CH284712A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Phenoxyacetamidins. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Phenoxyacetamidins.

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CH284712A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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  Verfahren zur Herstellung eines neuen     Phenoxyacetamidins.       Das vorliegende Patent betrifft ein Ver  fahren zur Herstellung eines     neuen        Phenoxy-          acetamidins,    welches dadurch gekennzeichnet  ist, dass man Ammoniak bzw. ein     Ammonsalz     mit einer den Rest.  
EMI0001.0006     
    abgebenden Verbindung zum     4-Methyl-phen-          oxy-acetamidin    umsetzt.  



  Als Ausgangsstoffe kommen die     Imido-          äther    oder     Thioimidoäther,    das     Thioamid,          Amid    oder     Nitril    der     4-MethjTl-plienoxyessig-          säure    in Betracht. Die     genannteil        Imido-    oder       Thioimidoäther    setzt man vorzugsweise in  Form ihrer Salze mit     Ammoniak,    oder aber  als freie Basen mit Salzen von Ammoniak uni.       fluch    das     Nitril    wird vorteilhaft mit. Salzen  von Ammoniak in Reaktion gebracht.

   Die Um  setzung lässt sich in An- oder Abwesenheit  von Verdünnungsmitteln     undloder    Kondensa  tionsmitteln, bei niederer oder höherer Tem  peratur und verschiedenem Druck vornehmen.  



  Verschiedene der genannten Säurederivate  der     4-llethyl-phenoxy-essigsäure    lassen sich  nach     üblicheil    Methoden aus dem     Nitril    ge  winnen. Das     Nitril    kann durch Behandeln  von     p-Kresol    mit     Chloracetonitril    direkt oder  mit Chloressigsäure, deren Estern oder     Ami-          den    und durch     Überführung    der erhaltenen  Zwischenprodukte,     zum    Beispiel     dureli    Was  serabspaltung aus dem     unsubstituierten        Amid,     gewonnen werden.

      Das so erhaltene     4-Met.hyl-phenoxy-acet-          amidin    bildet ein     Hy        droehlorid,    das bei 169,5  bis 170,5 , und ein     p-Toluolsulfonat,    das bei  <B>201</B> bis     ?02     schmilzt. Es zeigt eine hervor  ragende, den Herzmuskel stimulierende     Wir-          kung    und soll als Heilmittel Verwendung  finden.  



  <I>Beispiel 1:</I>  73,5 Gewichtsteile des     4-llethyl-phenoxy-          acetothioimidoäthyläther    -     hydrochlorids    oder  69 Gewichtsteile des entsprechenden     Äthyl-          imidoäther-hy        drochlorids    werden mit 5,44     Ge-          wiehtsteilen    Ammoniak in Äthanol während       ?0    bis 30 Stunden geschüttelt und die Reak  tionsmischung mit     Petroläther    verdünnt.

   Das  erhaltene     4-1Vlethyl-phenoxyacetamidin-hydro-          ehlorid    wird     abfiltriert    und aus einer Mi  schung von Äther und Äthanol umkristalli  siert. Es schmilzt. bei 169,5 bis 170,5 .  



  Statt wie im obigen Beispiel das     Imido-          äther-hy        drochlorid    zu verwenden, kann man  auch die freie Base mit einem Ammonium  salz, gegebenenfalls gelöst in Wasser,     beispiels-           #eise    mit     Ammoniumehlorid    oder     Amirionium-          sulfat    oder     Ammonium-p-toluolsulfonat,    um  setzen, wobei das entsprechende Salz des Ami  dins erhalten wird.  



  Wird das     Imidoätlier-hy        drobromid    verwen  clet, so erhält man das entsprechende     Amidin-          hydrobromid.    Ersetzt man den     Äthylimido-          ät.her    durch einen andern Äther, wie den     Me-          thyl-    oder     Cyclohexyläther,    so wird vorzugs  weise der entsprechende Alkohol als Lösungs-      mittel bei der     Umwandlung    ins     Amidin    ver  wendet.  



  Die im obigen Beispiel verwendeten Aus  gangsstoffe stellt man zum Beispiel nach der  folgenden Arbeitsweise her:  4 -     Methj71-phenoxy    -     acetonitril,    erhalten       durch    Behandeln einer Lösung von     p-hresol          mit.        Chloracetonitril    in     Methyläthy        lketon    in  Gegenwart.

   von     Kaliumkarbonat,    wird mit       Äthylmerkaptan    und Salzsäure in das     -1-Me-          thy    1-     phenoxy-acetothioimidoäthyläther-hy        dr        o-          chlorid    oder mit     Äthanol    und Salzsäure in  das     Äthylimidoäther-hydroehlorid    übergeführt.

         Beispiel   <I>?:</I>  Eine Mischung von 18,9     Gewiehtsteilen     Ammonium - p -     toluolsulfonat    und 17,6 Ge  wichtsteilen     4-2lethyl-phenoxi-acetonitril    wird  während 20 bis 30     Minuten    in einem Ölbad  von 210 bis 280  erhitzt. Nach Abkühlung  wird die Reaktionsmasse mit Wasser aufge  kocht, von etwas Harz getrennt und die Lö  sung geklärt. Beim Abkühlen scheidet. sieh das  entstandene 4 -     Metliy    1-     phenoxy        acetamidin-p-          toluolsulfonat    als farblose Kristalle vom F.       201,bis    202  ab. Daraus kann man mit.

   Hilfe  von Alkali die freie Base erhalten. Mit Salz  säure ergibt diese ein Chlorhydrat vom F.  169,5 bis 170,5 , das mit. dem     -1-Methyl-phen-          oxyacetamidin    -     hy        drochlorid    von Beispiel 2  identisch ist.  



  Statt     Ammonium-p-toluolsulfonatkann    man  auch andere     Ammoniumsalze    verwenden, wie  zum Beispiel das     Animoniumrhodatiid.     



  <I>Beispiel 3:</I>  In die Lösung von 14,7 Gewichtsteilen     4-          Methyl-phenoxyacetonitril    in 55 Gewichtstei-         len    einer alkoholischen     @lninioniaklösung,    die  6,8     CTewieiitsteile    Ammoniak enthält, leitet  man unter     Kühlung    0,6     Gewiehtsteile    Schwe  felwasserstoff ein;

   die Reaktionsmasse wird  unter Stickstoffatmosphäre zwei bis drei Tage  bei     Zimmertemperatur        stehengelassen.    Aus  der     Lösung,    scheiden sieh grobe Kristalle     das     entstandenen 4 -     lIethyl    -     plienoxyacetamidins     ab. Sie     Eierden        ab-,enutscht,    mit Alkohol ge  waschen und bei     75',    im Vakuum getrocknet.  Sie schmelzen bei     1-11    bis     1-13     unter Zerset  zung.

   Zur Reinigung über das Hydrochlorid  wird die Base zum Beispiel in wenig Alkohol  gelöst und mit     der    berechneten Menge einer       alkoholisehen    Salzsäure     versetzt.    Aus der Lö  sung wird das     IIydroelilorid    mit     Essigester     oder mit     Äther    als farbloses Kristallpulver  gefällt; es schmilzt bei 169,5 bis     170,5 .     



  Die     Umsetzung    kann auch bei erhöhter  Temperatur     durchgeführt        werden,    wobei die  Reaktionsdauer stark verkürzt wird.

Claims (1)

  1. I' ATINT ANSPRUCH: Verfahren zur Herstellun-- eines neuen l'henozy-acetamidins, dadurch gekennzeichnet, dass man Ammoniak bz -. ein Ammonsalz mit einer den Rest EMI0002.0074 abgebenden Verbindung zum -l-lletliyl-phen- oxv-aeetaniidin umsetzt.
    Das so erhaltene Aniidin bildet ein Hydro- ehlorid, das bei 169,5 bis l70,5 und ein p- Tohiolsulfonat, das bei 201 bis 202 schmilzt. Es soll als Heilmittel Verwendung finden.
CH284712D 1948-06-10 1948-06-10 Verfahren zur Herstellung eines neuen Phenoxyacetamidins. CH284712A (de)

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