CH295308A - Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes.

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CH295308A
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Gmbh Henkel Cie
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G65/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule
    • C08G65/34Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule from hydroxy compounds or their metallic derivatives

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Description


      Verfahren        zur    Herstellung eines Kondensationsproduktes.    Die vorliegende     Erfindung    betrifft ein  Verfahren zur Herstellung eines     Kondensa-          tionsproduktes.     



  Dieses Verfahren ist, dadurch gekennzeich  net, dass man     Pentandiol-1.,5    in Gegenwart  von mindestens einem alkalischen Kondensa  tionsmittel bei Temperaturen oberhalb     15011C     einer kondensierenden Behandlung unterwirft,  wobei man dafür Sorge trägt, dass das entste  hende Reaktionswasser ständig aus dem  Reaktionsgemisch entfernt wird.  



  Hierbei kann im allgemeinen ohne An  wendung von Druck gearbeitet werden, doch  hat es sich in vereinzelten Fällen als notwen  dig erwiesen, mit.     ZTberdruck    oder unter ver  mindertem Druck zu arbeiten.  



  Als alkalische Kondensationsmittel bei der       Umsetzung    dienen z. B. Alkali- und     Erd-          alkalihydroxyde    und     -carbonate,    andere alka  lische     Alkalisalze,    wie     Trinatriumorthophos-          phat    und     Natriummetaborat,    ferner Alkali  und     Erdalkalimetalle.    In einzelnen Fällen hat  es sieh als vorteilhaft herausgestellt, die     Wir-          kunD,    der alkalischen Kondensationsmittel  durch einen geringen     Zusatz    gewisser Me  talle, z. B. von Zink oder Aluminium, zu ver  stärken.

      Das ständige Entfernen des sich bilden  den     Reaktionswassers    aus dem Reaktions  gemisch kann auf verschiedene Weise gesche  hen. Beispielsweise kann das Wasser wäh-         rend    des     Erhitzens    der     Un        metzungsflüssigkeit     im offenen Gefäss einfach abgedampft oder  aus einem geschlossenen Gefäss fortlaufend       abdestilliert    werden. Ferner kann man sich  der     azeotropischen    Destillation bedienen, wo  bei der Ausgangsstoff des Verfahrens selbst  als Schleppmittel dient und nach     Trennun1     vom Wasser dem     Reaktionsgemisch    wieder  zugeführt wird.

   Oder man kann auch ein  Schleppmittel in Gestalt eines organischen  Lösungsmittels, das vom     Reaktionsgemisch     leicht durch Destillation getrennt werden  kann,     z.    B. in     Gestalf    von     Kohlenwasserstof-          fen    oder Gemischen derselben, zusetzen, das       zusammen    mit     dem        Reaktionswasser        abdestil-          liert.    und nach     Abscheidung    des letzteren  ebenfalls dem     Reaktionsgemiseh    wieder     zii-          geführt    wird.  



  Das Verfahren ermöglicht es,     Produkte     verschiedener     1VIolekulargrösse    herzustellen,  welch letztere von der Kondensationsdauer  abhängt. Vor, während oder nach der Kon  densation lassen sich Füll- und Farbstoffe  bekannter Art. zusetzen.  



  Das erhaltene     Reaktionsprodukt    ist ein  viskoses Öl, das entweder für sich oder in  Form seiner Derivate, z. B. seiner Ester mit  anorganischen oder organischen Säuren oder  seiner Äther mit Alkoholen, als     Lackrohstoff     oder als Weichmacher in der Kunststoff  industrie, z. B. für     Cellulosederivate,    Ver  wendung finden kann.      <I>Beispiel:</I>  250     Gewiehtsteile        Pentandiol-1,5    wer  den mit 8     Gewichtsteilen        Kaliuinhydro.xyd     so lange zum Sieden erhitzt, bis die Tempe  ratur     des        Reaktionsgemisches    von anfangs  237 auf 280 C ansteigt.

   Die Temperatur  wird so eingestellt, dass das bei der Reaktion  entstehende -Wasser     abdestilliert,    während  die     organischen    Anteile dem     Reaktions-          gemiseh    ständig     wieder    zugeführt werden.

    Nach etwa 10 Stunden werden aus dem       Reaktionsprodukt        etwa        40%        einer        bei     135 /14 mm     konstant    siedenden Fraktion ab  destilliert, die folgende Kennzahlen aufweist       OH-Z:        340,        %C:        78,0,        %        H        :

  11.32.        Dieses          Produkt,    ein viskoses Öl, hat     einen        campher-          ähnlichen    Geruch     und    lässt sich durch     Alkali-          schmelze    in eine     süsslich    riechende, gut.     kri-          stallisierende    Säure überführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Konden sationsproduktes, dadurch gekennzeichnet, dass man Pentandiol-1,5 in Gegenwart, von mindestens einem alkalischen Kondensations.. mittel bei Temperaturen oberhalb 1500C einer kondensierenden Behandlung unterwirf<B>t,</B> wobei man dafür Sorge trägt, dass das entste- l"ende Reaktionswasser ständig ans dein Peaktionsgemiseh entfernt wird.
    Das erhaltene Reaktionsprodukt stellt, ein viskoses Öl von kampferühnlichem Geruch dar mit folgen- den Kennzahlen. OH-Z:340; 78%C;11,32Q/oH- UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da.- durch gekennzeichnet, dass die kondensie rende Behandlung unter erhöhtem Druek durchgeführt wird.
    2: Verfahren nach Patentanspruch, da dureh gekennzeichnet, dass die kondensierende Behandlung unter gewöhnlichem Drnek durchgeführt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da- ctitreh gekennzeichnet., dass die kondensierende Behandlung unter vermindertem Druck durchgeführt wird.
CH295308D 1941-12-16 1942-08-10 Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes. CH295308A (de)

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