CH308804A - Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes.

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CH308804A
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carbazolation
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B5/00Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings
    • C09B5/24Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings the heterocyclic rings being only condensed with an anthraquinone nucleus in 1-2 or 2-3 position
    • C09B5/26Carbazoles of the anthracene series
    • C09B5/28Anthrimide carbazoles

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pyridine Compounds (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung eines     Küpenfarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem neuen, wertvollen     Küpenfarbstoff    gelangt,  wenn man das     Trianthrimid    der Formel  
EMI0001.0005     
    bis zur Bildung des     Diearbazols    mit     carba-          zolierenden    Mitteln behandelt.  



  Der neue Farbstoff bildet ein dunkles Pul  ver, das sich in konzentrierter Schwefelsäure  mit.     violettbrauner    Farbe löst und Baumwolle  aus     olivbraun.er        Küpe    in kräftigen oliven  Tönen von sehr guten Echtheitseigenschaften  färbt.  



  Das beim vorliegenden Verfahren als Aus  gangsstoff dienende     Trianthrimid    kann her  gestellt werden durch Umsetzen von     4-Chlor-          zinthi-achinon-2,1(N)-ben7ola.eridon    mit     1-          :linino-4-nitroanthraeliinon,    nachfolgender Re  duktion der     Nitrogruppe        Lind    Kondensation  des erhaltenen     Aminodianthrimides    mit     1-          Chloi#-5-benzoylaminoantlirachinon.     



  Als     earbazolierende    Mittel können bei  spielsweise     Titantetrachlorid    oder     Aluminium-          ehlorid    enthaltende Mischungen     verwendet     werden, z. B. Mischungen     bzw..lose    Additions  verbindungen des     Alitminitimchlorids    mit     Na-          ti-iumchlorid,    insbesondere aber mit     Pyridin-          basen,    wie     Pyridin    selbst,     Picolinen    oder ähn-    liehen tertiären Basen.

   Die     Carbazolierung     führt unter üblichen     Bedingungen    zum Re  sultat, dass weitgehend beide im Farbstoff  molekül vorhandenen     Anthrimidgruppierun-          gen        carbazoliert    werden, besonders einfach  und zuverlässig bei Verwendung von     Alumi-          niumchlorid-Pyridin-    bzw.     -Picolin-Mischun-          gen    und bei Temperaturen von über 130 ,  vorzugsweise zwischen 140 und 160 .  



  <I>Beispiel:</I>  In fein verteiltem Zustande werden 5,6  Teile     4-(4"-Amino-1"-anthraehinonyl)-amino-          anthrachinon-2,1(N)    -1',2'     (N)    -     benzolacridon     (erhältlich durch Kondensation von     4-Chlor-          ant.hracliinon-2,1(N)-benzolacridon    mit     1-          Amino-4-nitroa.nt.hrachinon        und    nachfolgende  Reduktion der     Nitrogruppe),    3,8 Teile       l.-Clilor-5-benzoylaminoanthrachinon,    1 Teil  wasserfreies     Natriumacetat,    0,

  5 Teile     Magne-          siumoxyd    und 0,5 Teile     Kupfer(I)chlorid    mit  100 Teilen Nitrobenzol vermischt. Man erhitzt  und rührt so lange unter     gutem    Sieden, bis      die Ausgangsprodukte     verschwunden    sind.  Nach dem Abkühlen auf 90  wird abgesaugt.  Der Rückstand wird durch Behandeln mit  Nitrobenzol, Alkohol, verdünnter Salzsäure  und Wasser gereinigt und dann getrocknet.  Das erhaltene Pulver ist das     Trianthrimid     der eingangs angegebenen Formel.  



  6 Teile dieses     Trianthrimides    trägt man  bei 140  in eine dünnflüssige homogene  Schmelze ein, die aus einer Mischung von  60 Teilen sublimiertem Aluminiumchlorid  und 12 Teilen trockenem gepulvertem Na  triumehlorid erhalten     wurde.    Man rührt etwa  eine Stunde bei 150 bis 155 . Alsdann wird  die flüssige Schmelze auf eine     Lösung    von    90 Teilen     Natriumhydroxyd    in 1360 Teilen  Wasser ausgetragen, die entstandene Suspen  sion eine Stunde bei 70  lebhaft durch  gemischt und dann abgesaugt.

   Der gewaschene  Rückstand wird zu einer Lösung von 90 Tei  len 100     o/oiger    Schwefelsäure in 270 Teilen  Wasser gegeben; die entstandene Suspension  wird wiederum eine Stunde bei 70  lebhaft       durehgemiseht    und dann abgesaugt. Der  Rückstand wird neutral gewaschen und ge  trocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Küpen- farbstoffes, dadurch gekennzeichnet, da.ss man das Trianthrimid der Formel EMI0002.0013 bis zur Bildung des Dicarbazols mit earba- zolierenden Mitteln behandelt. Der neue Farbstoff bildet ein dunkles Pulver, das sich in konzentrierter Schwefel säure mit violettbrarrner Farbe löst und Baumwolle aus olivbrauner Küpe in kräf tigen oliven Tönen von sehr guten Echtheits eigenschaften färbt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als carba- zolier enden Mittel ein Gemiseh von Alumi niumchlorid mit Pyridin verwendet. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Carba- zolierung bei Temperaturen über 130 durch führt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man die Carba- zolierung bei Temperaturen zwischen 140 und 160 durchführt.
CH308804D 1951-12-21 1951-12-21 Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes. CH308804A (de)

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