CH295307A - Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes.

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CH295307A
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Gmbh Henkel Cie
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Henkel & Cie Gmbh
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G65/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule
    • C08G65/34Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule from hydroxy compounds or their metallic derivatives

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Description


      Verfahren        zur    Herstellung eines     Kondensationsproduktes.       Die vorliegende Erfindung betrifft. ein  Verfahren zur Herstellung eines Kondensa  tionsproduktes.  



  Dieses Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet., dass man     Dekandiol-1,10    in Gegen  wart von     mindestens    einem alkalischen Kon  densationsmittel bei Temperaturen oberhalb       l50     C einer kondensierenden Behandlung  unterwirft, wobei man dafür Sorge trägt,  dass das     entstehende    Reaktionswasser ständig  aus dem Reaktionsgemisch entfernt wird.  



  Hierbei kann im allgemeinen ohne An  wendung von Druck gearbeitet werden, doch  hat es sich in vereinzelten Fällen als notwen  dig erwiesen, mit Überdruck oder unter ver  mindertem     Druck    zu arbeiten.  



  Als alkalische     Kondensationsmittel    bei der  Umsetzung dienen z. B. Alkali- und     Erd-          alkalihvdroxyde    und     -carbonate,    andere alka  lische     Alkalisalze,    wie     Trinatriumorthophos-          phat    und     Natriummetaborat,    ferner     Alkali-          und        Erdalkalimetalle.    In einzelnen Fällen  hat, es sich als vorteilhaft herausgestellt,

   die  Wirkung der alkalischen     Kondensationsmittel     durch einen geringen     Zusatz    gewisser     Me-          lalle,    z. B. von Zink oder Aluminium, zu ver  stärken.  



  Das ständige Entfernen     des    sich bildenden  Reaktionswassers aus dem Reaktionsgemisch  kann auf verschiedene Weise geschehen. Bei  spielsweise kann das Wasser während des       Erhitzens    der Umsetzungsflüssigkeit im offe  nen Gefäss einfach abgedampft oder aus    einem geschlossenen Gefäss fortlaufend     abde-          stilliert    werden.

   Ferner kann man sich der       azeotropischen    Destillation bedienen, wobei  der Ausgangsstoff des     Verfahrens    selbst     als          Schleppmittel    dient und nach Trennung vom  Wasser dem Reaktionsgemisch wieder     zu-          ,-eführt    wird. Oder man kann auch ein  Schleppmittel in Gestalt     eines    organischen       Lösungsmittels,    das vom Reaktionsgemisch  leicht durch Destillation     getrennt    werden  kann, z.

   B. in-Gestalt von Kohlenwasserstof  feh oder Gemischen derselben, zusetzen, das  zusammen mit. dem Reaktionswasser     abdestil-          liert    und nach     Abscheidung    des letzteren  ebenfalls dem Reaktionsgemisch wieder zu  geführt wird.  



  Das Verfahren ermöglicht es, Produkte  verschiedener     Molekulargrösse    herzustellen,  welch letztere von der     Kondensationsdauer     abhängt. Vor, während oder nach der Kon  densation lassen sich Füll- und Farbstoffe  bekannter Art zusetzen.  



  Nach dem Verfahren wird ein harzartiges       Kondensationsprodukt    gewonnen, das als  festes, in den gebräuchlichen     organischen    Lö  sungsmitteln nicht. lösliches Harz anfällt. Es  stellt ein     hocbmolektüares,        Hydroxylgruppen     enthaltendes, mit Alkalien nicht mehr     ver-          seifbares,    neutral reagierendes Produkt dar,  das entweder für sich oder in Form seiner  Derivate, z.

   B.     seiner    Ester, mit anorgani  schen oder organischen Säuren oder seiner  Äther mit.     Alkoholen,    als     Lackrohstoff    oder           als    Weichmacher in der     Kunststoffindustrie,     z. B. für     Cellulosederivate,    Verwendung fin  den kann.  



       Beispiele:     1. 800 Gewichtsteile     Dekandiol-1,10    wer  den in einem offenen Gefäss mit 24 Gewichts  teilen     Kaliumhydroxyd    auf 200 bis 270  C  erhitzt. Das bei der Reaktion gebildete Was  ser dampft ab. Nach etwa 1/2 Stunde tritt       starkes    Schäumen ein; und man erhält 750     g     einer voluminösen, festen, farblosen, harz  artigen Masse, die sich zu     crepartigen    stark  elastischen Produkten auswalzen lässt und     ir.     den     gebräuchlichen    organischen Lösungsmit  teln nicht löslich ist.  



  2. 500 Gewichtsteile     Dekandiol-1,10    wer  den mit 20 Gewichtsteilen     Kaliumhydroxyd     und 0,2 Gewichtsteilen     Zinkstaub    und  1000 Gewichtsteilen eines von 250 bis     2600C     siedenden     Kohlenwasserstoffgemisches    zum  Sieden erhitzt. Das     finit    dem Wasser     abde-          stillierende        Kohlenwasserstoffgemisch    wird  nach     Abscheidimg    des Wassers in einem  Scheidegefäss dem     Reaktionsgemisch    fortlau  fend wieder zugeführt.

   Nach Beendigung der  Wasserabspaltung wird das Kohlenwasser  stoffgemisch     abdestilliert,        und    man erhält ein       farbloses        pulverisierbares    Harz mit     folgenden          Kennzahlen            1/o        C    :     74,77,        %        H    :     12,22,        OH-Z:        etwa        243.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Konden- sationsprodiüites, dadurch gekennzeichnet., dass man Dekandiol-1,10 in Gegenwart von mindestens einem alkalischen Kondensations mittel bei Temperaturen oberhalb 150 C einer kondensierendenBehandlung unterwirft., wobei man - dafür Sorge trägt, dass das entstellende Reaktionswasser ständig aus dein Reaktions- gemisch entfernt wird.
    Das erhaltene Reak tionsprodukt ist ein festes Harz, das in den gebräuchlichen organischen Lösungsmitteln nicht. löslich ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass die kondensie rende Behandlung unter erhöhtem Druck durchgeführt. wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die kondensierende Behandlung unter uewöhnlichem Druck durchgeführt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die kondensierende Behandlung unter vermindertem Druck durchgeführt wird.
CH295307D 1941-12-16 1942-08-10 Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes. CH295307A (de)

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