CH303882A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

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CH303882A
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  Verfahren     zur    Herstellung eines metallhaltigen     Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem       neuen,        wertvollen,    metallhaltigen     Azofarbstoff       gelangt, wenn man auf ein Gemisch der zwei       Monoazofarbstoffe,    die den Formeln  
EMI0001.0007     
         entsprechen,    chromabgebende Mittel derart       einwirken    lässt, dass ein chromhaltiger     Azo-          farbstoff        entsteht,    der je ein Molekül der zwei       Ausgan@;

  smonoazofarbstoffe    an ein     Chromatom     komplex gebunden enthält.  



  Der neue metallhaltige Farbstoff ist. ein  wasserlösliches Pulver, das Wolle     airs    schwach       alkalischem,    neutralem oder schwach essig  saurem Bade in braunen Tönen von guter  Licht- und Waschechtheit färbt.  



  Die zwei beim vorliegenden Verfahren als       Auss,-angsstoffe    dienenden     Monoazofarbstoffe     können nach an sich bekannten Methoden her  gestellt werden, indem man     diazotiertes        2-          Amino-1-        oxybenzol    -4-     sulfonsäureisopropyl-          amid    mit     2-Oxynaphthalin    und     diazotiertes        2-          Amino    -1-     oxy        benzol-4-sulfonsäureamid    mit     1-          (4'-Chlorphenyl)

  -3-methyl-5-pyrazolon    jeweils  in alkalischem Mittel kuppelt,    Bei der Durchführung des Verfahrens  empfiehlt es sieh im allgemeinen, auf ein ins  gesamt aus etwa 2     Mol        Monoazofarbstoff    be  stehendes und je etwa 1     Mol    der beiden als  Ausgangsstoffe verwendeten Farbstoffe ent  haltendes Gemisch eine etwa ein Grammatom  Chrom enthaltende Menge eines chromabge  benden Mittels zu verwenden     und/oder    die     Me-          tallisierLing    in schwach saurem bis alkalischem  Mittel auszuführen. Es sind z.

   B. als chrom  abgebende Mittel für die     Durchführung    des  Verfahrens besonders gut geeignet komplexe  Chromverbindungen     aliphatischer    oder aroma  tischer     o-Oxycarbonsäuren,    welche das Chrom  in komplexer Bindung enthalten.

   Als Bei  spiele aromatischer     Oxycarbonsäuren    können  unter anderem diejenigen der     Benzolreihe    wie  die 4-, 5- oder     G-Methyl-l-oxybenzol-2-carbon-          säure    und vor allem die     Salicylsäure    selbst ge  nannt werden,      Die     Umwandlung    der Farbstoffe in die       komplexen    Chromverbindungen geschieht mit       Vorteil    in der     Wärme,    offen oder unter Druck,  z. B. bei Siedetemperatur des Reaktions  gemisches, gegebenenfalls in Anwesenheit ge  eigneter Zusätze, z.

   B. in Anwesenheit von  Salzen organischer Säuren, von Basen, organi  schen Lösungsmitteln oder weiteren die     Kom-          plexbildun-,    fördernden Mitteln.    <I>Beispiel:</I>       -1,29    Teile     Natriumsalz    des Farbstoffes aus       diazotiertem        2-Amino-l-oxybenzol-4-sulfon-          säureamid    und     1-(4'-Chlorpheny1)-3-methyl-5-          py        razolon    und 4,

  07 Teile     Natriumsalz    des  Farbstoffes aus     diazotiertem        2-Amino-l-oxv-          benzol-4-sulfonsäure-isopropylamid    und 2-         Oxynaphthalin,    beide Farbstoffe in     Form    einer  feuchten Paste     (Filterkuelien),    werden in 300  Teilen Wasser     verrührt        lind    mit     ?5    Teilen  einer Lösung von     cliroin.salicylsaureni    Na  trium-Kalium mit einem     Chromgehalt    von  2,6 % versetzt. Das Ganze wird drei Stunden  unter     Rüekflusskühlung    gekocht.

   Nach dieser  Zeit ist die     Metallisierung    beendet. Der ge  bildete Komplex kann     dureli    Ansäuern. mit  Essigsäure oder     dureh        Zugabe    von Natrium  chlorid abgeschieden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass inan auf ein Gemisch der zwei hlono- azofarbstoffe, die den Formeln EMI0002.0038 entsprechen, ehromabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein chromhaltiger Azo- farbstoff entsteht, der je ein Molekül der zwei Ausgangsmonoazofarbstoffe an ein Chromatom komplex gebunden enthält.
    Der neue metallhaltige Farbstoff ist ein wasserlösliehes Pulver, das Wolle aus schwach alkalischem, neutralem oder schwach essig saurem Bade in braunen Tönen von guter Licht- und Wasehechtheit färbt. rNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man pro Molekiil der im Ausgangsgemisch vorhandenen Mono azofarbstoffe eine weniger als ein Atom Chrom enthaltende Menge ehroinab-ebender Mittel verwendet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Cliromie- rung in alkalischem Medium durehführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als ehrom- a.bgebende Mittel Chromverbindungen verwen det, -welche eine aromatische Oxycarlionsäure in komplexer Bindung- enthalten. 4.
    Verfahren gemäss Patentansprueli, da durch gehennzeielniet, dass man als chrom abgebende Mittel eine Chromverbindung ver wendet, welche Salicylsäure in komplexer Bin dung enthält.
CH303882D 1951-07-18 1952-01-10 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH303882A (de)

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