CH301624A - Verfahren zum Herstellen von Steuergestängen, insbesondere für die Lenkung von Kraftfahrzeugen, und nach diesem Verfahren hergestelltes Steuergestänge. - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Steuergestängen, insbesondere für die Lenkung von Kraftfahrzeugen, und nach diesem Verfahren hergestelltes Steuergestänge.Info
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C11/00—Pivots; Pivotal connections
- F16C11/04—Pivotal connections
- F16C11/06—Ball-joints; Other joints having more than one degree of angular freedom, i.e. universal joints
- F16C11/0619—Ball-joints; Other joints having more than one degree of angular freedom, i.e. universal joints the female part comprising a blind socket receiving the male part
- F16C11/0623—Construction or details of the socket member
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Description
Verfahren zum Herstellen von Steuergestängen, insbesondere für die Lenkung von fahrzeugen, und nach diesem Verfahren hergestelltes Steuergestänge. Zum Herstellen von Steuergestängen für Kraftfahrzeuge oder dergleichen hat man bis her meist Gelenkträger benutzt, die in einem Gesenk geschmiedet und in die die Kugelzap fen bzw. die Kugelschalen direkt eingebaut wurden. Bei diesen Gestängen ist eine sorgfäl tige Bearbeitung des Gelenkträgers notwendig, da. er sieh sonst für die Aufnahme des Kugel zapfens bzw. der Kugelschalen nicht eignet. Um das Verfahren zum Herstellen von Steuergestängen für eine Massenfertigung zu vereinfachen, wird gemäss der Erfindung vor- CleSchlagen, einen Profilstab so zu einem Ge lenkträger zu biegen, dass er mindestens eine Öse für ein gesondertes Kugelgelenkgehäuse bildet, an welche sich gerade, zusammengelegte Stabteile anschliessen. Das Profil des Stabes kann beliebig gewählt sein, z. B. rechteckig, quadratisch, dreieckig, halbrund' oder rund. Die Enden des Profilstabes können zu einem Rohrstutzen zusammengelegt sein, in den ein rohrförmiger Gestängeteil eingesetzt ist, in den seinerseits ein mit dem Stutzen verbundener Bolzen eingeschraubt ist. Hierdurch ist es in einfacher Weise ermöglicht, die Länge des Ge stänges zu verändern. Die Enden des Profil stabes können aber auch zu einem Bolzen mit Aussengewinde zusammengelegt sein, auf den ein rohrförmiger Gestängeteil aufgeschraubt ist. Statt dass der Profilstab zu einem einzel nen Gelenkträger gebogen ist, könnte er auch zu einer Stange mit zwei äsen gebogen sein. Hierbei ist selbstverständlich eine Längenein stellung des Gestänges nicht möglich. Das ge sonderte Kugelgelenkgehäuse kann aus einem Topf mit balliger Aussenfläche bestehen, der mit einem umgebördelten Rand zum Festhal ten einer Kugelpfanne versehen ist. Die Erfindung ermöglicht eine wesentliche Verbilligung des Steuergestänges durch die Verwendung einfacher Profilstäbe und durch einfache Formgebung. Vor allem ist aber der Zusammenbau des Steuergestänges wesentlich billiger als bisher. Durch die Verwendung des gesonderten Gelenkgehäuses wird die Lager haltung vereinfacht, da man bei den verschie densten Gestängelängen immer das gleiche Ge lenk benutzen kann. Auf der Zeichnung sind mehrere Ausfüh rungsbeispiele des Steuergestänges gemäss der Erfindung dargestellt, an Hand von welchen auch das erfindungsgemässe Verfahren bei spielsweise erläutert wird. Es zeigen Fig.1 einen Profilstab mit rechteckigem Querschnitt, Fig. 2 einen Schnitt durch einen Gelenk träger mit Kugelgelenkgehäuse, Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung einer andern Ausführungsform, Fig. 4 die Ansicht eines andern Steuer gestängeteils und Fig. 5 v erschiedeile Stabquerschnitte. Der Kugelgelenkträger ist nach Fig.1 und 2 aus einem Profilstab 1 hergestellt, dessen breitere Enden 1a halbkreisförmig vorgebogen und dann zu einem Rohrstutzen 2 zusammen gelegt sind, wobei der schmälere Mittelteil zu einer Öse 3 gebogen ist. In diese Öse wird ein gesondertes Kugelgelenkgehäuse eingeklemmt, das aus einem an der Aussenfläche Balligen Topf 4 besteht, in den die Druckfeder 5, der Teller 6, der Kugelzapfen 7 und die Kugel pfanne 8 von unten her eingelegt sind. Durch Umbördeln des untern Topfrandes 9 sind diese sämtlichen Teile im Topf gehalten. Wegen der Balligen Aussenfläche des Topfes kann die ser in der Öse 3 ohne besondere Hilfsmittel festgeklemmt werden. Die Aussenfläche des Topfes kann auch noch zur Erhöhung der Klemmwirkung aufgerauht oder mit Riefen versehen sein. Selbstverständlich kann dieses gesonderte Kugelgelenkgehäuse auch auf an dere Weise, z. B. mittels Schweissen oder der gleichen, mit der Öse verbunden werden. Der von den Enden 1 a des Stabes 1 gebil dete Rohrstutzen 2 ist auf das Ende eines Rohres 10 (Fig.2) aufgeschoben und durch eine Schelle 11 mit Schraube 11a festge klemmt. Der Gelenkträger kann natürlich auch mittels Schrauben, Nieten, Schweissung oder dergleichen am Rohrende befestigt sein. Um die Länge des Gestänges einstellen zu kön nen, ist nach Fig. 2 in das Innere des Rohres 10 ein Gewinde eingeschnitten und ein Bolzen 12 eingeschraubt, der durch eine Schraube 13 mit dem Rohrstutzen 2 verbunden ist. Durch mehr oder weniger tiefes Einschrauben dieses Bolzens 12 kann die Gestängelänge geändert werden. Statt eines Rohres 10 kann auch ein Vollstab als Gestängeteil benutzt werden, auf dessen Ende der Gelenkträger aufgeschraubt und gesichert wird. Nach Fig. 3 besitzt der Gelenkträger einen Bolzen 14 und eine Öse 15, die aus einem Stab von halbkreisförmigem Querschnitt gebogen sind. Auf dem beim Zusammenlegen der Stab enden entstehenden massiven Bolzen 14 ist ein Gewinde aufgebracht, mit dem der Bolzen in das Ende eines Rohres<B>16</B> eingeschraubt ist, das am Bolzen durch eine Schelle 17 gesichert ist. Nach Fig.4 ist die ganze Gestängestange 18 mit ihren beiden Ösen 19 und 20 aus einem Profilstab von zum Beispiel halbkreisförmigem Querschnitt 21 gebogen. An der Stossstelle sind die Enden des Stabes miteinander ver schweisst; ebenso können an den Berührungs flächen der aneinanderliegenden Stabteile Schweissungen vorgesehen sein. Statt eines halbkreisförmigen Querschnittes kann man nach Fig. 5 auch kreisförmige Querschnitte 22, quadratische Querschnitte 23, rechteckige Querschnitte 24 oder dreieckige Querschnitte 25 für den Stab benutzen. Auch bei einer sol chen Ausbildung des Gestänges werden die ge sonderten Kugelgelenkgehäuse in die Ösen ein gesetzt und dort verankert.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Herstellen von Steuer gestängen, insbesondere für die Lenkung von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Profilstab so zu einem Gelenkträger gebogen wird, dass er mindestens eine Öse für ein gesondertes Kugelgelenkgehäuse bildet, an welche sich gerade, zusammengelegte Stab teile anschliessen. 1I. Steuergestänge, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch einen Gelenkträger aus einem Profilstab, der so gebogen ist, da.ss er minde stens eine Öse für ein gesondertes Kugel gelenkgehäuse aufweist. UNTERANSPRÜCHE: 1..Steuergestänge nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden (la) des Profilstabes (1) zu einem Rohrstutzen (2) zusammengelegt sind, in den ein rohrförmiger Gestängeteil (10) eingesetzt ist, in den seiner seits ein mit dem Stutzen (2) verbundener Bolzen (12) eingeschraubt ist. 2. Steuergestänge nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (12) durch eine Schraube (13) mit dem Stutzen (2) verbunden ist. 3.Steuergestänge nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des Profilstabes zu einem Bolzen (14) mit Aussen gewinde zusammengelegt sind, auf den ein rohrförmiger Gestängeteil (16) aufgeschraubt ist, der am Bolzen durch eine Schelle (17) festgeklemmt ist. 4. Steuergestänge nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilstab zu einer Stange (18) mit zwei Ösen (19, 20) ge bogen ist. 5.Steuergestänge nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das gesonderte Kugelgelenkgehäuse aus einem Topf (4) mit balliger Aussenfläche besteht, der mit einem umgebördelten Rand (9) zum Festhalten einer Kugelpfanne (8) versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH301624T | 1952-01-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH301624A true CH301624A (de) | 1954-09-15 |
Family
ID=4491110
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH301624D CH301624A (de) | 1952-01-22 | 1952-01-22 | Verfahren zum Herstellen von Steuergestängen, insbesondere für die Lenkung von Kraftfahrzeugen, und nach diesem Verfahren hergestelltes Steuergestänge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH301624A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2855665A (en) * | 1953-06-25 | 1958-10-14 | Thompson Prod Inc | Ball joint |
-
1952
- 1952-01-22 CH CH301624D patent/CH301624A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2855665A (en) * | 1953-06-25 | 1958-10-14 | Thompson Prod Inc | Ball joint |
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