niederer oder höherer Tem  peratur und verschiedenem Druck vorneh  men.  



  Verschiedene der genannten Säurederi  vate der     3,4-Dimethyl-phenoxy-essigsäure    las  sen sich nach üblichen Methoden aus dem Ni  tril gewinnen. Das     Nitril    kann durch Behan  deln von     3,4-Dimethyl-phenol    mit     Chlor-          aeetonitril    direkt oder mit Chloressigsäure,  deren Estern oder     Amiden    und durch Über  führung der erhaltenen Zwischenprodukte,    z. B. durch     Wasserabspaltung    aus dem     unsub-          stituierten        Amid,    gewonnen werden.  



  Das so erhaltene     3,4-Dimethyl-phenoxy-          acetamidin    bildet ein Hydrochlorid, das bei  202 bis 203,5  C schmilzt. Es zeigt eine her  vorragende, den Herzmuskel stimulierende  Wirkung und soll als Heilmittel Verwendung  Finden.  



  <I>Beispiel 1:</I>  Eine     Aufschwemmung    von 74,7     Gewiehts-          teilen    -des     3,4-Dimethyl-phenoxy-acetimido-          äthyläther-hydrochlorid,    in 130     Volumteilen          abs.    Äthanol wird während 20 Stunden mit  74,5     Volumteilen        äthanolischem    Ammoniak,  welches 5,44     Gewichtsteile    Ammoniak enthält,  geschüttelt.

   Eine Spur von     Ammoniumchlorid     wird     abfiltriert,    das Filtrat mit Äther ver  dünnt und das ausfallende     3,4-Dimethyl-          phenoxy-acetamidin-hy        drochlorid    abgesaugt.  Es schmilzt nach dem     Umkristallisieren    bei  202 bis 203,5  C.  



  Statt wie im obigen     Beispiel    das     Imido-          äther-hydrochlorid    zu verwenden, kann man  auch die freie Base mit einem Ammonium  salz, gegebenenfalls gelöst in Wasser, bei  spielsweise mit     Ammoniumchlorid    oder Am  moniumsulfat oder     Ammonium-p-toluolsulfo-          nat,    umsetzen, wobei das entsprechende Salz       des        Amidins    erhalten wird.  



  Wird das     Imidoäther-hydrobromid    ver  wendet, so erhält man das entsprechende       Amidin-hydrobromid.    Ersetzt man den     Äthyl-          imidoäther    durch einen andern Äther, wie      den     Methyl-    oder     Cyclohexyläther,    so wird  vorzugsweise der entsprechende Alkohol als  Lösungsmittel bei der Umwandlung ins       Amidin    verwendet.  



  Die im obigen Beispiel verwendeten Aus  gangsstoffe stellt man z. B. nach der folgen  den     Arbeitsweise    her:       3,4-Dimethyl-phenoxyacetonitril,    erhalten  durch     Alkylieren    von     3,4-Dimethyl-phenol     und     Chloraeetamid    und     anschliessende    Was  serabspaltung mit     Phosphorpentoxyd,    wird  durch Behandeln mit     äquimolaren    Mengen  von absolutem Äthanol und Salzsäure in       Chloroformlösung    und Verdünnen mit Äther  in das entsprechende     Äthylimidoäther-hydro-          chlorid    übergeführt.  



  <I>Beispiel</I>     N:     In eine Lösung von 16,1 Gewichtsteilen       3,4-Dimethyl-phenoxy-acetonitril    in 55     Ge-          v#ichtsteilen    einer alkoholischen     Ammoniaklö-          sung,    die 6,8     Gewichtsteile    Ammoniak enthält,  leitet man unter Kühlung 0,6 Gewichtsteile  Schwefelwasserstoff ein und lässt zwei bis  drei Tage unter Stickstoffatmosphäre bei Zim  mertemperatur stehen, wobei intermediär das       Thioamid    entsteht. Man destilliert das Lö  sungsmittel im Vakuum ab.

   Die verbleibende  Base wird zwecks     Reinigung    in wenig Al  kohol gelöst, mit einem Äquivalent alkoho  lischer Salzsäure versetzt und das     Hydro-          chlorid    mit Äther     ausgefällt.    Nach     Umkri-          stallisieren    aus einem Gemisch von Alkohol  und     Methyläthylketon    erhält man das im       Beispiel    1 beschriebene     3,4-Dimethyl-phenoxy-          acetamidin-hydrochlorid.     



  Die     Umsetzung    kann bei erhöhter Tempe  ratur durchgeführt werden, wobei die Reak  tionsdauer stark verkürzt wird.  



  Die Reinigung der Base kann auch so  durchgeführt werden, dass man an Stelle der       Salzsäure    eine äquivalente Menge     Ammo-          niumchlorid    verwendet und die     Suspension     bis zum Verschwinden des letzteren rührt.    <I>Beispiel 3:</I>  Zu 5,1 Gewichtsteilen Ammoniak,     das    in  50 Gewichtsteilen     31ethylalkohol    gelöst ist,  gibt man<B>16,1</B> Gewichtsteile     3,4-Dimethyl-          phenoxyaeetonitril    und 5,3 Gewichtsteile     Am-          moniumehlorid    und leitet. 0,3 Gewichtsteile  Schwefelwasserstoff unter Kühlung ein.

   So  dann wird die Mischung während einigen  Stunden bei 20  C und 8 Stunden bei 35     bis     40  C gerührt, wobei das     Ammoniumehlorid     in Lösung geht.. Das Lösungsmittel wird     ab-          destilliert    und der     Rüekstand    aus einem Ge  misch von Alkohol und     hIethyläthylketon        uin-          kristall.isiert.    Das erhaltene     Hydrochlorid    ist  mit demjenigen von Beispiel 1 identisch.  



  <I>Beispiel</I>  Ein Gemisch von 19,2     Gewiehtsteileri          3,4-Dimethyl-phenoxy-acetonitril    und<B>18,9</B>     C-,e-          wichtsteilen        p-toluolsulfonsaurem    Ammonium  erhitzt man während 20 bis 30 Minuten auf  220 bis 290  C. Die Reaktionsmasse wird     finit          Wasser    ausgekocht, die     wässrige    Lösung von  etwas Harz getrennt, geklärt und nach Küh  lung mit Äther von     Neutralv        erbindungen    be  freit.

   Hierauf setzt man konzentrierte     Pott-          asehelösung    zu und zieht die     entstandene     Base mit Äther aus. Nach     Abdestillieren    des  Äthers wird die Base wie im Beispiel 2 über  das     Hydrochlorid    gereinigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRU CII Verfahren zur Herstellung eines neuen Phenoxy-aeetamidins, dadurch gekennzeich net, dass man Ammoniak bzw. ein Ammonsalz mit einer den Rest EMI0002.0072 abgebenden Verbindung zum 3,4-Dimethyl- phenoxy-acetamidin umsetzt. Das so erhaltene Amidin bildet ein IIy- drochlorid, das bei 202 bis 203,5 C schmilzt. Es soll als Heilmittel. Verwendung finden.
CH283646D 1948-06-10 1948-06-10 Verfahren zur Herstellung eines neuen Phenoxyacetamidins. CH283646A (de)

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