CH305453A - Leerganggetriebe, insbesondere für Mess- und Zählwerke. - Google Patents

Leerganggetriebe, insbesondere für Mess- und Zählwerke.

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CH305453A
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CH
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Inventor
Ag Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/60Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)

Description


  Leerganggetriebe, insbesondere für Mess- und Zählwerke.    Höchstwertanzeigevorrichtung, z. B. bei  der Messung des Verbrauches elektrischer  Energie und bei andern Messeinrichtungen  weisen ein Leerganggetriebe auf, welches in  der einfachsten Form aus einem Mitnehmer  und einem Schlepporgan gebildet ist, wobei  das Schlepporgan mit einer Anzeigevorrich  tung, z. B. einem durch Reibung gehaltenen  Zeiger oder einer Zahlenrolle in Verbindung  steht.

   Es ist ferner bekannt, beispielsweise  bei Selbstverkauf-Elektrizitätszählern oder  andern Kassierapparaten, als Leerganggetriebe  ein Differentialgetriebe zu verwenden, indem  der Antrieb vom Messwerk her auf das eine  Sonnenrad, die Einstellung des Leergangweges  vom Kassierwerk her auf das andere Sonnen  rad wirkt und die Differentialachse nach der  Aufholung des vorgegebenen Leerganges, bei  spielsweise einen Schalter oder ein anderes  Sperrorgan betätigt. Ein Leerganggetriebe  der genannten Art kann höchstens einen Leer  gangweg aufweisen, der kleiner als eine volle  Umdrehung ist. Das kann zur Folge haben,  dass die Ablesegenauigkeit eines Maximum  zeigers kleiner ist als die Genauigkeit der  Messeinrichtung, wodurch die höhere     Mess-          genauigkeit    illusorisch wird.

   In einem sol  chen Fall kann es ein Erfordernis sein, eine  Höchstwertanzeigevorrichtung mit einem  Leerganggetriebe zu versehen, welches über  einen Leergang verfügt, welcher grösser ist  als eine volle Umdrehung, das heisst mehrere  Umdrehungen umfasst. Ein für ein derartiges  Leerganggetriebe geeignetes Konstruktions-    element ist eine Wandermutter auf einem  Schraubenbolzen. Ein Schraubengetriebe hat  jedoch relativ grosse Reibung, und die erfor  derliche Antriebskraft     kann    für     ein    feines  Messgerät zu hoch sein.

   Es ist deshalb vorge  schlagen worden, mehrere Differentialgetriebe  in Kaskadenschaltung aneinanderzukuppeln,  derart, dass jedes Differentialgetriebe als Leer  laufgetriebe für eine Dezimalstelle eines     mehr-          stelligen    Höchstwertes wirkt und der Leergang  jedes einzelnen Differentialgetriebes kleiner  ist als eine volle Umdrehung.  



  Demgegenüber schlägt die Erfindung ein  Leerganggetriebe, insbesondere für Mess- und  Zählwerke vor, welches     gekennzeichnet    ist  durch ein Umlaufgetriebe, dessen Zentralrad  und Umlaufrad unterschiedliche Zähnezahl  und je     einen    Sperrnocken     aufweisen,    derart,  dass bei aneinanderliegenden Sperrnocken der  Antrieb dem Abtrieb gekuppelt ist. Das er  findungsgemässe Leerganggetriebe hat einen  Leergang, der mehrere volle Umdrehungen be  tragen kann.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung     in     Verbindung mit einer     Höchstverbrauchsmess-          einrichtung    an einem Elektrizitätszähler wird  an Hand der Zeichnung näher erläutert.  



  Die Zeichnung zeigt eine perspektivische  Darstellung eines Ausschnittes aus. einem       Maximumzählwerk.    Die Systemscheibe 1 des  Zählers treibt über die Räder 2, 3, 4, 5 auf  ein nicht     gezeichnetes    Tarifzählwerk und  über die Räder 6, 7, 8, 9 auf das Leergang  getriebe des     Maximumzählwerkes.    Die Zahn-      räder 6, 7 sind auseinanderkuppelbar, indem  die Achse der Räder 7, 8 einerends in einem  um die Achse 10 schwenkbaren Hebel 110 ge  lagert ist. Das Rad 9 ist durch Reibung auf  die Achse 11 gekuppelt, indem die an einem  Stellring 12 anliegende Schraubenfeder 13 das  Rad 9 an die auf der Achse 11 befestigte Scheibe  14 drückt. Auf der Achse 11 sitzt fest das  Zentralrad 15 des Leerganggetriebes, welches  als Umlaufgetriebe ausgebildet ist.

   Das Zen  tralrad 15 kämmt mit einem Planetenrad 16,  welches an einem Steg 17 gelagert ist, welcher  seinerseits um die Achse 11 drehbar ist. Mit  dem Zentralrad fest verbunden ist ein Sperr  nocken 18 und fest verbunden mit dem Pla  netenrad ein Sperrnocken 19, und die beiden  Sperrnocken 18, 19 sind länger     als    die Radien  der Räder 15, 16, und sie sind bezüglich der  Zahnteilungen der Räder so gesetzt, dass sie  in der einen Drehrichtung mit ihren Nasen  aneinanderstossen und eine Drehung der Räder  15, 16 gegeneinander sperren, in der andern  Drehrichtung jedoch auseinanderschwenkbar  sind. Der Steg 17 ist durch ein     Gewicht    20  statisch annähernd ausgeglichen. Am Steg 17  ist mittels einer Hülse 21 eine Skalentrommel  22 angebracht, welche den jeweiligen Höchst  wert anzeigt.

   Da die Skalentrommel 22 für  den grössten Messbereich viele Umdrehungen  ausführen soll, damit die Ablesegenauigkeit  genügend gross ist, wird über die Zahnräder  23, 24 und die Kegelräder 25, 26 ein Zeiger  27 angetrieben, welcher auf einer Skala 28 die  Anzahl Umdrehungen der Skalentrommel an-.  gibt. Die Skalentrommel hat vorzugsweise eine  dekadische Skalenteilung, so dass der ange  zeigte Höchstwert der Skala 28 und der  Skalentrommel 22 in einfacher Weise abge  lesen werden kann.  



  Für grosse Messbereiche kann es weiterhin  zweckmässig sein, die Skala 28 ebenfalls deka  disch auszubilden und eine zweite Zeigerachse  im Drehverhältnis 1:10 an die Achse des  Zeigers 27 zu     kuppeln    und in bekannter Weise  auf einer     zweiten    Skala die Anzahl Umdre  hungen des Zeigers 27     abzulesen.     



  Das Maximumzählwerk arbeitet folgender  massen:    Dreht die Systemscheibe 1 im Uhrzeiger  sinn, und steht die Skalentrommel 22 auf  Null, so wird über die Räder 2, 3, 6, 7, 8, 9  die Achse 11 angetrieben. In der Nullage der  Skalentrommel liegen die beiden Sperrnocken  18, 19 aneinander. Die Räder 15, 16 können  nicht gegeneinander drehen, und die Drehung  der Achse 11 wird auf den Steg 17 übertragen,  so dass die Skalentrommel 22 vorwärtsgedreht  wird.

   Erfolgt nach einer bestimmten Zeit  dauer - am Ende der sogenannten     Registrier-          periode    - von einer Schaltuhr oder einer  andern Zeitsteuereinrichtung aus gesteuert,  die Entkupplung zwischen den Rädern 6 und  7, indem der Hebel 110     seitlich    um die Achse  10 geschwenkt wird, so wird von einem nicht  gezeichneten Rückstellmechanismus über die  Räder 29, 30 die Achse 11 in die Ausgangs  lage zurückgedreht. Dadurch drehen die  Räder 15, 16 bei stillstehendem Steg rückwärts  auseinander, und die Sperrnocken heben sich  voneinander ab. Der während der     Registrier-          periode    erreichte Verbrauch bleibt in der Stel  lung der Skalentrommel 22 sichtbar.

   Nach  beendeter Rückstellung erfolgt die     Wiederein-          kupplung    der Räder 6, 7, und ein neuer     Mess-          vorgang    beginnt. Jetzt kann die Achse 11  bei stillstehendem Steg 17 so lange leer vor  wärtsdrehen, bis der ehemalige Höchstwert er  reicht ist. Dann berühren sich die beiden  Sperrnocken 18, 19 wieder, und der Abtrieb  erfolgt am Steg 17, wie schon erläutert.  



  Damit der     Leergangweg    mehrere Umgänge  betragen kann, müssen die beiden Räder 15,  16 eine geringe unterschiedliche Zähnezahl  aufweisen. Soll der     Leergangweg    zehn Umdre  hungen betragen, so wird die Differenz der  Zähnezahl der Räder 15, 16 so gewählt, dass  der Quotient aus der Differenz der Zähne  zahl einerseits und der Zähnezahl des Rades  15 anderseits gleich oder etwas kleiner als  ein Zwölftel ist, und die Länge der Sperr  nocken wird so gewählt, dass zur Erreichung  des gegengleichen Berührungspunktes min  destens zehn Umdrehungen     erforderlich    sind.  



  Die Rückstellung der Skalentrommel 22  in die Nullage erfolgt     beispielsweise    an einem  nicht     gezeichneten,    von Hand zu drehendem      Rückstellgriff, welcher über die Räder 120,  121 an die Skalentrommel 22 ankuppelbar ist.  Diese Rückstellung ist durch     einen    Sperr  mechanismus blockiert und wird frei gegeben,  wenn sich die Achse 11 vom Rückstellmecha  nismus über die Räder 29, 30 zurückgestellt,  in der Ausgangslage befindet. Dann treffen  beim Zurückstellen der Skalentrommel in der  Nullage die beiden Sperrnocken 18, 19 wie  der aufeinander, und die Ausgangslage ist  wieder erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Leerganggetriebe, insbesondere für Mess- und Zählwerke, gekennzeichnet durch ein Um- Laufgetriebe, dessen Zentralrad und Umlauf rad unterschiedliche Zähnezahl und je einen Sperrnocken aufweisen, derart, dass bei an einanderliegenden Sperrnocken der Antrieb mit dem Abtrieb gekuppelt ist. UNTERANSPRUCH: Leerganggetriebe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Quotient aus der Differenz der Zähnezahlen des Zentral rades und des Planetenrades einerseits und der Zähnezahl des Zentralrades anderseits kleiner als ein Zwölftel ist und der Leergangweg des Getriebes mindestens zehn Umdrehungen beträgt.
CH305453D 1952-10-04 1952-10-04 Leerganggetriebe, insbesondere für Mess- und Zählwerke. CH305453A (de)

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CH305453A true CH305453A (de) 1955-02-28

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CH305453D CH305453A (de) 1952-10-04 1952-10-04 Leerganggetriebe, insbesondere für Mess- und Zählwerke.

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