CH300503A - Deckenheizung. - Google Patents
Deckenheizung.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
- F24D3/00—Hot-water central heating systems
- F24D3/12—Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating
- F24D3/14—Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating incorporated in a ceiling, wall or floor
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
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- F24D2220/20—Heat consumers
- F24D2220/2009—Radiators
- F24D2220/2072—Radiators being skirting boards between floor and wall or ledges between wall and ceiling
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Description
Deckenheizung. Die Deckenheizungen sind bisher so ge baut worden, dass man die ganze Decke oder einen Teil derselben durch in die Decke ein- gebettete-Heizkörper oder Heizrohre erwärmt hat. Die von oben beheize Deckenfläche gibt ihre Wärme vor allem durch Strahlung, weni ger durch Konvektion ab. Die Konvektion ist gehemmt, weil die erwärmte Luft oben bleibt und nur geringe Luftbewegung entstehen kann.
Man kann aber auch eine Decke von unten her erwärmen. Eine bekannte Ausführung dieser Heizungsart besteht in Heizkörpern, Heizschlangen oder durchgehenden Rohren, die an den Wänden in einer bestimmten Höhe angebracht sind. Durch solche Heizkörper wird die Decke indessen nur an einer verhält nismässig kleinen Stelle, und zwar in der Um gebung der Heizkörper, erwärmt. Die relativ kleine erwärmte Fläche gibt nur wenig Wärme durch Strahlung und Konvektion an den Raum ab.
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, Heizkörper in unter der Decke angeordneten offenen Rinnen anzuordnen. Diese Heizungs art weist vor allem den Nachteil der Verstau- bung auf. Der Staub verbrennt auf den hei ssen Rohren, gelangt in die Luft und erzeugt die bekannte Reizung der Schleimhäute der Luftwege; deshalb ist diese Heizungsart un hygienisch.
Der Gegenstand der Erfindung ist nun eine Deckenheizung, die sich dadurch auszeichnet, dass unter der Decke mindestens ein ringsum geschlossener, kanalförmiger Hohlrauit=. gesehen ist, in welchem Heizkörper angeord net sind, die zusammen mit der Hohlraum wandung die ganze freie Deckenfläche von unten her erwärmen.
Auch bei der Deckenheizung nach der Er findung handelt es sich also um eine von unten her erwärmte Decke. Das bietet bedeu tende bauliche Vorteile, indem es z. B. nicht nötig ist, die Decke zwecks Platzbeschaffung für die einzubettenden Rohre besonders dick auszuführen. Die Heizung kann auch nach Fertigstellung der Bauten noch eingebaut werden. Die sich heizungstechnisch nachteilig auswirkende hohe Wärmekapazität der Decke wird kleiner, da nicht mehr die ganze Decke auf relativ hohe Temperatur aufgeheizt zu werden braucht. Die Notwendigkeit, die Decke örtlich auf hohe Temperaturen zu erwärmen, fällt weg, da die ganze freie Deckenfläche, die von unten her erwärmt wird, eine reichlich grosse Wärmeabgabefläche darstellt.
In -vielen Fällen werden die geschlossenen, kanalförmigen Hohlräume, in welchen die Heizkörper eingebaut sind, an den Wänden unter der Decke ringsherum laufen; in andern Fällen könnte auch nur je ein geschlossener, kanalförmiger Hohlraum an sich gegenüber liegenden Deckenkanten angeordnet sein.
Im Vergleich zu bereits erwähnten hoch gehängten Heizkörpern wird bei dem Erfin dungsgegenstand die ganze freie Deckenfläche erwärmt, die hauptsächlich als Strahlungs körper mit wenig Konvektion wirkt. Durch die Oberfläche der Hohlraumwandung ver grössert sich die Heizfläche in bezug auf den im Innern angeordneten Heizkörper; dadurch wird mit niedrigerer Temperatur, aber mit grö sserer Heizfläche dieselbe Wärmemenge abge geben, wie bei frei an den Wänden aufgehäng ten Heizkörpern.
Die Oberflächentemperatur der Heizkörper kann hoch sein; das wirkt sich aber auf im Raume befindliche Personen nicht unangenehm aus; weil die heisse Oberfläche der Heizkörper durch die Wandung des geschlos senen I3ohlraumes abgedeckt ist. Hohlraum wandung und freie Deckenfläche besitzen dem gemäss eine relativ niedrige Oberflächentem peratur.
In der Zeichnung sind in den Fig. 1 bis 5 verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfin dung dargestellt. In allen Figuren bedeutet 1 eine Decke, und 2 bezeichnet Stücke von Seitenwänden.
In dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 1 ist ein ringsum geschlossener kanal- förmiger Hohlraum, der einerseits von den Teilen 1 und 2, anderseits auf Seite des zu hei zenden Raiunes von der Wand 5 begrenzt wird, dargestellt. In dem Hohlraum, der an der Decke 1 ringsherum läuft, ist ein Heizrohr 6 angeordnet. Durch die Strahlung und Kon vektion der aufgeheizten Wand 5 des Hohl raumes wird die ganze freie Deckenfläche er wärmt, die ihrerseits die Wärme an den zu heizenden Raum abgibt.
In dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 2 läuft der ringsum geschlossene Hohl raum an zwei sich gegenüberliegenden Decken kanten entlang. Der Hohlraum, der auf Seite des zu heizenden Raumes durch die Wand 7 begrenzt wird, ist durch einen Steg 8 unter teilt, so dass das Heizrohr 9 gegenüber der Decke 1 isoliert ist. Falls der Raum über der Decke ungeheizt bleiben soll, kann die ganze Decke gegen Wärmedurchgang abisoliert sein.
In dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 3 ist eine an den zu heizenden Raum grenzende Wand des ringsiun geschlossenen kanalförmigen Hohlraumes mit 10 und ein Heizrohr mit 11 bezeichnet. Der Hohlraum ist nach oben durch einen Deckel 12 abge schlossen.
In dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 4 ist die an den zu heizenden Raum gren zende Wand 13 des ringsum geschlossenen kanalförmigen Hohlraumes in Form einer Hohlkehle ausgebildet. In den Hohlraum ist ein Heizrohr 14 eingebaut. Die Wand 13 schliesst an die Decke 1 an. Zwischen dem Hohlraum und der Decke könnte eine wärme isolierende Schicht angeordnet sein.
In dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 5 sind Heizrohre 15 in an der Decke 1 angeordneten Hohlbalken 16 vorgesehen.
In allen Fällen können auch andere Heiz körper an Stelle von Heizrohren verwendet werden. Auch könnten überall Wärmedich tungen zwischen den Hohlräumen und der Decke 1 angebracht sein. In den Heizkörpern kann als Wärmeträger ausser Wasser irgend ein anderes geeignetes Medium verwendet werden.
Anders gestaltete, an den zu heizenden Raum grenzende Wände bzw. Hohlbalken als die in den Ausführungsbeispielen dargestell ten, können für die Realisierung der Erfin dung Verwendung finden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Deckenheizung, dadurch gekennzeichnet, dass unter der Decke mindestens ein ringsum geschlossener, kanalförmiger Hohlraum vor gesehen ist, in welchem Heizkörper angeord net sind, die zusammen mit der Hohlraumwan- dung die ganze freie Deckenfläche von unten her erwärmen. UNTERANSPRÜCHE: . 1. Deckenheizung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum unmittelbar an die Decke anschliesst. 2. Deckenheizung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die an den zu heizenden Raum grenzende Wand des Hohl raumes in Form einer Hohlkehle ausgebildet. ist. 3. Deckenheizung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum mittels Hohlbalken gebildet ist. 4.Deckenheizung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum durch einen Steg unterteilt ist, so dass zwi schen dem Hohlraum und der Decke eine wärmeisolierende Luftschicht gebildet ist. 5. Deckenheizung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Hohlraum und der Decke eine Schicht von wärmeisolierendem Material eingebaut ist. 6. Deckenheizung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizkörper aus Heizrohren bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH300503T | 1952-03-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH300503A true CH300503A (de) | 1954-08-15 |
Family
ID=4490689
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH300503D CH300503A (de) | 1952-03-26 | 1952-03-26 | Deckenheizung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH300503A (de) |
-
1952
- 1952-03-26 CH CH300503D patent/CH300503A/de unknown
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