CH300770A - Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes.

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CH300770A
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naphthohydroquinone
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phytyl
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methyl
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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Description


      Verfahren        zur        Herstellung    eines     Kondensationsproduktes.       Es ist bekannt, dass     2-Methyl-3-phytyl-1,4-          naphthohydrochinon        (Dihydrovitamin        KI)     und dessen Abkömmlinge durch     Kondensation     von     2-1lethyl-1,4-naphthohydrochinon    mit       Phytol    oder     Acetylphytol    oder     Phytylbromid     oder     Phytadien        dargestellt    werden können.

   So  wird in der     USA-Patentschrift    Nr. 2325681  die     Kondensation    von     Acetylphytol    und     2-Me-          t.hyl-1,4-näphthohydrochinon        mittels    Zink  chlorid beschrieben. In der     USA-PatentsehrUt     Nr. 2348037 wird     Phytylbromid    mit dem       Mono-natriumsalz    von     2-14lethyl-1,4-naphtho-          hYdrochinon    umgesetzt.

   Gemäss der     USA-          Patentschrift    Nr. 2417919 wird     2-1VTethyl-1,4-          naphthohydrochinon    mit     Phytol    oder     Phy-          tadien    bei einer Reaktionstemperatur von 70  bis 180  und     einer    Reaktionsdauer von etwa  24 Stunden     kondensiert,    wobei     Oxalsäure     und     Trichloressigsäure        als        saure    Kondensa  tionsmittel     angewandt    werden.

       Isophytol    und       Phytyläther    sind bisher noch nie mit     2-Mer          t.hyl-1,4-naphthohydrochinon        kondensiert    wor  den.  



  Es wurde     niui    gefunden, dass man bei der  Kondensation von     2-Methyl-1,4-naphthohydro-          ehinon    mit     Phytol    oder     Isophytol    oder deren       Abkömmlingen    die     Ausbeute    dadurch stei  gern kann, dass man als saure Kondensations  mittel     Bortrifluoridkatalysatoren    anwendet.  Während bisher höchstens eine Ausbeute von  29     1/o    erzielt werden konnte, liefert das neue  Verfahren Ausbeuten von über 40 IM.

   Diese  Verbesserung der Ausbeute bedeutet wegen  der Kostbarkeit der Endprodukte     und    der         Phytolkomponente    in     wirtschaft@ichar    Hin  sicht einen wesentlichen Fortschritt. Die Kon  densation mit     Bortiifluoridkatalysatoren    er  fordert     weder    eine hohe     Reaktionstemperatur     noch eine     lange        Reaktionsdauer.    Sie führt       deshalb    auch zu einer geringeren Zerstörung  von gebildetem     Kondensationsprodukt.    Die       Ausbeuteerhöhung    erleichtert zudem die     nach-       <RTI  

   ID="0001.0067">   herige        Reinigung    wegen     des    günstigeren     Ver-          hältnisses    des Kondensationsproduktes zu den       Nebenprodukten.     



  Das neue Verfahren besteht darin, dass  man     2-Methyl-1,4-naphthohydrochinon        mit          Phytol    oder     Isophytol    oder deren Abkömm  lingen mittels     Bortrifluoridkatalysatoren    kon  densiert. Das     Verfahren    ist besonders anwend  bar auf     Phytol,        Isophytol,        Phytylester,        Iso-          phytylester    und     Phytyläther.    Die Reaktions  temperatur wird vorzugsweise zwischen 30  und 120  gehalten.

   Eine     zweckmässige    Aus  führungsform der Erfindung besteht     darin,     dass man als Katalysator     Bortrifluorid-ätherat     verwendet und eine     Reaktionstemperatur    zwi  schen 40 und 70  wählt.  



  Gegenstand des Patentes ist nun     ein    Ver  fahren zur Herstellung eines Kondensations  produktes, das dadurch gekennzeichnet ist,  dass man     2-Methyl-1,4-naphthohydrochinon     mit einem     Phytylester        veinnittels    eines     Bor-          trifluoridkatalysators        kondensiert.     



  <I>Beispiel 1:</I>  6 Gewichtsteile     2-yIethyl-1,4-naphthohydro-          chinon    werden     in.    16 Raumteilen Acetylgly-           kol-monomethyläther    gelöst und mit 0,8 Raum  teilen     Bortrifluorid-ätherat    versetzt. Man     fügt     bei 50  3 Gewichtsteile     Phytylacetat        (herge,-          stellt    durch Kochen von     Phytol    mit     Acetan-          hydrid)    zu und     rührt    während 20 Minuten.

    Darauf wird abgekühlt, mit Äther verdünnt,       mit    einem Gemisch von 3 Teilen     ln-Natron-          lauge    und 2 Teilen 2,5     o/oiger        Natriumhydro-          sulfitlösung    und mit     Wasser    gewaschen, ge  trocknet und eingeengt. Man erhält 4,1 Ge  wichtsteile Kondensationsprodukt vom n D =  1,514.  



  Das     erfindungsgemäss    erhaltene Konden  sationsprodukt     kann        durch    Kochen mit 40  Raumteilen     Essigsäureanhydrid    in Gegenwart.  von 4     Gewichtsteilen    Zinkpulver verestert  werden     und    liefert dann 4,2 Gewichtsteile  eines mehr als 50     o/oigen        Konzentrates    von       2-Methyl-3-phytyl-1,4-naphthohydrochinon-dli-          acetat.        (n        D        =        1,512;        U.V:

  -Maximum        in        Pe-          troläther    bei 230     m,,u    : E 880.)     Die    Rei  nigung der     Verbindung        erfolgt    im     Durehlauf-          ehromatogramm    an einer     Aluminiiimoxyd-          säule        (Aktivitätsgrad    4 nach     Brockmann)

  .    Da  bei     wäscht    man vorerst     Phytylverbindungen     mit     Petroläther    durch     die        Säule        und        eluiert     darauf das gesuchte     Produkt    mit Benzol.

   Man       dampft    das     Benzoleluat        ein    und     kristallisiert     den Rückstand aus     Äthylalkohol.    Dabei er  hält man     das    reine     2,Methyl-3-phytyl-1,4-          naphthohydrochinon-diacetat    vom     Schmelz-          punkt    59 , das     identisch        ist        mit    dem     Dihydro-          vitamin-Kl-Diacetat    aus     natürlichen    Substan  zen.

   Die     Kristallausbeute    lässt sich durch  nochmalige     chromatogräphische    Reinigung  der     Mutterlaugensubstanz    erhöhen. Man er  hält total 1,5     Gewichtsteile        reines        Diacetat.          U.V.-Maximum    in     Feinsprit    bei 230     mbc     (E     "/m=    1600) und 286 mit     (Ei'/@,    = 116) ;       U.V.-Minimum    bei 232     mA    (E     i@m     = 40,3).

    Auf     Phytylacetat    bezogen, beträgt die Aus  beute an     Reinpräparat        321/o..       <I>Beispiel 2:</I>  5 Gewichtsteile     Phytylformiat    (darge  stellt aus     Phytol    und Ameisensäure     mittels            Bortrifluorid    -     ätherat;

      Siedepunkt 145 bis       155 10,1    mm, n D = 1,459) werden     innert     10 Minuten, bei 50 , einer Lösung von 3 Ge  wichtsteilen     2-Metliyl-1,4-naphthohydrochinon     und 1 Raumteil     Bortrifluorid-ätherat    in 15  Raumteilen     Acetylglykol-monomethyläther    zu  gegeben. Man rührt noch 20 Minuten bei 50   und     kühlt    ab.  



  Das     erfindungsgemäss    erhaltene     Konden-          sationsprodukt    kann nach den Angaben von  Beispiel 1 gereinigt     und        acetyliert        werden.     Man erhält 6;6     Gewichtssteile        acetyliertes          Kondensationsprodukt    vom     nD    = 1;506 und  U.

   V.- Maximum 230     mli    (E     i   <B>cm</B> = 760), das  nach den     Angaben    von Beispiel 1 mittels       Durchlaufchromatogramm    und     Kristallisation     aus Äthylalkohol in das reine     2-Methyl-3-          phytyl-1,4-naphthohydrochinon-diacetat    vom  Schmelzpunkt 59  übergeführt wird.  



  Man     erhält    in     analoger        Weise    das gleiche  Kondensationsprodukt durch Kondensation  von     2-Methyl-7.,4-naphthohydrochinon    mit     Di-          chloracetylphy    toll, das     mittels        Bortrifluorid-          ätherat    aus     Phytol        und        Dichloressigsäure    ge  wonnen wird (Siedepunkt     140-1501110,2    mm,       nD    = 1,465).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Konden- sationsproduktes" dadurch gekennzeichnet, dass man 2 - Methyl -1,4 - naphthohydrochinon mit einem Phytylester vermittels eines Bortrifluo- ridkatalysators kondensiert. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Reaktionstem peratur zwischen 30 und 120 gehalten wird. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysator Bortrifluorid-ätherat verwendet und eine Reaktionstemperatur zwi schen 40 und 70 gewählt wird.
CH300770D 1951-07-17 1951-07-17 Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes. CH300770A (de)

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