CH308194A - Verfahren zur Herstellung einer a-(o-Amino-aryloxy)-fettsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer a-(o-Amino-aryloxy)-fettsäure.

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CH308194A
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Ag J R Geigy
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Ag J R Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D265/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one nitrogen atom and one oxygen atom as the only ring hetero atoms
    • C07D265/281,4-Oxazines; Hydrogenated 1,4-oxazines
    • C07D265/341,4-Oxazines; Hydrogenated 1,4-oxazines condensed with carbocyclic rings

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung einer   a-      (o. Amino-aryloxy)-fettsäure.   



   Gegenstand vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung einer a- (o-Amino  aryloxy)-fettsäure.    Das Verfahren ist dadureh gekennzeichnet, dass man auf 4, 4'-Di- (halo  genacetylamino)-3,      3'-dialkoxy-diphenyl    bei er  höhter    Temperatur Friedel-Crafts-Metallhalo  genid-Katalysatoren    einwirken lässt, das unter Abspaltung von Halogenalkyl entstehende Produkt mit starken Alkalien zum Alkalisalz der 4, 4'-Diamino-diphenyl-3,   3'-diglykolsäure    verseift und daraus mit kalter Mineralsäure die Säure in Freiheit setzt.



   Die erhaltene bekannte 4, 4'-Diamino-diphenyl-3,   3'-diglykolsäure    soll als Zwischenprodukt f r die Herstellung von metallisierbaren Azofarbstoffen Verwendung finden.



   Beispiel 1 :    244    Teile e 4,4'-Diamino-3, 3'-dimethoxy-diphenyl werden in 1600 Teilen trockenem Chlorbenzol heiss gelöst, die   Listing    innerhalb 2 Stunden bei   100     mit 239 Teilen Chlorace  tylehlorid    versetzt und so lange bei dieser Temperatur gehalten, bis kein Chlorwasserstoff mehr entweicht. Dann wird auf Raumtemperatur abgekühlt, wobei das 4, 4'-Di (chloracetylamino)-3,   3'-dimethoxy-diphenyl    zum Teil kristallin ausfällt (Schmelzpunkt   222 ).   



   Nun werden 400 Teile gepulvertes, wasserfreies Aluminiumchlorid eingetragen, wobei bald eine kräftige Entwicklung von Chlorwasserstoff und   Alethylchlorid    einsetzt. Die Temperatur wird bis auf den Siedepunkt des Chlorbenzols erhöht und so lange dabei gehalten, bis kein   Methylehlorid    mehr entweicht.



  Das auf Raumtemperatur abgekühlte Gemisch wird dann auf 1500 Teile Eis und 280 Teile   konz.    Salzsäure gegossen, und das Chlorbenzol wird mit Wasserdampf abgetrieben, wobei das schwerlösliche, graue Reaktionsprodukt als körnige Masse anfällt, die abfiltriert und mit Wasser gewaschen wird.



   Das so erhaltene Produkt wird durch Erhitzen mit 30 /oiger Kalilauge zum   Di-Kalium-    salz der 4,   4'-Diamino-diphenyl-3,    3'-diglykolsäure verseift, welches mit Kaliumchlorid isoliert werden kann und in einer Ausbeute von 85-90% der Theorie anfällt. Mit Hilfe von kalter Salzsäure wird daraus die Säure in Freiheit gesetzt.



   Das Kaliumsalz lässt sich zudem durch Erhitzen mit überschüssiger wässeriger Salzsäure quantitativ in das bekannte, über 300  schmelzende Dilactam der 4, 4'-Diamino-diphenyl-3, 3'-diglykolsÏure von der Formel
EMI1.1     
 überführen.



   Dasselbe Produkt erhält man, wenn als indifferentes Losungsmittel an Stelle von 1600 Teilen Chlorbenzol, 2000 Teile Xylol, 1800 Teile Nitrobenzol, 2000 Teile o-Dichlor-benzol, 2000 Teile Trichlorbenzol oder 2000 Teile Te  trachloräthan    verwendet werden. 



   Beispiel 2 :
In eine Schmelze von 2000 Teilen wasserfreiem Aluminiumchlorid und 500 Teilen Natriumchlorid werden bei   120     397 Teile 4, 4' Di- (chloracetylamino)-3,   3'-dimethoxy-diphe-    nyl portionenweise eingetragen, wobei Chlor  wasserstoff luld Methylchlorid    entweichen.



  Nach Aufhören der Gasentwicklung wird die Schmelze auf eine   Mischvmg    von 5000 Teilen Eis, 5000 Teilen Wasser und 1500 Teilen   konz.   



  Salzsäure gegossen. Das ausgefallene, weisse Reaktionsprodukt wird abfiltriert und mit Wasser gewaschen.



   Durch Verseifen des so erhaltenen Reaktionsproduktes mit 30%iger Kalilauge und Versetzen des isolierten Dikaliumsalzes der 4,   4'Diamino-diphemyl-3, 3'-diglykolsäure    mit kalter Salzsäure wird daraus die Säure in Freiheit gesetzt.



   Verwendet man an Stelle von 397 Teilen 4, 4'-Di-(chloracetylamino)-3,3'-dimethoxy-diphenyl 514 Teile 4,   4'-Di- (bromacteylamino)-    3, 3'-diÏthoxy-diphenyl oder an Stelle von 500 Teilen Natriumchlorid 500 Teile Kaliumchlorid oder   180    Teile Triäthylamin als Verd nnungsmittel., so wird dieselbe Verbindung erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung einer a- (o- Amino-aryloxy)-fettsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man auf 4, 4'-Di-(halogenacetyl- amino)-3, 3'-dialkoxy-diphenyl bei erhöhter Temperatur Friedel-Crafts-Metallhalogenid- Katalysatoren einwirken lässt, das unter Abspaltung von Halogenalkyl entstehende Produkt mit starken Alkalien zum Alkalisalz der 4, 4'-Diamino-diphenyl-3, 3'-diglykolsäure verseift und daraus mit kalter Mineralsäure die Säure in Freiheit setzt.
    UNTERANSPBÜCHE : 1-. Verfahren nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch die Verwendung von 4, 4' Di- (chloracetylamino)-3, 3'-dimethoxy-diphenyl.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von Aluminiumchlorid als Katalysator.
CH308194D 1951-02-02 1952-01-09 Verfahren zur Herstellung einer a-(o-Amino-aryloxy)-fettsäure. CH308194A (de)

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