CH314568A - Verfahren zur Herstellung eines Anästhetikums - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Anästhetikums

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CH314568A
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CH
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acid
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anesthetic
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ethyl ester
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Inventor
Af Ekenstam Bo Dr Ph Thuresson
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Bofors Ab
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C271/00Derivatives of carbamic acids, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atom not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C271/06Esters of carbamic acids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung eines Anästhetikums
Von Aminoalkoholen abgeleitete Ester der Carbanilsäure mit Alkyl-oder Alkoxygruppen in   2,      6- oder    2,   4,    6-Stellung des Phenylrestes besitzen   ausgezeichnete anästhetische    Eigenschaften, wie hohe Wirksamkeit, geringe Toxizität und gute Stabilität der   Losungen    ihrer Salze, was sie sowohl für die Oberflächenals auch f r die InjektionsanÏsthesie geeignet maeht.

   Ein entscheidender Faktor für die Wirksamkeit und Stabilität dieser Ester ist die symmetrische Anordnung der Substituenten im Phenylkern der Carbanilsäure, und Untersuchungen haben ergeben, dass besonders die Carbanilsäureester von Alkoholen von der Art von Piperidinolalkanolen und   Dia ; lkyl-    aminoalkanolen g nstige Eigenschaften aufweisen.



   Die Verbindungen entsprechen der Formel
EMI1.1     
 in der   Ri    und   R3      Alkyl-oder    Alkoxygruppen,   Ro      Wa. sserstoff, Alkyl    oder eine Alkoxygruppe,   R.    eine verzweigte oder unverzweigte, gesättigte oder ungesättigte Kohlenwasserstoffkette mit höchstens 6 Kohlenstoffatomen und   Rg    und R6 Alkylgruppen oder zusammen mit dem Stiekstoff einen gesättigten   heterocycli-      schen    Ring bedeuten.



   Diese   Anasthetika    lassen sich in der Weise herstellen, dass man ein   aromatisehes    Amin der Formel
EMI1.2     
 mit einem Halogenameisensäureester der For  mel'   
EMI1.3     
 umsetzt, wobei X Halogen bedeutet. An Stelle des   Halogenameisensäureesters    kann man auch ein Salz dieser Base verwenden. Es empfiehlt sich, die Reaktion in einem indifferenten Lo  sungsmittel durchzuführen.   



   Dabei kann man den Halogenameisensäure  aminoalkylester entweder    als solchen oder in einem indifferenten Lösungsmittel gelöst in die Lösung des aromatischen Amins fliessen lassen. Für den Verlauf der Reaktion ist es unerheblich, welche der Komponenten der andern zugesetzt wird. 



   Zur Neutralisation des bei der Reaktion entstehenden Halogenwasserstoffes kann man die Reaktion in Gegenwart von 2 Mol des   be-    treffenden aromatischen Amins oder eines andern geeigneten   Neutralisiermittels      durch-    führen ; doch ka. nn man auch ohne a. nderes Neutralisiermittel als den gebildeten   Carbanil-    säureester   a. rbeiten.   



   Nach Beendigung der Reaktion kann der freie Carbanilsäureester nach Behandlung mit einem Neutralisiermittel   dureh    mehrmaliges Waschen mit Wasser und   nachheriges    Abtreiben des verwendeten Lösungsmittels isoliert werden. Er kann dann nach beka. nnten Methoden, z. B. durch Behandlung mit Aktivkohle und Umkristallisieren, gereinigt werden.



   Gegenstand des vorliegenden Patentes ist nun ein Verfahren zur Herstellung von 2, 6   Dimethyl-carbanilsäure--dimethyla. mino-      äthylester,    welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man 2, 6-Dimethyl-anilin mit einem Halo  genameisensäure--dimethyTamino-a.    thylester umsetzt.



   An Stelle des Halogenameisensäureesters kann man auch ein Salz dieser Base verwenden.



   Beispiel
121 Teile 2, 6-Dimethyl-anilin, in 700 Teilen Benzol gelöst, werden mit 80 Teilen   feinpulve-    risiertem Soda, das durch kräftiges Rühren in Suspension gehalten wird, vermischt. Die verwendeten Chemikalien müssen gut getroeknet sein. Dann lässt man eine Lösung von 152 Teilen   Chlorameisensäure-S-dimethyl-    amino-äthylester in 300 Teilen Benzol unter Kühlung bei etwa   20  C    in die Suspension einlaufen. Wenn die exotherme Rea. ktion beendet ist, kocht man noch eine Stunde unter Rückflusskühlung, Dann kühlt man auf Zimmertemperatur ab und filtriert vom gebildeten   Kochsalz und dem übersehüssigen    Soda ab.



  Der Rüekstand wird auf dem Filter mit 100 Teilen Benzol gewaschen. Die vereinigten Filtrate, die den gebildeten 2, 6-Dimethyl  earbanilsäure-ss-dimethylamino-äthylester    enthalten, werden mit verdünnter Salzsäure extrahiert. Die   Salzsäurelosung    wird nach   Ein-    stellen des   pH-Wertes      a. uf    etwa 6, 5 mit 20 Teilen Aktivkohle und   1    Teil Natriumdithionit behandelt. Nach Fällung mit. Ammoniak wird der freie Ester mit   Ather    extrahiert. Der von Ather befreite Ester stellt ein fast farbloses Öl dar.



   Das Hydrochlorid ist ein weisses Kristallpulver mit Schmelzpunkt zwisehen 176 bis   178  C.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 2, 6-Di methy'l-carbanilsäure--dimethyla. mino-äthyl- ester, dadurch gekennzeichnet, dass man 2, 6 Dimethyl-a. nilin mit einem Halogenameisen säure-ss-dimethyla-mino-äthylester umsetzt.
    Die erhaltene Verbindung ist ein fast farbloses öl, das ein weisses kristallines Hydrochlorid vom Schmelzpunkt 176-178 C bildet.
CH314568D 1951-07-14 1952-07-14 Verfahren zur Herstellung eines Anästhetikums CH314568A (de)

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SE281251X 1951-12-28
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