CH299703A - Verfahren zur Herstellung von 3B,11a,21-Triacetoxy-pregnanon-(20). - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 3B,11a,21-Triacetoxy-pregnanon-(20).

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CH299703A
CH299703A CH299703DA CH299703A CH 299703 A CH299703 A CH 299703A CH 299703D A CH299703D A CH 299703DA CH 299703 A CH299703 A CH 299703A
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    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond
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Description


      Verfahren    zur Herstellung von     3ss,11a,21-Triacetoxy-pregnanon-(20).       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur Herstellung von     3ss,11u,          21-Triacetoxy        -pregnan-on-(20),    einem wert  vollen     Zwisehenprodukt    zur     Synthese    von  Hormonen der     1Vebennierenrinde,    ausgehend  von     Sarmentogenin.     



  Das Ausgangsmaterial kann beispielsweise  aus     Sarmentocymarin    gewonnen werden. Das  erfindungsgemässe Verfahren ist nachstehend  durch die Formeln I bis     VI    schematisch     dar-          L-estellt.    .    Das     Sarmentogenin    (Formel I) wird zu  nächst in das     3,11-Diacetat    der Formel     II     übergeführt und dann die     C,C-Doppelbin-          dung        im    Ring E durch oxydierende Mittel  geöffnet, z.

   B. indem das genannte     Diacetat     in einem     Löstuigsmittel    bei einer Temperatur  zwischen etwa -20 und -80   C mit minde  stens einem     1M1    Ozon behandelt wird. Das  erhaltene     Sarmentogenin     
EMI0001.0024     
           Ozonid    wird vorzugsweise     unter    Verwendung  eines Reduktionsmittels zersetzt     und    liefert ein       Glyoxylsäure-derivat,    welches durch     Versei-          fang    in das freie     Ketol    der Formel     III    über  geführt wird.

   Das erhaltene     c'ss,11a,14,21-          Tetroxy-14-isopregnanon    - (20 )-     diaeetat    - (3,11)  wird dann in das Acetat der Formel IV über  geführt und die     Hydroxylgruppe    am     Kohlen-          stoffatom    14 unter Bildung einer     C,C-Doppel-          bindung    beseitigt, z. B. durch Einwirkung von       POC13    in einer     Pyridinlösung    als wasserab  spaltendes     :Mittel,    wodurch die Verbindung  der Formel V erhalten wird.  



  Die erwähnte     Acetylierung    der     Hydroxyl-          gruppe    am     Kohlenstoffatom    21 und die Ab  spaltung der     Hydroxylgruppe    am Kohlenstoff  atom 14 kann auch in umgekehrter Reihen  folge stattfinden.  



  Die Verbindung der Formel V wird einer  Hydrierung unter Sättigung der     C,C-Doppel-          bindung    unterworfen, beispielsweise unter  Verwendung eines Platinkatalysators, und das       Reaktionsprodukt    sodann oxydiert, beispiels  weise durch Behandlung mit Chromsäure in  essigsaurer     Lösung,    wodurch das gewünschte       Produkt    gemäss Formel     VI    erhalten wird.  



  Gegenstand des Patentes ist ein Verfah  ren zur     Herstellung    von     3ss,11a,21-Triacetoxy-          pregnan-on-    (20), welches dadurch gekenn  zeichnet ist, dass     Sarmentogenin    zunächst in  das     3,11-Diacetat    übergeführt wird, dann die  Doppelbindung im Ring E durch oxydierende  Mittel gesprengt und die     Ketolgruppe    am       Kohlenstoffatom    17 durch     Verseifung    des er  haltenen Reaktionsproduktes freigelegt wird,  darauf im erhaltenen     3ss,1.1a,14,21-Tetroxy-14-          isopregnanon-(20)-diacetat-(3,11)

      in beliebiger  Reihenfolge die     Hydroxylgruppe        ain    Kohlen  stoffatom 21     acetyliert    und die     Hydroxyl-          gruppe    am     Kohlenstoffatom    14 unter Bildung  einer     C,C-Doppelbindung    durch Einwirkung  eines wasserabspaltenden Mittels beseitigt.

    wird, und schliesslich das Reaktionsprodukt  durch katalytische Hydrierung unter     Sätti-          b    mg der Doppelbindung übergeführt wird  in das gewünschte     3ss,lla,21-Triacetoxy-pre-          gnan-on-(20)    vom Schmelzpunkt 178 bis  181  C, eine bisher in der Literatur nicht be-         sehriebene    Substanz, die ein wertvolles Zwi  schenprodukt. zur Synthese von Hormonen der       N        ebennierenrinde    bildet.  



  <I>Beispiel:</I>       Herstellung   <I>des</I>     zlitsgaiigsrriater,ials.     



  2,07 g     Sarmentocymarin    vom     Schmp.    212  bis 214  C  -irden in 50     eni3    Methanol auf  gelöst, die     Lösung    mit. 50     eni3    0,1     n-Schwefel-          säLire    versetzt und 1/z Stunde auf dem Wasser  bad erhitzt. Das Methanol wurde im Vakuum  entfernt und das     ausgefallene        Sarmentogenin          abgenutseht,    mit Wasser gewaschen und im  Vakuum getrocknet.     Ausbeute    l,63 g kristallines  Produkt vom     Sehmp.    250 bis 270  C.

   Das Fil  trat wurde mit Chloroform und Essigester aus  geschüttelt und lieferte eine zusätzliche Menge  von     4.0m--    rohes     Sarmentogenin.     



       Durchführung   <I>des</I>     elfiiiduiigsgevi.lillen     <I>Z</I>     ei-fali.reiis.     



       IIerstellit7i.g   <I>des</I>     Acetats        der        Formel        II.     1,3 g     Sarmentogenin    vom Schmelzpunkt  250 bis 270  C wurden in 6     em3        Pvridin    auf  aelöst und mit. 4     cm3        Aeetaiiliydrid        versetzt.     Die     lIischung    blieb über Nacht bei 18  C und   eitere 2 Stunden bei 60  C stehen. Die übliche  Aufarbeitung lieferte 1,64 g Rohprodukt.

    Durch     Umkristallisieren    ans     Aceton-Äther     wurde ein kristallines Produkt vom Schmelz  punkt 145 bis 165  C erhalten.  



       Hei,stellitiig        von        3ss,11a,11,?I-Tetr,oxy-1l-iso-          pregyican-on-(ND)-dia,cetat-(3,11)   <I>der Formel</I>     III.     1,540 g rohes Acetat der Formel     II    wurden  in 50     em3    neutralem     Essigester    aufgelöst und  bei einer Temperatur von -80  C während  einer halben Stunde mit trockenem ozonhalti  gem     Sauerstoff    (etwa<B>100</B>     eill@@hn.    mit un  gefähr     4'/'0    Ozongehalt) behandelt.

   Das Ge  misch blieb weitere 20 Min. bei -80  C stehen,  wurde dann im Vakuum eingedampft und der  Rückstand in 6     cm3    Eisessig aufgelöst und  unter Zusatz von Zinkstaub in kleinen Por  tionen etwa. eine Stunde bei 20 bis 30  C ge  schüttelt. Die     Mischung    wurde     abfiltriert,    mit  Äther ausgewaschen, im Vakuum eingedampft  und wie üblich aufgearbeitet. Ausbeute 1,58 g           Clyoxylsäureester    (Rohprodukt).

   Dieser  wurde in 1.00     em3    Methanol aufgelöst, mit 1,2 g       Kaliumbikarbonat    in 35     cm3    Wasser versetzt  und die     Mischung    16 Stunden     stehengelassen.     Das Methanol wurde dann im     Vakuum    abge  dampft und der Rückstand mit Äther ausge  schüttelt. Aus dem mit Wasser gewaschenen  und über entwässertem Natriumsulfat getrock  neten Ätherextrakten wurden 1,39 g Rohpro  dukt der Formel     III    erhalten.  



       Herstellung   <I>des</I>     Acetates   <I>der</I>     Formel   <I>IV.</I>  228 mg des erhaltenen     RohprodrLktes    wur  den in 1,5     em3        Pyridin    und 1     em3        Aeetanhy-          drid    4 Stunden bei 18  C     und    weitere 3 Stun  den bei 60  C stehengelassen. Die übliche  Aufarbeitung lieferte 252 mg Rohprodukt.  



       Überführung   <I>in</I>     3ss,11a,21-Triacetoxy-          pregnan-on-(20)   <I>der Formel</I>     VI.     



  252 mg des erhaltenen Acetats (Rohpro  dukt) wurden in 3     em3        Pyridin    aufgelöst, mit  0,6     em3        POC13    und einer Spur Wasser versetzt  und die Mischung 16 Stunden bei 70  C stehen  gelassen. Nach Zusatz von Eis     wurde    die     Mi-          sehung    mit Äther ausgeschüttelt. Die übliche  Aufarbeitung lieferte das     Zwischenprodukt     der Formel V in Form eines hellen Sirups,  der mit     Tetranitromethan    eine positive Reak  tion zeigte.

   Das Produkt V wurde in 5     ein-          Eisessig    aufgelöst und unter Verwendung von  40 mg     Pt02.        H20    hydriert. Nach     1i/2    Stun  den     wurden    32     cm3    Wasserstoff aufgenommen  (für den Katalysator 7,3     em3    und für eine  Doppelbindung 9,4     em3).    Der. Katalysator  wurde     abfiltriert    und mit Chloroform und  Äther gewaschen.

   Das Filtrat     wurde    zur  Trockne eingedampft, der     Rückstand    in 2     em3     Eisessig aufgelöst und die     Lösung    mit. 1,5     cm3      _      ,ä        iger        Chromsäurelösung    versetzt und 16  Stunden bei 18  C stehengelassen. Die übliche  Aufarbeitung lieferte 163 mg Rohprodukt.  Durch     Umkristallisieren    aus     Äther-Petroläther     wurden 77 mg     gereinigtes    Produkt in Prismen    vom     Schmelzpunkt    177 bis 181  C erhalten.  Die Mischprobe mit der Analysensubstanz gab  keine Depression.

   Die 86 mg Mutterlauge       wurde    auf 3 g     Ahuniniiunoxyd        chromatogra-          phiert    und lieferte     zusätzlich    5 mg Kristalle  vom     Schmp.178    bis 181  C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 3ss,lla,21- Triacetoxy-pregnan-on-(20), dadurch gekenn zeichnet, dass Sarmentogenin zunächst in das 3,11-Diacetat übergeführt wird, sodann die C,C-Doppelbindung im Ring E durch oxydie rende Mittel gesprengt und die Ketolgruppe am Kohlenstoffatom 17 durch Verseifung des erhaltenen Reaktionsproduktes freigelegt wird, darauf im erhaltenen 3ss,11a,14,21-Tetroxy-14- iso-pregnan-on-(20)
    -dia.cetat-(3,11) in belie biger Reihenfolge die Hydroxylgruppe am Kohlenstoffatom 21 acetyliert und die Hy- droxy lgruppe am Kohlenstoffatom 14 unter Bildung einer C,C-Doppelbindung durch Ein- tvirkung eines wasserabspaltenden Mittels be seitigt wird,
    und schliesslich das Reaktionspro dukt durch katalytische Hydrierung unter Sättigung der Doppelbindung übergeführt wird in das gewünschte 3ss,lla,21-Triacetoxy- pregnan-on-(20) vom Schmelzpunkt 178 bis 181 C, eine bisher 1n der Literatur nicht be schriebene Substanz, die ein wertvolles Zwi schenprodukt zur Synthese von Hormonen der Nebennierenrinde bildet. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als oxydierendes Mittel zur Sprengung der C,C-Doppelbindung im Ring E Ozon verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das durch Sprengung des Ringes E er haltene Reaktionsprodukt mit einer wässrigen methanolisehen Lösung von Alkalibikarbonat verseift wird.
CH299703D 1947-09-13 1948-09-06 Verfahren zur Herstellung von 3B,11a,21-Triacetoxy-pregnanon-(20). CH299703A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2745784A (en) * 1954-12-20 1956-05-15 Pfizer & Co C 11beta, 14alpha, 17alpha, 21-tetrahydroxyprogesterone and esters thereof

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2745784A (en) * 1954-12-20 1956-05-15 Pfizer & Co C 11beta, 14alpha, 17alpha, 21-tetrahydroxyprogesterone and esters thereof

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