CH313764A - Verfahren zur Herstellung neuer tricyclischer Ketone - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer tricyclischer Ketone

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CH313764A
CH313764A CH313764DA CH313764A CH 313764 A CH313764 A CH 313764A CH 313764D A CH313764D A CH 313764DA CH 313764 A CH313764 A CH 313764A
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung neuer tricyclischer Ketone
Es wurde gefunden, dass man zu neuen   trieyelischen    Ketonen gelangen kann, wenn man eine Verbindung der Formel
EMI1.1     
 worin X eine stickstoffhaltige, funktionell abgewandelte Carboxylgruppe, Ri und   R.    geschützte, durch Hydrolyse wieder freisetzbare Oxogruppen bedeuten und n = 1 oder 2 ist, mit einer Äthylmetallverbindung umsetzt und das Umsetzungsprodukt unter Einwirkung eines hydrolysierenden Mittels derart behandelt, dass die Metallverbindung zersetzt, die geschützten Oxogruppen in freie Oxogruppen überführt werden und   Cyclisierung    eintritt.



   Die Verfahrensprodukte, das   z18    14-8, 11-Dimethyl-1,   7-dioxo-dodeeahydrophenanthren    der Formel
EMI1.2     
 vom Smp. 135,   5-136,      5     und das ?5,10-2,5-Di  methyl-6-oxo-1,    2- [3'-oxo-cyclopentano-   (1',      2')]-      oetahydronaphthalin    der Formel
EMI1.3     
 vom Smp.   98-100     sollen als   Zwischenpro-      duite    zur Herstellung von   Heilmitteln    Verwendung finden.



   Die verfahrensgemässe Umsetzung mit der   Äthylmetallverbindung,    insbesondere einer solchen vom   Grignard-Typus,    z. B.   Äthyl-      magnesiumbromid,    wird vorzugsweise in inerten organischen Lösungsmitteln, wie   Kohlen-    wasserstoffen oder Äthern, vorgenommen.



   Die bei der ersten Stufe des Verfahrens gebildete Metallverbindung wird anschliessend unter Einwirkung eines hydrolysierenden Mittels derart behandelt, dass die Metallverbindung zersetzt, die geschützten Oxogruppen in freie   Oxogruppen übergeführt    werden und   Cyclisierung    eintritt. Vorteilhaft erfolgt diese   Behandlmg    stufenweise. Für die Zersetzung der Metallverbindung verwendet man insbesondere ein saures Mittel, wie eine Mineralsäure, z. B. Salzsäure oder Schwefelsäure, oder eine starke   organisehe    Säure, wie   p-Toluol-    sulfonsäure oder   cleren    Salze mit schwachen Basen, wie Ammoniak oder Pyridin.

   Dabei werden zugleich die gesehützten Oxogruppen in freie Oxogruppen übergeführt.   Gleichzei-    tig kann auch   Cyclisierung    eintreten. Ein erhaltenes offenkettiges Keton lässt sich nachträglich   cyclisieren,    insbesondere mit Hilfe eines alkalischen Mittels, wie   Natrium-    hydroxyd.



   Die als Ausgangsstoffe verwendeten bi  cyclischen    Verbindungen können zum Beispiel wie folgt hergestellt werden :
Man geht vom   1-Methyl-cyclohexan-2,    6dion oder vom   1-Metliyl-eyelopentan-2, 5-dion    aus und setzt diese mit einem   3-Keto-hexan-    derivat um, das in   1-Stellung    eine tertiäre oder quaternäre Aminogruppe oder ein   Halo-      genatom    oder in 1, 2-Stellung eine Kohlenstoff Kohlenstoff-Mehrfachbindung aufweist und in 6-Stellung eine funktionell abgewandelte Carboxylgruppe besitzt. Die entstandenen   offenkettigen Verbindumgen cyclisiert    man zu den   a,      4-lmgesättigten      bicyelisehen    Ketonen.

   Anschliessend wird die bei der Cyclisierung gebildete Doppelbindung mit Wasserstoff abgesättigt. In erhaltenen Produkten werden die Oxogruppen geschützt, z.   B.    durch Überführung in   Enolderivate    oder Acetale, insbesondere   cyclische    Acetale, wie   Äthylen-    ketale. Sofern in den so gewonnenen Verbin  dungen    die funktionell abgewandelte Carb  oxylgruppe    nicht   stickstoffhaltig    ist, so wird sie beispielsweise in eine substituierte Carbon  amid-oder    Nitrilgruppe übergeführt. Dabei arbeitet man nach an sich bekannten Methoden. Den so erhaltenen Verbindungen kommt die eingangs gegebene Formel   zu.   



   Beispiel 1
Zu einer aus 10 Gewichtsteilen Magnesium und 50 Gewichtsteilen   Äthylbromid    hergestellten Lösung von   Äthylmagnesiumbromid    in 500 Volumteilen Äther werden 128 Gewichtsteile des Dimethylamids der   p-      (1,    6-Dioxo-9  methyl-decalyl-5)-propionsäure, deren Oxo :    gruppen in die   Diäthylenketalgruppierung    iibergeführt sind, der Formel
EMI2.1     
 in 600 Volumteilen Äther gegeben. Die Reak  tionslösung wird während 4t/2    Stunden im Stickstoffstrom unter Rühren gekocht. Dann zersetzt man unter Kühlung mit einer Eis  Kochsalzmischung    und einer Mischung von 100 Volumteilen konzentrierter Salzsäure und 1000 Volumteilen Wasser.

   Nach Abtrennen und Eindampfen der ätherischen Phase wird der Rüekstand unter Zugabe von 1200 Volumteilen Alkohol wieder mit der   wässerig-salzsau-    ren Lösung vereint. Anschliessend kocht man während 2 Stunden unter Rückfluss. Dann wird mit gesättigter Kochsalzlösung verdünnt und mit Äther extrahiert. Der Rückstand der mit gesättigter Kochsalzlösung gewaschenen und getrockneten ätherischen Lösung wird über Nacht bei Zimmertemperatur unter Stickstoff mit 55 Gewichtsteilen Natriumhydroxyd in 150 Volumteilen Wasser und   1500    Volumteilen Methylalkohol   stehengelas-    sen. Dann versetzt man mit   gesättigvter Koch-    salzlösung und Wasser und schüttelt mehrmals mit Äther aus.

   Die ätherischen   Lösun-    gen werden nacheinander mit gesättigter Sodalösung und gesättigter Kochsalzlosung   gewaschen, getroeknet und eingedampft.   



  Durch   Umlösen    des Rückstandes aus Äther erhält man das   J8, l4-8, 11-Dimethyl-1,    7-dioxo  dodecahydrophenanthren    der Formel
EMI2.2     
 vom F. = 135,   5136, 5 .    Zum gleichen   End-    stoff gelangt man in analoger Weise, ausgehend vom entsprechenden   Diäthylamid.   



   Das als Ausgangsstoff verwendete Di  methylamid    der Formel
EMI3.1     
 lässt sich zum Beispiel wie folgt gewinnen :
In ein Gemisch von 760 Gewichtsteilen pulverisiertem Aluminiumchlorid in 800 Volumteilen Chloroform werden unter kräftigem Einleiten von   Äthylengas    754 Gewichtsteile    Glutarsäuremono-äthylester-chlorid einge-    rührt. Durch Kühlung wird die Temperatur zwischen   30 und 50  gehalten.    Nach Abklingen der Wärmetönung wird noch 12 Stunden bei 30 bis 20  und schwachem Einleiten von Äthylen weitergerührt. Zur Aufarbeitung giesst man das Reaktionsgemisch unter Rühren in eine Mischung von 4000 Gewichtsteilen Eis und 400 Volumteilen konz. Salzsäure.



  Nach dem Abtrennen und wiederholten Ausziehen der wässerigen Phase mit Chloroform wird die   Chloroformlösung    mit 200 Volumteilen Alkohol versetzt und nacheinander mit   2n-Salzsäure,    eiskalter Sodalösung und zuletzt mit Kochsalzlösung gewaschen, dann mit Na  triumsulfat    getrocknet. Nach dem Abdestillieren des   Chloroforms    unter vermindertem Druck erhält man ein Rohprodukt, welches hauptsächlich aus 1-Carbäthoxy-6-ehlor-hexan4-on neben wenig   1-Carbäthoxy-Z15-hexen-4-on    und etwas   Glutarsäurediäthylester    besteht und ohne weitere Reinigung für die folgende Reaktion geeignet ist.



   475 Gewichtsteile dieses Rohproduktes werden mit 320 Gewichtsteilen   1-Methyl-cyclo-    hexan-2, 6-dion und 40 Volumteilen   t-Butanol    zu   einem'Brei veriührt und Triäthylamin    in Portionen von 30 Volumteilen zugesetzt, so lange, bis durch weitere   Triäthylaminzugabe    keine Wärmetönung mehr ausgelöst wird.



  Durch Kühlung wird hierbei eine Temperatur von   50/55     eingehalten. Je nach   Zusam-    mensetzung des rohen Chlor-keto-esters werden für diese Operation 200 bis 300 Volumteile Triäthylamin angewendet. Zur Beendigung der Reaktion wird das Gemisch zuletzt noch während 10 Minuten auf 60  erwärmt.



  Nach dem Abkühlen setzt man dem   Beat-      tionsgemisch    Äther zu und trennt die kristallinen von den flüssigen Anteilen durch Filtration. Aus dem kristallinen Anteil erhält man durch Waschen mit Wasser das im Überschuss angewandte und unverbrauchte 1-Me  thyl-cyclohexan-2,    6-dion zurück. Die aus der zuvor beschriebenen Filtration erhaltene   Ätherlösung    wird nacheinander mit wenig Wasser, mit   5 /oiger    Natriumbiearbonatlösung,   2n-Sehwefelsäure,      25 /oiger    Am  mqniumsulfatlösung    gewaschen und dann mit Natriumsulfat getrocknet.

   Durch Destillation erhält man nach einem kleinen Vorlauf, welcher hauptsächlich aus   Glutarsäurediäthyl-    ester besteht, das 1-Methyl-1- (6'-earbäthoxy  hex-3'-on-yl)-cyclohexan-2,    6-dion der Formel
EMI3.2     
 als nahezu farbloses   öl,    welches unter 0, 05 mm Druck bei   147     siedet.



   498   Gewiehtsteile    1-Methyl-1- (6'-cab  äthoxy-hex-3'-on-yl)-cyclohexan-2,    6-dion und 220 Gewiehtsteile Benzoesäure werden in 1800 Volumteilen Xylol gelöst, dann 180 Volumteile Triäthylamin zugesetzt, die Losung zum Sieden erhitzt und das gebildete Wasser azeo trop entfernt. Zur Abscheidung der durch den Ringschluss frei werdenden theoretischen Menge Wasser sind   Bückilusszeiten    von 20 bis 48 Stunden   erforderlieh.    Danach wird die abgekiihlte, eventuell mit Äther verdünnte   Xylollösung    nacheinander mit Wasser, 5 /oiger   Natriunbicarbonatlosung,    2n-SchwefelsÏure und Wasser gewaschen.

   Aus der   getrockne-    ten Lösung erhält man nach dem Abdestillieren des Xylols den   B-      (1,    6-Dioxo-9-methyl  /t s. io octalyl-5)-propionsäureäthylester der    Formel
EMI4.1     
 als schwach gelbliches Öl vom   Kp.      135     bei einem Druck von 0, 04 mm.



   400 Gewiehtsteile dieses ungesättigten Esters werden mit 8 Gewichtsteilen 10%iger Palladiumkohle in 400 Volumteilen Alkohol in einer Wasserstoffatmosphäre bei 40-42    gesehüttelt    Innert   5-7    Stunden wird die zur   Absättigung    der Doppelbindung nötige Menge Wasserstoff aufgenommen. Nach dem Abtrennen des Katalysators und Entfernen des Lö  sungsmittels    erhält man den ¯-(1, 6-Dioxo-9  methyl-deealyl-5)-propionsäureäthylester    der Formel
EMI4.2     
 als farbloses Öl vom Kp.   132     bei 0, 03 mm.



   Das erhaltene Produkt lässt sich wie folgt in die Stereoisomeren trennen :
Eine Losung von 300 Gewichtsteilen des obigen   B-    (1,   6-Dioxo-9-methyl-decalyl-5)-pro-      pionsäureäthylesters    in 1200 Volumteilen Me    thylalkohol und    1200 Volumteilen   In-Natron-    lange wird während einer Stunde bei Zimmertemperatur stehengelassen. Dann erwärmt man die Mischung noch 1/4 Stunde auf   70 .   



   Anschliessend wird mit 50 Volumteilen   ln-   
Salzsäure versetzt und im   Stiekstoffstrom    bei Wasserstrahlvakuum weitgehend eingeengt.



  Der Rückstand wird mit 100 Volumteilen konzentrierter Salzsäure versetzt, mit. Kochsalz gesättigt und fünfmal mit Chloroform aus    gesehüttelt.    Die vereinigten Chloroformauszüge werden getrocknet und im Vakuum eingedampft. Beim Aufnehmen des Rüekstandes in Äther kristallisiert die ¯-(1, 6-Dioxo-9-me  thyl-decalyl-5)-propionsäure,    die nach Umlösen aus Äther bei 133-134  schmilzt. Aus der ersten Mutterlauge dieser Säure   kristalli-    siert ein   Säuregemisch,    das nach Umlösen aus   Aceton-Äther    zur isomeren Säure vom   F.    123 bis   124     führt.

   Einfacher ist die Trennung des kristallisierten Säuregemisehes, wenn man    n    direkt mit Diazomethan verestert, wonach aus Äther sofort der reine Methylester der niedriger schmelzenden Säure vom F. =   9495     kristallisiert.



   Eine Suspension von 160 Gewichtsteilen der Säure vom F. =   133-134     in 1000 Vo  lumteilen    Äther und 250 Volumteilen Methylalkohol wird unter   Kiihlung    mit einer Eis Kochsalzmischung so lange mit einer   ätheri-    schen Diazomethanlösung versetzt, bis alle Kristalle aufgelöst sind. Nach Zerstören des   überschüssigenDiazomethans    mit Eisessig wird die ätherische Lösung mit gesättigter Natriumbiearbonatlösung und gesättigter   Koch-    salzlösung gewaschen,   getroeknet    und eingedampft.

   Durch Umlösen des Rückstandes aus   Äther-Petroläther    erhält man den Methylester der höher schmelzenden Säure vom   F.       =      64-66 .   



   Eine Lösung von 168 Gewichtsteilen des Methylesters der höher schmelzenden Säure und 0, 33   Gewiehtsteilen      p-Toluolsulfonsäure    in 360 Volumteilen Benzol und 110   Gewichts-    teilen Äthylenglykol wird unter Zuhilfenahme   eines Wasserabseheiders 51/2    Stunden gekocht. Dann giesst man auf gesättigte Na  triumbiearbonatlösung    und gesättigte Koch salzlösung und extrahiert mit Äther. Die   äthe-      rischen    Lösungen werden mit gesättigter Kochsalzlösung neutral gewaschen, getrocknet und eingedampft.

   Zur Verseifung der teilweise   umgeesterten    Carboxylgruppe lässt man den Rückstand über Nacht bei Zimmertemperatur mit 1200 Volumteilen Methylalkohol und 350 Volumteilen 2n-Natronlauge stehen.



  Dann wird am Vakuum im Stiekstoffstrom weitgehend eingeengt und anschliessend mit Wasser und gesättigter Kochsalzlosung ver  dünnt.    Darauf versetzt man mit Eisessig bis zur Rotfärbung von   Lackmuspapier    und extrahiert   mitÄther.    Die ätherischen Lösungen werden vereinigt, getroeknet, filtriert und unter Kühlung mit einer Eis-Koehsalzmischung mit Diazomethan bis zur bleibenden   Gelbfär-    bung versetzt. Nach Zerstörung des   über-    schüssigen Diazomethans mit Eisessig wäscht man die ätherische Lösung mit   2n-Sodalösung    und   gesättigter Kochsalzlösung.

   Nach Trock-    nen und Eindampfen destilliert der erhaltene   p-(1, 6-Dioxo-9-methyl-deealyl-5)-propion-      säure-methylester,    dessen Oxogruppen in die Äthylenketalgruppierung übergeführt sind,   der Formel   
EMI5.1     
 unter 0, 05 mm   Druek    bei   165 .    Aus   Äther-      Petroläther    umkristallisiert schmilzt er bei   59-61 .   



   Zur Gewinnung des entsprechenden Dimethylamids kann wie folgt vorgegangen werden :
Zu einer aus 34 Gewichtsteilen Magnesium und 216 Gewichtsteilen Methyljodid bereiteten Lösung von   Methylmagnesiumjodid    in 1000 Volumteilen Äther werden unter   Eisküh-    lung 470 Gewichtsteile Dimethylamin in 2000 Volumteilen Äther gegeben. Nach   einstündi-    gem Rühren unter Eiskühlung wird das Eis bad entfernt und mit einer Lösung von 213, 5
Gewichtsteilen der obigen   Diäthylenketal-Ver-    bindung in 1000 Volumteilen Äther versetzt.



   Die Reaktionslösung rührt man während    1/2    Stunde bei Zimmertemperatur und kocht dann noch   3/4    Stunden unter   Rückfluss. An-    schliessend versetzt man unter Eiskühlung mit einer Lösung von   500    0 Gewichtsteilen Am moniumchlorid in 1500 Volumteilen Wasser und extrahiert die wässerige Phase mehrmals mit Äther. Die ätherischen Lösungen werden mit gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, ge trocknet und eingedampft. Zur Entfernung nicht umgesetzten Esters lässt man den Rück stand mit 500 Volumteilen Methylalkohol und
150 Volumteilen 2n-Natronlauge über Nacht bei 0  stehen. Darauf wird mit 3000 Volum teilen gesättigter Kochsalzlösung versetzt und mit Äther ausgeschüttelt.

   Die ätherische Lö sung wird nacheinander mit   2n-Sodalösung    und gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet und eingedampft. Das erhaltene
Dimethylamid der Formel
EMI5.2     
 siedet unter 0, 035 mm Druck bei   185 .    Aus den alkalischen Anteilen kann durch Ansäuern mit Essigsäure, Ausschütteln mit Äther und Verestern mit Diazomethan   unum-    gesetztes Ausgangsmaterial   zurüekerhalteii    werden.



   Beispiel 2
Eine aus 6 Gewichtsteilen Magnesium, 30 Gewichtsteilen   Äthylbromid und    300 Volumteilen Äther bereitete   Äthylmagnesiumbromid-    Losung wird mit 62 Gewichtsteilen des Dimethylamids der Formel 
EMI6.1     
 in 250 Volumteilen Äther gemischt. Die   Re-      aktionslösung    wird   41/2 Stunden    in einer Stickstoffatmosphäre am Rückfluss gekocht.



  Sodann werden 600 Volumteile Wasser und 60 Volumteile konzentrierter Salzsäure zugegeben. Der Äther wird abdestilliert, und nach dem Versetzen mit 700 Volumteilen Alkohol wird das Gemisch 2 Stunden unter Stickstoff am   Bückfluss    gekocht. Unter Eiskühlung werden hierauf 63 Gewichtsteile Ätznatron zugegeben und das Gemisch weiter über Nacht bei Zimmertemperatur und unter Stickstoff gerührt. Nach Zugabe von Salzsäure bis auf schwach saure Reaktion wird der Alkohol im Vakuum abdestilliert. Der Rückstand wird mit Wasser verdünnt und mehrere Male mit Äther extrahiert. Die   äthe-      rischen    Losungen werden dann nacheinander mit verdünnter Salzsäure, verdünnter Natronlauge und gesättigter   Natriumchloridlosung    gewaschen.

   Der Rückstand aus der   getrock-    neten   Ätherlösung    wird anschliessend im Hochvakuum destilliert. Die bei   140-150     bei einem Drucke von 0,   065 mm (Ausbeute 30 /o)    siedende Fraktion wird aus einem Gemiseh von Äther und   Petroläther umkristallisiert.   



  Man erhält so das ?5,10-2,5-Dimethyl-6-oxo-l, 2    [3'-oxo-cyclopentano- (I', 2')]-octahydronaph-    thalin der Formel
EMI6.2     
 vom F. =   98-100 .    Zum gleichen Endstoff gelangt man in analoger Weise ausgehend   vom entsprechenden Diäthylamid.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer trieyeli- scher Ketone der Formel EMI6.3 in welchen n = 1 oder 2 ist, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel EMI6.4 worin X eine stickstoffhaltige, funktionell abgewandelte Carboxylgruppe, R1 und R2 geschützte, dureh Hydrolyse wieder freisetzbare Oxogruppen bedeuten und n = 1 oder 2 ist, mit einer Äthylmetallverbindung umsetzt und das Umsetzungsprodukt unter Einwirkung eines hydrolysierenden Mittels derart behandelt, dass die Metallverbindung zersetzt, die gesehützten Oxogruppen in freie Oxogruppen übergeführt werden und Cyelisierung eintritt.
    UNTEBANSPBÜCEE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man von einer Verbindung der Formel EMI6.5 worin X, IZI. und R2 die im Patentanspruch gegebene Bedeutung haben, ausgeht, wobei das ? 8, 4-8, 11-Dimethyl-1, 7-dioxo-dodecahydro- phenanthren vom Smp. 135, 5--136, 5 erhalten wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Äthyl- metallverbindung Äthylmagnesiumbromid verwendet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die erhaltene Metallverbindung mit einem sauren hydroly sierenden Mittel behandelt, wobei die Metall verbindung zersetzt vmd die geschützten Oxogruppen in Freiheit gesetzt werden und das offenkettige Triketon mit Hilfe eines alkalischen Mittels cyelisiert.
CH313764D 1952-05-12 1952-05-12 Verfahren zur Herstellung neuer tricyclischer Ketone CH313764A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4077983A (en) * 1974-06-24 1978-03-07 Hoffmann-La Roche, Inc. Stereospecific total steroidal synthesis via substituted C/D-trans indanones

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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