CH326066A - Verfahren zur Herstellung heterocyclischer Äthersulfone - Google Patents

Verfahren zur Herstellung heterocyclischer Äthersulfone

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CH326066A
CH326066A CH326066DA CH326066A CH 326066 A CH326066 A CH 326066A CH 326066D A CH326066D A CH 326066DA CH 326066 A CH326066 A CH 326066A
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sep
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quinone
ether sulfones
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Rolf Dr Puetter
Fritz Dr Suckfuell
Gerhard Dr Dittmar
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Bayer Ag
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    • C07D327/00Heterocyclic compounds containing rings having oxygen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D327/02Heterocyclic compounds containing rings having oxygen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms one oxygen atom and one sulfur atom
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    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
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    • C07D327/08[b,e]-condensed with two six-membered carbocyclic rings

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Description


  Verfahren zur     Herstellung        heterocyclischer        Äthersulfone            (legenstand,    des     Hauptpatentes    ist. ein Ver  fahren zur     Herstellung    von     heteroeyclisehen          :

  ithersit)fonen,    das dadurch     gekennzeichnet          isl,    dass man     Chinone,    die in     o-Stellung        zrt     einem     Sauerstoffatom    zur Addition befähigt       sind,    mit solchen     orga-nisehen        Sulfinsäuren          imisetzi,    die     arn        or@ganisehen.        Rest    einen       anioniseh        ablösbaren    Rest tragen,

   und die ent  standenen     Dioxyai7        Isulfone    in schwach     sau-          reiii    bis     alkaliseheni        Medium    bei     @@e@@ebenen-          Falk;        erhöhter        Temperatur        belässt.,,        bies        unter          Kondensation        Ringschluss    eingetreten ist.  



       E:s    wurde     nnn    gefunden, dass     aueb        Chinon-          niolloxinie,    die     iil        o-Stellung        ztlra    Chinon-    Sauerstoffatom zur     Addition        befähigt    sind,  sich nach dem Verfahren des Hauptpatentes  umsetzen lassen.

   Hierbei entstehen als erste  fassbare     Zwischenstufen    nicht., wie zu erwar  ten war, die     p-Oxy-hydroxylamino-arylsulfone,     sondern deren     Reduktionsprodukte,    nämlich  die     p-Oxy-amino-Verbindungen.    Die Reduk  tion wird durch die anwesende     organische          Sulfinsäure    bewirkt.

   Es ist daher zweckmässig,  zur Steigerung der Ausbeute mehr als ein       3101        Sulfinsäure    pro     Mol        Chinon-oxinr    ein  zusetzen.     Beispielsweise    verläuft. die Reaktion  mit     p-Benzochinon-monoxiin        (p-Nitroso-phe-          nol)    wie folgt:  
EMI0001.0063     
    Hierbei bedeutet K     einen        anionisch    ablösbaren  Rest und R. einen organischen     Rest..     



  Wie bei dem     Verfahren    des Hauptpatentes  erfolgt. der     Ringsehluss    auch hier im     allge-          meinen        ani    besten in schwach     alkalischem        Cle-          l)iet;    in     niariehen    Fällen ist     stärkeres    Alkali    vorzuziehen. Unter     Umständen    ergibt jedoch  ein Arbeiten in neutralem     bis    schwach saurem       1lIedium    die     besseren    Ausbeuten.

   Die geeig  netsten Bedingungen     lassen    sich im Einzel  falle leicht durch     Vorversuehe        feststellen.    Der       R.ingschluss    erfolgt meist, recht glatt., vielfach      schon bei     Raumtemperatur.    In einigen Fällen       ist    es ratsam, zur     Abkürzung    der Reaktions  dauer erhöhte Temperaturen bis etwa 100   zu wählen;

   bei schwerbeweglichem aromatisch  gebundenem     Chlor    arbeitet man jedoch zweck  mässig bei höherer Temperatur im     Autoklaven.       Wie     aus    dem geschilderten Verfahren her  vorgeht, enthalten die neuen     heterocy        clischen          Äthersulfone        zwangläufig    eine. primäre     Amino-          grnppe    an einem aromatischen Kern gebun  den.

   Darüber hinaus hat     man    es aber durch  Variationsmöglichkeiten in der     Chinon-oxim-          komponente    und in der     organischen        Sulifin-          säurekomponent.e    in der Hand,     heteroeyelische          Äthersulfone    mit den     verschiedenartigsten          Substituenten        herzustellen,    in denen überdies  primär vorhandene     Substituenten    in an sich  bekannter Weise abgewandelt werden können;

    ausserdem können auch andere     Snbstituenten     nach     erfolgtem        Ringschlass    eingeführt. werden.  



  Die neuen     heteroeyelisehen        Ät.herstilfone     entstehen nach dem erfindungsgemässen Ver  fahren zum Teil in sehr     guten    Ausbeuten.  Sie sind wertvolle Zwischenprodukte für  die Herstellung von Farbstoffen,     Textilhilfs-          mitteln,        Schädlingsbekämpfungsmitteln    und  Kunststoffen.  



  <I>Beispiel. 1</I>  123 g     Chinonoxim        (p-Nitroso-phenol)    wer  den in 1 Liter     Wasser    und 100 ein-' Natron  lauge     (4011/o)    gelöst. und     auf    eine Vorlage von  400     em3        Eiswasser    und 250     cin3        cone.    Salz  säure     (2920B6)    gegeben. Das     ausgefällte        Chi-          nonoxim    wird bei 20  mit einer Lösung von  280 g     ehlormethansiilfinsaurem    Natrium in  2 Liter Wasser versetzt.

   Unter Temperatur  steigerung auf 34  löst sieh das     Chinonoxim     innerhalb einer halben Stunde. Man versetzt  mit. wenig Kohle und filtriert. eine     gering-          fügige        Verunreinigung    ab. Das klare Filtrat       wird        mit        250        cm3        Natronlauge        (-10%)    natron-    alkalisch gestellt. und 20     Minuten    auf 75-80   erwärmt.

   Das     Reaktionsprodukt    scheidet sieh  bereits     in.    der Hitze kristallin ab und wird  nach dem Erkalten     abgesaugt;    nach dem     Um-          kristallisieren    aus viel Wasser oder aus     wäss-          rigem    Methanol     zeigt    es den     Schmelzpunkt     von 160 .  



  Die Analysenwerte       (ber.:        45,4%        C,        3,811/o        H,        7,6o/oN,        17,311/o        S          gef.:        -15,41/0C,        3,8o/aH,        7,51/o    N,     17,70/1S)     entsprechen der     Summenformel        C7II703NS     einer Verbindung der Formel:

    
EMI0002.0083     
    <I>Beispiel. 2</I>  240 g     '),5-diehlor-benzolsu.lfinsa.nres    Na  trium werden- in 2 Liter     Waliser    gelöst und  dann mit<B>1.50</B>     em3        cone.    Salzsäure (22      B6),     die mit dem gleichen Volumen Wasser     ver-          dännt.    sind,     ausgefällt.    Zur     Sulfinsäure        fügt     man     portionsweise    eine     Suspension    von     Chi-          nonoxim        (p-Nitroso-phenol),

      die durch     Lösen     von 61,5 g     Chinonoxim    in 500     ems    Wasser       Lind    50     em3    Natronlauge (400/0) und     Wieder-          ausfällen.    mit. 200 ein- Eiswasser und 60     cm3          cone.        Salzsäure    (22      B6)    erhalten wurde. Nach       4stündigem    Rühren bei     18-201)    wird abge  saugt.

   Das Reaktionsprodukt wird in 1 Liter  Wasser und 300     em3    Natronlauge     (401/a)    ge  löst und 5 Stunden im     Autoklaven    auf 150   erhitzt.. Das     kristallisierte        Endprodukt    wird  abgesaugt und mit Wasser gewaschen: Es zeigt.  nach dem     Umkristallisieren        aus        wässrigeni     Aceton einen     Schmelzpunkt    von 226 .

      Die     Analysenwerte            (ber.:        51,10/@C,        2,8%        H,        5,0%        N,        1.1,4%        S,        l.2,6        1/a        Cl          gef.:

          50,60/ & C,        2,7%        H,        5,0o/oN,        11,41/o        S,        12,50/a        Cl)            entsprechen    der Summenformel     C12I3803NSC.1    einer Verbindung der Formel    
EMI0003.0001     
         Beispiel   <I>3</I>  280 g     5-nitro-2-ehlor-benzolsulfinsa.ures          Natrium    werden in 500     em3    Wasser gelöst  und mit. einem     Gemisch    von 150     em3@    Eis  wasser und 150 ein-' Bone.

       Salzsäure    (22      B6)     ausgefällt. Zur     Sulfinsäure        wird        portions-          weise    eine gemäss Beispiel 2     hergestellte          Suspension    aus 61,5 g     Chinonoxim    ge  geben. Nach     einstündigem    Rühren     bei    18  bis 20  wird     d'as        Anlageraingsprodukt    isoliert.

         Es        wird        in    1     Liter        wässriger        7.0%iger        Solo-          lösung    kalt gelöst.     Nach        kurzem    Erwärmen  beginnt die     Abseheidung    des gelben,     kristalli-          sierten        Endproduktes.    Man hält. 30     1linuten     auf 80 , kühlt     und        saugt    ab.

   Das     Präparat     zeigt nach dem     Umkristal.lisieren    aus     wäss-          rig-em    Aceton einen Schmelzpunkt von 238 .  Die     Analysenwerte          (her.:        49,3%,C,        2,7%-11,        9,6%NT,        10,90/@S          -ei.:

          49,1%        C,        2,70/@        H,        9,1%        N,        10,90/0        S)     
EMI0003.0057     
  
    hie <SEP> Analysenwerte
<tb>  (ber.: <SEP> 38,40/@C, <SEP> 2,7% <SEP> H, <SEP> 6,4@/@N, <SEP> 14,6'% <SEP> S, <SEP> 16,20/0 <SEP> Cl
<tb>  gef.:

   <SEP> <B>38,61/(>C,</B> <SEP> 2,8% <SEP> H, <SEP> 6,30/@N, <SEP> 14,7% <SEP> S, <SEP> 16,30/@ <SEP> Cl)       entsprechen der     Summenformel          C7H003N    - S     #    Cl  einer     Verbindung    der Formel  
EMI0003.0062     
         entsprechen    der     Summenformel        CAAN25     einer     Verbindung    der Formel  
EMI0003.0067     
         Beispiel   <I>4-</I>  157,5 g     3-Chlor-benzoehiuon-oxim    (4) wer  den in 2,5 Liter     Wasser        verrührt,    250     em3     tone.

   Salzsäure (22      B6)    -und eine Lösung von  280 g     ehlormethansulfinsaurem        Natrium.    in  2 Liter     Wasser        zugesetzt.    Im Lauf einer  Stunde steigt die Temperatur von 19 auf     26 ,     zugleich tritt     weitgehend:    Lösung ein.

   Nach  dem     Abfiltrieren    einer kleinen Verunreini  gung wird das klare Filtrat mit 300     cm3     Natronlauge     natronalkaliseh        gestellt.    und 15       Minuten    auf 80      eriväiant.    Die     bereits    in der  Hitze     einsetzende        Kristallabscheidimg        wird          düreh        Abkühlen        vervollständigt.    Nach dem  Absaugen und     Umkristallisieren    aus Methanol  zeigt das     Reaktionsprodukt    einen Schmelz  punkt 

  von 210 .

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zur Herstellung, hefieroeyelischer Äthersulfone, dadurch gekennzeichnet, dass man Chinonmonoxime, die in o-Stellung zum Chinonsauerstoffatom zur Addition befähigt sind, mit solchen organischen ,Sulfinsäuren umsetzt, die am organischen Rest einen an ionisch ablösbaren Rest tragen,
    und die ent standenen p-Oxy-amino-arylsulfone in sehwach saurem bis alkalischem Mediiun belässt, bis unter Kondensation Ringschluss erfolgt ist.
CH326066D 1953-04-13 1954-04-07 Verfahren zur Herstellung heterocyclischer Äthersulfone CH326066A (de)

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