CH303544A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

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CH303544A
CH303544A CH303544DA CH303544A CH 303544 A CH303544 A CH 303544A CH 303544D A CH303544D A CH 303544DA CH 303544 A CH303544 A CH 303544A
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  Verfahren     zur        Herstellung        eines        metallhaltigen        Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen, metallhaltigen     Azofarbstoff       gelangt, wenn man auf ein Gemisch der zwei       Monoazofarbstoffe,    die den Formeln  
EMI0001.0008     
         entsprechen,        chromabgebende    Mittel derart  einwirken lässt, dass ein chromhaltiger     Azo-          farbstoff    entsteht, der je ein Molekül der zwei       Ausgangsmonoazofarbstoffe    an ein Chromatom  komplex gebunden enthält.

    



  Der neue metallhaltige Farbstoff ist ein  wasserlösliches Pulver, das Wolle aus schwach  alkalischem, neutralem oder schwach essig  saurem Bade in braunen Tönen von guter  Licht- und Waschechtheit färbt.  



  Die zwei beim vorliegenden Verfahren  als Ausgangsstoffe dienenden     Monoazofarb-          stoffe    können nach an sich bekannten Me  thoden hergestellt werden, indem man     diazo-          tiertes        2-Amino-l-oXybenzol-4-sulfonsäureiso-          propylamid    mit     1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazo-          lon    und     diazotiertes        2-Amino-l-oxybenzol-4-          sulfonsäureamid    mit     2-Oxynaphthalin    jeweils  in alkalischem Medium kuppelt.  



  Bei der     Durchführumg    des Verfahrens  empfiehlt es sich im allgemeinen, auf ein ins  gesamt aus etwa 2     Mol        Monoazofarbstoff    be-    stehendes und je etwa 1     Mol    der beiden als  Ausgangsstoffe verwendeten     Farbstoffe    enthal  tendes     Gemisch    eine etwa ein     Grammatom    Chrom  enthaltende Menge eines chromabgebenden  Mittels zu verwenden     undjoder    die     Metallisie-          rung    in schwach saurem bis alkalischem Mittel  auszuführen. Es sind z.

   B. als chromabgebende  Mittel für die Durchführung des Verfahrens  besonders     gut    geeignet komplexe Chromver  bindungen     aliphatischer    oder aromatischer o  Oxycarbonsäur en, welche das Chrom in kom  plexer Bindung enthalten. Als Beispiele aro  matischer     Oxycarbonsäuren    können unter an  derem diejenigen der     Benzolreihe        wie    die 4-,  5- oder     6-Methyl-l-oxybenzol-2-carbonsäure     und vor allem die     Salicylsäure    selbst genannt  werden.  



  Die Umwandlung der Farbstoffe in die  komplexen     Chromverbindungen    geschieht mit  Vorteil in der Wärme, offen oder unter Druck,  z. B. bei Siedetemperatur des Reaktionsge  misches, gegebenenfalls in Anwesenheit geeig-           neter    Zusätze, z. B. in Anwesenheit von Sal  zen organischer Säuren, von Basen, organi  schen     Lösungsmitteln    oder weiteren die Kom  plexbildung fördernden Mitteln.  



       Beispiel:     4,16 Teile des Farbstoffes aus dianotiertem  2 -     Amino    -1-     oxybenzol-4-sulfonsäureisopropyl-          amid    und     1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon    und  3,43 Teile des Farbstoffes aus     diazotiertem    2  Amino-l-oxybenzol-4-sulfonsäureamid und 2  Oxynaphthalin, beide Farbstoffe in Form  einer feuchten Paste (Filterkuchen), werden  in 300 Teilen Wasser verrührt und mit. 25 Tei  len einer Lösung von     ehromsalicylsaurem    Na-         trium/Kalium    mit einem Chromgehalt von  2,6<B>%</B> versetzt..

   Nach Zugabe von 6 Teilen     sul-          foniertem        Ricinusöl    wird das Ganze drei Stun  den unter     Rückflusskühlung    gekocht. Nach  dieser Zeit ist die     Metallisierung    beendet. Der  gebildete Komplex kann durch Ansäuern mit  Essigsäure oder durch Zugabe von     Natrium-          ehlorid    abgeschieden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, da.ss man auf ein Gemisch der zwei Mono- azofarbstoffe, die den Formeln EMI0002.0022 entsprechen, chromabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein ehromhaltiger Azo- farbstoff entsteht, der je ein 1Tolekül der zwei Ausgangsmonoazofarbstoffe an ein Chromatom komplex gebunden enthält.
    Der neue metallhaltige Farbstoff ist ein wasserlösliches Pulver, das Wolle aus schwach alkalischem, neutralem oder schwach essig saurem Bade in braunen Tönen von guter Licht- und Waschechtheit färbt. UNTTERANSPRL CHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man pro Molekül der im Ausgangsgemisch vorhandenen Mono- azofarbstoffe eine weniger als ein Atom Chrom enthaltende Menge chromabgebender Mittel verwendet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Chromie- rung in alkalischem Medium durchführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als chrom abgebende Mittel Chromverbindungen verwen det, welche eine aromatische Oxycarbonsäure in komplexer Bindung enthalten. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch -ekennzeiehnet, da.ss man als chrom abgebende Mittel eine Chromverbindung ver wendet, welche Salieylsäure in komplexer Bin dung enthält.
CH303544D 1951-08-07 1951-08-07 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH303544A (de)

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