CH306510A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Aldehyd-Derivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Aldehyd-Derivates.

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CH306510A
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CH
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methionine
formaldehyde
preparation
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oxymethyl
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Inventor
G Dr Schaeppi
Dr Somogyi J C
Original Assignee
Hamol Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
    • C07C45/61Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reactions not involving the formation of >C = O groups
    • C07C45/67Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reactions not involving the formation of >C = O groups by isomerisation; by change of size of the carbon skeleton
    • C07C45/68Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reactions not involving the formation of >C = O groups by isomerisation; by change of size of the carbon skeleton by increase in the number of carbon atoms
    • C07C45/72Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reactions not involving the formation of >C = O groups by isomerisation; by change of size of the carbon skeleton by increase in the number of carbon atoms by reaction of compounds containing >C = O groups with the same or other compounds containing >C = O groups
    • C07C45/75Reactions with formaldehyde
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C47/00Compounds having —CHO groups
    • C07C47/02Saturated compounds having —CHO groups bound to acyclic carbon atoms or to hydrogen
    • C07C47/04Formaldehyde

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung eines neuen   Aldehyd-Derivates.   



   Es wurde die  berraschende Beobachtung    gemacht, dass das Kondensationsprodukt a. us    Formaldehyd und Methionin sowie die Salze dieser Ve-rbindung eine bedeutende bakterizide und bakteriostatische Wirkung   a. ufweisen.   



   Genaue bakteriologische Versuche ergaben, dass das Formaldehydderivat des Methionins eine sehr starke Hemmung des Waehstums bei einer grossen Anza. hl von grampositiven gramnegativen Bakterien zur Folge hat, während Formaldehyd und Methionin f r sich allein in den gleichen Konzentrationen noch keine Wirkung aufweisen.



   Gegenstand des vorliegenden Patentes ist somit ein Verfahren zur Herstellung eines    Aldehyd-Derivates, welches da. dureh gekenn-    zeiehnet ist, dass man n Methionin in einen pH  lVert    von mindestens 7   aufweisender Losung    mit Formaldehyd umsetzt.



   Die Anwesenheit äquivalenter Mengen an Basen ist nicht nötig ; es gen gt, wie gesagt, wenn das an n sich saure Reaktionsgemisch soweit alkalisiert wird, da¯ sein PH-Wert mindestens 7 beträgt.



   Als Basen können z. B. Metallhydroxyde vemvendet werden, wobei diejenigen der   Al-    kalien mit dem entstandenen N-Oxymethylmethionin in Wasser leieht lösliche Salze, die   jenigen der Erdalkalien schwerlösliche Salze    bilden.



   Das nach Entfernung der Basen erhaltene freie   N-Oxymethyl-methionin    bildet farblose Kristalle, die in Wasser gut   löslieh    sind und sich leieht wieder in   Methionin und Form-    aldehyd spalten ; die entsprechenden Salze sind farblose Pulver und weisen eine beträeht  liche Stabilität auf.   



   Die neue Verbindung g besitzt, gleich wie auch deren Salze, gegenüber einer grossen Anza. hl von   grampositivenundgramnegativen    Bakterien eine bedeutende bakterizide oder   bakteriostatisehe Wirkung und    soll, ebenso wie ihre Salze, als Arzneimittel verwendet werden.



   Beispiel   1 :   
10 Teile Methionin, suspendiert in 100 Teilen Wasser, werden   dureh    Zugabe von 7 Tei  len 10 feiger    Natronlauge unter Erwärmen auf 50-60  C in Lösung gebracht. Dann gibt man bei dieser Temperatur unter Rühren 5, 5 Teile 40volumprozentige Formaldehyd  löstmg    zu und   lä.. l3t    unter Rühren auf Zimmertemperatur abkühlen.



   Die erhaltene klare Lösung filtriert man anschliessend zur Entfernung der Na-Ionen durch eine mit einem Kationenaustauschharz (wie die   Markenprodukte        Amberlite   oder        Dowex  ) besehickte Säule    und engt das Filtrat im Vakuum weitgehend ein. Dann versetzt man mit Alkohol, filtriert von eventuell abgeschiedenem Methionin ab, engt das Fil  t.. rat erneut    ein und isoliert das N-Oxymethylmethionin durch AusfÏllung mit Aceton. Es bildet nach Umkristallisieren aus wässerigem   Aeeton    farblose Kristalle, die in Wasser leicht löslich sind.



   Verwendet man zur   Alka. lisierung    13, 5 Teile 20 /oiger Natronlauge (=   1    Äquivalent), so erhält man beim Eindampfen im   Vacuum    das Na-Salz des   N-Oxymethyl-methionins.   



  Dieses stellt ein farbloses Pulver dar, das in Wasser mit alkalischer Reaktion sehr leicht löslich ist.



   Beispiel 2 :
10 Teile Methionin werden in 50 Teilen Wasser suspendiert und durch Zugabe von 39 Teilen einer warmen, 15 % igen Barytlauge in   Losung gebracht    ; nötigenfalls wird von ab  geschiedenem      Barium-carbonat    abfiltriert. Zu der klaren   Losung    lässt man nun unter Rühren 5, 5 Teile 40volumprozentige Formalde  hydlösung    zutropfen und r hrt anschliessend   3    Stunden bei Zimmertemperatur. Schon naeh etwa der Halte der   Formaldehydzugabe be-    ginnt das Bariumsalz des N-Oxymethyl-methionins sich als voluminöser Niederschlag ab  zuseheiden    ; es   kanndurchAbnutschenund    Waschen mit Wasser leicht als farblose, in Wasser schwerl¯sliche Kristalle erhalten werden.

   Zur Isolierung des freien N-Oxymethyl  methionins    wird die oben erhaltene   Suspen-    sion des   Bariumsalzes    tropfenweise mit verd nnter Schwefelsäure versetzt, bis keine weitere Fällung mehr entsteht ; dann filtriert man von abgeschiedenem Bariumsulfat ab und gewinnt das   N-Oxymethyl-methionin    aus dem Filtrat durch Einengen und Behandlung mit Alkohol und Aceton wie in Beispiel 1 beschrieben.



   Beispiel 3:
In eine Suspension von 10 Teilen Methionin in 80 Teilen Wasser trägt man unter Rühren 2, 8 Teile festes Calciumhydroxyd ein, ; eventuell vorhandene Verunreinigungen werden aus der entstandenen L¯sung durch Filtration ent  fernt.    Man lässt nun unter Rühren 5, 5 Teile 40volumprozentige Formaldehydl¯sung dazutropfen, wobei sieh sehr bald das Calciumsalz des   N-Oxymethyl-methionins abseheidet, und    rührt anschliessend 3 Stunden bei Zimmertempera. tur.



   Aus der entstandenen Suspension lϯt sieh durch   AbnutschenundWaschen    mit Alkohol leicht das Calciumsalz des N-Oxymethyl-methionins als farbloses, in Wasser nur wenig lösliches Pulver erhalten.



   Zur Gewinnung des freien N-Oxymethylmethionins leitet man in obige Suspension Kohlendioxyd bis zur Sättigung ein, filtriert vom abgeschiedenen Calciumcarbonat ab und behandelt das Filtrat wie in Beispiel 1 be  sehrieben.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Aldehyd- Derivates, dadurch gekennzeichnet, da¯ man llethionin in einen pu-vert von mindestens 7 aufweisender Lösung mit Formaldehyd uiii- setzt.
    Das so erhaltene N-Oxymethyl-inethionin bildet farblose Kristalle, die in Wasser gilt löslich sind und sich leicht wieder in Aneth- ionin und Formaldehyd spalten.
    UNTEBANSPR¯CHR : : 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man zur Einstel- lung des pus-vertes auf mindestens 7 ein Metall hydroxyd verwendet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Alkalihydroxyd verwendet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Erdalkalihvdroxyd verwendet.
CH306510D 1952-07-05 1952-07-05 Verfahren zur Herstellung eines neuen Aldehyd-Derivates. CH306510A (de)

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