CH321467A - Verfahren zur Erzeugung permanent gekräuselter Garne aus Einzelgarnen, die aus vollsynthetischen organischen Textilfasern bestehen - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung permanent gekräuselter Garne aus Einzelgarnen, die aus vollsynthetischen organischen Textilfasern bestehen

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CH321467A
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Georg Heberlein
Ernst Weiss
Philippe Lang
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Heberlein & Co Ag
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    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
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Description


  Verfahren zur Erzeugung permanent gekräuselter Garne aus Einzelgarnen,  die aus vollsynthetischen organischen Textilfasern bestehen    Es ist bekannt, Garnen aus Kunstfasern  eine permanente Kräuselung zu erteilen, indem  man sie zuerst auf     Spulen    abnormal     hoeh-          dreht,    in diesem     Zustande    einer     Dämpfeng          unteiwirft    Lind sodann     wieder    auf normale       Drehung,        zurückd:

  relit.    Es ist ferner schon vor  geschlagen. worden, die Garne in     kontinuier-          lieher        Arbeitsweise    mit Hilfe einer     Falsch-          zwirnvorricht-Ling    vorübergehend     hoehmidrehen     und sie auf diese Weise     zu    kräuseln. Solche       Falsehzwirnvorriehtungen    sind zum Beispiel  in den sehweit.     Patentsehriften        Nrn.    239737  und     245643    beschrieben.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun  ein Verfahren zur     Erzeugung        permanent.    ge  kräuselter Garne     aus        Einzelgarnen,    die aus  synthetischen organischen     Textilfasern    be  stehen Lind einer hohen     Fal'schzwirnung    und  im     lioehgedrehten        Zustande    einer Heissfixie  rung unterworfen     wurden    und deren     End-          drehungen    unter sieh tim höchstens          20 Dre  hungen pro Meter abweichen, dadurch gekenn  zeichnet,

   dass zwei in entgegengesetzter Dreh  richtung vorübergehend hochgedrehte Einzel  garne miteinander v     erzsszrnt    werden. Die Er  findung     betrifft    auch ein nach diesem Ver  fahren hergestelltes Garn. Nachstehend wer  den     Ausführungsbeispiele    der     Erfindung     erläutert.:

    Bei der     1=Ierstellung    gekräuselter Einzel  garne, welche selbst keinen Teil der vorlie-         genden        Erfindung    bilden, durchläuft das von  der     Fadenliefervorrichtung    kommende glatte  Einzelgarn aus synthetischen organischen       Te-xtil.fasern    zweckmässig der Reihe nach     zu-          nächst    eine erste     Fadenfördervorrichtung    in  Form eines Walzenpaares, durch welches das       Einzelgarn    zugleich gegen     Verdrehung    fest  gehalten wird,     sodann    einen     Erhitmingskanal,

       eine     Kühlzone,    einen     Drallgeber    der     Falsch-          zw        irnvorrichtitng        und    schliesslich ein zweites,  als     Fadenfördervorrichtung    dienendes Wal  zenpaar, durch     welches    es wieder gegen Ver  drehung festgehalten wird. Das Einzelgarn  befindet sich dabei zwischen dem ersten Wal  zenpaar und dem     Drallgeber    im hochgedrehten  Zustande. Nach dem     Verlassen    des zweiten  Walzenpaares gelangt das Einzelgarn auf  einen Haspel oder auf Spulen.  



  Der     Erhitzungskanal    kann aus     einem     Metallrohr mit einer     elektrischen    Heizwick  lung     zur        Erhitzung    eines im Kanal befind  lichen     gasförmigen    Mediums bestehen. Das im       Erhitzangskanal        enthaltene    gasförmige Me  dium     kann    beispielsweise aus     Heissluft    oder  heissen     inerten    Gasen     bestehen.     



  Die     Einzelgarne    können entweder im Sinne  ihrer ursprünglichen Drehrichtung oder ent  gegengesetzt zu derselben über den Nullpunkt  hinaus vorübergehend     hochgedlreht    werden. Je  zwei derart gekräuselte Einzelgarne, deren       Enddrehungen    unter sich um höchstens           -!-    20     Drehungen    pro     Meter    abweichen und  von denen eines in     Z-Richtung    und das andere  in     S-Richtung    vorübergehend hochgedreht  wurde, werden nun miteinander in Z- oder       S-Riehtrrng    auf normale Drehung verzwirnt.

    Man erhält so ein regelmässiges     voluminöses     Material, dessen innerer     Spannungszustand     völlig     aiLsgeglichen        ist.    Bei aus Zwirnen aus  je zwei solchen Einzelgarnen hergestellten       Virkstücken    tritt die     sonst    häufig beobachtete  spiralige Verdrehung derselben nicht auf.  



  Besonders     geeignet    zur     Erzeugung        solcher     Garne     sind    permanent gekräuselte Einzel  garne aus Polyamiden, z. B. solche aus     Poly-          hexamethylenadipamid    oder solche aus     Poly-          merisa.ten    aus     e-Caprolactam.    Es kommen  jedoch auch Einzelgarne aus andern     vellsyn-          thetischen    organischen Textilfasern in Be  tracht, beispielsweise solche auf     Polyvinyl-          basis    oder solche aus Polyestern.  



  Man erhält qualitativ die besten Effekte,  wenn als     Ausgangsmaterial    gekräuselte     Ein-          zelgarn:e    aus     Hexamethylenadipamid',    die im  hochgedrehten Zustande während etwa 2 bis  30 Sekunden der Einwirkung eines gasförmi  gen     Mediums    mit einer Temperatur von 190       bis    210  C     unterworfen    wurden, oder Einzel  garne     aus        Polymerisa.ten    von     e-Caprola,ctam,     die der     Einwirkung    eines gasförmigen Me  diums mit einer Temperatur von 165 bis  1-85  C     ausgesetzt    wurden,

   verwendet werden.       Beispiel   <I>1</I>       Ausgegangen    wird von     gekräuselten    Ein  zelgarnen in- Form eines normalen     Poly        amid-          garnes,    gebildet aus     Hexamethylendiamin    und       Ad'ipinsäure,    das unter der     Bezeichnung     Nylon bekannt.     ist,    mit ,dem     Titer    70/1 den.

    (23     Fibrillen)    und einer     Ausgangsdrehung     100     T/m    s, das auf einer     Falschzwirnvorrieh-          tun.g    vorübergehend auf 300 Tim s gedreht  wurde, wobei es vordem     Drallgeber    in hoch  gedrehtem     Zustand,    ein Heizrohr, in welchem  es während     71/z    Sek. einer Temperatur von  200  C ausgesetzt wurde, und anschliessend  eine freie kalte Zone durchlief.

   Das nach dem  Verlassen des     Drallgebers    und der     Fördervor-          richtung    durch einen Haspel unter geringer    Spannung aufgenommene Garn     ist.    intensiv  gekräuselt.  



  Je zwei so erhaltene Einzelgarne, von  denen eines die Ausgangsdrehung 100     T/m    s  hat und vorübergehend auf 3000     T/m    s hoch  gedreht wurde, das andere die Ausgangs  drehung 100     T/m    z hat und vorübergehend  auf 3000     T/m    z hochgedreht wurde, werden  miteinander auf<B>1.00</B>     T/ni    Z verzwirnt, wobei  man ein regelmässiges     volriminöses    Material  erhält.  



       Beispiel   <I>2</I>  Als     Ausgangsmaterial    dienen gekräuselte       Einzelgarne    in Form eines     Polyhexamethylen-          ad'ipamidgarnes    70;l den.

   (23 Fibrillen)  100     T/m    s, das     auf    einer     Falschzwirnvorri.eh-          tung    vorübergehend entgegengesetzt zur ur  sprünglichen Drehrichtung über den Null  punkt hinaus auf 3000     T/m    z gedreht     wurde,     wobei es vor dem     Drallgeber    in     hochgedrehtem-          Zustand    ein Heizrohr, in     wel.ehem    es während       71/G    Sek. einer Temperatur von 200  C aus  gesetzt wurde, und anschliessend an die  trockene     Erhitming    eine freie kalte Zone       durehlief.     



  Je zwei unter     vorübergehendem    Hoch  drehen in entgegengesetzter Richtung so erhal  tene Einzelgarne werden miteinander zu  einem     ;ekräitselten    voluminösen Garn ver  zwirnt.  



  Ein besonders interessantes, ausserordent  lich gleichmässiges und voluminöses Garn wird  durch     Verzwirnun:g    je eines gekräuselten Ein  zelgarnes aus Beispiel 1,     Ausga.njsdrehung     1-00     Tim    s, mit einem solchen aus Beispiel  _  auf 100     T/m    Z erhalten.  



  <I>Beispiel 3</I>  Als     erste:-,        Ausgangsmaterial    dienen ge  kräuselte Einzelgarne 60/1 den. aus     e-Capro-          lactampolyamidga.rn,    das unter der     14Tarken-          bezeiehnung     Perlon  L bekannt ist und auf  einer     Falsehmvirnvorrich'tung        vorübergehend     auf 3200     T/m    z hochgedreht wurde, wobei es  im hochgedrehten     Zustande    ein vor dem     Dra,ll-          geber    angeordnetes Heizrohr,

   in welchem es  während 9 Sekunden einer Temperatur von      170  C     ausgesetzt    wurde,     und    anschliessend  eine Kühlzone passierte.  



  Als     zweites    Ausgangsmaterial dienen ge  kräuselte Einzelgarne 60/l den. in Form von        Perlon -Garn    von 150     T,Im    z,     welches    unter  gleichen thermischen und' mechanischen Be  dingungen wie die erstgenannten Einzelgarne       vorübergehend    auf 3200     T./m    s hochgedreht  wurde.  



  Je ein Einzelgarn der     erstgenannten    und  der zweitgenannten Art werden nun mitein  ander auf 50     T/m    S verzwirnt, wodurch man  ein     intensiv        gekräuseltes    Material erhält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Erzeugung permanent ge kräuselter Garne aus Einzelgarnen, die aus s@.ntlietisehen organischen Textilfasern be stehen und einer hohen Falsehzwirnung und im hochgedrehten Zustande einer Heissfixie rung unterworfen wurden und' deren End- drehungen unter sieh um höchstens 20 Dre hungen pro Meter abweichen, dadurch ge- kennzeichnet, dass zwei in entgegengesetzter Drehrichtung vorübergehend hochgedrehte Einzelgarne miteinander verzwirnt werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, wobei als Ausgangsmaterial Einzelgarne verwendet werden, die im hochgedrehten Zustande der trockenen Erhitzung mit einem gasförmigen Medium unterworfen wurden. 2. Verfahren nach Patentansprueh I, wobei als Ausgangsmaterial Einzelgarne verwendet werden, die entgegengesetzt zu ihrer iusprüng- lichen Drehrichtung über den Nullpunkt hin aus hochgedreht worden sind. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da.ss die Einzelgarne auf 50 bis 1.00 Drehungen pro Meter mit einander verzgrzrnt werden. PATENTANSPRUCH II Nach ,dem Verfahren gemäss Patentan spruch I erzeugtes gekräuseltes Garn.
CH321467D 1953-02-26 1954-02-18 Verfahren zur Erzeugung permanent gekräuselter Garne aus Einzelgarnen, die aus vollsynthetischen organischen Textilfasern bestehen CH321467A (de)

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