CH310731A - Verfahren zur Herstellung eines bakteriziden Salicylanilides. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines bakteriziden Salicylanilides.

Info

Publication number
CH310731A
CH310731A CH310731DA CH310731A CH 310731 A CH310731 A CH 310731A CH 310731D A CH310731D A CH 310731DA CH 310731 A CH310731 A CH 310731A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bactericidal
salicylanilide
halogen
oxy
preparation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ag J R Geigy
Original Assignee
Ag J R Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ag J R Geigy filed Critical Ag J R Geigy
Publication of CH310731A publication Critical patent/CH310731A/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


      Verfahren        zur    Herstellung eines     bakteriziden        Salicylanilides.       Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Weiterentwicklung der in der Hauptpatent  schrift und in der Patentschrift     Nr.309096     beschriebenen Verfahren, wonach bakterizid  hoch wirksame     Salicylanilide    erhalten werden,  wenn man     acylierende    Abkömmlinge von halo  gensubstituierten     2-Oxy-benzoesäuren    auf     Ha-          logenaminobenzolverbindungen    einwirken lässt  und dabei die Komponenten so wählt,

   dass im  entstandenen     Salieylanilid    mindestens einer  der beiden     Benzolringe    in     4,5-Stellung    zur       Carbamidgruppe    paarweise     durch    Halogen  substituiert ist, wobei im     Anilidrest    eines die  ser Halogenatome durch die     Trifluormethyl-          ;raippe    und im     Benmylrest    durch die     Methyl-          grtippe    ersetzt sein kann.

      Es wurde nun weiter gefunden, dass bakteri  zid ebenfalls sehr wirksame     Salicylanilide    auch  erhalten werden, wenn man auf     1-Amino-2,3,4-          tr        ihalogen-benzole,    vorzugsweise auf die Chlor  verbindung,     acylierende    Abkömmlinge von in  4- und/oder     5-Stellung    halogensubstituierten       2-Oxy-benzol-l-carbonsäuren    einwirken lässt,  die gegebenenfalls auch noch     ?VTethylgruppen     in 3-,     vorzugsweise    jedoch auch in einer der  4- oder     5-Stellungen    des     Benzoylrestes,

      sofern  diese nicht durch Halogen substituiert ist, ent  halten können. Auch die     3-Stellung    kann ge  gebenenfalls noch durch Halogen substituiert  sein. Die neuen Verbindungen entsprechen der  allgemeinen Formel  
EMI0001.0034     
    worin X Wasserstoff, Halogen oder die     Me-          thylgialppe,    mit der Bedingung, dass immer  mindestens ein X im Paar     X#"        X3    Halogen ist,  und Y Halogen bedeutet.  



  Als     acylierende    Abkömmlinge von halogen  substituierten 2 -     Oxybenzol    -1-     carbonsäuren     kommen die betreffenden     Säurehalogenide    und  die entsprechenden     2-Acyloxy-benzol-l-carbon-          säurehalogenide,    insbesondere die entsprechen  den Säurechloride, in Betracht.

   Werden     2-          Aeyloxybenzoylhalogenide    verwendet, so muss  zum Schluss die     Acyloxygruppe    unter milden    Bedingungen zur     Hydroxylgruppe    verseift  werden, beispielsweise mit     nichtkaustischen     Alkalien in wässerigem oder     organisch-wässeri-          gem    Mittel. Es ist nicht nötig, von den     Car-          bonsäurehalogeniden    selbst auszugehen.

   Eine  bereits bekannte und besonders vorteilhafte  Herstellungsmethode besteht vielmehr darin,  dass man die     2-Oxy-benzoesäuren    zusammen  mit den     Halogenaminobenzolverbindungen    in       inerten    organischen Lösungsmitteln, wie To  luol, Chlorbenzol, Nitrobenzol, Kerosin usw.,  mit wasserentziehenden Mitteln, wie Phos-           phortrichlorid    oder     Thionylchlorid,    zweck  mässig in Gegenwart von geringen Mengen von  Aluminiumchlorid erhitzt. Die Halogenverbin  dungen sind aus technischen Gründen vorzugs  weise Chlorverbindungen, doch kommen auch  entsprechende Brom- oder Jodverbindungen  in Betracht.  



  Brauchbar sind beispielsweise die 4- oder       5-Chlor-2-oxybenzoesäure,    die 3,5- oder     4,5-Di-          chlor-2-oxy-benzoesäure,    die 3- oder     4-Methyl-          5-chlor-2-oxy-benzoesäure,    die     4-Chlor-5-me-          thyl-2-oxy-benzoesäure,    die entsprechenden  Brom- oder     .Jodverbindungen    und als     Amino-          komponente    vorzugsweise das     2,3,4-Trichlor-          1-amino-benzol.     



  Die erfindungsgemäss erhältlichen     Salicyl-          anilide    sind farblose, in     wässerig-alkoholischen     Lösungen starker Alkalien schon in der Kälte  lösliche Pulver. Sie weisen sehr     gute    bakteri  zide Eigenschaften auf und sind für sich oder  in Mischung mit andern Stoffen, wie Reini  gungsmitteln, Salbengrundlagen, Cremen     usw.,     zum Desinfizieren von damit behandeltem Ma  terial geeignet.  



  Gegenstand vorliegenden Patentes ist nun  ein Verfahren zur Herstellung eines bakteri  ziden     Salicylanilides.    Das Verfahren ist da  durch gekennzeichnet, dass man 1     Mol        4,5-Di-          chlor-2-oxv-benzol-1-carbonsäure    auf 1     Mol          2,3,4-Trichlor-anilin    einwirken lässt.    Die erhaltene neue Verbindung, das     4,5-          Dichlor-2-oxy        -benzoyl-2',3',4'-trichlor-anilid,     schmilzt bei     254--255 .    Sie soll als Desinfek  tionsmittel für nicht arzneiliche Zwecke Ver  wendung finden.  



  <I>Beispiel:</I>  21 Teile     4,5-Dichlor-2-oxy-benzol-l-earbon-          säure,    0,4 Teile wasserfreies Aluminiumchlorid  und 19,5 Teile     2,3,4-Triehlor-anilin    werden in  400     Volumteilen    Chlorbenzol suspendiert und  6 Teile     Phosphortrichlorid    zugesetzt. Die Mi  schung wird so lange     zum    Sieden erhitzt, bis  klare Lösung eingetreten ist und keine Salz  säure mehr entweicht.

   Die filtrierte Lösung  wird mit Soda neutralisiert, das     Chlorbenzol     mit Wasserdampf entfernt und der Rückstand       abfiltriert.    Das erhaltene     4,5-Dichlor-2-oxy-          benzoyl-2',3',4'-triehlor-anilid    schmilzt nach  dem     Umkristallisieren    aus     ÄthyIenglykolmono-          methyläther    bei     254--255 .  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines bakterizi den Salicylanilides, dadurch gekennzeichnet, dass man 1 Mol 4,5-Dichlor-2-oxy-benzol-l-car- bonsäure auf 1 Mol 2,3,4-Trichlor-anilin ein wirken lässt. Die erhaltene neue Verbindung, das 4,5- Diehlor - 2 - oxy - benzoyl - 2', 3',4'-triehlor-anilid, schmilzt bei 254-255 .
CH310731D 1951-12-29 1952-11-28 Verfahren zur Herstellung eines bakteriziden Salicylanilides. CH310731A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH304558T 1951-12-29
CH310731T 1952-11-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH310731A true CH310731A (de) 1955-10-31

Family

ID=25734865

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH310731D CH310731A (de) 1951-12-29 1952-11-28 Verfahren zur Herstellung eines bakteriziden Salicylanilides.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH310731A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1568231B2 (de) Oximaether, verfahren zur herstellung derselben und herbizide mittel
CH310731A (de) Verfahren zur Herstellung eines bakteriziden Salicylanilides.
DE2441474A1 (de) Bakteriostatische mittel
CH304558A (de) Verfahren zur Herstellung eines bakteriziden Salicylanilides.
DE1518309C3 (de) 2-Alkoxy-S-trifluormethylbenzoesäuren und Verfahren zu ihrer Herstellung
CH309096A (de) Verfahren zur Herstellung eines bakteriziden Salicylanilides.
AT201611B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Chromkoordinationskomplexen
AT35680B (de) Verfahren zur Darstellung von Succinylsalizylsäure oder deren Methylhomologen.
CH248964A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen synthetischen, oestrogenen Mittels.
DE563131C (de) Verfahren zur Darstellung von 3, 5-Dihalogen-2-pyridon-N-alkylcarbon- und -sulfonsaeuren bzw. deren Salzen
DE858400C (de) Verfahren zur Herstellung von jodierten Pyridonderivaten von Carbonsaeuren
AT262976B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Propinyl-(thio)phenyl-äthern
DE1017606B (de) Verfahren zur Herstellung von baktericiden Salicylaniliden
AT226677B (de) Verfahren zur Herstellung von Bromderivaten organischer Verbindungen mit mindestens 2 nicht-kondensierten Benzolkernen, insbesondere des Diphenyls, des Diphenyläthers oder deren Homologe, die 4 und mehr Bromatome im Molekül enthalten
AT280247B (de) Verfahren zur Herstellung des neuen N-(3,4-Dichlorphenyl)-maleimids
AT126114B (de) Verfahren zur Herstellung von Fäden, Bändern, Häuten, Filmen, Scheiben, u. dgl.
AT132707B (de) Verfahren zur Darstellung organischer Bromderivate.
AT97144B (de) Verfahren zur Darstellung von 1-Arylimido-2-naphthochinonen.
AT154902B (de) Verfahren zur Darstellung wasserlöslicher organischer Quecksilberverbindungen.
DE932671C (de) Verfahren zur Herstellung von 1, 2, 4, 5, 6, 7, 8, 8-Octachlor-3a, 4, 7, 7a-tetrahydro-4, 7-endomethylenindan (Chlordan)
AT138028B (de) Verfahren zur Herstellung von als Wasch-, Reinigungs-, Netz-, Emulgiermittel u. dgl. geeigneten Sulfonsäuren.
DE2247370C3 (de) 1,3,3-Trimethyl-1 -noctylaminomethyl-5-n-octylamino-cyclohexan, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung als mikrobicider Wirkstoff
DE589971C (de) Verfahren zur Herstellung von 4, 8-Dioxy-1, 2, 5, 6-dibenzophenazinen
AT70987B (de) Verfahren zur Darstellung von Salben, Schmiermitteln und dgl.
CH229982A (de) Verfahren zur Darstellung von 5,7-Dichlor-8-oxychinaldin.