CH305708A - Verfahren zur Herstellung von Tetraphenylbornatrium. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Tetraphenylbornatrium.

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CH305708A
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boron trifluoride
sodium
grignard
trifluoride etherate
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Fabri Chemisch-Pharmazeutische
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Heyl & Co
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F1/00Compounds containing elements of Groups 1 or 11 of the Periodic Table
    • C07F1/04Sodium compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F5/00Compounds containing elements of Groups 3 or 13 of the Periodic Table
    • C07F5/02Boron compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     Tetraphenylbornatrium.       G.     Wittig    und Mitarbeiter (Liebigs     Ann.     563, 114, 118, 126 [1949]) haben zuerst das       Tetraphenylborlithilun        und    das     Tetraphenyl-          bornatrium        dargestellt        und    erkannt, dass  diese     Verbindungen    ausgezeichnete     Fällluigs-          mittel    für     K-,        Rb-,    Ca- und     NH4-Ionen    sind.

    Auch mit sehr stark     verdünnten    Lösungen,  die die     genannten    Ionen enthalten, werden  feine kristalline Niederschläge der entspre  chenden Komplexsalze erhalten, die noch  schwerer     löslieh    sind als die     Perchlorate.    Die  Anwendung von     Tetraphenylbornatrittm,    ins  besondere zur quantitativen     Kaliumbestim-          mung,    ist eine elegante analytische Methode,  die jedoch     als    Reagens     eilte    Verbindung be  nötigt, die bisher nur über das teure     und.     überaus empfindliche     Phenyl-Lithium    zugäng  lich war.  



  Es     wurde        gefunden,    dass das     Tetraphenyl-          bornatrium    vorteilhaft durch eine einfache       Grignardreaktion    gewonnen werden kann.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zur     Herstellung    von     Tetraphenylbor-          natritun,    welches dadurch gekennzeichnet ist,  dass man 4     Mol        Phenylmagnesiumbromid        üi     ätherischer Lösung mit 1     Mol        Bortrifluorid-          ätherat    umsetzt und das Reaktionsprodukt     in-          wässriger    Lösung mit einem     Natriumsalz    be  handelt.  



  Dabei kann man das für die     Umsetzung     notwendige     Bortrifluoridätherat    in verschie  dener Weise in die     Grignardlösung    einbrin  gen. Man kann es z. B. in der ätherischen         Grignardlösung    selbst durch     Einleiten    von       gasförmigem        Bortrifluorid    erzeugen, man  kann gasförmiges     Bortrifluorid    in Äther ein  leiten und die so     entstandene    Lösung des       Ätherats    mit der     Grignardlösung    in Reaktion  bringen,

   oder man kann das     isolierte    flüssige       Bortrifluoridätherat    als     solches    oder in ätheri  scher Lösung     zur        Grignardlösung    zugeben.  In jedem Falle tritt das     Bortrifluorid    in  Form seines Ätherkomplexes in die Reaktion  ein.  



  Infolge der besseren     Dosierbarkeit    und der       leichteren    Zugänglichkeit dieses Produktes  erweist sich in der Praxis die     Verwendung     von flüssigem     Bortrifluoridätherat    als beson  ders     vorteilhaft.     



  Das erhaltene rohe Produkt     kann    zweck  mässig in der Weise gereinigt werden, dass es  mit einem wasserfreien organischen Lösungs  mittel, wie z. B. Aceton, extrahiert wird und  die nach Entfernung des Lösungsmittels er  haltene harte Masse     zu    einem feinen Pulver       vermahlen        und        dann    im     Vakuum    bei etwa  100  C getrocknet     wird.     



  <I>Beispiel 1:</I>  Zu einer ätherischen Lösung von     Phenyl-          magnesiumbromid,    dargestellt aus 6,4 g     1VIa-          gnesium    in 100     cm-3    absolutem Äther und 40 g  Brombenzol, wurde am     Rückflusskühler    unter       ständigem    Rühren eine Lösung von     Bortri--          fluoridätherat    (hergestellt durch Lösen von  4     .g        Bortrifluorid    in 30     cm3    absolutem Äther)      bis zum     Äquivalenzpunkt    zuggetropft.

   Der  nach     Abdestillieren    des Äthers erhaltene zähe  Rückstand     wurde        unter    ständigem     Rühren    in  250     em3    Wasser aufgelöst. Nach dem Erkal  ten der fast bis zum Siedepunkt erhitzten Mi  schung     wurde    filtriert und das klare Filtrat  mit     Natriumchlorid    gesättigt. Der dicke  weisse Niederschlag wurde     abgenutscht,    ge  waschen     und    getrocknet.

   Das Rohprodukt  wurde mit     absolutem    Aceton extrahiert und  der nach     Abdestillieren    des Lösungsmittels  erhaltene steinharte Rückstand zu einem  staubfeinen Pulver vermahlen, welches im  Vakuum bei etwa 100  C getrocknet wurde.  Das Endprodukt war ein weisses, in     Wasser     leicht lösliches Pulver.  



  <I>Beispiel 2:</I>  Es wurde wie im Beispiel 1 beschrieben  gearbeitet mit dem Unterschied, dass eine Lö  sung von     Bortrifhioridätherat    verwendet       wurde,    die durch Lösen von 8,5g     Bortrifluo-          ridätherat    in 25     cm3    absolutem Äther erhal  ten worden war.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Tetra phenylbornatrium, dadurch gekennzeichnet, dass man 4 Mol Phenylmagnesiumbromid in ätheriseher Lösung, mit 1 Mol Bortrifluorid- ätherat umsetzt und das Reaktionsprodukt in wässriger Lösung mit einem Natriumsalz be- handelt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man der ätheri schen Grignardlösung eine ätherische Lösung von Bortrifluoridätberat zusetzt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man flüssiges Bor- trifluoridätherat in Äther löst und diese Lö sung ,der Grignardlösung zusetzt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Natriumsalz Natriiuuchlorid verwendet wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Rohprodukt durch Extraktion mit einem organischen Lö sungsmittel, Filtrieren der erhaltenen Lösung, Abdestillieren des Lösungsmittels, Vermahlen des Rückstandes und Trocknen des staub feinen Pulvers im Vakuum gereinigt wird.
CH305708D 1950-10-11 1951-10-10 Verfahren zur Herstellung von Tetraphenylbornatrium. CH305708A (de)

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