CH283647A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Phenoxyacetamidins. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Phenoxyacetamidins.

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CH283647A
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  Verfahren zur Herstellung eines neuen     Phenoxyaeetamidins.       Das vorliegende Patent betrifft ein Ver  fahren zur Herstellung eines neuen     Phenoxy-          aeetamidins,    welches dadurch gekennzeichnet       ist,    dass man Ammoniak bzw. ein     Ammonsalz     mit einer den Rest  
EMI0001.0006     
    abgebenden Verbindung zum     2,4-Dimethyl-          phenoxy-acet.amidin    umsetzt.  



  Als     Ausgansstoffe    kommen die     Imido-          äther    oder     Thioimidoäther,    das     Thioamid,          Amid    oder     Nitril    der     2,4-Dimethyl-phenoxy-          essigsäure    in Betracht. Die genannten     Imido-          oder        Thioimidoäther    setzt man vorzugsweise  in Form ihrer Salze mit.

   Ammoniak oder aber       als    freie     Basen    mit Salzen von Ammoniak       tim.    Auch das     Nitril    wird vorteilhaft mit Sal  zen von Ammoniak in Reaktion gebracht. Die  Umsetzung lässt sich in An- oder Abwesenheit,  von Verdünnungsmitteln     und/oder    Konden  sationsmitteln bei niederer oder höherer  Temperatur und verschiedenem Druck vor  nehmen.  



       Verschiedene    der genannten Säurederi  vate der     2,4-Dimethyl-phenoxy-essigsäure          lassen    sich nach üblichen Methoden aus dem       Nitril    gewinnen. Das     Nitril    kann durch Be  handeln von     2,4-Dimethyl-phenol    mit     Chlor-          aeetonitril    direkt oder mit Chloressigsäure,  deren     Estern    oder     Amiden    und durch flber-         führung    der erhaltenen     Zwischenprodukte,     z.

   B. durch     -#Vasserabspaltung    aus dem     unsub-          stituierten        Amid,    gewonnen werden.  



  Das so erhaltene     2,4-Dimethyl-phenoxy-          aeetamidin    bildet ein Hydrochlorid, das bei  176 bis l77  C     schmilzt.    Es zeigt eine hervor  ragende, den Herzmuskel stimulierende Wir  kung und soll als Heilmittel     Verwendung     finden.  



  <I>Beispiel 1:</I>  Eine     Aufschwemmung    von 74,7 Gewichts  teilen des     2,4-Dimethyl-phenoxy-acetimido-          ä.thyläther-hydrochlorids    in 130     Volumteilen          abs.    Äthanol wird während 20 Stunden mit  74,5     Volumteilen        äthanolischem    Ammoniak,  welches 5,44 Gewichtsteile Ammoniak enthält,  geschüttelt. Eine Spur von     Ammoniumehlo-          rid    wird     abfiltriert,    das Filtrat mit Äther  verdünnt und das ausfallende     2,4-Dimethyl-          phenoxy-acetamidin-hydrochlorid    abgesaugt.

    Es schmilzt nach dem     Umkristallisieren    bei  <B>1</B>.76     bis    177 C.  



  Statt wie im obigen     Beispiel    das     Imido-          äther-hydroehlorid    zu verwenden, kann man  auch die freie Base mit einem Ammonium  salz,     gegebenenfalls    gelöst in     NNTasser,    bei  spielsweise mit     Ammoniumchlorid    oder Am  moniumsulfat oder     Ammonium-p-toluolsul-          fonat,    umsetzen, wobei das entsprechende  Salz des     Amidins    erhalten wird.  



  Wird das     Imidoäther-hydrobromid    ver  wendet, so erhält man das entsprechende       Amidin-hydrobromid.    Ersetzt man den Äthyl-           imidoäther    durch einen andern Äther, wie den       1Zethyl-    oder     Cyclohexyläther,    so wird vor  zugsweise der entsprechende Alkohol als Lö  sungsmittel bei der Umwandlung ins     Amidin          verwendet.     



  Die im obigen     Beispiel    verwendeten Aus  gangsstoffe stellt man z. B. nach der fol  genden Arbeitsweise her:       2,4-Dimethyl-phenoxy-acetonitril,    erhalten  durch     Alkylieren    von     2,4-Dimethyl-phenol     mit.

       Chloracetamid    und anschliessender Was  serabspaltung mit     Phosphorpentoxyd,    wird  durch Behandeln mit äquivalenten Mengen  von absolutem Äthanol und     Salzsäure    in       Chloroformlösung    und Verdünnen mit Äther  in das     entsprechende        Ätliy        limidoäther-hy        dro-          chlorid    übergeführt.  



  <I>Beispiel 2:</I>  In die Lösung von 16,1     _    Gewichtsteilen       2,4-Dimethyl-phenoxy-aeetonitril    in 55 Ge  wichtsteilen einer alkoholischen Ammoniak  lösung, die 6,8 Gewichtsteile Ammoniak ent  hält, leitet man unter Kühlung 0,6 Gewichts  teile Schwefelwasserstoff ein und lässt zwei  bis drei Tage unter Stickstoffatmosphäre bei  Zimmertemperatur stehen, wobei intermediär  das     Thioamid    entsteht. Man destilliert das  Lösungsmittel im     Vacuum    ab. Die verblei  bende Base wird zwecks Reinigung in wenig  Alkohol gelöst, mit einem Äquivalent alkoho  lischer Salzsäure versetzt und das     Hydro-          chlorid    mit Äther ausgefällt.

   Nach     Umkri-          stallisieren    aus einem Gemisch von Alkohol  und     Methyläthylketon    erhält. man das im Bei  spiel 1 beschriebene     2,4-Demethyl-phenoxy-          a.cetamidin-hydrochlorid.     



  Die     Umsetzung    kann bei erhöhter Tempe  ratur durchgeführt werden, wobei die Reak  tionsdauer stark verkürzt wird.'  Die Reinigung der Base kann auch so  durchgeführt werden, dass man an Stelle der  Salzsäure eine äquivalente Menge     Ammo-          niumchlorid    verwendet und die Suspension  bis zum Verschwinden des letzteren rührt.         Beispiel   <I>3:</I>  Zu 5,1 Gewichtsteilen Ammoniak, das in  50 Gewichtsteilen     Methylalkohol    gelöst ist,  gibt man 16,1 Gewichtsteile     2,4-Dimethyl-          phenoxyacetonitril    und 5,3     Gewichtsteile    Am  moniumehlorid und leitet. 0,3 Gewichtsteile  Schwefelwasserstoff unter Kühlung ein.

   So  dann wird die Mischung während einigen  Stunden bei 20  C und 8 Stunden bei 35 bis       .10     C gerührt, wobei das     Ammoniumehlorid     in Lösung geht. Das Lösungsmittel wird ab  destilliert und der Rückstand aus einem     CTe-          misch    von Alkohol und     Methvläthvlketon     umkristallisiert. Das erhaltene     Hvdroehlorid     ist mit demjenigen von Beispiel 1 identisch.

    <I>Beispiel 4:</I>       Irin        Gemisch    von 19,2 Gewichtsteilen       2,4-Dimethyl-phenoxy-acetonitril    und 18,9  Gewichtsteilen     p-toluol,sulfonsaurem    Ammo  nium erhitzt man während 20 bis 30 Minuten  auf 220 bis 290  C. Die     Reaktionsmasse    wird  mit Wasser ausgekocht, die     wässrige    Lösung  von etwas Harz getrennt, geklärt und nach  Kühlung mit Äther von     Neutralverbindungen     befreit. Hierauf setzt man konzentrierte     Pott-          asehelösung    zu und zieht die entstandene  Base mit Äther aus.

   Nach     Abdestillieren    des       Uhers    wird die Base wie im Beispiel ? über  das     Hydrochlorid        gereinigt.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung eines neuen Plienoxy-aeetamidins, dadurch gekennzeich net, dass man Ammoniak bzw. ein Ammonsalz mit einer den Rest. EMI0002.0060 abgebenden Verbindung zum 2,4-Dimethyl- phenoxy-acetamidin umsetzt. Das so erhaltene Amidin bildet ein Hv- droehlorid, das bei 176 bis 177 C schmilzt, und soll als Heilmittel Verwendung finden.
CH283647D 1948-06-10 1948-06-10 Verfahren zur Herstellung eines neuen Phenoxyacetamidins. CH283647A (de)

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