CH292668A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

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CH292668A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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  Verfahren zur     Herstellung    eines     metallhaltigen        Azofarhstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem       neuen,        weltvollen,    metallhaltigen     Azofarbstoff       gelangt, wenn man auf ein Gemisch der zwei       Monoazofarbstoffe,    die den     Formeln     
EMI0001.0009     
         entsprechen,    chromabgebende Mittel derart  einwirken     lässt,    dass ein chromhaltiger     Azo-          farbstoff    entsteht,

   der je ein Molekül der zwei       Ausgangsmonoazofarbstoffe    an ein Chrom  atom komplex gebunden enthält.  



  Der neue metallhaltige Farbstoff ist ein  wasserlösliches Pulver, das Wolle aus schwach  alkalischem, neutralem oder schwach essigsau  rem Bade in     khaki    Tönen von guter     Licht-          und    Waschechtheit färbt.  



  Die zwei beim vorliegenden Verfahren als       Ausgangsstoffe    dienenden     Monoazofarbstoffe     können nach an sieh bekannten Methoden her  gestellt werden, indem man     diazotiertes        4,6-          1)initro-2-amino-l-oxybenzol    mit     4-Methyl-2-          acetylamino-l-oxybenzol    und     diazotiertes        2-          Amino-l-oxybenzol-4-sulfonsäureamid    mit       Aeetoacetylaminobenzol    jeweils in alkalischem  Mittel kuppelt.  



  Bei der Durchführung des Verfahrens  empfiehlt es sich im allgemeinen, auf ein ins  gesamt aus etwa 2     Mol        Monoazofarbstoff    be  stehendes und je etwa 1     Mol    der beiden als  Ausgangsstoffe verwendeten Farbstoffe ent-    haltendes Gemisch eine etwa ein Grammatom  Chrom enthaltende Menge eines chromabge  benden Mittels     zu    verwenden     und/oder    die       Metallisierimg    in schwach saurem bis alkali  schem Mittel auszuführen. Es sind z.

   B. als  chromabgebende Mittel für die     Durchführung     des Verfahrens besonders gut geeignet kom  plexe Chromverbindungen     aliphatischer    oder  aromatischer     o-Oxycarbonsäuren,    welche das  Chrom in komplexer Bindung enthalten. Als  Beispiele aromatischer     Oxycarbonsäuren    kön  nen unter anderem diejenigen der     Benzolreihe     wie die 4-, 5- oder     6-Methyl-l-oxybenzol-2-ear-          bonsäure    und vor allem die     Salicylsäure    selbst  genannt werden.  



  Die Umwandlung der Farbstoffe in die  komplexen Chromverbindungen geschieht mit  Vorteil in der Wärme, offen oder     unter    Druck,  z. B. bei Siedetemperatur des Reaktionsge  misches, gegebenenfalls in Anwesenheit geeig  neter Zusätze, z. B. in Anwesenheit von Sal  zen organischer Säuren, von Basen, organi  schen Lösungsmitteln oder weiteren die Kom  plexbildung fördernden Mitteln.

        <I>Beispiel:</I>  4,18 Teile     Natriumsalz    des Farbstoffes aus       diazotiertem        4,6-Dinitro-2-aniino-l-oxybenzol     und     4--Ietlivl-2-aeetvlainino-l-oxvbenzol    und       4,14    Teile     Natriumsalz    des Farbstoffes aus       diazotiert.em        2-Amino-l-oxvbenzol-4-sulfon-          säureamid    und     Aeetoacetyl-aminobenzol,    beide  Farbstoffe in Form einer feuchten Paste  (Filterkuchen),

   werden in 300 Teilen Wasser  verrührt und mit     ?5    Teilen einer Lösung von       ehromsalieylsanremNatrium-Kalium    mit einem  Chromgehalt von 2,6% versetzt.. Nach     Zugabe     von 6 Teilen sulfoniertem     R.ieinusöl    wird das  Glanze drei Stunden unter Rückflusskühlunf-  
EMI0002.0015     
  
    #--"ekoeht.. <SEP> Nach <SEP> dieser <SEP> Zeit. <SEP> ist <SEP> die <SEP> Metallisie  run- <SEP> beendet. <SEP> Der <SEP> gebildete <SEP> Komplex <SEP> kann
<tb>  durch <SEP> Ansäuern <SEP> mit <SEP> Essigsäure <SEP> oder <SEP> dureli
<tb>  Zugabe <SEP> von <SEP> Natriumchlorid <SEP> abgeschieden <SEP> wer  den.

   <SEP> Naeli <SEP> der <SEP> Filtration <SEP> kann <SEP> er <SEP> zwecks <SEP> Rei  nigung <SEP> in <SEP> 30 <SEP>  'o <SEP> i-er <SEP> Natriumhydroxydlösung
<tb>  gelöst <SEP> und <SEP> mit <SEP> --\7ati-iuinelilori(1 <SEP> wieder <SEP> gefällt
<tb>  werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung eines met < ill- haltigen Azofa.rbstoffes, dadurch gekennzeich net., dass man auf ein Geiniseh der zwei Mono azofarbstoffe, die den Formeln EMI0002.0022 entsprechen, chromabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein chromhaltiger Azo- farbstoff entsteht, der je ein Molekül der zwei Ausganasinonoazofarbstoffe an ein Chrom atom komplex gebunden enthält.
    Der neue metallhaltige Farbstoff ist ein wasserlösliches Pulver, das Wolle aus sehwach alkalischem, neutralem oder sehwach essig saurem Bade in khaki Tönen von guter Lieht- und Waschechtheit färbt.
    LTN TERAN SPRL\CHE l.. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man pro Molekül der im Ausgangsgemisch vorhandenen Mono azofarbstoffe eine weniger als ein Atom Chrom enthaltende Menge ehroinabgebender Mittel verwendet. ?. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch -el@ennzeiehnet,
    da1.1 man die Chromie- run- in alkaliseheni -Iediuin durchführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da- (Iurch gekennzeichnet, dass man als chrom abgebende -Mittel Chromverbindungen ver- wendet, -elche eine aromatische Oxycarbon- säure in komplexer Bindung enthalten.
    Verfahren gemäl;) Patentaiisprueli, da- dnreh gekennzeichnet, dass man als chrom- ab-ebende Mittel eine Chromverbindung ver wendet, welche Salieylsäure in komplexer Bin dung enthält..
CH292668D 1950-04-21 1950-04-21 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH292668A (de)

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