CH287770A - Verfahren zur Herstellung einer racemischen Dihydro-nor-lysergsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer racemischen Dihydro-nor-lysergsäure.

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CH287770A
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  Verfahren zur Herstellung einer     racemischen        Dihydro-nor-lysergsäure.       Das vorliegende Patent betrifft ein Ver  fahren zur Herstellung von     raeemischer        Di-          hydro-nor-isolysergsäure(I),    welche dadurch  gekennzeichnet.

   ist, dass man eine Verbindung  der allgemeinen Formel  
EMI0001.0006     
    worin R eine     Alkylgruppe    bedeutet, unter       Verseifung    der     Carbalkoxygruppe    einer Re  duktion     unterwirft.    Die     rac.        Dihy        dro-nor-iso-          lysergsäure(I)    kristallisiert aus Wasser in  dünnen Prismen vom     Smp.    über 350 .  



  <I>Beispiel:</I>  200 g fein granuliertes Zink werden mit  einer Lösung von 12g Quecksilber     (II)chlorid     in 200     em3    stark verdünnter Salzsäure ge  schüttelt und nach 5 Minuten durch Dekan  tieren von der Lösung abgetrennt. Das so  amalgamierte Zink wird zusammen mit 30 g  3'-     Amino-5,6-benzoehinolon(4)        -3,7-dicarbon-          säure-laetamäthylester    in einem mit     Rührer     und     Rückflusskühler    versehenen Gefäss mit  600     em3    Eisessig übergossen und die Mi  schung zum Sieden erhitzt.

   Im Verlaufe von  etwa 2 Stunden setzt man nun in Portionen    insgesamt 400     cm3        konz.    Salzsäure     zu    und  erhitzt anschliessend noch 3     Stunden.    Die  praktisch farblose Lösung wird vom über  schüssigen Zink     abdekantiert    und im Vakuum  eingedampft. Der zurückbleibende Sirup wird  durch Erhitzen auf 100  im     Vakuum    möglichst  vollständig von Wasser und     Eisessig    befreit  und dann in 500     em3    Methanol gelöst.

   Man       versetzt    mit. der dem bei der Reduktion in  Lösung gegangenen Zink äquivalenten Menge       konz.    Schwefelsäure und lässt mindestens  12 Stunden stehen; dann wird die Lösung von  ausgeschiedenem Zinksulfat     abfiltriert,    im  Vakuum weitgehend eingedampft, der     sirupöse     Rückstand in eine Mischung von     konz.    Am  moniak und Eis gegossen und der freigesetzte  Ester mit Chloroform ausgeschüttelt. Die       Chloroformlösung    hinterlässt nach dem Ein  dampfen das Produkt als fast farbloses Harz,  dessen Menge 24 bis 25 g beträgt.  



  30 g des auf diese Weise erhaltenen     Zwi-          sehenproduktes    werden in 1000     ems    99      %        igem          n-Butanol    gelöst und die in einem mit Küh  ler und     Rührer    versehenen Kolben befindliche  Lösung im Verlaufe von 5 bis 10 Minuten  mit 90 g Natrium versetzt. Wenn alles Na  trium reagiert hat, gibt man 500     em3    Was  ser zu und lässt erkalten.     lIan    verdünnt die       Misehung    mit. Äther, trennt. die     wässrige    Phase  ab und zieht noch 3- bis 4mal mit wenig Was  ser aus.

   Die vereinigten     wässrigen    Lösungen  sättigt man mit     Kohlensäuregas,    fällt das ge  bildete     Natriumbiearbonat        durch    Zusatz von      2 Liter     Äthanol    und putscht es ab. Das Fil  trat wird zur Trockne eingedampft. Aus dem  Rückstand isoliert man die     rac.        Dihydro-nor-          isolysergsäure(I)    wie folgt: Den Rückstand  nimmt man in 200     cm3    Methanol auf, sättigt  mit     Salzsäur        egas    und lässt die Lösung einige  Stunden stehen. Dann dampft man sie im.

    Vakuum ein     ünd    schüttelt den durch     Na-          triumcarbonatlösung    freigesetzten Ester mit  Chloroform aus. Nach dem     Abdestillieren    des  Chloroforms erhält. man so etwa 8 g eines       Estergemisehes.    Das     Estergemisch    wird in  Benzol gelöst und an einer Säule von 250 g       Aluminiiuno-m-y    d     adsorbiert.    Durch     EI-Liieren     mit Benzol erhält man den     Dihvdro-nor-iso-          Ivsergsäure    (I)     methylester.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung der racemischen Dihydro-nor-isolysergsäure(I), dadurch ge kennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel EMI0002.0022 worin R. eine Alkylgruppe bedeutet, unter Verseifung der Carbalkoxvgruppe einer Re duktion unterwirft.
    Die bisher unbekannte racemische Di- hy dr o-nor-isoly sergsäiu#e (I) besitzt die Brutto formel C15HisOoN#,. Sie kristallisiert aus Wasser in dünnen Prismen vom Smp. über 350 und soll als Zwischenprodukt verwen det werden. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reduktion stu fenweise vornimmt.
CH287770D 1949-11-11 1949-11-11 Verfahren zur Herstellung einer racemischen Dihydro-nor-lysergsäure. CH287770A (de)

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