CH295309A - Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes.

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CH295309A
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Gmbh Henkel Cie
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Henkel & Cie Gmbh
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G65/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule
    • C08G65/34Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule from hydroxy compounds or their metallic derivatives

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Description


  verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur     Herstellung    eines Kondensa  tionsproduktes.  



  Dieses Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet, dass man     Rizinolalkohol    in Gegen  wart von mindestens einem alkalischen Kon  densationsmittel bei Temperaturen oberhalb       l70     C einer     kondensierenden        Behandlung     unterwirft, wobei man dafür Sorge trägt,  dass das entstehende Reaktionswasser ständig       i@us    dem     Reaktionsgemisch    entfernt. wird.  



  Hierbei kann im allgemeinen ohne An  wendung von Druck gearbeitet werden, doch  hat es sich in vereinzelten Fällen als not  wendig erwiesen, mit Überdruck oder unter       vermindertem    Druck zu arbeiten.  



  Als alkalische     Kondensationsmittel    bei der  Umsetzung dienen z. B. Alkali-     und        Erd-          alkalihydroxyde    und     -carbonate,    andere alka  lische     AlkaUsalze,    wie     Trinatriumorthophos-          phat    und     Natriummetaborat,    ferner Alkali  und     Erdalkalimetalle.    In einzelnen Fällen hat  es sich als vorteilhaft herausgestellt., die Wir  kung der alkalischen     Kondensationsmittel     durch einen geringen Zusatz gewisser Me  talle, z. B. von Zink oder Aluminium, zu ver  stärken.  



  Das ständige Entfernen des sich bilden  den     Reaktionswassers    aus dem Reaktions  gemisch kann auf verschiedene Weise ge  schehen.     Beispielsweise    kann das Wasser wäh  rend des     Erhitzens    der Umsetzungsflüssigkeit  im offenen Gefäss einfach abgedampft oder    aus einem geschlossenen Gefäss fortlaufend       abdastilliert    werden.- Ferner kann man sich  der     azeotropischen    Destillation bedienen, wo  bei der Ausgangsstoff des Verfahrens selbst  als Schleppmittel dient und nach Trennung       vom    Wasser dem     Reaktionsgemisch    wieder  zugeführt. wird.

   Oder man kann auch ein  Schleppmittel in Gestalt eines     organisehen          Lösungsmittels,    -das vom     Reaktionsgemisch     leicht. durch Destillation getrennt werden  kann, z. B. in Gestalt. von     Kohlenwasserstof-          fen    oder Gemischen derselben,     zusetzen,

      das       zusammen    mit dem     Reaktionswasser        abdestil-          liert    und nach     Abscheidung    des letzteren  ebenfalls dem     Reaktionsgemisch    wieder     zu-          geführt        wird.     



  Das Verfahren ermöglicht es, Produkte       "        erschiedener        1VIolekulargrösse    herzustellen,  welch     letztere    von der     Kondensationsdauer     abhängt. Vor, während oder nach der     Kon-          densation    lassen sich Füll- und Farbstoffe  bekannter Art zusetzen.  



  Nach .dem Verfahren wird ein harzartiges       Kondensationsprodidit    gewonnen, das als fe  stes Harz     anfällt.    Es stellt ein hochmoleku  lares,     Hydroxylgruppen        enthaltendes,        mit          Alkalien    nicht mehr     verseifbares,    neutral  reagierendes     Produkt    dar, das entweder     für     sich oder in Form seiner Derivate, z.

   B. sei  ner Ester mit anorganischen oder orga  nischen Säuren oder seiner Äther     mit    Alko  holen, als Lackrohstoff oder als Weich-           raacher    in .der     Kunststoffindustrie,    z. B. für       Cellulosederivate,    Verwendung finden kann.  <I>Beispiel:</I>  300     Gewichtsteile        Rizinolalkohol    mit den  Kennzahlen OH-Zahl 390;     Jod-Zahl    87 wer  den in Gegenwart von 6     Gewichtsteilen        Ätz-          kali    im schwachen     Vakiuun    auf 200 bis  250  C erhitzt.

   Die     Kondensationsreaktion     setzt bei etwa 200  C     unter    Wasserabspaltung  ein und ist nach 21/2 Stunden beendet.     Es-          sind    265 g einer     faktisartigen        blasse    entstan  den, die in den gebräuchlichen organischen  Lösungsmitteln praktisch     unlöslich    ist und  druckelastische     Eigenschaften    besitzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Konden- sationsproduktes, dadurch gekennzeichnet, dass man Rizinolalkohol in Gegenwart von mindestens einem alkalischen Kondensations mittel bei Temperaturen oberhalb 150 C einer kondensierenden Behandlung unter wirft, wobei man dafür Sorge trägt, dass das entstehende Reaktionswasser ständig aus dem Reaktionsgemisch entfernt wird.
    Das erhaltene Reaktionsprodukt stellt ein festes, hochmolekulares, Hydroxylgruppen enthal tendes, neutral reagierendes Harz dar, das in ,"ebräuchlichen organischen Lösungsmitteln praktisch unlöslich, mit Alkalien nicht mehr verseifbar ist, druckelastische Eigenschaften besitzt und entweder für sich oder in Form seiner Derivate als Lachrohstoff oder als Weichmaeher in der Kunststoffindustrie Ver wendung finden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die kondensie rende Behandlung unter erhöhtem Druck durchgeführt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die kondensierende Behandlung unter gewöhnlichem Druck durch geführt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die konden sierende Behandlung unter vermindertem Druck durchgeführt wird.
CH295309D 1941-12-16 1942-08-10 Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes. CH295309A (de)

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