CH280186A - Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes.

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CH280186A
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Ciba Geigy
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B1/00Dyes with anthracene nucleus not condensed with any other ring
    • C09B1/16Amino-anthraquinones
    • C09B1/20Preparation from starting materials already containing the anthracene nucleus
    • C09B1/48Anthrimides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Küpenfarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass ein wertvoller       Küpenfarbstoff    hergestellt werden kann, wenn  man 1.     Mol        1,8-Dibenzoylamino-4,5-diamino-          antlrraelrinon    mit 2     Mol    eines     2-Halogen-          anthrachinons    umsetzt.  



  Der neue Farbstoff stellt ein     grfinblarzes     Pulver dar, das sieh in konzentrierter Schwe  felsäure mit     reinblauer    Farbe löst. Er färbt  aus rotbrauner     Küpe    auf Baumwolle ein blau  stichiges     Olivegrün    von hervorragenden     Bcht-          heitseigenschaften.     



  Das dem vorliegenden Verfahren als Aus  gangsstoff dienende     1.,8-Dibenzoylamino-4,5-          diaminoan.thraelrinon.    kann durch     Dinitrieren     der     Oxaminsä.ure    des     1,8-Diaminoanthrachi-          nons,    Abspalten der     Oxalsäurereste,        Benzoylie-          ren    der beiden in 1- und     8-Stellung    befindlichen       1minogruppen    und nachfolgendes Reduzieren  der beiden in 4- und     5-Stellung    befindlichen       Nitrogruppen    erhalten werden.  



  Zur Umsetzung des so erhaltenen Aus  gangsstoffes mit einem     2-Halogenanthraehi-          non    kann beispielsweise     2-Chloranthraehinon          verwendet    werden. Die     ITmsetzung        erfol--t     zweckmässig in einem hochsiedenden indiffe  renten     Bindungs-    oder Verteilungsmittel, wie  Nitrobenzol oder Naphthalin, zweckmässig un  ter Zusatz der bekannten, die     Anthrimidbil-          dung    fördernden Katalysatoren, wie Kupfer       irnd    Kupfersalze, bei erhöhter Temperatur.

           Beispiel:          1.6,-1    Teile     feingepulvertes        1,8-Diamino-4,5-          dirritro-arrtlrraehinon    werden in 492 Teilen    Nitrobenzol unter Rühren auf 195  erhitzt.  Man gibt 15,5 Teile     Benzoylchlorid    zu und  rührt 1 Stunde bei leichtem Sieden. Nach dem  Abkühlen auf Raumtemperatur wird die in  gelben Tafeln auskristallisierte     Dibenzoylver-          bindung    abgesaugt, mit Nitrobenzol und mit.  Alkohol gewaschen und dann getrocknet. Sie  schmilzt bei etwa 376 bis 378 . Die Ausbeute  beträgt 80 bis     851/o    der Theorie.  



  27 Teile des erhaltenen     1.,8-Dibenzoyl-          amino-4.,5-dinitro-anthraelrinons    werden fein  gepulvert und in 486 Teilen Nitrobenzol auf.  etwa. 90  erwärmt. Man gibt 12 Teile     Hy        dra-          zinhydrat    (von 95 /o Gehalt) zu, worauf sieh  das Reaktionsgemisch sofort blau färbt, und  rührt 1 Stunde bei 90 bis 100 . Nach einer  weiteren Zugabe von 6 Teilen     Hydrazinhydrat     wird eine weitere Stunde bei 100 bis 110  ge  rührt. Das in Form blauer Nadeln kristalli  sierte     1,8-Dibenzoylamino-4,5-diamino-anthra-          ehinon    wird heiss abgesaugt, mit Nitrobenzol  und mit Alkohol gewaschen und dann getrock  net.

   Die Ausbeute     beträgt    85 bis     901/o    der  Theorie.  



  In     feingepulvertem    Zustande werden 14,3  Teile     1,8-Dibenzoylamino-4,5-diamino-anthra-          ehinon,    1.6 Teile     2-Chloranthrachinon,    6 Teile       wasserdreiesNatriumacetat,    3 Teile     Magnesium-          oxyd    und 2 Teile     Kupferehlorür    mit 190 Teilen  Naphthalin vermischt. Man erhitzt und rührt  die Schmelze so lange unter leichtem Sieden,  bis die Ausgangsprodukte verschwunden sind.  Dann lässt man auf 150  abkühlen, verdünnt  mit 120 Teilen     Monoehlorbenzol    und rührt      1 Stunde bei 140 bis 150 . Nach dem Abkühlen  auf etwa 90  wird abgesaugt.

   Der Rückstand  wird durch Behandeln mit     Monochlorbenzol,     Alkohol, verdünnter Salzsäure und Wässer       gereinigt    und dann getrocknet. Die Ausbeute  beträgt 70 bis 80 % der Theorie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Küpen- farbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man 1. Mol 1,8-Diben7oylamino-4,5-diamino-anthra- chinon mit 2 Mol eines 2-Halogenanthra.chi- nonsumsetzt. Der neue Farbstoff stellt ein grünblaues Pulver dar, das sich in konzentrierter Schwe felsäure mit reinblauer Farbe löst.
    Er färbt aus rotbrauner Küpe auf Baumwolle ein blau stichiges Olivegrün von hervorragenden Echt heitseigensehaften. UNTERANSPRÜ CHE 1.. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in einem hochsiedenden indifferenten Vertei lungsmittel durchführt. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in Gegenwart von Katalysatoren, welche die Anthrimidbildung fördern, durchführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Umsetzling in Gegenwart von Kupfersalzen durchführt.
CH280186D 1949-07-21 1949-07-21 Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes. CH280186A (de)

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