CH292672A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

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CH292672A
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  Verfahren zur Herstellung eines     metallhaltigen        Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen, metallhaltigen     Azofarbstoff       gelangt, wenn man auf ein Gemisch der zwei       Monoazofarbstoffe,    die den Formeln  
EMI0001.0005     
    entsprechen,     ehromabgebende    Mittel derart  einwirken     lässt,        da.ss    ein chromhaltiger     Azo-          farbstoff    entsteht,

   der je ein Molekül der       zwei        Ausg        angsmonoazafarbstoffe    an ein       Chromatom    komplex gebunden enthält.  



  Der neue metallhaltige Farbstoff ist ein       wasserlösliehes    Pulver, das Wolle     aus    schwach  alkalischem, neutralem oder     schwach    essig  saurem Bade in     rotstichig    braunen Tönen  von guter Licht- und Naschechtheit. färbt.  



  Die zwei beim vorliegenden     Verfahren    als  Ausgangsstoffe dienenden     1Ionoazofarbstoffe     können nach an sich bekannten Methoden  hergestellt werden, indem man     diazotiertes          -1---\'itro-'2-amino-l-olybenzol-6--sLtlfons'äureamid     mit.     4-Tertiäramyl-1-oxybenzol    und     diazotier-          tes        4-XLitro        2-amino-l-oxybenzol    mit     1-Phenyl-          3-methy        1-5-py        razolon        jeweils    in alkalischem  Mittel kuppelt.  



  Bei der     Durchführung    des Verfahrens  empfiehlt es sich im allgemeinen, auf ein         insgesamt    aus etwa 2     Mol        Monoazofarbstoff     bestehendes und je etwa 1     Mol    der beiden als  Ausgangsstoffe verwendeten Farbstoffe ent  haltendes Gemisch eine etwa ein Grammatom  Chrom enthaltende Menge eines chromabge  benden Mittels zu verwenden     und/oder    die       Metallisierung    in schwach saurem bis     aIkali-          schem    Mittel     auszuführen.    Es     sind    z.

   B. als  chromabgebende Mittel     für    die     Durchführung     des Verfahrens besonders gut geeignet kom  plexe Chromverbindungen     aliphatischer    oder       aromatischer        o-Oxycarbonsäuren,    welche     das     Chrom in komplexer Bindung enthalten.

       Als     Beispiele aromatischer     Oxycarbonsäuren    kön  nen unter anderem diejenigen der Benzol  reihe wie .die 4-, 5- oder     6-iVlethyl-l-oxyben-          zol-2-carbonsäure    und vor allem die     Salicyl-          säure    selbst     genannt    werden.  



  Die Umwandlung der Farbstoffe     in    die  komplexen     Chromverbindungen    geschieht mit.  Vorteil in der     Wärme,    offen oder unter  Druck, z. B. bei Siedetemperatur     des    Reak-           tionsbemisches,        gegebenenfalls    in Anwesen  heit.     geeigneter    Zusätze, z. B. in Anwesenheit  von Salzen     organischer    Säuren, von Basen.  organischen Lösungsmitteln oder weiteren die       Komplexbildung    fördernden Mitteln.

      <I>Beispiel:</I>  5,36 Teile     Natrium-salz    des Farbstoffes aus       diazotiertem        4-Nitro-2-amino-l-oxybenzol-6-          sulfonsäureaniid    und     4-Tertiäramyl-l-oxyben-          zol    und 3,61 Teile     Natriumsalz    des Farbstof  fes aus     diazot.iertem4-Nitro=-amino-l-oxybeil-          zol    und     1-Phenyl-3-methyl-5-pyi-azolon,    beide  Farbstoffe in     Form    einer feuchten Paste       (Filterkuchen),

      werden in 300 Teilen     Wasser          verrührt.    und mit     ?5    Teilen einer Lösung  v an     chromsalicylsaurem        Natrium-Kalium    mit    einem     Chromgehalt    von     2.611/o    versetzt. Nach       Zugabe    von 6 Teilen sulfoniertem     Ricinusöl     wird das Ganze drei Stunden unter     Rüekfliiss-          kühlung    gekocht. Nach dieser Zeit ist. die     3Ie-          ta.llisierung    beendet..

   Der     gebildete        Komplex     kann     dureli        Ansäuern    mit     Essigsäure    oder  durch Zugabe von     \Tati-iunielilorid    abgeschie  den werden. Nach der Filtration kann er       zwecks        Reinigung    in 30     o;'oi,-er        Natriumhydro-          xydlösung    gelöst und mit     Natriumehlorid    wie  der befällt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verstellung eines metall haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man auf ein CTeiniseh der zwei Mono azofa.rbstoffe, die den Formeln EMI0002.0047 entsprechen, chromabgebende Mittel. derart einwirken lässt, dass ein chromhaltiger Azo- farbstoff entsteht, der je ein Molekül der zwei Ausgangsmonoazofarbstoffe an ein Chrom atom komplex gebunden enthält.
    Der neue metallhaltige Farbstoff ist. ein wasserlösliches Pulver, das Wolle aus sehwacb alkalischem, neutralem oder schwach essib- saurein Bade in rotstiellig braunen Tönen von guter Licht- und Waschechtheit färbt. UN TERANSPRC CHE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspriaeh, da durch "elzennzeichnet, dass man pro Molekül der für Ausgangsgemisch vorhandenen lIono- azofarbstoffe eine weniger als ein Atom Chrom enthaltende lIen@re chroniab#,;ebender Mittel verwendet. ?. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch _ekennzeielinet, dass man die Chromie- rung in alkalischem --#Iediuiii durchführt. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch -ekennzeiehnet, dass man als chromab gebende Mittel Chromverbindungen verwen det, welche eine aroniatiselie Oxyearbonsäure in komplexer Bindung enthalten. -1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als chromab gebende Mittel eine Chromverbindung verwen- clet, %velelie Salievlsäure in komplexer Bin- dun- enthält.
CH292672D 1950-04-21 1950-04-21 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH292672A (de)

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