CH307321A - Verfahren zur Herstellung von 7-Keto-4b-methyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,9,10,10a-dodecahydro-phenanthren-1,4-diol. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 7-Keto-4b-methyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,9,10,10a-dodecahydro-phenanthren-1,4-diol.

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CH307321A
CH307321A CH307321DA CH307321A CH 307321 A CH307321 A CH 307321A CH 307321D A CH307321D A CH 307321DA CH 307321 A CH307321 A CH 307321A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2603/00Systems containing at least three condensed rings
    • C07C2603/02Ortho- or ortho- and peri-condensed systems
    • C07C2603/04Ortho- or ortho- and peri-condensed systems containing three rings
    • C07C2603/22Ortho- or ortho- and peri-condensed systems containing three rings containing only six-membered rings
    • C07C2603/26Phenanthrenes; Hydrogenated phenanthrenes

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung   von 7-Keto-4b-methyl-1,    2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6,   7, 9,    10, 10a-dodecahydro phenanthren-1, 4-diol.



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein
Verfahren zur Herstellung der neuen Verbin  lung 7-Keto-4b-methyl-1,    2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9, 10, lOa-dodecahydro-phenanthren-1, 4-diol, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man 5-Methyl  6-keto-perhydronaphthalin-1,    4-diol mit Me  thylvinylketon    umsetzt.



   Die neue Verbindung kann durch die fol  pende    Strukturformel dargestellt werden :
EMI1.1     

Sie besitzt also das für gewisse Steroide cha rakteristische Ringsystem ABC und weist in 4b
Stellung (der 10-Stellung nach der   gebräuch-    lichen   Steroidnomenklatur    entsprechend) eine   anguläre    Methylgruppe und in   4-Stellung      (11-Stellung    der Steroide) eine Sauerstofffimktion auf, wie dies für Nebennierenrindenhormone, wie Cortison, Verbindung F und
Corticosteron, kennzeichnend ist. Das 7-Keto
4b-methyl-1, 2,   3, 4,    4a, 4b, 5, 6, 7, 9, 10, 10a-dodeca    liydro-phenanthren-1,    4-diol ist für die Total    svnthese    von Steroidhormonen von Bedeutung.



   Das   5-Methyl-6-keto-perhydronaphthalin-   
1, 4-diol (Verbindung 1) wird mit dem Methylvinylketon am besten in Gegenwart eines alkalischen Kondensationsmittels zum 7-Keto-4bmethyl-1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9, 10, 10a-dodeca  hydro-phenanthren-1,    4-diol (Verbindung 2) umgesetzt.



  Die Reaktion kann wie folgt dargestellt werden :
EMI1.2     


<tb>  <SEP> HsHa
<tb>  <SEP> HOH <SEP> 2 <SEP> HOH <SEP> 2
<tb>  <SEP> Methylvinyl-Hz <SEP> CH3
<tb>  <SEP> /'OH <SEP> keton//OH
<tb>  <SEP> OH
<tb> HII <SEP> IH <SEP> H2 <SEP> \1/
<tb>  <SEP> H
<tb>  <SEP> 0 <SEP> = <SEP> I <SEP> Or
<tb>  <SEP> /
<tb>  <SEP> Hz <SEP> H <SEP> Hz
<tb>  <SEP> HzH <SEP> Hz
<tb>  <SEP> Verbindung <SEP> 1 <SEP> Verbindung <SEP> 2
<tb>  
Das als Ausgangsstoff verwendete 5-Methyl-6-keto-perhydronaphthalin-1, 4-diol ist ebenfalls ein neuer Stoff und kann nach folgendem Verfahren gewonnen werden :   ss-      Äthoxy-propionaldehyd    wird mit   Athylmagne-    siumbromid zu   1-Äthoxy-3-hydroxy-pentan    umgesetzt.

   Dureh Oxydation der Hydroxylgruppe mit Chromsäure entsteht daraus   1-      Äthoxy-3-keto-pentan.    Dieses wird mit Äthylformiat und Äthanol in Gegenwart von   Chlor-    wasserstoff behandelt und liefert dabei 1, 3, 3 Triäthoxy-pentan, woraus mit heissem Kalium  bisulfat      3-Äthoxy-1,    3-pentadien entsteht. Das   3-Athoxy-1,    3-pentadien wird dann nach Diels Alder mit Benzoehinon zu   5-Methyl-6-äthoxy-      1,    4, 4a, 5, 8, 8a-hexahydro-naphthalin-1,4-dion kondensiert, welches in Gegenwart von Raney Nickel mit Wasserstoff hydriert wird.

   Das dabei entstehende   5-Methyl-6-äthoxy-1,    2, 3, 4, 4a, 5, 8,   8a-octahydro-naphthalin-1,    4-dion bildet mit Lithiumaluminiumhydrid das entsprechende Diol, also 5-Methyl-6-äthoxy-1,2,3,4, 4a, 5, 8, 8aoctahydro-naphthalin-1, 4-diol, welches mit einem Hydrolysierungsmittel das   5-Methyl-6-      keto-perhydronaphthalin-1,    4-diol liefert.



   Das Methylvinylketon kann als solches in die Reaktionsmischung gebracht werden. Doeh ist es auch möglich, ein   ss-substituiertes    Äthylmethyl-keton zuzusetzen, das im alkalischen Reaktionsmedium unter Bildung von Methyl  vinylketon    zersetzt wird. Zu den gewohnlich für die Erzeugung von Methylvinylketon in situ verwendeten Verbindungen gehören die    Äthyl-methylketone, welehe in ss-Stellung    durch eines der folgenden Radikale substituiert sind :   R2N-,      RS-,    RSO-,   RSO2-,    RO-oder Halogen, wobei   R    einen Alkyl-oder Arylrest bedeutet.

   Bevorzugt werden tertiäre Amine,   CH3COCH2CH2NR2,    und quaternäre Salze derselben, vor allem die   N- (3-Keto-butyl)- N,      N,      N-trialkyl-ammoniumhalogenide,    wie   N- (3-       Keto-butyl)-N, N-diäthyl-N-methyl-ammonium-    jodid.



   Als alkalisches Kondensationsmittel kann jede starke Base verwendet werden, z. B. : Na  trium-und    Kaliumhydroxyd, quaternäre Ammoniumhydroxyde, wie   Benzyltrimethyl-am-    moniumhydroxyd, Cholin,   Alkalimetallamide,    wie Natriumamid, oder metallorganische Basen, wie Alkalialkoholate. Die Basenmenge kann weitgehend variieren ; so wurde gefunden, dass die Reaktion bei der Verwendung von nur einem   Zehnteläquivalent    bis zu 4 oder mehr Äquivalenten Base, bezogen auf die Verbindung 1, normal verläuft.



   Zweckmässig wird die Reaktion in einer polaren Flüssigkeit durchgeführt, z. B. in Wasser, einem niederen aliphatischen Alkohol, wie Methanol, Äthanol, Isopropanol, einem Äther, wie   Diäthyläther,    Tetrahydrofuran, oder einer Mischung aus zwei oder mehr mischbaren polaren Flüssigkeiten. Die angewendete Flüssigkeitsmenge hat wenig Einfluss auf den Ablauf der Reaktion ; doch ist eine Flüssigkeitsmenge im etwa zehnfachen   Ge-    wicht der Reaktionsteilnehmer   zweekmässig.   



   Das Mengenverhältnis der Ausgangsstoffe kann ebenfalls in weiten Grenzen variieren.



  Ein befriedigender Ablauf der Kondensation wird erhalten, wenn   zwisehen    einem und vier Äquivalenten Methylvinylketon, bezogen auf das   5-Methyl-6-keto-perhydronaphthalin-1, 4-    diol, verwendet werden. Zur Durchführung der Reaktion werden   zweekmässig das 5-Me-       thyl-6-keto-perhydronaphthalin-1, 4-diol, die    polare Flüssigkeit, das   alkalisehe Wondensa-    tionsmittel und das Methylvinylketon oder an seiner Stelle eine das   Methylvinyl-keton    liefernde Verbindung   zusammengebraeht und    die Mischung etwa 30 Minuten bis   24    Stunden erhitzt.



   Das   7-Keto-4b-methyl-1,    2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9,   10,    10a-dodecahydro-phenanthren-1,4-diol kann aus der Reaktionsmischung dadurch abgesehieden werden, dass man diese mit der wässerigen Lösung einer Mineralsäure ansäuert und die saure Flüssigkeit mit einem   wasserunlösliehen,    organischen Losungsmittel extrahiert, wobei das Reaktionsprodukt in die nicht wässerige Schicht übergeht, während in der wässerigen Lösung die anorganischen Stoffe und wasserlösliche organische Nebenprodukte verbleiben.



  Das gelöste Produkt kann aus der   Losung    durch Verdampfen des organischen   Lösungs-    mittels ausgeschieden und dann in üblicher Weise weiter gereinigt werden. 



   Beispiel 1 :
10   em3    absoluter Alkohol, 1, 148 g 5-Methyl  6-keto-perhydronaphthalin-1,    4-diol (0, 00578   Mole),    2,   4      em3    40 /oige Lösung von Benzyltri  methylammonium-hydroxyd    (0, 00575 Mole) und   l    cm3 85%ige Lösung von Methylvinylketon (0,   012    Mole) wurden vermischt und die Mischung am   Rüekfluss    etwa zwei Stunden lang erhitzt. Dann wurden 10 cm3 Wasser beigefügt und noeh einige Minuten weitererhitzt.



  Der Alkohol wurde nun abgedampft und die verbleibende Mischung durch Zusatz von Salzsäure auf etwa normal eingestellt. Die ange  säuerte Losung wurde    auf dem Wasserbad 5 bis 1 Minuten erhitzt, abgekühlt und mit Chloroform ausgeschüttelt. Die Lösung in Chloroform wurde zur Trockne eingedampft und das erhaltene rohe Produkt durch Umkristallisation aus Äthanol gereinigt, wodurch praktisch reines   7-Keto-4b-methyl-1,    2, 3, 4,   4a,      4b,    5, 6, 7, 9, 10,   10a-dodecahydro-phenanthren-1,    4diol mit dem   Schmelzpunkt 246  C    erhalten wurde.



   Beispiel 2 :    15,    2 g 5-Methyl-6-keto-perhydronaphthalin1, 4-diol (0,   0767Mole), 130em3 absolutesÄtha      nol,    5   em3      40''/oige Losung    von   Benzyltrimethyl-      ammoniumhydroxyd    in Wasser (0, 012 Mole) und 13   em3    85%ige, wässerige Methylvinyl  ketonlosung    wurden   vermiseht    und die Misehung etwa zwei Stunden am Rüekfluss erhitzt. Nun wurde die Hälfte   desÄthanols    ab  gedampft    und der Lösung 50 em3 Wasser zugesetzt, worauf noch einmal 5 bis 10 Minuten am Rüekfluss erhitzt und dann der Rest des Äthanols abgedampft wurde.

   Die verbleibende, wässerige Losung wurde durch Salzsäurezusatz auf etwa normal eingestellt, die saure Mischung etwa 10   Mintiten    auf dem   Dampf-    bad erhitzt, dann abgekühlt und mit Chloroform extrahiert. Der Chloroformauszug wurde zur Trockne eingedampft und der bleibende Rückstand durch Umkristallisation aus Äthanol gereinigt. Es wurde so praktisch reines 7  Keto-4b-methyl-1,    2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9, 10, 10a- dodecahydro-phenanthren-1, 4-diol mit dem Schmelzpunkt 246    C    erhalten.



   Beispiel 3 :    1    g   5-Methyl-6-keto-perhydronaphthalin-    1, 4-diol (0,   00505    Mole), 9   em3    absolutes Tetrahydrofuran, 0, 1687 g Benzyltrimethylammoniumhydroxyd (0, 001 Mole) und 2, 879 g Me  thylvinylketon (0, 04 : 1 Mole)    wurden vermischt und am Rückfluss in Stiekstoffatmosphäre während etwa einer Stunde erhitzt.



  Nun wurden der Reaktionsmischung 9 cm3 Wasser zugesetzt und aus der erhaltenen wässerigen Mischung das Tetrahydrofuran abgedampft. Die verbleibende wässerige Lösung wurde mit Salzsäure auf etwa normal eingestellt, hierauf die Mischungauf dem   Dampf-    bad etwa 10 Minuten lang weiter erhitzt, abgekiihlt und mit Chloroform extrahiert. Durch Eindampfen des Chloroformauszuges zur Trockne und Umkristallisieren des Rückstandes aus Äthanol wurde praktisch reines 7 Keto   4b-methyl-2, 3,    4,   4a,    4b, 5, 6, 7, 9, 10, 10a  dodeeahydro-phenanthren 1, 4-diol    mit dem Schmelzpunkt 2460 C erhalten.



   Beispiel 4 :
0, 7 g   5-Methyl-6-keto-perhydronaphthalin-      1, 4-diol    (0, 00352 Mole), 7 cm3 Wasser, 0,   14g    wässerige 85%ige Kalilauge (0, 00214 Mole), 0, 6 cm3 wässerige 85%ige Methylvinylketonlösung (0, 0071 Mole) und 0, 3   em3    40%ige wässerige Lösung von Benzyltrimethylammoniumhydroxyd (0, 0007 Mole) wurden vermischt und die Mischung etwa eine Stunde am   Rückflu#    erhitzt. Dann wurde durch Salzsäurezusatz die   Losung    auf etwa normal eingestellt und die saure   Losung    etwa 15 Minuten auf dem Dampfbad weitererhitzt.

   Die Mi  sehung    wurde gekühlt und dann mit Chloroform extrahiert.   Durci    Eindampfen des Chloroformauszuges zur Trockne und Umkristallisieren des   Riiekstandes    aus Äthanol wurde praktisch reines   7-Keto-4b-methyl-1,    2, 3, 4,   4a,    4b, 5, 6, 7, 9,   10,      10a-dodecahydTo-phenanthren-      1,    4-diol mit dem Schmelzpunkt   246     C erhalten.



   Beispiel 5 :
10 cm3   Wasser, : 1,    086 g 5-Methyl-6-keto  perhydronaphthalin-1,    4-diol (0, 00548 Mole),   0, 852g 85 /oige wässerige    Kalilauge   (0, 0129     Mole), 3,   072g Diäthyl- (3-keto-butyl)-methyl-    ammoniumjodid (0, 01078 Mole) und 0, 5   em3    40%ige wässerige Lösung von   Benzyltrime-      thylammoniumhydroxyd    (0, 0012 Mole) wurden vermischt und die Mischung etwa2
Stunden am Rückfluss erhitzt. Nun wurde die Reaktionslosung durch Salzsäurezusatz unge  fähr auf    normal eingestellt, etwa 15 Minuten auf dem Dampfbad weitererhitzt, abgekühlt und mit Chloroform ausgeschüttelt.

   Durch Eindampfen des erhaltenen   Chloroformaus-    zuges zur Trockne und Umkristallisieren des erhaltenen Rüekstandes   ausÄthanol    wurde praktisch reines   7-Keto-4b-methyl-1,    2, 3,   4,    4a, 4b, 5, 6, 7, 9,   10,    10-adodecahydro-phenanthren-1,4diol mit dem Schmelzpunkt 246    C    gewonnen.



   Beispiel   6 :       1    g 5-Methyl-6-keto-perhydronaphthalin1, 4-diol (0, 00505 Mole), 12 cm3 Wasser, 1, 33 g 85%ige wässerige Kalilauge (0, 0202 Mole) und 3, 9817 g   Diathyl- (3-keto-butyl)-methyl-    ammoniumjodid (0, 01398 Mole) wurden vermischt, und die Mischung etwa zwei Stunden am   Rückflu#    erhitzt. Nun wurde die Reak  tionslösung    mit Salzsäure auf etwa normal eingestellt, die saure Lösung auf dem Dampfbad fünf Minuten weitererhitzt, abgekühlt und mit Chloroform extrahiert.

   Der Chloroformauszug wurde zur Trockne verdampft und der Rüekstand zu praktisch reinem   7-Keto-4b-methyl-      1,    2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9, 10,   10a-dodeeahydro-phen-    anthren mit dem Schmelzpunkt 246  C   umkri-    stallisiert.



   Beispiel 7 :
0, 5 g   5-Methyl-6-keto-perhydronaphthalin-    1, 4-diol (0, 00252 Mole), 0,   784    g   Diäthyl- (3-      keto-butyl)-methylammoniumjodid    (0,   00274    Mole), 3   em3    absoluter Alkohol, 3 em3 Wasser und 0, 495 g wässerige 85%ige Kalilauge  (0, 0075 Mole) wurden vermischt und die erhaltene Mischung während etwa einer Stunde am Rückfluss erhitzt. Dann wurde das Athanol abgedampft und die verbleibende   Losung    durch Salzsäurezusatz auf etwa normal eingestellt. Die angesäuerte Lösung wurde auf dem Dampfbad weitere   5    bis 10 Minuten erhitzt, dann abgekühlt und mit Chloroform extrahiert.

   Der nach dem Abdampfen des Chloroforms bleibende Rückstand wurde aus Äthanol zu   praktiseh    reinem 7-Keto-4b-methyl-1, 2, 3, 4, 4a,   4b,    5, 6, 7, 9, 10, 10a-dodecahydro-phenanthren1, 4-diol mit dem Schmelzpunkt 2460 C umkristallisiert.



   Beispiel 8 :
5   emö    Wasser, 0,   992 g 5-Methyl-6-keto-per-      hydronaphthalin-l,    4-diol (0,   0050 Mole),    0, 7 em3   40  /o ige wässerige Lösung    von Benzyltrime  thylammoniumhydroxyd    (0, 001678 Mole.) und 0, 9   em3    85%ige wässerige Lösung von   AIethyl-      vinylketon    (0,   0108    Mole) wurden vermischt und die Misehung während   etwa 11/2 Stunden    an Rüekfluss erhitzt. Dann wurde die Lösung mit Salzsäure auf etwa normal eingestellt, die angesäuerte Lösung auf dem Dampfbad etwa 1· Stunden weitererhitzt, abgekühlt und mit Chloroform extrahiert.

   Der Chloroformauszug wurde zur Trockne eingedampft und der   Rüekstand    aus Äthanol zu praktiseh reinem 7-Keto-4b-methyl-1,2,3,4,4a,4b, 5, 6, 7,   9,    10, 10a   dodecahydro-phenanthren-1, 4-diol mit dem    Schmelzpunkt 2460 C umkristallisiert.



   Beispiel 9 :
10 cm3 absoluter Alkohol, 1, 162 g 5-Methyl6-keto-perhydronaphthalin-1,4-diol (0, 00586 Mole), 1, 3 cm3 50%ige wässerige Cholinlösung mit einem   Cholingehalt    von 0,   71 g    (0, 00586) und   1,    45 em3 85%ige wässerige Methylvinylketonlosung (0, 0176 Mole) wurden   vermiseht    und die erhaltene   Mischung etwa zwei Stun-    den am Rückfluss erhitzt. Nun wurden der Re  aktionsmisehung    10 cm3 Wasser zugesetzt und einige Minuten am Rückfluss weitererhitzt.



  Dann wurde das Äthanol aus der Mischung abgedampft und die verbleibende Lösung durch Salzsäurezusatz auf etwa normal 1 eingestellt. Die   angesäuerte Losung wurde    auf dem Dampfbad etwa 5 bis 10 Minuten weitererhitzt, dann abgekühlt und mit Chloroform extrahiert. Der Chloroformauszug wurde zur Trockne verdampft und der Rückstand aus   Athanol    umkristallisiert, wodurch praktisch reines 7-Keto-4b-methyl-1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9, 10,   lOa-dodeeahydro-phenanthren-1, 4-diol    mit dem Schmelzpunkt   246     C erhalten wurde,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von 7-Keto-4b methyl-1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9, 10, 10a-dodecahydro- phenanthren-l, 4-diol, dadurch gekennzeichnet, dass 5-Methyl-6-keto-perhydronaphthalin-1, 4diol mit Methylvinylketon umgesetzt wird.
    Das erhaltene neue Produkt ist ein fester Stoff mit dem Schmelzpunkt 246 C. Es kann als Ausgangsmaterial für die Herstellung von Steroiden dienen.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Verfahren naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in alkalischem Medium durchgeführt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Methylvinylketon verwendet wird, das in Gegenwart der übrigen Reaktionsteilnehmer gebildet wurde.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Methylvinylketon verwendet wird, das in Gegenwart des 5-Methyl-6-keto perhydronaphthalin-1, 4-diols und einer Base aus einer den Rest CH3-CO-CH2-CH- aufweisenden Verbindung hergestellt wurde.
    4. Verfahren naeh Patentanspruch und den Unteransprüehen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Reaktionsmedium eine starke Base enthält.
    5. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteranspriiehen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion durch Erhitzen der Mischung herbeigeführt wird.
    6. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Base ein quaternäres Ammoniumhydroxyd verwendet wird.
    7. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Base Benzyltrimethyl- ammoniumhydroxyd verwendet wird.
    8. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Methylvinylketon verwendet wird, das in Gegenwart des 5-Methyl-6 keto-perhydronaphthalin-1, 4-diols und eines Alkalihydroxyds in wässeriger Lösung aus N (3-Keto-butyl)-N, N-diäthyl-N-methylammo- niumjodid gebildet wurde.
CH307321D 1951-05-24 1952-05-12 Verfahren zur Herstellung von 7-Keto-4b-methyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,9,10,10a-dodecahydro-phenanthren-1,4-diol. CH307321A (de)

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