CH309716A - Verfahren zur Herstellung eines Anästhetikums. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Anästhetikums.

Info

Publication number
CH309716A
CH309716A CH309716DA CH309716A CH 309716 A CH309716 A CH 309716A CH 309716D A CH309716D A CH 309716DA CH 309716 A CH309716 A CH 309716A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
acid
preparation
dimethyl
butoxy
diethylamino
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bofors Aktiebolaget
Original Assignee
Bofors Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bofors Ab filed Critical Bofors Ab
Publication of CH309716A publication Critical patent/CH309716A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C271/00Derivatives of carbamic acids, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atom not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C271/06Esters of carbamic acids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung eines Anästhetikums.



   Von Aminoalkoholen abgeleitete Ester der   C'arbanilsäure    mit   Alkyl-oder    Alkoxygruppen in 2,   6- oder    2, 4, 6-Stellung des Phenylrestes besitzen ausgezeichnete anästhetische Eigenschaften, wie hohe Wirksamkeit, geringe   Tosizität    und gute Stabilität der   Losungen    ihrer Salze, was sie sowohl für die Oberflächen-als auch für die Injektionsanästhesie geeignet macht. Ein entscheidender Faktor für die Wirksamkeit und Stabilität dieser Ester ist die symmetrische Anordnung der Substituenten im Phenylkern der   Carbanil-    säure, und Untersuchungen haben ergeben, dass besonders die Carbanilsäureester von Alkoholen von der Art von Piperidinoalkanolen und Dialkylaminoalkanolen günstige Ei  genschaften anfweisen.   



   Die Verbindungen entsprechen der Formel
EMI1.1     
 in der   Ri    und   R3    Alkyl-oder   Alkoxygrup-    pen, R2 Wassertoff, Alkyl oder eine Alkoxy  glrlppe, R4    eine verzweigte oder unverzweigte, gesättigte oder ungesättigte Kohlenwasserstoffkette mit höehstens 6 Kohlenstoffatomen und   R5    und R6 Alkylgruppen oder   zusam-    men mit dem Stickstoff einen gesättigten heterocyclischen Ring bedeuten.



   Diese   Anästhetika    lassen sich in der Weise herstellen, dass man ein aromatisches Amin der Formel
EMI1.2     
 mit einem Halogenameisensäureester der Formel
EMI1.3     
 umsetzt, wobei X Halogen bedeutet. An Stelle des Halogenameisensäureesters kann man auch ein Salz dieser Base verwenden. Es empfiehlt sieh, die Reaktion in einem indifferenten Losungsmittel durchzuführen.



   Dabei kann man den Halogenameisensäure  aminoalkylester    entweder als solchen oder in einem indifferenten Lösungsmittel gelöst in die Lösung des aromatischen Amins fliessen lassen. Für den Verlauf der Reaktion ist es unerheblich, welche der Komponenten der andern zugesetzt wird.



   Zur Neutralisation des bei der Reaktion entstehenden Halogenwasserstoffes kann man die Reaktion in Gegenwart von 2 Mol des betreffenden aromatischen Amins oder eines a ndern geeigneten   Neutralisiermittels    durch führen ; doch kann man auch ohne anderes   Neutralisiermittel    als den gebildeten   Carbanil-    säureester arbeiten.



   Nach Beendigung der Reaktion kann der freie Carbanilsäureester naeh Behandlung mit einem   Neutralisiermittel    dureh mehrmaliges Waschen mit Wasser und   nachheriges    Abtreiben des verwendeten   Losungsmittels    isoliert werden. Er kann dann nach bekannten   Vlethoden,    z. B. durch Behandlung mit Aktivkohle und Umkristallisieren, gereinigt   wer-    den.



   Gegenstand des vorliegenden Patentes ist nun ein Verfahren zur Herstellung von   2,    6   Dimethyl-4-n-butoxy-earbanil-säure-ss-diäthyl-      amino-äthylester,    welches   dadurch gekenn-    zeichnet ist, dass man 2, 6-Dimethyl-4-n-but  oxy-anilin    mit einem Halogenameisensäure-ss  diäthylamino-äthylester umsetzt.   



   An Stelle des Halogenameisensäureesters kann man auch ein Salz dieser Base verwenden.



      Beispiet :   
193 Teile 2, 6-Dimethyl-4-n-butoxy-anilin, in 700 Teilen Benzol gelost, werden mit 80 Teilen feinpulverisiertem Soda, das durch kräftiges Rühren in Suspension gehalten wird, vermischt. Die verwendeten Chemikalien müssen gut getrocknet sein. Dann lässt man eine Lösung von 180 Teilen   Chlorameisen-    säure-ss-diäthylamino-äthylester in 300 Teile Benzol unter Kühlung in die Suspension bei etwa 20    C einlaufen.    Wenn die exotherme   Re-    aktion beendet ist, koeht man noch eine Stunde unter   Rückflusskuhl, ung. Dann kühlt    man auf Zimmertemperatur ab und filtriert vom gebildeten Kochsalz und dem überschüssigen Soda ab. Der   Rüekstand    wird auf dem Filter mit 100 Teilen Benzol gewaschen.

   Die vereinigten Filtrate, die den gebildeten 2, 6-Di   methyl-4-n-butoxy-earbanilsäure-ss-diäthy]-      amino-äthylesterenthalten,werden    mit verdünnter Salzsäure extrahiert. Die Salzsäurelösung wird naeh Einstellen des   pi-vertes    auf etwa   6,    5 mit 20 Teilen Aktivkohle und 1 Teil Natriumdithionit behandelt. Nach Fällung mit Ammoniak wird der freie Ester mit Äther extrahiert. Der von Äther befreite Ester stellt ein gelbes öl dar.



   Das   Hydroehlorid    des Esters ist ein wei sses Kristallpulver mit Sehmelzpunkt zwischen 100-103  C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von 2, 6-Di methyl-4-n-butoxy-earbanilsäure-ss-diäthyl- amino-äthylester, dadureh gekennzeichnet, dass man 2, 6-Dimethyl-4-n-butoxy-anilin mit einem Halogenameisensäure-ss-diäthylamino- äthylester umsetzt.
    Die erhaltene Verbindung ist ein gelbes öl ; sie bildet ein weisses kristallines Hydrochlorid vom Schmelzpunkt 100-103 C.
CH309716D 1951-07-14 1952-07-14 Verfahren zur Herstellung eines Anästhetikums. CH309716A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE309716X 1951-07-14
SE281251X 1951-12-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH309716A true CH309716A (de) 1955-09-15

Family

ID=26656209

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH309716D CH309716A (de) 1951-07-14 1952-07-14 Verfahren zur Herstellung eines Anästhetikums.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH309716A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH380734A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen s-Triazinderivaten
CH344404A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Biguaniden
DE1079051B (de) Verfahren zur Herstellung von N-Alkyl- und N-Cycloalkyl-bis-(2-benzothiazolsulfen)-amiden
CH309716A (de) Verfahren zur Herstellung eines Anästhetikums.
CH510699A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Phosphorsäure- und Thiophosphorsäurederivaten
CH314567A (de) Verfahren zur Herstellung eines Anästhetikums
CH314568A (de) Verfahren zur Herstellung eines Anästhetikums
DE964050C (de) Verfahren zur Herstellung von Thiophenylpyridylaminen
AT216520B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Derivaten des 2,3-Dimercaptochinoxalins
DE840698C (de) Verfahren zur herstellung neuer derivate des nicotinsaureamids
DE1670143C3 (de)
DE1257152B (de) Verfahren zur Herstellung substituierter Malonsaeurehydrazide
DE852854C (de) Verfahren zur Herstellung schwer wasserloeslicher Penicillinsalze
CH513848A (de) Verfahren zur Herstellung von Pyrrolinverbindungen
AT228224B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen N-Hydroxyalkylsubstituierten Carbamidsäureestern
DE1197082B (de) Verfahren zur Herstellung von p- bzw. m-Diisothiocyanato-cyclohexan und deren Derivaten
AT270647B (de) Verfahren zur Herstellung neuer substituierter Aminopyridine, von deren Salzen und optisch aktiven Isomeren
DE1003221B (de) Verfahren zur Herstellung neuer anaesthetisch wirkender Aminocarbonsaeureamide
AT375650B (de) Verfahren zur herstellung von neuen 4-hydroxy-2 -benzimidazolinon-derivaten und von deren salzen, razematen und optisch aktiven formen
DE2119302A1 (de) Fluorierte carboxylierte Ampholyte und Verfahren zu ihrer Herstellung
AT235846B (de) Verfaren zur Herstellung von Benzolsulfonyl-semicarbaziden
DE852087C (de) Verfahren zur Herstellung von m-Alkoxy-phenyl-isothiocyanaten
AT256833B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Isoxazolin-5-onen und ihren Salzen
DE2831496A1 (de) Neue roentgenkontrastmittel
AT319960B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridazinverbindungen