CH292665A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

Info

Publication number
CH292665A
CH292665A CH292665DA CH292665A CH 292665 A CH292665 A CH 292665A CH 292665D A CH292665D A CH 292665DA CH 292665 A CH292665 A CH 292665A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
chromium
dyes
releasing agent
process according
azo dye
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH292665A publication Critical patent/CH292665A/de

Links

Landscapes

  • Coloring (AREA)

Description


      Verfahren        zur    Herstellung     eines        metallhaltigen        Azofarbstoffes.       Es wurde     gefunden,    dass man     zui    einem  neuen, wertvollen, metallhaltigen     Azofarbstoff       gelangt, wenn man auf ein Gemisch der zwei       Monoazofarbstoffe,    die den Formeln  
EMI0001.0010     
         etltsprechen,        chromabgebende    Mittel derart  einwirken lässt, dass ein chromhaltiger     Azo-          farbstoff    entsteht,

   der je ein Molekül der  zwei     Ausgangsmonoazofarbstoffe    an ein Chrom  atom komplex gebunden enthält.  



  Der neue metallhaltige Farbstoff ist. ein  wasserlösliches Pulver, das Wolle aus schwach  alkalischem, neutralem oder     sch-%vach    essigsau  rem Bade in     rotstichig    schwarzen Tönen von  guter Licht- und Waschechtheit färbt.  



  Die zwei beim vorliegenden Verfahren     als          :lusgangsstoffe    dienenden     llonoazofarbstoffe     können nach an sieh bekannten Methoden her  gestellt werden, indem man     diazotiertes        4-          N        itro    - 2 -     amino    -1-     oxybenzol    mit     4-Methyl-l-          oxybenzol    und     diazotiertes        6-Nitro-2-amino-l-          oxybenzol-4-sulfonsäureamid    mit     1-Acetyl-          

  amino-7-oxynaphthalin    jeweils in alkalischem       -Mittel    kuppelt.  



  Bei der Durchführung des Verfahrens  empfiehlt es sieh im allgemeinen, auf ein ins  gesamt aus etwa 2     3-Iol        Monoazofarbstoff    be  stehendes und je etwa 1     Mol    der beiden als       Ausgangsstoffe    verwendeten Farbstoffe ent-    haltendes Gemisch eine etwa ein Grammatom  Chrom enthaltende Menge eines chromabge  benden Mittels zu verwenden und/oder die     Me-          tallisierung    in schwach saurem bis alkalischem  Mittel auszuführen. Es sind z.

   B. als chrom  abgebende Mittel für die Durchführung des  Verfahrens besonders gut geeignet komplexe       Chromverbindungen        aliphatischer    oder aro  matischer     o-Oxy        carbonsäuren,    welche das  Chrom in komplexer Bindung enthalten. Als  Beispiele aromatischer     Oxycarbonsäuren    kön  nen unter anderem diejenigen der     Benzolreihe     wie die 4-, 5- oder     6-Methyl-l-oxybenzol-2-car-          bonsäure    und vor allem die     Salicylsäulre    selbst  genannt werden.  



  Die Umwandlung der Farbstoffe in die  komplexen Chromverbindungen geschieht mit  Vorteil in der Wärme, offen oder unter Druck,  z. B. bei Siedetemperatur des Reaktionsgemi  sches, gegebenenfalls in Anwesenheit geeig  neter Zusätze, z. B. in Anwesenheit von Salzen  organischer Säuren, von Basen, organischen     Lö-          sungsmitteln    oder weiteren die     Komplexbil-          dung    fördernden Mitteln.

             Beispiel:     2,95 Teile     Natriumsalz    des Farbstoffes aus       diazotiertein        4-Nitro        ?-amino-l-oxi-benzol    und       4-Methvl-l-oxy    Benzol und 4,67 Teile     Natrium-          salz    des Farbstoffes aus     diazotiertem        6-Nitro-          2-amino-l-oxybenzol-4-sulfonsäureamid    und 1  Aeet.ylaniino- 7     -oxynaphthalin,    beide Farb  stoffe in Form einer feuchten Paste (Filter  kuchen),

   werden in 300 Teilen Wasser ver  rührt und mit 25 Teilen einer Lösung von       ehromsaliey        lsaurem    N     atrium-Kalillnl    mit, einem  Chromgehalt von 2,6 % versetzt. Nach Zugabe  von 6 Teilen     sulfoniertem        Ricinusöl    wird das  Ganze drei Stunden unter     Rückflusskühlung       gekocht. Nach dieser Zeit ist die     lletallisie-          rung    beendet. Der gebildete     Komplex    kann  durch Ansäuern mit     ESSigsäure    oder durch  Zugabe von     Natriumehlorid        abgeschieden    wer  den.

   Nach der Filtration kann er zwecks     Rei-          nigung    in 30     %        iger        Nati-iumlivdroxi-dlösung     gelöst Und mit     Nati-iumeliloi,id    wieder gefällt  werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung eines nietallhal- tigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man auf ein Gemisch der zwei lIonoazo- farbstoffe, die den Formeln EMI0002.0037 entsprechen, chromabgebende Mittel derart einwirken lässt, da.ss ein chromhaltiger Azo- farbstoff entsteht, der je ein Molekül der zwei Ausgangsmonoazofarbstoffe an ein Chrom atom komplex gebunden enthält.
    Der neue metallhaltige Farbstoff ist ein wasserlösliches Pulver, das Wolle aus schwach alkalischem, neutralem oder schwach essig saurem Bade in rotstichig schwarzen Tönen von guter Licht- und Waschechtheit färbt. UNTERANSPRüCHE: 1: Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man pro Molekül der im Ausgangsgemisch vorhandenen Mono azofarbstoffe eine weniger als ein Atom Chrom enthaltende Menge chromabgebender Mittel verwendet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Chromie- rung in alkalischem 3ledium. durchführt. 3. Verfahren gemäss Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass man als chrom abgebende Mittel Chromverbindungen verwen det, welche eine aromatische Oxyearbonsäure in komplexer Bindung, enthalten. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als chrom abgebende Mittel eine Clii-onivei-bindung ver wendet, welche "alievlsäure in komplexer Bin dung enthält.
CH292665D 1950-04-21 1950-04-21 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH292665A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH292665T 1950-04-21
CH288729T 1950-04-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH292665A true CH292665A (de) 1953-08-15

Family

ID=25732819

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH292665D CH292665A (de) 1950-04-21 1950-04-21 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH292665A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH292665A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH303544A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH292659A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH292658A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH303881A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH292662A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH292996A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH292664A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH327593A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes
CH292669A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH292666A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH303880A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH292656A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH292670A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH303892A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH292661A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH329259A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes
CH303551A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH329258A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes
CH307213A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH292667A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH303891A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH327594A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes
CH292672A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH292668A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.