CH302155A - Verfahren zur Herstellung eines chromhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines chromhaltigen Azofarbstoffes.

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CH302155A
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/16Monoazo compounds containing chromium

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     chromhaltigen        Azofarbstoffes.       Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung eines     chrom-          haltigen        Azofarbstoffes,    welches darin be  steht, dass man 1     Mol    der     Diazoverbindung     aus     1-Oxy-2-aminobenzol-4-sulfonsäureme-          thylamid    mit 1     Mol        1-Carbo-n-propoxyamino-          7-oxynaphthahn    kuppelt und die erhaltene       Monoazoverbindung    mit einem chromabge  benden Mittel behandelt.

   Das Verfahren führt  zu einem Farbstoff, welcher auf 2 Moleküle       Monoazoverbindung    weniger als 2 Atome       Chrom    enthält. Man setzt deshalb mit Vor  teil zur     Metallisierung    der erfindungsgemässen       Monoazoverbindung    weniger als 2 Atome  Chrom je 2 Moleküle     Monoazoverbindung    ein.  



  Im nachfolgenden Beispiel bedeuten die  'feile Gewichtsteile und die Prozente Ge  wichtsprozente.  



  <I>Beispiel:</I>  20 Teile     1-Oxy-2-aminobenzol-4-sulfon-          säuremethylamid    werden in einem Gemisch  aus 22 Teilen konzentrierter     Salzsäure        und     220 Teilen Wasser gelöst und in Lösung bei  0-2' durch Zusatz einer konzentrierten wässe  rigen Lösung aus<B>6,9</B> Teilen     Natriumnitrit          diazotiert.    Die gebildete     Diazosuspension    wird  in eine auf 0-2  gekühlte Lösung aus 24 Tei  len     1-Carbo-n-propoxyamino-7-oxynaphtha-          lin,    14 Teilen 30%iger     Natriumhydroxydlö-          sung,

      20 Teilen     Natriumcarbonat    und 670 Tei  len Wasser zulaufen gelassen. Man setzt der  Kupplungsmasse hierauf bei 0-2  innerhalb  von ungefähr zwei Stunden 22,5 Teile 30%ige       Natriumhydroxydlösung    zu und rührt sie    so lange, bis die Kupplung beendigt ist. Die  ausgeschiedene     Monoazoverbindung        wird        ab-          filtriert,    mit verdünnter     Natriumchloridlö-          sung    gewaschen und getrocknet. Sie ist ein  schwarzes Pulver, das sich in Wasser mit  violetter und in konzentrierter Schwefelsäure  mit roter Farbe löst.  



  Zur Überführung in die Metallkomplex  verbindung werden 10,5 Teile der so gewon  nenen     Monoazoverbindung    in 550 Teilen.  Wasser und 5     Teilen        Türkischrotöl    suspen  diert. Man versetzt die Suspension bei  95-98  mit einer konzentrierten, mittels Am  moniak     neutralisierten    wässerigen Lösung  aus 5,8 Teilen     kristallisiertem        Natrium-          bichromat    und erhitzt sie zum Sieden.

   Hier  auf wird die Masse während vier Stunden ge  kocht,     dann    setzt man ihr 7,5 Teile 30%ige       Natriumhydroxydlösung    zu und stellt ihren  % -Wert durch Zusatz     von.    Essigsäure auf  9-10. Nach weiterem zweistündigem Sieden  filtriert man die heisse Lösung und fällt die  gebildete     Chromkomplexverbindung    aus dem  Filtrat durch Zusatz von     Natriumchlorid    bei  <B>95'</B> aus.

   Der abgeschiedene Farbstoff     wird          abgenutscht    und im Vakuum     getrocknet.    Er  ist in Wasser mit grauer Farbe gut     löslich    und  färbt Wolle und synthetische     Polyamidfasern     aus neutralem Bad in     licht-    und     walkechten     grauen Tönen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines chrom- haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekenn- zeichnet, da13 man 1 Mol der Diazoverbin- dunLyaus 1-Oxy-2-aininobenzol-4-sulfonsäure- methylamid mit 1 Mol 1-Carbo-n-propoxy- amino-7-oxynaphthalin kuppelt und die er haltene Monoazoverbindung mit einem chromabgebenden Mittel behandelt.
    Der neue chromhaltige Azofarbstoff ist in Wasser mit grauer Farbe gut löslich und färbt Wolle und synthetische Polyamidfasern aus neutralem Bad in licht- und walkechten grauen Tönen. UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man zur Metalli sierung auf 2 Moleküle Monoazoverbindung weniger als 2 Atome Chrom anwendet.
CH302155D 1952-03-06 1952-03-06 Verfahren zur Herstellung eines chromhaltigen Azofarbstoffes. CH302155A (de)

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