CH314606A - Kräuselungsvorrichtung für ein vollsynthetisches organisches Garn - Google Patents

Kräuselungsvorrichtung für ein vollsynthetisches organisches Garn

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CH314606A
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heating
yarn
channel
medium
synthetic organic
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CH314606A
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Georg Heberlein
Ernst Weiss
Philippe Lang
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Heberlein & Co Ag
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    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/02Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist
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Description


      Kräuselungsvorrichtung    für ein vollsynthetisches     organisches    Garn    Die vorliegende Erfindung betrifft. eine       Kräuselungsvorriehtung,    um ein vollsynthe  tisches organisches Textilgarn mit einer per  manenten Kräuselung zu versehen durch vor  übergehendes Hochdrehen zwischen zwei die  genannte Hochdrehung nicht durchlaufen las  senden Fixpunkten, die dadurch gekennzeich  net ist, dass zwischen den beiden Fixpunkten  nacheinander ein ein gasförmiges Medium zur  Erhitzung des Garnes enthaltender Kanal mit  Heizmitteln zur gleichmässigen Erhitzung des       Mediums    über die ganze Länge des Kanals  auf     mindestens    150  C,

   ferner eine     Kühlzone     und eine     Falschzwirneinrichtung    angeordnet  sind. Mit einer solchen Vorrichtung lässt sich  eine sehr stabile Kräuselung behandelter  Garne erzielen, wobei zum Beispiel ein hoch  gedrehtes Garn im     U,rhitzungskanal    nur einer  Hitzebehandlung von wenigen Sekunden aus  gesetzt zu werden braucht, so dass es möglich  ist, die gewünschte Deformation des Garnes  in kontinuierlicher Arbeitsweise mittels der       Falschzwirneinrichtung    bei einer Lauf  gesehwindigkeit des Garnes von     20-40    m pro  Minute zu erzielen.  



  Das auf der Zeichnung dargestellte Aus  führungsbeispiel einer solchen Vorrichtung  ist besonders geeignet zur Kräuselung von  Garnen aus Polyamiden, z. B. gebildet aus       Hexamethylendiamin    und     Adipinsäure,    oder  aus solchen aus     s-Aminocaprolactam.    Es kom  men     jedoeh    auch Garne aus andern vollsyn-         thetischen    organischen Textilfasern in Be  tracht, beispielsweise solche auf     Polyvinyl-          basis    oder solche aus Polyestern.  



  Bei der Verwendung von     Polyamidgarnen,     gebildet aus     Hexamethylendiamin    und     Adi-          pinsäure,    erhält man qualitativ die besten       Effekte,    wenn die Garne der     Einwirkung    eines  gasförmigen Mediums von einer Temperatur  von 190 bis 210  C ausgesetzt werden. Bei  der Verwendung von     Polyamidgarnen    aus       8-Aminocaprolaetam    werden diese vorzugs  weise einem gasförmigen Medium von einer  Temperatur von 165 bis 185  C     ausgesetzt.     



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes mit einigen  Varianten. der     Erhitzungseinrichtung.     



       Fig.1    zeigt eine Ansieht.  



       Fig.    2 bis 4 zeigen im senkrechten Mittel  längsschnitt je eine Variante der     Erhitzungs-          einrichtung.     



  Wie aus     Fig.    1 hervorgeht, weist die Vor  richtung ein rahmenförmiges Gestell mit  senkrechten Stützen 2 und einem waagrechten  Tisch 7 auf. An einer der senkrechten Stüt  zen. 2 ist eine Spule 1 gelagert, von welcher  ein auf dieser befindliches vollsynthetisches  organisches Garn 1' abgezogen wird. Dieses  Garn läuft vorerst über     Führungs-    und  Bremsmittel 3, alsdann über einen Garnfüh  rer 4, zwischen vertikal     übereinanderliegen-          den    Walzen 5, 6 hindurch, welche einen Fix  punkt gegen Verdrehen des Garnes bilden,      über den Tisch 7 hinweg zu einem zweiten       Walzenpaar    8, 9,     welches    den zweiten Fix  punkt. bildet.

   Von hier läuft das Garn über  eine Spanneinrichtung 24, deren Spannung       dureh    eine Reguliereinrichtung 25 einstellbar  ist, und wird schliesslich auf einer Spule 23  wieder aufgespult.  



  Zwischen den beiden genannten Fixpunk  ten sind der Reihe     naeli    in der     Laufriehtung     des Garnes auf dem Tisch eine     Erhit.zungs-          einrichtung,    welche ein     Metallrohr    10 auf  weist, durch welches das Garn hindurch  geführt ist, und eine     Falsehzwirneinrichtung     12 angeordnet. Zwischen dieser und der Er  hitzungseinriehtung befindet sich eine Kühl  zone A. Das Metallrohr 10 ist unmittelbar als  Heizwiderstand ausgebildet und gegenüber  dem Tisch 7 mittels elektrisch isolierender  Konsolen gelagert. An den Rohrenden ist je  eine     Stromansehlussklemme   <B>1.1</B> befestigt, an  welche der Heizstrom angeschlossen ist.

   An  das eine Ende des     Metallrohres    10 ist eine  Rohrleitung 13 angeschlossen, durch welche  im     Erhitzungskanal,    der durch das Rohr 10  gebildet wird, eine Atmosphäre aus einem gas  förmigen Medium, insbesondere     inertem    Gas,  aufrechterhalten wird. Als     inertes    Gas kann  zum Beispiel     entoxi        dierte    Luft, Stickstoff,  Kohlensäure oder überhitzter Dampf Verwen  dung finden.

   Der elektrische Widerstand des  Rohres 10 sowie die Spannung des Heizstro  mes sind so gewählt, dass bei der vorbestimm  ten Länge des Rohres 10 das im Rohr befind  liche, gasförmige Medium auf der ganzen  Länge des     Erhitzungskanals    auf einer gleich  mässigen Temperatur von mindestens 150  G  gehalten werden kann, wenn im normalen Be  trieb das Garn mit der vorbestimmten     Ge-          sehwindigkeit    durch den     Erhitzungskanal    ge  führt wird.  



  Als     Falschzwirneinrichtung    kann eine be  kannte Einrichtung Verwendung finden, die  von einem nicht dargestellten     Luftlagermotor     mit<B>50000</B> bis<B>150000</B> oder mehr Touren pro  Minute     antreibbar    ist.

   Durch die     Falsehzwirn-          einrichtung    12 wird das Garn vorübergehend  in bekannter Weise zum Beispiel auf 3000  Touren pro Meter oder mehr hochgedreht und    im hochgedrehten Zustande im     Erhitzungs-          ka.na.l    der Einwirkung des     erhitzten        Mediums     ausgesetzt,     wodureh    eine     fIeissfixierung    des  Garnes im     hoebgedrelzten    Zustand erfolgt.  



  Vor dein     dureh    das Walzenpaar 5, 6 gebil  deten ersten Fixpunkt kann in     bekannter     Weise eine     Benetzungseinriehtung    eingeschal  tet sein, durch     welehe    das Garn hindurch  geführt     wird.     



  Der Antrieb des Walzenpaares 5, 6 erfolgt  mittels eines Kettentriebes 14 von einer Welle  1 5 eines Getriebes mit     ver        änderlieher    Überset  zung 16 aus, welches im Rahmengestell be  festigt ist und dessen Antriebswelle 17 von  einem Kettentrieb 18 in nicht. dargestellter       Weise    mit. variabler     G.eseliwindigkeit        antreib-          bar    ist, z. B.     dureh    einen Elektromotor, unter  Zwischenschaltung eines Schaltgetriebes.  



  Das Walzenpaar 8, 9 wird mittels eines  Kettentriebes 19 von einer Welle 20 aus an  getrieben, die mittels eines Kettentriebes mit  der Welle 17 gekuppelt ist und daher zwang  läufig ebenfalls vom Kettentrieb 18 angetrie  ben ist. Die     IX'elle    20 sitzt an einem Getriebe  21 mit veränderbarer     Übersetzung,    von wel  chem aus mittels eines Kettentriebes 22 und  eines zweiten Kettentriebes die Spule 23 mit  vorbestimmter     Gesehw        indigkeft    angetrieben  ist.     Dureh    Verstellen des     Ubersetzungsgmades     des Getriebes 21 lässt sieh die Tourenzahl der  Spule 23 in     vorbestimmten    Grenzen variieren.

         Dureh    Verstellen des Getriebes 16 lässt sich  in vorbestimmten Grenzen die Differenz der  Tourenzahlen     zwischen    den     Walzenpaaren    8,  9 und 5, 6 einregulieren.  



  Die Garngeschwindigkeit ist. so zu wählen,  dass im     Erhitzungskanal    ein     Plastifizieren    im  hochgedrehten Zustand des Garnes erfolgt,  verbunden mit einem.     Härtungseffekt    in vor  bestimmtem Ausmass innerhalb der Strecke       zwisehen    den beiden Fixpunkten. Die     (-',ai-n-          gesehwindigkeit    hängt ausser     von    der Art des       volls@nthetisehen    Garnes in erster Linie von  der Länge des den     Erhitzungskanal    bildenden  Metallrohres 10 und derjenigen der Kühl  zone A und ferner von der Tourenzahl der       Falschzwirneinrichtung    ab.

        Die Heizeinrichtung nach     Fig.    2     un-          terselieidet    sich von derjenigen nach     Fig.1          lecliglieli    dadurch,     dass    der Heizwiderstand  nicht durch das     Metallrohrstück    10, sondern  durch eine dieses umgebende     IIeizwieklung    26  gebildet ist, an deren beiden Enden die     Ireiz-          stromzuführungsleitungen    angeschlossen sind.  



  Bei der Heizeinrichtung nach     Fig.    3 ist der       Erhitzungskanal    durch ein     Doppelmantelrohr     gebildet, dessen Innenmantel durch das     Me-          tallrohrstiiek    10 und dessen Aussenmantel 27  durch einen Hohlzylinder gebildet ist, dessen  Enden dicht schliessend mit dem Rohrstück  10 verbunden sind. Zwischen den beiden Rohr  mänteln befindet sieh ein ringförmiger Raum,  zur Aufnahme eines Wärmeträgers in Form  von überhitztem Wasserdampf oder einem er  hitzten     Dampf    eines andern Stoffes bzw.  Heisswasser oder heisses öl. Die Zufuhr und  Abfuhr des     Heizmittels    erfolgt durch je einen  Stutzen 28 bzw. 29, welcher in den Ringraum  mündet.  



  Bei der Heizeinrichtung nach     Fig.    4 wird  ein gasförmiges     Heizmittel    unmittelbar durch  die Leitung 13 in das     Metallrohrstück    10 ein  gelassen und am entgegengesetzten Ende  durch einen Rohrstutzen ausgelassen. Das  Heizmittel ist also in diesem Falle identisch  mit dem gasförmigen Medium, durch welches  das Garn im     Erhitzungskanal    geführt wird.  Zur Verringerung von Wärmeverlusten ist  das     '4Ietallrohrstüek    10 von einem Mantel 30  aus wärmeisolierendem Stoff umgeben.  



  In allen diesen Fällen ist das Heizmittel  so gewählt, dass es zum gleichmässigen Erhit  zen des im     Erhitzungskanal        befindliehen    Me  diums auf der ganzen Länge des     Erhitzungs-          kanals    auf eine Temperatur von mindestens       1:50         C    ausreicht, und zwar unter     Aufreeht-          erlialttin-    dieser vorbestimmten Temperatur  im     laufenden    Betrieb.     Zweckmässig    ist. ein  Heizmittel für das Medium so gewählt, dass  es zum Erhitzen des Mediums auf eine zwi  schen 160 und 220  C liegende Temperatur  ausreicht.  



  Anstatt die im Ausführungsbeispiel be  schriebene     Vorrichtung,    wie in     Fig.    1 darge-    stellt, waagrecht anzuordnen, ist auch eine  senkrechte oder     annähernd    senkrechte Anord  nung der Vorrichtung möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kräuselungsvorrichtung, um ein vollsyn thetisches organisches Textilgarn mit einer permanenten Kräuselung zu versehen durch vorübergehendes Hochdrehen zwischen zwei die genannte Hochdrehung nicht durchlaufen lassenden Fixpunkten, dadurch gekennzeich net, dass zwischen den beiden Fixpunkten nacheinander ein ein gasförmiges 112edium zur Erhitzung des Garnes enthaltender Ka nal mit Heizmitteln zur gleichmässigen Erhit zung des Mediums über die ganze Länge des Kanals auf mindestens 1.ö0 C, ferner eine Kühlzone und eine Falschzwirneinrichtung an geordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass vor dem ersten Fixpunkt eine Benetzungseinrichtung einge schaltet ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Erhitzungs- kanal durch ein Metallrohr mit elektrischer Heizwicklung gebildet ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss der Erhitzungs- kanal dureh ein Metallrohr gebildet ist, das als Widerstand in einem elektrischen Strom kreis eingeschaltet ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Erhitziuigs- kanal durch ein Doppelmantelrohr gebildet ist, zwischen dessen beiden Rohrmänteln sich ein Raum zur Aufnahme eines Wärmeträgers befindet. 5. Vorriebtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass Heizmittel zum Erhitzen des Mediums auf eine zwischen 160 und 220 C liegende Temperatur vorgesehen sind.
CH314606A 1953-02-26 1954-02-18 Kräuselungsvorrichtung für ein vollsynthetisches organisches Garn CH314606A (de)

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