CH309922A - Verfahren zur Reduktion von aromatischen Stickstoffverbindungen. - Google Patents

Verfahren zur Reduktion von aromatischen Stickstoffverbindungen.

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Description


  



  Verfahren zur Reduktion von aromatischen   Stickstoffverbindungen.   



   Es ist bekannt, aromatische Stickstoffver  bindungen,    insbesondere Nitrobenzol, mit Me  tallalkooholaten,    insbesondere Alkalialkohola  tenus    zu reduzieren. Diese Reaktion führt jedoeli unter üblichen Bedingungen im wesentlichen nur bis zur Azoxystufe. Falls eine wei  tere Reduktion    bis zur Hydrazostufe beabsich  tigt ist,    so kann diese nur mit starken alkali  schen Reduktionsmitteln,    z.

   B. mit Zink und   Aikaii, durchgeführt    werden, was wesentlich kostspieliger ist als das Arbeiten mit Alkali  alkohoiaten.    lTan hat deshalb vorgeschlagen, die Re   duktion von aromatischen Stickstoffverbin-      dungen    bis zur Hydrazostufe mit Alkali  atkoholaten    bei Temperaturen von z. B. 140 bis   10  unter einem Überdruck    von 10 und   melir. Atmospharen a. uszuführen.    Diese Ver  fahrensweise bedingt aber    bei der technischen   Ausführung die Verwendung    von kostspie  ligen Druekapparaten.   



   Es wurde nun gefunden, dass man die reduzierende Wirkung von Metallalkoholaten,   insbesondere Alkalialkoholaten,    auf   reduzier-      barye      aromatisehe      Stiekstoffverbindungen,    in welchen der Stickstoff in einer höheren Oxydationsstufe als der Hydrazostufe entspricht, direkt an ein Kohlenstoffatom des Kerns ge  bunden    ist, dadurch fördern kann, dass man   gemäss vorliegender    Erfindung die Reduktion in Gegenwart eines   Naphthoehinons    oder einer Verbindung, die sich von einem   Naphthochi-    non durch Substitution mindestens eines Chi  nonsauerstoffatoms    durch ein zweiwertiges Stickstoffradikal ableitet,

   oder einer Komplexverbindung einer solchen Substanz als Reduktionsförderer durchführt.



   Als aromatische   Stickstoffverbindungen,    in denen der Stickstoff in einer höheren Oxy  dationsstufe    als der Hydrazostufe entspricht, direkt an ein Kohlenstoffatom gebunden ist, kommen vorzugsweise Nitro-, Nitroso-, Azoxyund Azoverbindungen in Betracht. Besonders vorteilhaft lässt sich das Verfahren auf Nitrobenzol und   orthosubstituierte    Derivate desselben sowie auf die einkernigen aromatischen   Azoxy-und    Azoverbindungen anwenden. Beispielsweise können ausser Nitrobenzol nach dem Verfahren noch folgende Stoffe reduziert werden : o-Nitro-toluol, Azoxybenzol, Azobenzol, o-Nitro-anisol,   o-Azoxy-und    o-Azotoluol, o-Chlor-nitrobenzol, m-Chlor-nitrobenzol, o Nitro-phenetol o-Nitro-benzoesäure, o-Nitrobenzolsulfonsäure und dergleichen.



   Als Metallalkoholate kommen vorzugsweise Alkoholate der Alkalien, insbesondere des Natriums, in Frage, und zwar solche, welche sich von niederen Alkoholen, insbesondere Methanol, ableiten.



   Zur Herstellung der Alkalialkoholate dienen vorzugsweise statt der Alkalimetalle ihre Hydroxyde, insbesondere Natriumhydroxyd.



  Vielfach hat es sich als zweckmässig erwiesen, die Herstellung des Alkalialkoholats erst in der Reaktionsmischung vorzunehmen. Wegen des sich bei der Reaktion des Alkohols mit dem   Alkalihydroxyd bildenden Wassers    ist die Verwendung eines Überschusses des Alkalialkoholats empfehlenswert. Bei Verwendung z. B. von   Alkalimethylat    wird dieselbe Wirkung durch Anwendung eines Uberschusses an Methanol erzielt. Will man das Wasser bei der Reaktion   mögliehst      aussehliessen,    so stellt man die Alkoholate am besten durch Einwirkung von Alkalimetall auf den   entsprechen-    den Alkohol her.

   Bei Verwendung von Na  triummethylat    kann gegebenenfalls die Verwendung eines Überschusses an Natriumhydroxyd vorteilhaft sein, da hierdurch die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht wird.



   Als Reaktionsförderer kommen insbesondere die   versehiedenen    Naphthochinone in Betracht, die entweder frei sind von Kernsubstituenten oder einen oder mehrere zusätzliche   Kernsubstituenten    enthalten, z. B. Halogen, Hydroxyl-, Nitro-,   Mercapto-,    Amino-, Cyan-, Sulfo-,   Carboxy-,    Alkyl-oder Alkoxygruppen.



  Ferner kommen in Betracht funktionelle Derivate, wie sie durch Kondensation von Naph  thochinon    mit organischen   AmmoniakÅabkömm-    lingen erhältlich sind, z. B. Imide, Oxime, Semicarbazone, Hydrazone usw. An Stelle dieser Stoffe kann man dem Reaktionsgemiseh auch Tantomere zusetzen, welche unter den Reaktionsbedingungen in diese Stoffe umgewandelt werden.



   Beispielsweise können folgende Naphthochinone und Derivate verwendet werden :    1,      4-,    1, 2-,   2,    6-Naphthochinon, 2,   3-Dichlor-,      2-Hydroxy-,      2-Methyl-,    2-Nitro-, 5, 8-Dihydroxy-, 2-Methylamino-,   2-Monoäthylamino-,      2-Diäthylamino-und      2-Anilino-1,    4-naphthochinon, 4-Chlor-6-brom-l-methyl-2, 3-naphthochinon, 1, 4-Naphthochinonoxim oder 4-Nitroso  1-naphthol,    1,   2-Naphthoehinonoxim    oder   1-    Nitroso-2-naphthol,   1,    2-Naphthochinon-4-sulfonsÏure, 1,   4-Naphthoehinon-2-sulfonsäure,      1, 4-Naphthazarin,    1,

   4-und 1,   2-Naphthoehinon-    dioxim, 1, 4-Naphthochinon-monoformylhydrazin, 1,   4-Naphthochinon-monosemicarbazon,    1,   4-    Naphthochinon-bis-oximacetat, 1, 4-Naphthochinonanil, 1,   4-Naphthochinondianil,    1, 4  Naphthochinon-imidoanil     (C6H5-N=C1oH6=NH) N-   (p-Dimethyl-aminophenyl)-1, 4-naphthochi-    nonimin.



   Als Reaktionsforderer sind ferner verwendbar   Anlagerungsverbindunge. n von Naph-    thochinonen mit anorganisehen Bisulfiten, z. B. Natrum-, Kalium-, Ammonium-, Lithiumund Calciumbisulfit, deren Herstellung z. B. im amerikanischen Patent Nr.   2331808    und im I. A. C. S., Bd. 65,   Seiten 1210    und 1776, besehrieben ist, oder mit Bisulfiten von organischen Aminen, z. B. solehen von Mono-, Diund Trimethyl-,   Äthyl-,    Propyl-,   Butyl-,       Amyl-, Hexyl-, Benzyl-, Äthanol-ind Diäthyl-      hydroxyäthyl-amin,    die z. B. nach den Angaben im amerikanischen Patent Nr.   2367302    erhältlich sind.



   Ferner sind verwendbar   Additionspro-    dukte von Naphthochinonen mit Metallsalzen, z. B. solche mit   Zinnehlorid    und Antimonchlorid, die z. B. naeh den Angaben in     Be-    richte¯, Bd.   41,    Seite 2573, erhältlich sind.



   Von allen oben genannten   Reaktionsfor-    dern besitzen vor allem die   1,      4-Verbindlmgen,    insbesondere 1,   4-Naphthoehinon    und 2, 3-Di  chlor-1,    4-naphthoehinon, wertvolle, die Reduktion fördernde Eigenschaften. 1, 4-Naphthochinon und 2,   3-Dichlor-1,    4-naphthochinon und ihre   Bisulfitverbindungen    besitzen ausser ihrer Wirksamkeit als Reaktionsforderer den Vorteil, dass sie in   teehnisehem    Ausmasse reichlich zur Verfügung stehen.



   Das Verfahren kann bei   verselliedenen    Temperaturen durchgeführt werden ;   vorzugs-    weise arbeitet man in der Nähe des Siedepunktes der Mischung, in der Regel bei etwa   go105 .   



   Vielfach ist die Anwesenheit organischer   Losungs-oder    Verdünnungsmittel bei der Re  aktion er vünseht.    Als solche können   ein Xber-    schuss an niedermolekularem Alkohol oder Losungsmittel anderer Art, wie z. B. Benzol, Toluol, Xylol sowie Mono-oder   Diehlorbenzol    oder andere Alkohole bzw. Alkoholgemische, verwendet werden.



   In der Regel bedarf es nur geringer Mengen der genannten   Reaktionsforderer.    Es ist   heispielsweise zweckmässig, auf    ein Mol der zu reduzicrenden Stickstoffverbindung 1/36 bis    Hoo lol der Reaktionsförderer anzuwenden,    je naeh der Art des Reaktionsförderers und   der Natnr    der   wu    reduzierenden aromatischen Stickstoffverbindung sowie   naeh    den jeweiligen Reaktionsbedingungen ; in der Regel sollte   nichet    mehr als etwa   1110    Mol am Reaktionsf¯rderer auf   l Mol    der zu reduzierenden aromatischen Stickstoffverbindung verwendet werden.



   Das   erfindungsgemässe Verfahren    kann auf versehiedene Weise durchgeführt werden. Ge  mäss    einer bevorzugten Ausführungsform wird der   Reaktionsförderer    einer Mischung der andern Reaktionsteilnehmer mit Ausnahme der zu reduzierenden aromatischen Stiekstoffverbindung zugesetzt, worauf die   Stiekstoffver-    bindung zusammen mit der   Eeaktionsmischung    erwärmt wird.

   Nach einer andern   Ausfüh-      rungsform    wird der   Reaktionsförderer,    vorzugsweise in kleiner Menge, zuerst mit einem niederen Alkohol innig   gemiseht    bzw. in ihm gelost ; dann wird ein   Metall-bzw.    Alkalihydroxyd unter Alkoholatbildung zugesetzt, worauf die zu reduzierende aromatische Stick  stoffverbindung    zusammen mit der so hergestellten Reduktionsmisehung erwärmt wird.



   Der Zusatz der beschriebenen Reaktionsforderer erlaubt, die Reduktion   aromatiseher    Nitroverbindungen, insbesondere solehe der Benzolreihe, bei denen der Stickstoff direkt an einem Kernkohlenstoffatom haftet, mittels   ALetallalkoholaten,    insbesondere Alkalialkoholaten, in einem Zuge bis auf die Hydrazostufe   durehzuführen,    ohne dass es der Anwendung von Temperaturen oberhalb des Siedepunktes der Reaktionsgemische und von Überdruck bedarf. Ebenso kann von den Zwischenstufen, wie   Azoxy-und Azoverbindungen, ausgegan-    ! werden. Auch ist es durch Wahl   geeig-    neter Reaktionsbedingungen, z.

   B. durch Ver  kleinerung    der   Alkoholatmengen    und der Reaktionszeit sowie durch Temperaturverminderung, ohne weiteres   möglieh,    die Reaktion bei   Zwischenstufen,    z. B. der   Azostufe, anzuhalten.   



   Der Zusatz der Reaktionsförderer bewirkt aber nicht nur eine Steigerung des Reduk  tionsvermögens    der Metallalkoholate, sondern auch eine erhebliche Steigerung der Reduk  tionsgeschwindigkeit,    ohne die Ausbeute zu vermindern. Von der Möglichkeit der Anwendung milderer Reaktionsbedingungen, als die Anwendung von Alkoholaten allein erfordert, war bereits oben die Rede.



   Es gelingt nach dem Verfahren, wertvolle    e    Zwischenprodukte zur Herstellung von Benzidin und seiner Derivate, wie   Hydrazobenzol,    o,   o'-Dichlor-hydrazobenzol,    o, o'-Hydrazotoluol, o, o'-Hydrazoanisol,   o,    o'-Diäthoxy-hydrazobenzol und dergleichen, die bisher nur schwierig und daher kostspielig herstellbar waren, auf technisch einfache Weise mit guten Ausbeuten herzustellen.



   In den folgenden Ausführungsbeispielen sind die angegebenen Teile Gewiehtsteile, sofern sie nicht ausdrücklich als   Volumteile    bezeichnet sind. Wo   Volumteile    angegeben sind, bedeutet die Zahl das Volumen, das von der gleichen Anzahl von Gewichtsteilen Wasser von 4  C eingenommen wird.



   Beispiel 1 :
A. 360 Teile Methylalkohol und 4, 8 Teile   1,    4-Naphthochinon wurden in ein Gefäss gebracht, das mit einem R ckflu¯kondensator, einem Rührwerk, einem   Tropfrichter    und einem Thermometer ausgerüstet war. 446 Teile festes   Natriumhydroxyd    wurden dann im Laufe von 15 Minuten hinzugefügt. Die Mischung wurde unter   Rüekfluss    erhitzt, 738 Teile Nitrobenzol wurden hinzugefügt und das Reaktionsgemisch wurde bei etwa 90-105  zwanzig Stunden lang bei Atmosphärendruek unter Rüekfluss gekocht. Eine   vernachlässig-    bare Menge Gas wurde während der Zufügung des Nitrobenzol und der darauffolgenden Rüekflussperiode entwickelt.

   Unveränderter Methylalkohol wurde durch   Wasserdampf-    destillation entfernt, worauf man die Masse stehen liess, die sich in eine obere Ílphase und eine untere, wässerige Phase   trente.    Die wässerige Phase, die hauptsächlich aus Na  triumhydroxyd    und Natriumformiat in Losung bestand, wurde bei etwa   100     abgezogen. 



  Die Ílphase wurde durch Filtration von einer kleinen Menge eines   sehwarzen, unlöslichen      Ptüekstandes    befreit. Das erhaltene öl, das weniger als 1  /o Feuchtigkeit, zum Teil in   emulgierter    Form, enthielt, bestand zur Hauptsache aus Azobenzol. Nach Trocknung über Caleiumehlorid besass es einen   Erstarrungs-    punkt von 65,   6 .    Die Ausbeute betrug 535 Teile, was etwa 98  /o der theoretischen Ausbeute an Azobenzol entspricht, berechnet auf das verwendete Nitrobenzol.



     Ahnliehe    Ergebnisse werden erzielt, wenn man das 1,   4-Naphthochinon    durch 2, 3-Dichlor  1,      4-na.    phthochinon oder durch   2-Methylamino-,    2-MonoÏthylamino-2-DiÏthanolamino- oder 2 Anilino-1, 4-naphthochinon ersetzt.



   B. Das Verfahren nach Teil   A    wurde ohne Zusatz von 1,   4-Naphthoehinon    wiederholt.



     25000    Volumteile Wasserstoff entwiekelten sieh, und das ¯lige Produkt, von dem 573 Teile erhalten wurden, bestand im wesentlichen aus Azoxybenzol. Es zeigte einen Erstarrungspunkt von 33,   5 .    Dies entspricht einer Ausbeute von etwa   96 I/o    der theoretischen Ausbeute an Azoxybenzol.



   Beispiel 2:
Das in Teil A von Beispiel 1 beschriebene    Verfahren wurde wiederholt unter Verwen-    dung von 30 Teilen eines rohen, 1, 4-Naphthochinon enthaltenden Produktes, wie es erhalten wird bei der Herstellung von Phthalsäure   anhydrid durch katalytisehe Luftoxydation vonNaphthalindämpfen, wobei die gasförmigen      Oxydationsprodukte    in die iiblichen,   luftge-    k hlten Kondensatoren geleitet werden, um das Phthalsäureanhydrid zu kondensieren. Der grösste Teil des erhaltenen Produktes kondensiert in diesen   Kandensatoren    in Form von sogenannten     Nadeln   oder   Heu  , welehe    relativ reine Formen des   Phthalsäureanhydrids    darstellen.

   Ein Teil des Produktes kondensiert dabei an den Wänden als   sehalenartiger    Belag, der eine relativ unreine Form des Phthalsäureanhydrids darstellt, die einen wesentlichen Anteil an Naphthochinon enthält.



   Das Produkt wog   534    Teile und bestand im wesentlichen aus Azobenzol (Erstarrungspunkt 66,   11).    Dies entspricht einer Ausbeute von etwa 98 /o der Theorie, berechnet auf das verwendete Nitrobenzol.



   Beispiel 3:
360 Teile Methylalkohol, 6 Teile technisches 1,   4-Naphthoehinon und    10 Teile Natriummetabisulfit (Na2S2O5) wurden unter R ckfluss einige Stunden lang erhitzt, wobei sich das Additionsprodukt von   1,      4-Naphthoelinoil    mit Natriumbisulfit bildete. Dann wurden 446 Teile   Natriumhydroxyd und dem koehenden    Gemisch noeh 738 Teile Nitrobenzol zugefügt.



  Die Mischung wurde etwa 20 Stunden lang unter Rückfluss und unter gew¯hnlichem Druck gekocht. Der   unzersetzte Alethylalkohol    wurde durch Dampfdestillation entfernt und der   Rüekstand    stehengelassen, wobei er sieh in zwei Phasen trente. Die obere   Öl schiebt wurde    von der untern, dunklen, wässerigen Natriumhydroxyd und Natriumformiat enthaltenden Schicht getrennt und filtriert, um eine kleine Menge eines   dunkelgefärbten    Rüekstandes zu entfernen (in   trockenem Zustand betrug die-    ser   Rüekstand    etwa 0, 3 Teile, also   weniger al. s      1110    der Menge, die bei Weglassung des Bisulfits erhalten wurde, wie in Beispiel 1, Teil A).

   Das so erhaltene Í1 (542 Teile) wurde mit   116    Teilen Salzsäure   von 20"Be      verr@hrt,    in 1000 Teilen Wasser von etwa   100     gelost und die Masse dann auf etwa Zimmertemperatur   abgelühlt und filtriert.   



  Das erhaltene Produkt zeigte nach dem Trocknen einen Erstarrungspunkt von 67, 9¯ entsprechend einem im wesentlichen reinen Azobenzol. Die Ausbeute   betrug 473 Teile. Das    saure Waschwasser zeigte bei Titration mit normalem Natriumnitrit einen Gehalt an Benzidin, der etwa 65 Teilen   Hydrazobenzol    ent  sprach.   



   Beispiel 4:
Das in Beispiel 1, Teil   A,      besehriebene    Verfahren wurde wiederholt, wobei an Stelle des 1,   4-Naphthoehinons      7,    8 Teile des   kristallini-    schen Additionsproduktes von   Natriumbisul-    fit und 1, 4-Naphthochinon, hergestellt nach dem Verfahren des amerikanischen Patentes Nr. 2331808 aus 1, 58 Teilen 1, 4-Naphthochinon und 0, 95 Teilen   Natriummetabisulfit, verwen-    det wurden.



   Das Produkt wog   534    Teile und bestand im wesentlichen aus etwa 86% Azobenzol und 14% Azoxybenzol und hatte einen   Ersta. r-    rungspunkt von 61,   4 .    Dies entspricht etwa 84, 1% der theoretischen Ausbeute an   Azoben-    zol, berechnet auf das verwendete Nitrobenzol.



   In ähnlicher Weise wurden die im folgenden genannten Additionsprodukte von Naphthoehinonen an Stelle des im Beispiel 1, Teil   A,    erwähnten 1, 4-Naphthochinons verwendet, und zwar in den in der nachstehenden Tabelle angegebenen Mengen.



   Beispiele :
5. Das Additionsprodukt von 1, 4-Naphthoehinon und Kaliumbisulfit, erhalten aus 1, 58 Teilen 1,   4-Naphthochinon    und 1, 11 Teilen   Kaliummetabisulfit (K2SoO5).   



   6. Das Additionsprodukt von 2-Methyl1,   4-naphthoehinon    und Natriumbisulfit, erhalten aus 1, 72 Teilen   2-Methyl-1,    4-naphthochinon und 1, 04 Teilen Natriumbisulfit (NaHSO3).



   7. Das Additionsprodukt von   2-Methyl-1,    4naphthochinon und   Kaliumbisulfit,    aus 1, 72 Teilen des Chinons und 1, 11 Teilen Kaliummetabisulfit (K2S2O5)
8. Das Additionsprodukt von 1, 4-Naphthochinon und Zinnchlorid.



   9. Das Additionsprodukt von 1, 4-Naphthochinon und Antimonpentachlorid.



   10. Das Additionsprodukt von   2-Methyl-    1, 4-na.   phthoehinon    und Antimonpentachlorid.



   11. Das Additionsprodukt von 2, 3-Dichlor1,   4-naphthoehinon    und Antimonpentachlorid.



   Die Ausbeuten und die Zusammensetzung des erhaltenen Endproduktes sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt.



  Tabelle :
Nr. Gewicht des Endprodukt des Beispiels Additionsproduktes Gewicht Erstarrungspunkt % % inTeilen in¯C Azoxybenzol Azobenzol    5 6 552 60, 2 17 83   
6 12 552 55, 4 27, 5 72, 5   
7 12 540 60, 1 17 83
8 12 540 66, 7 0 100
9 1. 8 540 64, 3 5 95    10 18 552 46, 5 42, 5 57, 5    11655247, 74159   
Beispiel 12 :
Das in Beispiel   l,    A, beschriebene Verfah  ren wnrde    mit 6 Teilen von   2-Hydroxy-1,    4  naphthoehinon    an Stelle von   1,    4-Naphthochinon wiederholt. Das entstandene Produkt wog   598    Teile und bestand zur Hauptsache aus etwa   62, 5"/e    Azobenzol und 37, 5% Azoxybenzol.

   Es wies einen Erstarrungspunkt von   49,      F     auf.



   Ähnliche Ergebnisse werden erzielt durch   Verwendung von 1, 2-Naphthochinon    oder 1, 2  Naphthoehinon-2-sulfonsäure.   



   Beispiel 13 :
360 Teile Methylalkohol, 550 Teile Na  triumhydroxyd,    27 Teile 1, 4-Naphthoehinon und 738 Teile Nitrobenzol wurden in einen Glaskolben der in Beispiel 1 verwendeten Art   eingebra, cht.    Das Gemisch wurde 42 Stunden lang bei Atmosphärendruek unter Rüekfluss gekocht. Der Methylalkohol wurde mit Dampf abdestilliert und der wässerige Destillationsrüekstand wurde in 2000 Teile kalten Wassers gegossen. Die wässerige Fl ssigkeit wurde von den   Hydrazobenzol-Kristallen    abgegossen und die Kristalle mit etwa. 5000 Teilen Wasser in f¯f getrennten   Waschungen    gewaschen. Nach Umwandlung   inBenzidinsulfat erhieltman eine    Ausbeute an Sulfat,   entspreehend 82 /o    der theoretischen Ausbeute an Benzidin, bezogen auf das Nitrobenzol.



   Wenn man die Reaktion bei einer wenig höheren Temperatur unter einem Druck von wenig ¯ber dem Atmosphärendruck (z. B. 0, 7 bis 1,4 at ) ausf¯hrt, so kann ein ähnliehes Ergebnis in k¯rzerer Reaktionszeit erzielt   wer-    den.



   Beispiel 14 :
605 Teile   einer Alisehlmg    von o-Azoxytoluol und   o-Azotoluol    mit einem Erstarrungspunkt von 53,   3 ,    450 Teile   kaustischer    Soda, 550 Teile Methylalkohol und 5   Teile 2,    3-Di   chlor-1, 4-naphthoehinon wurden zusammen un-    ter gewöhnliehem Druek unter R¯ckflu¯ gekocht, bis die Reduktion zum farblosen   Hydrazotoluol    vollendet war, was etwa 45    Stunden beanspruehte. Der Methylalkohol    wurde dann mit Dampf abdestilliert, wobei das   Dampfdestillat    etwa 60 Teile o-Toluidin enthielt ; der wässerige Rückstand wurde filtriert und der Filterkuchen aus   o-Hydrazotoluol    wurde mit Wasser alkalifrei gewaschen.



   Beispiel 15 :
A. 360 Teile Methanol, 5 Teile   Dichlor-    1, 4-naphthochinon und 220 Teile Natriumhydroxyd wurden in einen Glaskolben der oben   besehriebenen    Art gebracht, 54-6 Teile Azobenzol vom Erstarrungspunkt   65     wurden zugefügt und das Gemisch wurde unter gewohnlichem Druck bei   98100  unter Rüek-    fluss gekocht, und zwar etwa 20 Stunden lang.



  Am Ende dieser Zeit war das rote Azobenzol vollständig durch weisse Kristalle von   Hydrazo-    benzol ersetzt. Das   Reaktionsgemiseh    wurde mit   270    Teilen Methylalkohol verdünnt, auf   30     abgekühlt und   zwecks Filtrierung auf    ein Sieb mit etwa 16 Maschen pro   em    gegossen.



  Der Filterktuchen wurde dreimal durch Aufschlemmen in Methylalkohol gewaschen und die Waschflüssigkeit filtriert, wobei für jede Waschung 270 Teile Methylalkohol verwendet wurden. Der   gewaschene Kuchen wurde noch-    mals im Wasser   aufgeschlemmt    und   der Me-      thylalkohol durch Destillation    mit Dampf entfernt. Der R¯ckstand wurde abgekühlt, bei Raumtemperatur filtriert und der   Filter-    kuehen   alkalifrei      gewasehen    und getrocknet.



  Das erhaltene Produkt bestand im wesentlichen aus   Hydrazobenzol    vom   Erstarrungs-    punkt. 125,2¯. Es machte 485 Teile aus, was einer Ausbeute von   etwa 88 /o der theoreti-    schen Ausbeute an   Hydrazobenzol    bedeutet, bereehnet auf das verwendete Azobenzol.



   B. Eine Reduktion des Azobenzols zu Hydrabenzol wurde im   wesentlichen nicht er-    zielt (es wurden   99 /o    des Azobenzols wieder gewonnen), wenn das Verfahren naeh   A      ohne    Zusatz von 2, 3-Diehlor-l, 4-naphthoehinon wie  derholt    wurde,   aneth    wenn die Mengen an Me  thylalkohol    und   Natriumhydroxyd    auf   425    und   445    Teile erhöht wurden und wenn die R ekflu¯zeit auf etwa 30 Stunden verl¯ngert wurde.



   Beispie1 16:
546 Teile Azobenzol. 100 Teile    Aleth X    alkohol, 100 Teile   Natriumhydroxyd. 5 Teile      2,    3-Dichlor-l, 4-naphthochinon und 260 Teile Xylol wurden bei gewÍhnlichem Druck unter Rückfluss bei einer maximalen Temperatur von   97     gekocht, wobei der Verlauf der Reduktion in   Zeitabstanden    unterbrochen wurde. Die Reduktion zu Hydrazobenzol war zu   30 /o    in 18 Stunden, zu   50 /o    in 66 Stunden und im   wesentliehen    vollständig in 1. 44 Stunden durchgef¯hrt. Das erhaltene Gemisch wurde mit 300 Teilen Wasser verd¯nnt and das Xylol durch Dampfdestillation bei konstantem Volumen entfernt.

   Die erhaltene Masse wurde filtriert und der   Filterkuehen    aus Hydrazobenzol   alkalifrei      gewasehen    und getrocknet.



  Das erhaltene Produkt machte 545 Teile aus und bestand ans   Hydrazobenzol.    Es latte einen Erstarrungspunkt von 123¯. Das entspricht annähernd 99   der theoretischen Aus-    beute an   Hydrazobenzol,      berechnet auf das an-      gewandte Azobenzol.   



   Beispiel 17:
360 Teile Methylalkohol, 15 Teile 1,   4-    Naphthochinon und   15 Teiie Natriummetabi-      stilfit    wurden in einen Glaskolben der in Beispiel 1 verwendeten Art   eingebraeht.    Die   Mi-    schung wurde bei gewÍhnlichem Druck eine Stunde lang unter Rückfluss gekocht, worauf sie auf 30¯ abgek¯hlt und unter K¯hlung mit   500    Teilen   Natriumhvdroxyd    versetzt wurde.



  Naeh Erhitzen des   Itolheninhaltes zum Sieden    wurden   822      Teile o-Nitro-toluol während zwei    Stunden in das siedende Gemiseh eingef¯hrt, das weiterhin 17 Stunden lang bei gewÍhn   lichem Druck unter Rückfluss gekocht wurde.   



  W¯hrend der Zugabe des o-Nitro-toluols und dem darauffolgenden R¯ckflu¯kochen wurde   das Reaktionsgemiseh stark gerührt    ; seine Temperatur betrug   92-102 .    Das Reaktions  gemiseh    wurde dann auf   60     abgekühlt, und es wurden ihm 980 Teile Methylalkohol und   250      Teile Natriumhydroxyd zugefügt.    Das Ge  miseh    wurde dann zum Sieden   erhitzt und hei    gewohnlichem Druek   24    Stunden lang unter Rückfluss gekocht (Temperatur   88 )

  .    Naehher wurden 635 Teile Methanol durch Destillation während 4   Stunden unter Erhöhung der Rüek-    flu¯temperatur auf 98¯ entfernt und das er  haltene Reaktionsgemisch    weitere   24    Stunden lang unter Rückfluss   gekoeht,    um die Reduktion zum   Itydrazotoluol    zu vervollständigen.



  Das Gemisch wurde mit Dampf destilliert, um den Methylalkohol und als Nebenprodukt   vorhandenes    o-Toluidin, das bis zu 57 Teile   ausmachte, zu    entfernen, worauf der   Rüek-    stand filtriert wurde. Der aus   Hydrazotoluol      bestehende Filterkuchen    wurde mit Wasser   alkalifrei gewaschen und getrocknet.    Das so erhaltene o-Hydrazotoluol machte 540 Teile aus, was   85 /o    der theoretischen Ausbeute, berechnet auf das verwendete   o-Nitro-toluol,    entspricht.



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist auch zur Reduktion anderer aromatiseher Stiek   stoffverbindungen anwendbar, welche Stick-    stoff in reduzierbarer Form als   Kernsubsti-    tuenten enthalten, wie z. B. Nitro-toluol, o   Nitro-chlorbenzol, m-Nitro-chlorbenzol, o-Nitro-    phenetol, o-Nitro-benzoesäure und   o-Nitro-    benzol-sulfonsäure. Mit Rücksicht auf den ausgedehnten   Verbraueh    von Hydrazobenzol und seiner   o-substituierten    Derivate, wie z.

   B. o, o Diehlor-hydrazobenzol, o, o'-Hydrazotoluol, o, o' Hydrazoanisol, o, o'-Diäthoxy-hydrazobenzol usw., als Zwisehenprodukte für die   Herstel-    lung von Benzidin und seinen Derivaten ist das erfindungsgemässe Verfahren von besonderem Wert, weil es erlaubt, die Kosten der    Herstellung soleher Hydrazoverbindungen aus    den entsprechenden reduzierbaren   einkernigen      aromatischen Stickstoffverbindungen,    wie   z.    B.



  Nitrobenzol und seinen o-substituierten Derivaten und   Reduktionsprodukten    derselben, in welchen der Stickstoff auf einer   hoheren    Oxydationsstufe ist als in der Hydrazostufe, zu vermindern.



   Die Reduktion aromatischer Nitroverbin dungen zu Azoxyverbindungen (1), der   Azoxy Verbindungen zu    Azoverbindungen (2) und der Azoverbindungen zu Hydrazoverbindungen   (3)    vollzieht sich gemäss den nachstehenden Gleichungen, in   welehen    R einen aromatisehen Kern bedeutet.
EMI7.1     




   Bei Durchf¯hrung der Reaktion mit Natriumhydroxyd und Methylalkohol werden cliese Reagenzien vorzugsweise im   i bersehuss       über die theoretisch notwendigen Mengen ver-    wendet. Besonders Methylalkohol soll im ¯berschuss über die theoretische Menge verwendet werden, da er ausserdem als Losungsmittel dient, und ein   zusätzlicher Überschuss    davon ist wünschbar, um der verdünnenden Wirkung von Wasser   entgegenzuarbeiten,    das sich naeli den obigen Gleichungen 1 und 2 bildet und sonst die Tendenz hätte, die Reaktion zu verlangsamen. Ebenso ist ein Überschuss an Na  triumhydroxyd    wünschbar, da es die Tendenz hat, die Reaktionsgeschwindigkeit zu erhöhen.



   Für eine wirtschaftliche und einfache Durchf¯hrung des Verfahrens ist es vorteilhaft, als   Lösungs-oder    Verdünnungsmittel f¯r das   Reaktionsgemiseh    einen über die zur   Alkoholatbildung    notwendige Menge   hinaus-    gehenden Überschuss an Alkohol zu verwenden. Dies ist aber nicht Bedingung. Es können auch andere LÍsungs- und Verdünnungsmittel verwendet werden, wie in Beispiel 16 gezeigt, wo das Verfahren mit Mengen von Na  triumhydroxyd    und Methylalkohol durchgef¯hrt wird, die nur wenig grösser sind als die für die Reduktion theoretisch erforderlichen, aber in einem   Reaktionsgemiseh,    das so viel Xylol enthält, dass sich eine rührbare Reaktionsmasse bildet.

   An Stelle von Xylol können andere inerte   Losungs-und      Verdünnungsmit-    tel, wie z. B. Benzol, Toluol, Mono-und Di  ehlorbenzol,    verwendet werden. Ferner ist es zwar einfacher, als   Lösungs-und    Verd¯n  nungsmittel    einen Überschuss desjenigen Alkohols zu verwenden, der gleichzeitig als Reduk  tionsmittel    dient ; es können aber auch andere Alkohole oder Gemische von solehen verwendet werden, besonders wenn es erw¯nscht ist, die Siedetemperatur und das Reaktionsgemisch zu modifizieren.



   Aus Gründen der Zweekm¯¯igkeit und Wirtschaftlichkeit wird das Verfahren im allgemeinen   lmter Bildung    eines   Metallalkoho-    lates im Reaktionsgemisch ausgeführt, z. B. durch Reaktion von kaustischen Alkali mit dem Alkohol. Gewünschtenfalls können aber auch vorher hergestellte Metallalkoholate als Reduktionsmittel verwendet werden, in   wel-    ehem Falle die verdünnende Wirkung von Wasser, das als Nebenprodukt bei der Reaktion von kaustischem Alkali mit dem Alkohol entsteht, vermindert wird.



   Die   Reduktionsprodukte    können aus den Reaktionsgemischen auf versehiedene Art isoliert werden. Abgesehen von den Fällen, in welchen sieh als Ergebnis der Anwesenheit des   Reaktionsförderers    im Reaktionsgemiseh ein unlöslieher   Rüekstand    bildet, kann die Isolierung der Reaktionsprodukte in der üblichen Weise ausgeführt werden.



   Die als Reaktionsförderer verwendeten Verbindungen sind im allgemeinen in der oben    erwähnten wässerigen uncl/oder alkoholischen    Schicht löslich und können daher vom Re  duktionsprodukt getrennt    werden. Wenn eine kleine Menge eines unlöslichen   Nebenproduk-    tes entstehen sollte, so kann dieses auf iibliche Weise entfernt werden, z. B. durch Filtrieren der heissen   lklischung    vor der Trennung der beiden Phasen, wie dies in den Beispielen be  schrieben    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Reduktion von aromatischen Stickstoffverbindungen, welche den Stickstoff in reduzierbarer Form als Kernsubstituent auf einer höheren Oxydationsstufe enthalten als der Hydrazostufe, dadurch gekennzeich- net, dass die Reduktion mittels eines Metall- alkoholates in Gegenwart eines Naphthochi- nons oder einer Verbindung, welche sich von einem Naphthochinon durch Substitution mindestens eines Chinonsauerstoffatoms durch ein zweiwertiges Stiekstoffradikal ableitet, oder einer Komplexverbindung einer solehen Substanz als Reaktionsförderer durchgef¯hrt wird.
    UNTERANSPR¯CHE : 1. Verfahren naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Alkali metallalkoholat verwendet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildung des Metallalkoholates im Reaktionsgemisch durch Reaktion eines Metall- hydroxydes mit einem niederen Alkohol bewirkt wird.
    3. Verfahren nach Patentansprneh und den Unteranspriiehen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Metallhydroxyd ein Alkalimetallhydroxyd verwendet wird.
    4. Verfahren nach Patentansprucli und den Unteransprüchenl bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man als Alkalimetall hydroxyd Natriumhydroxyd verwendet.
    5. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüehen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man als niederen Alkohol.
    Methylalkohol verwendet.
    6. Verfahren nach Patentanspruch und den ltnteransprüehen 1 bis 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass man Natrinmmethylat verwen det.
    7. Verfahren naeh Patentansprneh und den Unteransprüehen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Reaktionsförderer einem reduzierenden Gemisch der andern Reaktionsteilnehmer, mit Ausnahme der zu reduzierenden aromatischen Stickstoffverbindung, einverleibt wird und dass dann die zu reduzie rende aromatische Stickstoffverbindung mit dem genannten Gemisch zur Reaktion gebracht wird.
    8. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1 bis 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Reaktionsförderer dem niederen Alkohol einverleibt, das Metallhydroxyd zugeführt und die reduzierbare aro matische Stickstoffverbindung mit der entstandenen Misehmg zur Reaktion gebraeht wird.
    9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine geringe Menge des Reaktionsförderers verwendet.
    10. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteranspriiehen 1 bis 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass man als Reaktionsför- derer eine Verbindung des 1, 4-Naphthochinons verwendet.
    11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Reaktionsförderer ein Naphthochinon verwendet.
    12. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Reaktionsförderer ein Additionsprodukt eines Naphthochinons verwendet.
    13. Verfahren naeh Patentanspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass man als Reaktionsförderer ein Bisulfit Additionsprodukt eines Naphthochinons verwendet.
    14. Verfahren nach Patentansprueh md Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass man als Reaktionsförderer ein Metallsalz Additionsprodukt eines Naphthochinons verwendet.
    15. Verfahren nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass man das Reaktionsgemisch erhitzt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2634862A1 (de) * 1976-08-03 1978-02-09 Dynamit Nobel Ag Verfahren zur herstellung von hydrazobenzol
DE2634861A1 (de) * 1976-08-03 1978-02-09 Dynamit Nobel Ag Verfahren zur herstellung von hydrazobenzol

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