CH308192A - Verfahren zur Herstellung einer a-(o-Amino-aryloxy)-fettsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer a-(o-Amino-aryloxy)-fettsäure.

Info

Publication number
CH308192A
CH308192A CH308192DA CH308192A CH 308192 A CH308192 A CH 308192A CH 308192D A CH308192D A CH 308192DA CH 308192 A CH308192 A CH 308192A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sulfamido
acid
parts
aminophenyl
amino
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ag J R Geigy
Original Assignee
Ag J R Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ag J R Geigy filed Critical Ag J R Geigy
Publication of CH308192A publication Critical patent/CH308192A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D265/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one nitrogen atom and one oxygen atom as the only ring hetero atoms
    • C07D265/281,4-Oxazines; Hydrogenated 1,4-oxazines
    • C07D265/341,4-Oxazines; Hydrogenated 1,4-oxazines condensed with carbocyclic rings

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung einer   a-      (o-Amino-aryloxy)-fettsäure.   



   Gegenstand vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung einer a- (o-Amino  aryloxy)-fettsäure.    Das Verfahren ist   da-    durch gekennzeichnet, dass man auf   4-Sulf-    amido-2-   (halogenacetylamino)-1-alkoxybenzol    bei erhöhter Temperatur   Friedel-Crafts-Me-       tallhalogenid-Katalysatoren einwirken lässt,    das unter Abspaltung von Halogenalkyl entstehende Produkt mit starken Alkalien zum Alkalisalz der 4-Sulfamido-2-amino-phenyl-1glykolsäure verseift und daraus mit kalter Mineralsäure die Säure in Freiheit setzt.



   Die erhaltene neue   4-Sulfamido-2-amino-      phenyl-1-glykolsäure    bildet ein Lactam, das bei 2480 schmilzt. Sie soll als Zwischenprodukt ffir die Herstellung von metallisierbaren   Azo-    farbstoffen Verwendung finden.



   Beispiel :
278,   5    Teile   4-Sulfamido-2-    (chloracetyl  amino)-1-methoxy-benzol    (erhalten durch Umsetzung von   4-Sulfamido-2-amino-1-meth-    oxy-benzol mit Chloracetylchlorid in   Nitroben-    zol ; F.   169 )    werden bei 130  in eine Schmelze von 3200 Teilen wasserfreiem Aluminiumchlorid und   800    Teilen Natriumchlorid eingetragen, wobei Methylchlorid und Chlorwasserstoff entweichen. Nach Beendigung der Gasentwicklung wird die Schmelze auf 15 000 Teile Eis und 1000 Teile konz. Salzsäure ger hrt. Das abgeschiedene Reaktionsproclukt wird abfiltriert und mit kaltem Wasser gewaschen.



   Dieses Reaktionsprodukt kristallisiert aus heissem Wasser in wei¯en Nadeln vom Schmelzpunkt   201 .    Nach der Mikroanalyse stellt es ein Addukt von   1    Mol Chlorwasserstoff an   1    Mol Lactam der 4-Sulfamido-2  amino-phenyl-1-glykolsäure    der Zusammenset  zung    C8H9N2O4SCl dar.



   Das Rohprodukt wird in 12 000 Teilen Wasser von 95  gelöst, die Lösung mit 15 Teilen   Tierkohle    versetzt, geklärt und das heisse Filtrat mit 60 Teilen 25%igem Ammoniak neutralisiert. Beim Abkühlen kristallisiert das Lactam der 4-Sulfamido-2-amino-phenyl-1glykolsäure der Formel
EMI1.1     
 in weissen Nadeln aus. Die Ausbeute beträgt etwa 60% der theoretischen.



   Die umkristallisierte Verbindung schmilzt bei   248 .    Durch Verseifung mit 15%iger Natronlauge erhält man das Natriumsalz der 4  Sulfamido-2-amino-phenyl-1-glykolsäure.    Mit Hilfe von kalter Salzsäure wird daraus die SÏure in Freiheit gesetzt.  



   PATENTANSPRUCH :
Verfahren zur Herstellung einer   a- (o-      Amino-aryloxy)-fettsäure,    dadurch gekennzeichnet, dass man auf   4-Sulfam. ido-2-    (halogenacetylamino)-l-alkoxy-benzol bei erhöhter 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zur Herstellung einer a- (o-Amino-aryloxy)-fettsäure.
    Gegenstand vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung einer a- (o-Amino aryloxy)-fettsäure. Das Verfahren ist da- durch gekennzeichnet, dass man auf 4-Sulf- amido-2- (halogenacetylamino)-1-alkoxybenzol bei erhöhter Temperatur Friedel-Crafts-Me- tallhalogenid-Katalysatoren einwirken lässt, das unter Abspaltung von Halogenalkyl entstehende Produkt mit starken Alkalien zum Alkalisalz der 4-Sulfamido-2-amino-phenyl-1glykolsäure verseift und daraus mit kalter Mineralsäure die Säure in Freiheit setzt.
    Die erhaltene neue 4-Sulfamido-2-amino- phenyl-1-glykolsäure bildet ein Lactam, das bei 2480 schmilzt. Sie soll als Zwischenprodukt ffir die Herstellung von metallisierbaren Azo- farbstoffen Verwendung finden.
    Beispiel : 278, 5 Teile 4-Sulfamido-2- (chloracetyl amino)-1-methoxy-benzol (erhalten durch Umsetzung von 4-Sulfamido-2-amino-1-meth- oxy-benzol mit Chloracetylchlorid in Nitroben- zol ; F. 169 ) werden bei 130 in eine Schmelze von 3200 Teilen wasserfreiem Aluminiumchlorid und 800 Teilen Natriumchlorid eingetragen, wobei Methylchlorid und Chlorwasserstoff entweichen. Nach Beendigung der Gasentwicklung wird die Schmelze auf 15 000 Teile Eis und 1000 Teile konz. Salzsäure ger hrt. Das abgeschiedene Reaktionsproclukt wird abfiltriert und mit kaltem Wasser gewaschen.
    Dieses Reaktionsprodukt kristallisiert aus heissem Wasser in wei¯en Nadeln vom Schmelzpunkt 201 . Nach der Mikroanalyse stellt es ein Addukt von 1 Mol Chlorwasserstoff an 1 Mol Lactam der 4-Sulfamido-2 amino-phenyl-1-glykolsäure der Zusammenset zung C8H9N2O4SCl dar.
    Das Rohprodukt wird in 12 000 Teilen Wasser von 95 gelöst, die Lösung mit 15 Teilen Tierkohle versetzt, geklärt und das heisse Filtrat mit 60 Teilen 25%igem Ammoniak neutralisiert. Beim Abkühlen kristallisiert das Lactam der 4-Sulfamido-2-amino-phenyl-1glykolsäure der Formel EMI1.1 in weissen Nadeln aus. Die Ausbeute beträgt etwa 60% der theoretischen.
    Die umkristallisierte Verbindung schmilzt bei 248 . Durch Verseifung mit 15%iger Natronlauge erhält man das Natriumsalz der 4 Sulfamido-2-amino-phenyl-1-glykolsäure. Mit Hilfe von kalter Salzsäure wird daraus die SÏure in Freiheit gesetzt.
    PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung einer a- (o- Amino-aryloxy)-fettsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man auf 4-Sulfam. ido-2- (halogenacetylamino)-l-alkoxy-benzol bei erhöhter Pemperatur Friedel-Crafts-Metallhalogenid Katalysatoren einwirken lässt, das miter Abspaltung von Ealogenalkyl entstehende Pro dukt mit starken Alkalien zum Alkalisalz der 4-Sulfamido-2-amino-phenyll-glykolsäure verseift und daraus mit kalter Mineralsäure die Säure in Freiheit setzt.
    Die erhaltene neue 4-Sulfamido-2-amino phenyl-l-glykolsäure bildet ein Lactam, das bei 248 schmilzt.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Verfahren nach Patentansprueh, gekennzeichnet durch die Verwendung von 4- Sulfamido-2- (chloracetylamino)-1-methoxybenzol.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von Aluminiumehlorid als Kata- lysator.
CH308192D 1951-02-02 1952-01-09 Verfahren zur Herstellung einer a-(o-Amino-aryloxy)-fettsäure. CH308192A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH729441X 1951-02-02
CH308192T 1952-01-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH308192A true CH308192A (de) 1955-06-30

Family

ID=25735482

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH308192D CH308192A (de) 1951-02-02 1952-01-09 Verfahren zur Herstellung einer a-(o-Amino-aryloxy)-fettsäure.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH308192A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH554821A (de) Verfahren zur herstellung von bis-stilbenverbindungen.
CH308192A (de) Verfahren zur Herstellung einer a-(o-Amino-aryloxy)-fettsäure.
CH308193A (de) Verfahren zur Herstellung einer a-(o-Amino-aryloxy)-fettsäure.
CH308196A (de) Verfahren zur Herstellung einer a-(o-Amino-aryloxy)-fettsäure.
AT165070B (de) Verfahren zur Darstellung des neuen 5,6,7,8-Tetrahydroisochinolins
AT216000B (de) Verfahren zur Herstellung von 6-Chlor-7-sulfonamido-1,2,4-benzothiadiazin-1,1-dioxyden
Higginbotham et al. CCCXV.—The interaction between ethyl ethylidenemalonate and anilinophenylacetonitrile
DE750398C (de) Verfahren zur Herstellung von 3- und 4-Oxypyridin-4- und -3-carbonsaeuren
AT64974B (de) Verfahren zur Darstellung von N-Halogenalkyl-CC-dialkylbarbitursäuren.
DE638601C (de) Verfahren zur Herstellung von Anthrachinonfarbstoffen
CH308195A (de) Verfahren zur Herstellung einer a-(o-Amino-aryloxy)-fettsäure.
DE498444C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen der Benzanthronreihe
AT43882B (de) Verfahren zur Darstellung der Alkylpseudoisatine.
AT118644B (de) Verfahren zur Darstellung von 0,0-Diacetyldiphenolisatin.
CH192028A (de) Verfahren zur Darstellung der 2-Oxychrysen-8-carbonsäure.
AT225194B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Sulfonamiden der Pyrimidinreihe und von Salzen derselben
CH106127A (de) Verfahren zur Herstellung eines Thioindoxylderivates.
DE677327C (de) Verfahren zur Darstellung von 1, 4-Dichloranthrachinon und seinen Substitutionsprodukten
AT203489B (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Nitrostyryl-2-sulfonsäure-Verbindungen
AT129783B (de) Verfahren zur Darstellung von 2-Oxymethylbenzimidazolarsinsäuren.
CH313261A (de) Verfahren zur Herstellung einer neuen Hydrophenanthrencarbonsäure
CH192016A (de) Verfahren zur Herstellung der Chrysen-2-karbonsäure.
CH108820A (de) Verfahren zur Darstellung eines Alkaminesters einer aromatischen Aminokarbonsäure.
CH308194A (de) Verfahren zur Herstellung einer a-(o-Amino-aryloxy)-fettsäure.
CH170447A (de) Verfahren zur Herstellung eines Monooxychrysens.