CH292408A - Verfahren zur Herstellung einer Keto-cyclopentanopolyhydrophenanthren-Verbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Keto-cyclopentanopolyhydrophenanthren-Verbindung.

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CH292408A
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  Verfahren zur Herstellung einer     Keto-cyclopentanopolyhydrophenanthren-Verhindung.       Es     wurde    gefunden, dass man zu einer  neuen     Keto    -     eyelopentanopolyhydrophenan-          thren-Verbindung    gelangen kann, wenn man       ss-(        d        9#14-7ss-Aeetoxy-2,13-dimethyl-deeahydro-          hlientllltllryl-1)-propionsäure    der Formel  
EMI0001.0010     
    die eine weitere     Doppelbindung,    ausgehend       vom        Kohlenstoffatom    2, enthält,

   durch     intra-          molekulare    Kondensation     cyclisiert.     



  Das Verfahrensprodukt, das     45,6114,15-3f-          Aeetoxy-ätioeholadienon-    (17) vom F.<B>=</B> 160  bis 162 , ist neu; es soll als Zwischenprodukt  zur     lIerstellung    therapeutisch wertvoller     Ver-          I)indungen    dienen.  



  Zur Herstellung des Ausgangsstoffes kann  man nach verschiedenen Methoden vorgehen.       kille    Möglichkeit besteht zum Beispiel darin,  dass man     49,14-1-Keto-2,13-dimet.h@=1-7ss-acet-          oxy-clodeeahydrophenanthren    mit einem Halo  genessigsäureester und einem Metall, wie Zink,       umsetzt,    das erhaltene Produkt nach der     De-          hydratisierung    verseift und die so entstan  dene ungesättigte     Hydrophenanthl yl-(1)-          essigsäure    in die entsprechende     Hydrophen-          antllryl-(1)-propionsäure    verwandelt,

   vorzugs  weise nach der Methode von     Arndt-Bistert          über    das     Säurechlorid    und     Diazoketon.       Für die     Cyclisierung    verwendet man ins  besondere solche Mittel, die     elektrophilen    Cha  rakter besitzen, in erster Linie     Zinntetrachlo-          rid,    ferner     Titantetrachlorid    sowie     Bortrifluo-          rid-ätherate,    Zinkchlorid,     Aluminiumchlorid     oder     Fluorwasserstoffsäure.    Die Reaktion  wird vorzugsweise in Gegenwart eines Ver  dünnungsmittels,

   wie niederen organischen  Fettsäuren oder ihren Anhydriden, z. B.  Essigsäure,     Propionsäure,        Acetanhydrid    oder       Propionsäureanhydrid    oder Gemischen dersel  ben, in der Wärme durchgeführt.  



  <I>Beispiel:</I>  10 Gewichtsteile     ss-(49,14-7ss-Qxy-2,13-di-          methyl    -     decahydrophenanthryl    - 1)     -propion-          säure,    deren zweite     Doppelbindung    von     Koh-          lenstoffatom    2     ausgeht,

      werden mit 10     Volum-          teilen        Acetanhydrid    in 30     Volumteilen        Pyri-          din        acetyliert.    Das rohe Acetat wird in 50       Volumteilen        Acetanhy        drid    gelöst. Nach Zu  satz von 0,2     Vollunteil        Zinntetrachlorid    wird  die Lösung 5 Minuten auf dem Wasserbad  erwärmt, mit 10     Volumteilen    Wasser lang  sam versetzt und nach Abkühlen in 500     Vo-          lumteile    Wasser gegossen.

   Das ausgefällte       Reaktionsprodukt    wird in Äther aufgenom  men. Der Äther wird hierauf neutral gewa  schen, getrocknet und eingedampft. Den Rück  stand löst man in 80     Volumteilen    Methanol  und kocht 30 Minuten mit 8 Gewichtsteilen       Kaliumhydroxyd    und 16     Volumteilen    Wasser.

         '\Tach        Abtrennung    einer sauren Fraktion wer  den die neutralen Anteile mit 5,6 Volumtei-           len        Acetanhydrid    und 16     Volumteilen        Pyridin          aeetyliert.    Das erhaltene Acetat wird mit einer       methanolischen        Semicarbazid-acetat-Lösung     behandelt, wobei ein     schwerlösliches        Semi-          carbazon    vom F. 262 bis 263  auskristallisiert.

    Durch Fällen der Mutterlauge mit Wasser  erhält man ein zweites leicht lösliches     Semi-          carbazon    vom F. 230 . 1 Gewichtsteil der     Semi-          carbazone    werden durch Kochen in 5     Volum-          teilen    Eisessig mit 0,6     Volumteil    Wasser und  0,6     Volumteil        Brenztraubensäure    in     Clegen-          wart    von 0,8 Gewichtsteil geschmolzenem     Na-          trium-acetat    gespalten,

   wobei aus dem hoch  schmelzenden     Semicarbazon        45,6;14,15_3ss_Acet-          oxy-ätiocholadienon-(17)    vom F. = 160 bis  162  ( [a] D = -41  in Alkohol) erhalten wird.       Aus    dem tiefer schmelzenden     Semicarbazon     erhält man ein     isomeres    zweifach ungesättig  tes     Acetoxy-keton    vom -F. = 120 bis 121        ([a]D    = +337  in Alkohol).  



  Die     Cyclisierung    lässt sich anstatt mit.       Zinntetrachlorid    auch mit.     Bortrifluorid-          ätherat    in Gegenwart von     Acetanhydrid    auf  dem Wasserbad durchführen.  



  Der verwendete Ausgangsstoff kann zum  Beispiel wie folgt hergestellt werden:  l00 Gewichtsteile     Zink,    mit 1 Gewichtsteil  Jod aktiviert,     überschichtet    man mit 500     Vo-          lumteilen    Äther und 500     Volumteilen    Benzol  und tropft     inerllalb    2 Stunden in der Siede  hitze eine Lösung von 150 Gewichtsteilen       49.14-1-Keto-7ss-acetoxy-2,13-dimethyl        dodeca-          hydro-phenanthren    und 65     Volumteilen    Brom  essigsäureäthjester in 750     Vohunteilen    Benzol  zu.

   Nach sechsstündigem Kochen wird in 1500       Volumteile    eiskalte     2n-Salzsäure    gegossen. Das  organische Lösungsmittel, das das Reaktions  produkt enthält, wird nach dem     \Taschen    mit.  Wasser abgetrennt und     eingedampft.    Den so  erhaltenen Rückstand löst man in 1250     Vo-          lumteilen        Pyridin,    setzt 500     Volumteile        Phos-          plloroxyehlorid    zu und kocht die Mischung  eine Stunde. Nach dem Abkühlen giesst man  sie in 10 000     Volumteile    Eiswasser und nimmt  das ausgefallene Reaktionsprodukt in Äther  auf.

   Die ätherische Lösung wird neutral ge  waschen, getrocknet und eingedampft. Zwecks       Verseifung    kocht man den Rückstand vier-    zehn Stunden in einer     Mischung    von 4000     Vo-          lumteilen        Äthanol,    70 Gewichtsteilen Kalium  hydroxyd und 350     Volumteilen    Wasser.

   Nach  starkem Einengen, Verdünnen mit Wasser und  Waschen mit Äther werden 58 Gewichtsteile  4     9.14-7        ss-Oxy-2,13-dilnethy        l-decahydro-phenan-          thryl-(1)-essigsäure    vom F. 174 bis 175        ([a]D=-21411    in Alkohol), deren weitere  Doppelbindung von     Kohlenstoffatom    2 aus  geht, erhalten.  



  58 Gewichtsteile dieser Säure werden mit  50     Volumteilen        Acetanhy        drid    und 150     Volum-          teilen        Pyridin        acety        liert.    Die Lösung des     Ace-          tates    in 250     Volumteilen    Benzol wird     mittels     35     Volumteilen        Oxalylchlorid    in das Säurechlo  rid vom F. 137  übergeführt.

   Dieses letztere  wird in 500     Vohtmteilen    Äther gelöst und  mit 10     Gewielltsteilen        Diazomethan    in 400       Volumteilen    Äther in das entsprechende       Diazoketon    verwandelt. Das rohe ,     Diazo-          keton    wird in 7.200     Volumteilen        Äthanol     gelöst und in der Siedehitze     portionenweise     mit 70 Gewichtsteilen Silberoxyd innerhalb  anderthalb Stunden versetzt.

   Nach zwei wei  teren Stunden Kochen wird vom Silberoxyd  filtriert, mit 500     Voluniteilen        Methanol    ver  dünnt und durch vierzehnstündiges Kochen  mit 30     Gewichtsteilen        Kaliumhydroxyd    und  150     Volumteilen    Wasser verseift.

   Aus der  stark konzentrierten Lösung werden durch  Ansäuern 38 Gewichtsteile     ss-(49,14_7ss_Oxy-          2,13    -     dimethy    1-     deeahyclro-phenallthryl-1)    -pro  pionsäure vom F. 174 bis 175  ([     a]    D =-240   in Chloroform) gewonnen, deren weitere     Dop-          pelbindung    von     Kohlenstoffatom    2 ausgeht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer neuen Keto-e i-cl opentanopolyllycil-opllellantll ren-Ver- hindung, dadurell gekennzeichnet, dass man ss-(49.14-7ss-Aeetoxy 2,13-dilllethyl-deeahydro- pllenanillryl-7 )-pl opiollsiiul-e der Formel EMI0002.0118 die eine weitere Doppelbindung, ausgehend vom Kohlenstoffatom 2, enthält,
    durch intra- molekulare Kondensation cyclisiert. Das Verfahrensprodukt, das d5,a;14,15-gss- Aeetoay-ätiocholadienon- (17) vom F.<B>=</B> 160 bis 162 , ist neu; es soll als Zwischenprodukt zur Herstellung therapeutisch wertvoller Ver bindungen dienen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man eine elektro- phile Verbindung als Cyclisierungsmittel v er- -wendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als elektrophile Verbindung Zinn- tetraehlorid verwendet.
CH292408D 1950-03-10 1950-03-10 Verfahren zur Herstellung einer Keto-cyclopentanopolyhydrophenanthren-Verbindung. CH292408A (de)

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