CH323464A - Verfahren zur Herstellung eines basischen Esters der 9-Xantencarbonsäure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines basischen Esters der 9-Xantencarbonsäure

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CH323464A
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ester
acid
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carboxylic acid
xantencarboxylic
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Inventor
Rosicky Jan
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Selectochimica Lautenberg S A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D311/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings
    • C07D311/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D311/78Ring systems having three or more relevant rings
    • C07D311/80Dibenzopyrans; Hydrogenated dibenzopyrans
    • C07D311/82Xanthenes
    • C07D311/84Xanthenes with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached in position 9

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Description


  Verfahren     zur    Herstellung eines basischen     Esters    der     9-Xantencarbonsäure       Der     Diisopropylaminoäthylester    der     9-          Xanthencarbonsäure    besitzt hervorragende       spasmolytische    Eigenschaften und dient auch  als Ausgangsstoff zur Herstellung von     quater-          nären    Salzen durch Addition von     Halogen-          Alkylen.    Diese     quaternären    Verbindungen  zeichnen sich durch ihre     anticholinergische     Wirkung aus.

   Nun begegnet die Herstellung  dieses Esters verschiedenen Schwierigkeiten.  



  Die allgemeine Herstellungsmethode durch  Einwirkung des     Aminoalkohols    auf     Xanthen-          rarbonsäure    in Gegenwart von Mineralsäuren       führt    nicht zum Ziel.  



  Auch die Methode der     Umesterung,    die  sehr vorteilhaft zur Darstellung des     Diäthyl-          a.minoäthylesters    angewandt werden kann, ver  sagt für die Herstellung des     Diisopropyl-          a.minoäthylesters    vollkommen.  



  Es ist vorgeschlagen worden, diese     Ver-          esterung    nach der Methode von     Hörenstein     &        Pahlicke    durchzuführen     [Chem.        Abst.        Vol.    46.  Seite 9558 (1952) ]. Ein Nachteil dieses Ver  fahrens liegt jedoch darin, dass die freie       Diisopropylaminoäthylchloridbase    angewandt       werden    muss.

   Diese Base ist jedoch äusserst  unstabil und neigt besonders in Gegenwart  von Metallspuren zur schnellen     Polymerisa-          tion.    Ausserdem handelt es sich bei der freien  Base um einen Reizstoff, der durch die ätzende  Wirkung das Arbeiten erschwert.    Arbeitet man nach diesem Verfahren, so  erhält man als Endprodukt das Hydrochlorid  des Esters. Beabsichtigt man, den Ester zur  Herstellung des     quaternären    Salzes zu be  nutzen, so muss die Base erst wieder in  Freiheit gesetzt werden.  



  Es wurde nun ein Verfahren gefunden, das  es möglich macht, den     Diisopropylaminoäthyl-          ester    der     9-Xanthencarbonsäure    auf technisch  sehr einfache Weise, in ausgezeichneter Aus  beute und hoher Reinheit zu erhalten.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist da  durch gekennzeichnet, dass die freie     9-Xan-          thencarbonsäure    in einem Lösungsmittel, wie  Aceton oder     Methyläthylketon,    mit einem  Salz des     Diisopropylaminoäthylehlorids,    z. B.  Hydrochlorid, in Gegenwart von     Alkalicarbo-          nat    bei erhöhter Temperatur zur Einwirkung  gebracht wird. Dabei werden die reagierenden.  Körper am besten in molekularem Verhältnis  oder höchstens mit einem geringen Überschuss  einer der Komponenten verwendet. Als     Alkali-          carbonat    ist Pottasche     (Kaliumcarbonat)    be  sonders günstig.  



  Die     Reagentien    brauchen dabei nicht ab  solut wasserfrei zu sein, und die Ausbeute  wird keineswegs beeinträchtigt, wenn auch das  Lösungsmittel geringe Mengen Wasser enthält.  



  Die grossen technischen     Vorteile    dieses       Verfahrens    bestehen darin:      1. dass das     Diisopropylaminoäthylchlorid     direkt als     Hydrochlorid,    so wie es bei der       Chlorierung    des     Diisopropylaminoäthanols    re  sultiert, verwendet werden kann. Dadurch  wird das Gefahrenmoment und die     Polymeri-          sation    vermieden;  2. dass als     Kondensationsmittel    billige     Al-          kalicarbonate        verwendet    werden können.

    Der Ester resultiert als freie reine Base  und kann sowohl als Hydrochlorid als auch  direkt als Base weiter verwendet werden.  Es     zeigte    sich, dass nach dem erfindungs  gemässen Verfahren eine erhebliche Ersparnis  an     apparativer    Einrichtung und an chemi  schen Manipulationen erzielt werden kann,  um so mehr als die Ausbeute des resultieren  den Produktes in der Regel ausgezeichnet ist.  <I>Beispiel 1</I>  25 g     9-Xanthencarbonsäure     22g     Diisopropylaminoäthylchlorid-hydro-          chlorid     46 g Pottasche  werden in 250     cm3        Methyläthylketon        (991/oig)     während 12 Stunden gekocht.

   Dann wird  Aktivkohle zugegeben und filtriert. Das klare,  schwach gelbgefärbte Filtrat wird eingedampft  und im Vakuum vom     Methyläthylketon        be-          freit.        Man        erhält        34,5        g        (88%        der        Theorie)     reine Base, die zur     Methobromierung        sofort          verwendet    werden kann. Die Base kann auch  durch Destillation im Vakuum noch einmal       gereinigt    werden.

   Sie destilliert bei 0,5 mm       Hg        zwischen    185 bis 193 .  



  Ausbeute: 33,2 g =     85,31/a    der Theorie.    <I>Beispiel 2</I>  22,6 g     9-Xanthencarbonsäure     20 g     Diisopropylaminoäthylchlorid-hydro-          chlorid     41,4 g Pottasche  werden in 180     cm3    Aceton während 16 Stun  den am     Rückfluss    gekocht. Man kühlt, fil  triert von den Mineralsalzen ab, konzentriert  das Filtrat im Vakuum auf     1/3    und isoliert  die Base als Chlorhydrat durch Zugabe von  salzsaurem     Isopropyläther.     



  Ausbeute an Chlorhydrat des     9-Xanthen-          carbonsäure-diisopropylaminoäthylesters    30,5 g  = 78,5  /o der Theorie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung des Diisopro- pylaminoäthylesters der 9-Xanthencarbon- säure, dadurch gekennzeichnet, dass die 9- Xanthencarbonsäure mit einem Salz des Di- isopropylaminoäthylchlorids in einem orga nischen Lösungsmittel in Gegenwart von Al- kalicarbonat bei höherer Temperatur zur Re aktion gebracht wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der basische Ester, nach Abtrennen der Mineralsalze, durch Ab destillieren des Lösungsmittels isoliert wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, nach vorhergehen dem Abtrennen der Mineralsalze, der Ester durch Zugabe von Säure als kristallines Salz isoliert wird.
CH323464D 1954-03-08 1954-03-08 Verfahren zur Herstellung eines basischen Esters der 9-Xantencarbonsäure CH323464A (de)

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