CH306541A - Verfahren zur Darstellung von Xanthen-9-carbonsäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Xanthen-9-carbonsäure.

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CH306541A
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CH
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xanthene
carboxylic acid
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sodium
anisole
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Ag Dr A Wander
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Ag Dr A Wander
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D311/00—Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings
    • C07D311/02—Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D311/78—Ring systems having three or more relevant rings
    • C07D311/80—Dibenzopyrans; Hydrogenated dibenzopyrans
    • C07D311/82—Xanthenes
    • C07D311/84—Xanthenes with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached in position 9

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


  Verfahren     zur    Darstellung von     Xanthen-9-carbonsäure.       Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur  Darstellung von     Xanthen-9-earbonsäure    aus       Xanthen    beschrieben, das dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man in Gegenwart eines  organischen Lösungsmittels eine     Ary    1- bzw.       Alkylnatriumverbindung    in     statu    nascendi  auf     Xanthen    einwirken lässt, das entstandene       Xanthennatrium    mit Kohlensäure umsetzt  und das entstandene Salz in die freie Säure  umwandelt.  



  Als organisches Lösungsmittel kommt ge  mäss Hauptpatent insbesondere     @lthyläther    in  Betracht, welcher von den aufgeführten Lö  sungsmitteln die besten Ausbeuten ergibt.  



  Es wurde nun gefunden, dass sich eine  weitere Verbesserung des Verfahrens gemäss       Patentanspruch    des Hauptpatentes dadurch  erzielen lässt, dass man als organisches Lö  sungsmittel einen     Phenylalkyläther,    z. B.     Ani-          sol    oder     Phenetol,    verwendet.  



  Diese Tatsache konnte nicht vorausgesehen  werden, da die     Alkyl-    bzw.     Arylnatriumver-          bindungen        Anisol    und     Phenetol    schon bei  Zimmertemperatur spalten sollen (s. Runge,       Organo-Metallverbindungen    Seite 13).

   Es  wurde jedoch festgestellt, dass in Gegenwart  von     Xanthen    in erster Linie die     Metallisierung          aon        Xanthen    stattfindet und nicht die Spal  tung des     Phenylalkyläthers.    Diese Verschie  bung des Reaktionsganges geht so weit, dass  bei Darstellung der     Aryl-    bzw.

       Alkylnatrium-          verbindung    aus Natrium und einem entspre  chenden Halogenderivat und bei     stöchiometri-          seher    Menge des genannten Halogenderivates    selbst bei Temperaturen von 60-70  C nur,  die     Metallisierung    des     Xanthens    und prak  tisch keine Spaltung des     Phenylalkyläthers     festgestellt werden konnte.  



  Die Verwendung eines     Phenylalkyläthers     als Reaktionsmedium hat folgende Vorteile ,       gegenüber    der gemäss Hauptpatent bevorzug  ten Verwendung des     Äthyläthers:    grössere  Betriebssicherheit, höhere Reinheit der erzeug  ten     Xanthen-9-earbonsäure    und höhere Aus  beuten.  



  Die Verwendung von     Äthyläther    in Ge  genwart grosser Mengen Natrium     erfordert;     beim Arbeiten in industriellem Massstab ganz  besondere Vorsichtsmassregeln, um jede Ge  fahr auszuschliessen. Trotzdem trägt die Mani  pulation mit grossen Mengen     Äthyläther    stets  ein latentes     Gefahrenmoment    in sich. Durch  Verwendung eines hochsiedenden Lösungs  mittels, wie     Anisol    oder     Phenetol,    fällt dieses  Gefahrenmoment praktisch weg. Dadurch wird  die Betriebsoperation bedeutend vereinfacht.  



  Durch die Tatsache, dass     Anisol    bzw.       Phenetol    hochsiedend sind, wird es möglich,  die Zerstörung von etwaigem überschüssigem  Natrium mit Alkohol in Gegenwart von     Anisol     bzw.     Phenetol    durchzuführen und sogar den  verwendeten Alkohol abzudampfen.  



       Wird    nun der Rückstand mit Wasser be  handelt, geht das     Natriumsalz    der     Xanthen-          carbonsäure    in Lösung, während die Verun  reinigungen im     Anisol    bzw.     Phenetol    gelöst  bleiben. Durch einfaches Abtrennen und Päl-      ]en der freien     Xanthencarbonsäure    aus der  wässerigen Lösung erhält man die Säure     pra.k-          tiseh    rein (Schmelzpunkt 218-220  C).  



  Die Ausbeute an reiner Säure ist um 1.0       bis        15%        höher        als        beim        Arbeiten        in        Äthvl-          äther    als Reaktionsmedium.  



  Das erfindungsgemässe -Verfahren zur  Herstellung von     Xanthen-9-carbonsäure    aus       Xanthen    nach dem Patentanspruch des Haupt  patentes ist somit dadurch gekennzeichnet,  dass als organisches Lösungsmittel ein     Phenvl-          alkyläther    angewendet wird.  



  <I>Beispiel:</I>  364 g     Xanthen    werden in 2600 cm-     Anisol     gelöst und 400g Natrium zugesetzt. Die Lö  sung wird auf etwa 110  C erwärmt und das  Natrium unter Rühren fein verteilt. Man  kühlt ab und verdrängt die Luft mit Stick  stoff. Nun setzt man 210     em3    Chlorbenzol  so zu, dass die     Temperatur    50  C nicht über  steigt:. Nach Erkalten wird das Reaktions  gemisch mit 2 kg Trockeneis behandelt.

   Wenn  die überschüssige Kohlensäure verdampft ist,  wird das überschüssige Natrium mit 4 Liter  Methanol zerstört, das Methanol abgedampft  und zum     Rückstand    6 Liter Wasser zugege-         ben.    Die wässerige Schicht wird nun vom       Anisol    abgetrennt und die freie     Xanthen-9-          carbonsäure    auf übliche Weise abgeschieden.  



  Man erhält etwa 250     g        Säure    vom Schmelz  punkt     21.8-2200    C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Xanthen- 9-carbonsäure nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass als organisches Lösungsmittel ein Phenyl- alkyläther angewendet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Phenyl- alkyläther Anisol verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Phenvl- alkiläther Phenetol verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das zur Darstel lung der Av r1- hzw. Alkvinatriumv erbindiang verwendete Natrium bei höherer Temperatur im Reaktionsmedium selbst in einen feinver teilten Zustand gebracht wird.
CH306541D 1952-02-08 1952-02-08 Verfahren zur Darstellung von Xanthen-9-carbonsäure. CH306541A (de)

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